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Verfahren zum Aufbauen von Glocken und eisernen Bassins von Gasbehältern.
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und Glocke ermöglichen und zwar sollen alle Arbeiten in oder doch nahezu in) Manneshöhe durchgeführt und Montierungsgerüste vermieden werden.
Die gewöhnliche Art des Aufbaues von Gasbehältern mit eisernem Bassin besteht entweder
1. darin, dass das Bassin von unten nach oben aufgebaut, dann ein Gerüst für das Glockendach aufgestellt. der Fussring oder die Tasse der Glocke daraufgestellt und mit Hilfe der Fühjungs- Ständer die Glockenmantelschüsse von unten nach oben genietet und gesenkt werden, bis zum Schluss das Glockendach auf dem Gerüst montiert wird : oder 2. man montiert das Gloakerdach auf dem Boden des Bassins und hebt es mit Hilfe des unabhängig von der Ba8sinwandu. ng gelagerten oder am lertigen Bassinmantel angebrachten Führungsgerüstes oder mit eigenen, vom Führung gerüst unabhängigen Hebevorrichtungen, während das Bassin, wie unter 1 beschrieben, aufgebaut wird ;
oder 3 man hebt den Bassinmantel mit besonders angebrachten Rundgängen und Unterteilen des Führungsgerüstes und baut nach Fertigstellung des Bassins die Glocke wie in der unter t oder 2 beschriebenen Weise auf.
Diese Aufstellungparten haben folgende Nachteile : Das erste Verfahren erfordert grot' kostspielige Gerüste und Hebevorrichtungen, weil die Bestandteile der Glocke und der Bassinwand auf grosse Höhen gehoben werden müssen und erst in dieser Höhe die Verbindungen hergestellt werden können. wobei das teuere Holzgerüst für jeden Aufbau neu hergestellt wird ; ferner kann die Glocke erst nach Fertigstellung des Bassins aufgebaut werden. Wenn ferner bei dem zweiten Verfahren auch Gerüste für das Glockendach ganz oder zum Teil entfallen, so muss doch die Hassinwand auf die unter 1 beschriebene teuere und langwierige Art aufgebaut werden.
Bei dem dritten Verfahren endlich muss das Bassin, auch wenn die Glocke nach 3. aufgebaut wird. fertig vernietet sein. bevor das Glockendach gehoben und die Glocke aufgebaut werden kann. Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren gestattet demgegenüber das Aufbauen der Glocken und Bassinmäntel in verhältnismässig viel kürzerer Zeit und unter Aufwendung von weniger
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Arbeiten in grossen Höhen sich ergebenden Gefahren, da hierbei alle Arbeiter in, oder doch nahezu @ in Manneshöhe bewefrkstelligt werden. Das Verfahren besteht darin, dass die Decke der Glocke samt dem obersten Glockenwandringschuss, unabhängig vom Bassinboden.
unmittelbar über diesem auf Böcken zusammengebaut und fertiggestellt, sodann der oberste Wandringschul. 1 durch vorläufig angebrachte Verbindungsstücke mit dem obersten Ringschuss der zu bauenden
Bassinwand verbunden wird und unter allmählicher Hebung des Ganzen die nach unten folgenden Bassinwandringschüsse angesetzt werden, wonach in bekannter Weise der Aufbau des Glocken- mantels durch Herstellung der Tasse oder des Fussringes, Anbringung der Vertikalversteifungen.
Lösen der Konsolen 1. tnd Ansetzen der Ringschüsse von oben nach unter erfolgt. Nach Verbindung
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Die Herstellung etwaiger Telesklopmäntel, die nicht Gegenstand vorliegender Erfindung ist, erfolgt in der bisher üblichen Weise, indem nach Befestigen und Aufstellen der Führungs
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stielen Ausleger angebraclit werden, an welchen Schraubenspindeln angreifen. Dann wird nut Hilfe kleiner Gerüste, die sich einerseits auf die Bassingallerie. andererseits auf die Glockendecke stützen der unterste Teil des ersten Teleskops aufgebaut ;
dieser Teil wird mit dem oben erwähnten. an den Auslegern der Fiihrungs8tlele angebrachten Schraubenspindeln verbunden, herunter gelassen, dann der nächste Ringschuss des Teleskops angesetzt usf., bis dieses Teleskop fertig
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letzteren, sowie eine Anzahl von Böcken, Winden und Gerüsttellen am Umfang der Glocken decke und des Bassins erforderlich.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Aufbauen von Glocken und eisernen Bassins von Gasbehältern, dadurch gekennzeichnet, dass (gemäss Fig. 1-7) die Decke (g) der Glocke samt dem obersten Glockenwandringschuss (c), unabhängig vom Bassinboden, unmittelbar über diesem auf Böcken zusammen- gebaut und fertiggestellt, sodann der oberste Olockenwandringschuss (c) durch vorläufige konsol- artige Verbindu. ngsstiicke (i) mit dem obersten Ringschu(. j) der zu bauenden Bassinwand verbunden wird und unter allmählicher Hebung des Ganzen die nach unten folgenden Bassin-
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erfolgt.