AT42821B - Verfahren zum Aufbauen von Glocken und eisernen Bassins von Gasbehältern. - Google Patents

Verfahren zum Aufbauen von Glocken und eisernen Bassins von Gasbehältern.

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AT42821B
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Austria
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bell
basin
bells
building
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Hugo Baumann
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Hugo Baumann
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  Verfahren zum Aufbauen von   Glocken   und eisernen Bassins von Gasbehältern. 
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 und Glocke   ermöglichen und   zwar sollen alle Arbeiten in oder doch nahezu in)   Manneshöhe   durchgeführt und Montierungsgerüste vermieden werden.

   Die gewöhnliche Art des Aufbaues von Gasbehältern mit eisernem Bassin besteht entweder
1. darin, dass das Bassin von unten nach oben aufgebaut, dann ein Gerüst für das Glockendach aufgestellt. der Fussring oder die Tasse der Glocke daraufgestellt und mit Hilfe der   Fühjungs-   Ständer die Glockenmantelschüsse von unten nach oben genietet und gesenkt werden, bis zum Schluss das Glockendach auf dem Gerüst montiert wird : oder 2. man montiert das Gloakerdach auf dem Boden des Bassins und hebt es mit Hilfe des unabhängig von der   Ba8sinwandu. ng gelagerten   oder am lertigen Bassinmantel angebrachten   Führungsgerüstes   oder mit eigenen, vom Führung gerüst   unabhängigen Hebevorrichtungen, während   das Bassin, wie unter 1 beschrieben, aufgebaut wird ;

   oder 3 man hebt den Bassinmantel mit besonders angebrachten   Rundgängen und   Unterteilen des Führungsgerüstes und baut nach Fertigstellung des Bassins die Glocke   wie in der unter t   oder 2 beschriebenen Weise auf. 



     Diese Aufstellungparten   haben folgende Nachteile : Das erste   Verfahren erfordert grot'   kostspielige Gerüste und Hebevorrichtungen, weil die Bestandteile der Glocke und der   Bassinwand   auf grosse Höhen gehoben werden müssen und erst in dieser Höhe die Verbindungen hergestellt werden können. wobei das teuere Holzgerüst für jeden Aufbau neu hergestellt wird ; ferner kann die Glocke erst nach Fertigstellung des Bassins aufgebaut werden. Wenn ferner bei dem zweiten Verfahren auch Gerüste für das Glockendach ganz oder zum Teil entfallen, so muss doch die   Hassinwand   auf die unter 1 beschriebene teuere und langwierige Art aufgebaut werden.

   Bei dem   dritten Verfahren endlich muss das Bassin, auch wenn die Glocke nach 3. aufgebaut wird. fertig vernietet sein. bevor das Glockendach gehoben und die Glocke aufgebaut werden kann. Das den     Gegenstand der Erfindung   bildende Verfahren   gestattet demgegenüber   das Aufbauen der Glocken   und     Bassinmäntel   in verhältnismässig viel kürzerer Zeit und unter Aufwendung von weniger 
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Arbeiten in grossen Höhen sich ergebenden Gefahren, da hierbei alle Arbeiter in, oder   doch nahezu     @ in Manneshöhe bewefrkstelligt werden.   Das Verfahren besteht darin, dass die Decke der   Glocke   samt dem obersten Glockenwandringschuss, unabhängig vom Bassinboden.

   unmittelbar über   diesem auf Böcken zusammengebaut   und fertiggestellt, sodann der oberste   Wandringschul. 1   durch vorläufig   angebrachte Verbindungsstücke   mit dem obersten Ringschuss der zu bauenden
Bassinwand verbunden wird und unter allmählicher Hebung des Ganzen die nach unten folgenden   Bassinwandringschüsse   angesetzt werden, wonach in bekannter Weise der Aufbau des Glocken-   mantels   durch Herstellung der Tasse oder des Fussringes, Anbringung der Vertikalversteifungen.
Lösen der Konsolen   1. tnd   Ansetzen der Ringschüsse von oben nach unter erfolgt. Nach Verbindung 
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   Die Herstellung etwaiger Telesklopmäntel, die nicht Gegenstand vorliegender Erfindung ist, erfolgt in der bisher üblichen Weise, indem nach Befestigen und Aufstellen der Führungs 
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   stielen Ausleger angebraclit   werden, an welchen Schraubenspindeln angreifen. Dann wird nut Hilfe kleiner Gerüste, die sich einerseits auf die Bassingallerie. andererseits auf die Glockendecke stützen der   unterste   Teil des ersten Teleskops aufgebaut ;

   dieser Teil wird mit dem oben erwähnten. an den Auslegern der   Fiihrungs8tlele   angebrachten Schraubenspindeln verbunden, herunter   gelassen, dann der nächste Ringschuss des Teleskops angesetzt usf., bis dieses Teleskop fertig   

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 letzteren, sowie eine Anzahl von Böcken, Winden und Gerüsttellen am Umfang der Glocken decke und des Bassins erforderlich. 



   PATENT. ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Aufbauen von Glocken und eisernen Bassins von Gasbehältern, dadurch gekennzeichnet, dass (gemäss Fig. 1-7) die Decke (g) der Glocke samt dem obersten Glockenwandringschuss (c), unabhängig vom Bassinboden, unmittelbar über diesem auf   Böcken zusammen-   gebaut und fertiggestellt, sodann der oberste Olockenwandringschuss (c)   durch vorläufige konsol-   artige   Verbindu. ngsstiicke (i) mit   dem obersten Ringschu(. j) der zu bauenden Bassinwand verbunden wird und   unter allmählicher Hebung   des Ganzen die nach unten folgenden Bassin- 
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 erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass (gemäss Fig. 8-12) nach Verbindung des obersten Glockenwandringschll. sses (c) mit dem obersten Wandringschusse (j) der Bassinwand durch die Konsolen (i) zunächst der obere Teil der entsprechend der Höhe der Bassinwandringschüsse geteilten, Vertikalversteifungen angesetzt und dann, nach Heben des Ganzen, der nächst untere Bassinwandringschuss und zugleich der oder die nächst unteren Glockenmantelringschüsse hergestellt werden, worauf dann der nächste Teil der Vertikalversteifungen angesetzt, das Ganze wieder gehoben wird, und gleichzeitig der nächste Bassinwandund Qlockenmantelringschuss angesetzt werden.
AT42821D 1907-11-21 1907-11-21 Verfahren zum Aufbauen von Glocken und eisernen Bassins von Gasbehältern. AT42821B (de)

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