AT390116B - Einrichtung zum transport von lastaufnehmern - Google Patents

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AT390116B
AT390116B AT234288A AT234288A AT390116B AT 390116 B AT390116 B AT 390116B AT 234288 A AT234288 A AT 234288A AT 234288 A AT234288 A AT 234288A AT 390116 B AT390116 B AT 390116B
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Leopold Glatzmayer
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Stuag Bau Ag
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/16Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface comprising individual load-carriers which are pivotally mounted, e.g. for free-swinging movement
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    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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    • E04H6/12Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Transport von Lastaufnehmem, die mit über koaxial angeordnete Antriebsräder und gegebenenfalls weitere Umlenkräder oder Führungen umlaufenden Schleppketten verbunden und mittels einer Stabilisierungseinrichtung in allen Abschnitten ihres Bewegungsweges in einer vorbestimmten, insbesondere horizontalen Lage gehalten sind, wobei die Lastaufnehmer mit koaxial zu deren Längsachse verlaufenden Bolzen, die mit den Schleppketten drehbar verbunden sind, gehalten sind. 



   Eine solche Einrichtung wurde z. B. durch die AT-PS   380 914   bekannt. Bei dieser Einrichtung sind die die Lastaufnehmer, z. B. Paletten haltenden Bolzen in den freien Endbereichen der Längsstege von   T-förmigen   Kragarmen gelagert, die in den Endbereichen ihrer Querstege mit den Schleppketten verbunden sind. Zur weiteren Abstützung sind mit den Bolzen verbundene Stützarme, deren zweite Enden in umlaufende Führungen eingreifende Rollen tragen, vorgesehen. 



   Bei dieser bekannten Einrichtung ergibt sich der Nachteil eines doch sehr erheblichen Aufwandes und relativ hoher Reibungsverluste. So sind insgesamt vier Führungen erforderlich, die in den Wänden eines die bekannte Einrichtung umgebenden Schachtes in Form von Nuten angeordnet sind. Dabei ergeben sich durch die in diese eingreifenden Rollen erhebliche Reibungsverluste, wobei berücksichtigt werden muss, dass die Herstellung der Nuten in den Wänden nur mit entsprechend grossen Toleranzen möglich ist. Ausserdem ändert sich die Kippsicherheit der Lastaufnehmer über den Weg derselben. 



   Ziel der Erfindung ist es diese Nachteile zu vermeiden und eine Einrichtung der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, die sich durch einen einfachen Aufbau und geringe Reibungswiderstände auszeichnet. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Stabilisierungseinrichtung durch eine umlaufende Stabilisierungskette gebildet ist, deren Umlenkbereiche gegenüber jenen der Schleppketten um gleiche Masse und in gleicher Richtung versetzt und in einer zu der Ebene der Antriebsräder der Schleppketten parallelen Ebene angeordnet sind, wobei pro Lastaufnehmer ein diesen haltender Bolzen drehfest mit diesem Lastaufnehmer und einem Hebel verbunden ist, der mit seinem zweiten Ende in die Stabilisierungskette eingreift, und der Abstand der Anlenkpunkte dieses Hebels dem Mass der Versetzung der Umlenkbereiche der Stabilisierungskette gegenüber jenen der Schleppketten entspricht, wobei der Durchmesser der Umlenkbereiche der Stabilisierungskette jenen der Schleppketten entspricht. 



   Durch diese Massnahmen wird mit lediglich drei Führungen das Auslangen gefunden. Ausserdem ergeben sich durch die Verwendung von drei Ketten, die zum Unterschied von den im bekannten Falle vorgesehenen Führungen, leicht und einfach gewartet werden können, nur geringe Reibungswiderstände. 



   Ausserdem wird durch die drehfeste Verbindung der in die Stabilisierungskette, die nicht gesondert angetrieben werden muss, eingreifenden Hebel mit den Lastaufnehmem ein sehr hohes Mass an Stabilität derselben sichergestellt, wobei dieses über den gesamten Weg der Lastaufnehmer praktisch gleich bleibt. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Umlenkbereiche der Stabilisierungskette gegenüber jenen des Weges der die Lastaufnehmer haltenden Bolzen in vertikaler Richtung versetzt angeordnet sind, wobei die Umlenkbereiche der Stabilisierungskette vorzugsweise höher als jene der Bolzen angeordnet sind. 



   Durch diese Massnahmen ergeben sich besonders günstige Hebelverhältnisse, wodurch mit kleinen Längen der Hebeln das Auslangen gefunden werden kann. Dies führt auch zu entsprechend kleinen Versetzungen der Umlenkbereiche der Stabilisierungskette gegenüber jenen der Schleppketten und damit zu einer kompakten Bauweise. 



   Eine besonders einfache Konstruktion ergibt sich, wenn die die Lastaufnehmer haltenden Bolzen direkt in den Schleppketten gelagert sind. 



   Dabei decken sich auch die Umlenkbereiche der Wege der die Lastaufnehmer haltenden Bolzen und der Schleppketten. Grundsätzlich ist es aber auch möglich die Bolzen zur Halterung der Lastaufnehmer in separaten, mit den Schleppketten verbundenen Halterungen zu lagern, z. B. um die Lastaufnehmer in vertikaler Richtung über den obersten Bereich der meist oben angeordneten Antriebsräder der Schleppketten hinauszuführen. Dies kann z. B. bei Garageneinrichtungen von Vorteil sein, um die Zufahrt der aufzunehmenden Fahrzeuge zu erleichtern. 



   Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert, die schematisch eine erfindungsgemässe Einrichtung zeigt. 



   Die beiden Schleppketten (2) sind über koaxial angeordnete Antriebsräder (4) geführt und werden weiters über nicht dargestellte Führungen umgelenkt Grundsätzlich könnte die Umlenkung der Schleppketten (2) auch über koaxial angeordnete Umlenkräder erfolgen. 



   In diesen Schleppketten (2) sind Paare von koaxial zueinander verlaufenden Bolzen (6) und (7) drehbar gelagert, wobei die Bolzen (7) die entsprechende Schleppkette (2) durchsetzen. Diese Bolzen (7) und vorzugsweise auch die Bolzen (6) sind drehfest mit den als Lastaufnehmer   (1)   dienenden Paletten verbunden. 



   Die Bolzen (7) sind weiters drehfest mit Hebeln (5) verbunden, die mit ihren zweiten Enden in eine Stabilisierungskette (3) mittels entsprechender Stifte (8) eingreifen. 



   Diese Stabilisierungskette läuft beim dargestellten Ausführungsbeispiel in einer nicht dargestellten Führung, doch könnte diese Stabilisierungskette auch über entsprechende Umlenkräder geführt werden. 



   Die Umlenkbereiche der Stabilisierungskette weisen den gleichen Durchmesser wie jene der Schleppketten (2) auf, doch sind die Mittelpunkte der Umlenkbereiche der Schleppketten, die durch die Antriebsräder bzw. die entsprechenden Führungen gegeben sind, und der Stabilisierungskette (3) gegeneinander versetzt, wobei die 

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 Versetzung der oberen Umlenkbereiche mit jener der unteren Umlenkbereiche in Grösse und Richtung übereinstimmen, sodass sich ein paralleler Verlauf der Stabilisierungskette (3) zu den Schleppketten (2) ergibt. 



   Um günstigere Hebelverhältnisse zu erzielen ist die Stabilisierungskette (3), deren Länge genau jener der Schleppketten (2) entspricht, in vertikaler Richtung nach oben gegen die Schleppketten versetzt, wobei die Grösse des Versatzes der Länge der Hebel (5), bzw. dem Abstand der Anlenkpunkte desselben entspricht. Die Stabilisierungskette ist in jeder Lage des Uhrzeigers gegenüber der Schleppkette (2) anbringbar. 



   Durch die drehfeste Verbindung jedes Hebels (5) mit dem ihm zugeordneten Lastaufnehmer   (1)   wird dieser über den gesamten Bewegungsweg desselben in einer bestimmten Lage gehalten. Dabei können bei einer entsprechenden Dimensionierung des Versatzes der Stabilisierungskette gegenüber den Schleppketten und der Hebel (5) auch sehr beträchtliche, durch eine ungleiche Beladung der Lastaufnehmer   (1)   bedingte Kippmomente aufgenommen werden, wodurch sich die Einrichtung durch ein hohes Mass an Stabilität auszeichnet. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung kann daher auch für Garagen zum platzsparenden Abstellen von Fahrzeugen, aber auch für die platzsparende und einen bequemen Zugang zu den Waren ermöglichende Lagerung von Waren aller Art, insbesondere von Stückgütern, wie z. B. Möbelteilen u. dgl. verwendet werden. 



   Ausserdem ist es auch möglich die Schleppketten (2) und die Stabilisierungskette (3) über beliebige Umlenkbereiche zu führen, oder die Führung der Ketten in dieser Weise zu gestalten. 



   

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Einrichtung zum Transport von Lastaufnehmern, die mit über koaxial angeordnete Antriebsräder und gegebenenfalls weitere Umlenkräder oder Führungen umlaufenden Schleppketten verbunden und mittels einer Stabilisierungseinrichtung in allen Abschnitten ihres Bewegungsweges in einer vorbestimmten, insbesondere horizontalen Lage gehalten sind, wobei die Lastaufnehmer mit koaxial zu deren Längsachse verlaufenden Bolzen, die mit den Schleppketten drehbar verbunden sind, gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungseinrichtung durch eine umlaufende Stabilisierungskette (3) gebildet ist, deren Umlenkbereiche gegenüber jenen der Schleppketten (2) um gleiche Masse und in gleicher Richtung versetzt und in einer zu der EMI2.1 mit seinem zweiten Ende in Eingriff mit der Stabilisierungskette (3) steht, und der Abstand der Anlenkpunkte dieses Hebels (5) dem Mass der Versetzung der Umlenkbereiche der Stabilisierungskette (3) gegenüber jenen der Schleppketten (2) entspricht, wobei der Durchmesser der Umlenkbereiche der Stabilisierungskette (3) jenen der Schleppketten (2) entspricht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkbereiche der Stabilisierungskette (3) gegenüber jenen des Weges der die Lastaufnehmer (1) haltenden Bolzen (6,7) in vertikaler Richtung versetzt angeordnet sind, wobei die Umlenkbereiche der Stabilisierungskette (3) vorzugsweise höher als jene der Bolzen (6,7) angeordnet sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Lastaufnehmer (1) haltenden Bolzen (6,7) direkt in den Schleppketten (2) gelagert sind.
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