AT525382A1 - Längsdrahtführung zum Vorschub einer Schar paralleler Stahldrähte - Google Patents

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Abstract

Längsdrahtführung (4) zum Vorschub für eine Schar paralleler Stahldrähte in eine vorgegebene X-Richtung, mit einer Vielzahl von Garnituren, bestehend aus unterem LD-Führungshebel (7), oberem LD-Führungshebel (8), zwischen beiden wirkender Druckfeder (5) sowie mit einer seitlichen LD-Führung (10), wobei die Garnituren stufenlos in einer senkrecht zur X-Richtung liegenden Y-Richtung zueinander verschieblich angeordnet sind, und wobei die Vielzahl von Garnituren auf einem Wagen angeordnet sind, der in X-Richtung antreibbar ist.

Description

PATENTANWÄLTE KG EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
A-1200 WIEN, BRIGITTENAUER LANDE 50 TELEFON: (+43 1) 532 41 80-0
DIPL.-ING. DR. TECHN. ELISABETH SCHOBER TELEFAX: (+43 1) 532 41 31 DIPL.-PHYS. DR. PHIL. TOBIAS FOX E-MAIL: MAIL@PATENT.AT
Längsdrahtführung zum Vorschub einer
Schar paralleler Stahldrähte
Die Erfindung betrifft eine Längsdrahtführung zum Vorschub einer Schar paralleler Stahldrähte in eine vorgegebene X-Rich-
tung.
Stand der Technik bei der Herstellung von Industriegittern und Bewehrungsmatten (z.B. Zaungitter, Estrichgitter) in automatisierten Schweißmaschinen mit auf Länge geschnittenen Drähten ist ein einlaufseitiges Vorschubsystem, eine einlaufseitige Drahtführung und ein auslaufseitiges Vorzugsystem. Bisher werden einer Maschine einlaufseitig Längsdrähte zugeführt, wobei feststehende Führungselemente den Abstand der Längsdrähte einer Mattenebene untereinander festlegen. Lösungen dieser Art sind nachteilig, weil sie nicht oder nur schwer verstellbar
oder anpassbar sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schar von Längsdrähten schnell und genau taktweise in Richtung einer Schweißmaschine zu transportieren und dabei eine ausreichend genaue und schnelle Verstellbarkeit des Abstandes der Längsdrähte unter-
einander zu ermöglichen.
Die erfindungsgemäße Längsdrahtführung erreicht dies dadurch,
dass sie eine Vielzahl von Garnituren aufweist, bestehend aus
Wagen angeordnet sind, der in X-Richtung antreibbar ist.
In einer Ausführungsform sind die Vielzahl von Garnituren gemeinsam auf einem Rahmen angeordnet, auf welchem sie gemeinsam in einer Z-Richtung, die im wesentlichen senkrecht zur Y-Richtung und zur X-Richtung liegt, mittels einer Höhenverstellung
anhebbar und senkbar sind.
Zusätzlich sind der Antrieb des Wagens und ein Schließen der unteren LD-Führungshebel sowie der oberen LD-Führungshebel durch eine Steuerung taktbar, um eine Schar paralleler Stahldrähte in wiederholten Schritten in X-Richtung zu transportie-
ren.
Es ist ebenso denkbar, dass der der Antrieb des Wagens
elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch erfolgt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer Garnitur für den Längsdrahtvorschub, Fig. 2 eine schematische Seitenansicht eines Längsdrahtvorschubs und Fig. 3 eine Vorderansicht einer Reihe von
Garnituren für den Längsdrahtvorschub.
Wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, besteht ein Längsdrahtvorschub
aus einem feststehenden Grundgestell 1 mit einem in der Höhe
(Z-Richtung) verstellbaren Rahmen 2, in dem ein in X-Richtung
oft variable Querdrahtteilung erzeugt.
Eine Garnitur einer Längsdrahtführung 4 wird aus einer seitlichen Längsdrahtführung 10 sowie zumindest einem unteren LDFührungshebel 7 und einem oberen LD-Führungshebel 8 gebildet. Die Hebel bilden taktweise schließbare Zangen, die den LD in X-Richtung schieben. Der untere LD-Führungshebel 7 kann einstückig mit der seitlichen LD-Führung 10 ausgebildet sein. Die seitliche LD-Führung 10 ist zumindest ein Durchlass, ein Schlitz o.ä. für einen LD, der dessen Auslenkung in Y-Richtung
verhindert.
Die Längsdrahtschar wird in den einzelnen unteren und oberen LD-Führungshebel 7, 8 mittels einer (oder mehreren) Druckfedern 5 (wahlweise auch Hydraulik-, Pneumatik-, Elektrozylinder), dessen Federkraft in Richtung des Pfeiles F wirkt und die Hebel schließt, angepresst und gehalten. Das Öffnen aller Längsdrahtführungen 4, d.h. die Klemmkraft-Deaktivierung erfolgt gemeinsam über zwei Anpressleisten 11, die sich in YRichtung erstrecken und alle unteren und oberen LD-Führungs-
hebel 7, 8 betätigen. Diese Anpressleisten 11 werden vorzugs-
Elektrozylinder) betätigt.
Für die exakte Längsdrahthöhe in Z-Richtung und Zusatzfunktionen ist eine Höhenverstellung 12 vorzugsweise elektrisch vorgesehen. Die Längsdrahthöhe wird durch den Auflagepunkt eines Längsdrahtes 6 auf dem jeweiligen unteren LD-Führungshebel 7 bestimmt, welcher über einen LD-Führungshalter 9 mit der Hö-
henverstellung 12 verbunden ist.
Die Garnituren von Längsdrahtführungen 4 können entlang einer gemeinsamen Welle 13 in Y-Richtung verschoben werden, um die Abstände der LD 6 untereinander zu verändern und der Schweißmaschine zuzuführen. Alternativ können statt einer Welle 13 Schwalbenschwanzführungen, T-Nuten oder Äquivalentes verwendet werden. Dies kann für alle oder nur einzelne LD 6 erfolgen, und zwar in Zeitspannen des Stillstands, die während der kontinuierlichen Produktion und während die Schar der LD 6 gleichmäßig getaktet in X-Richtung vorgeschoben wird, vorkom-
Men.
Ändert sich der Durchmesser der verwendeten LD 6 und/oder der Querdrähte (typische Durchmesser liegen zwischen 2 und 8 mm), werden alle Längsdrahtführungen 4 um den erforderlichen Differenzbetrag in Z-Richtung angehoben oder abgesenkt. Dies kann erfindungsgemäß auch in der laufenden Produktion erfolgen, z.B. wenn sich der LD-Durchmesser von zwei direkt hintereinan-
der herzustellenden Drahtgittermatten ändert. Die taktbare Längsdrahtführung 4 kombiniert daher in vorteil-
hafter Weise die Funktionen der allgemeinen Längsdrahtzufüh-
rung, der Längsdrahtführung hinsichtlich der Binnenabstände
einlaufseitig an automatisierten Schweißmaschinen.
Die Längsdrahtdurchmesser sind variabel, da sich eine Schweißmaschine mit erfindungsgemäßer Längsdrahtführung 4 konstruktionsbedingt automatisiert umstellen kann. Eine Umstellung der Längsdrahtteilung erfolgt zwar nicht automatisiert, gestaltet sich jedoch auch denkbar einfach gemäß der hier dargelegten
Form.
Die Längsstabschar kann in Y-Richtung stufenlos aufgenommen werden. Die Längsstabschar kann nach erfolgter Aufnahme mit in Y-Richtung änderbaren Abständen geführt werden, da die Längsdrahtführung 4 mit separat wirkender Klemmkraftaufbringung sowie mit stufenloser, in über die gesamte Mattenbreite wirkender Klemmkraft-Deaktivierung ausgestattet ist. Die Klemmkraftaufbringung mittels oberer und unterer LD-Führungshebel 7, 8
ist material- und oberflächenschonend.
Bei Bedarf kann die Längsstabschar in X-Richtung auch zurücktransportiert werden. Dies ist in der Steuerung programmiert, bedarf an der Vorrichtung aber keiner Modifikationen. Die Längsstabschar kann weiters in X-Richtung an den Schweißelektroden ausgerichtet werden; sie kann sogar bis zum Schweißpunkt gebracht werden, ohne die Klemmung zu verlieren. Dadurch ist
eine sicherere Zubringung ermöglicht.
In Z-Richtung kann die LD-Schar zudem zum Querdraht-Durchmesserausgleich angehoben werden, falls sich der Durchmesser der Querdrähte ändern sollte. Ein Ausgleich in Z-Richtung ist im Detail auch aus einer Reihe weiterer Faktoren erzielbar,
die die Variabilität der Maschine und die Qualität der ge-
der Technik ist dies nicht möglich.
Die Längsdrahtführung 4 kann zum Zwecke eines überstandslosen Schweißens die Längsstabschar stirnseitig in X-Richtung weitere Längsdrähte 6 nachschieben. Schließlich können auch Führungseinheiten den Gitterverband von Querdrahthaltemagneten
(nicht gezeigt) lösen.
1 Grundgestell
2 Rahmen
3 Wagen
4 Längsdrahtführung 5 Druckfeder
6 Längsdraht
7 unterer LD-Führungshebel 8 oberer LD-Führungshebel 9 LD-Führungshalter
10 seitliche LD-Führung 11 Anpressleisten
12 Höhenverstellung
13 Welle
X X-Richtung Y Y-Richtung Z Z-Richtung

Claims (1)

  1. Längsdrahtführung (4) zum Vorschub für eine Schar paralleler Stahldrähte in eine vorgegebene X-Richtung, mit einer Vielzahl von Garnituren, bestehend aus unterem LD-Führungshebel (7), oberem LD-Führungshebel (8), zwischen beiden wirkender Druckfeder (5) sowie mit einer seitlichen LD-Führung (10), wobei die Garnituren stufenlos in einer senkrecht zur X-Richtung liegenden Y-Richtung zueinander verschieblich angeordnet sind, und wobei die Vielzahl von Garnituren auf einem Wagen (3) angeordnet sind, der in X-
    Richtung antreibbar ist.
    Längsdrahtführung (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vielzahl von Garnituren gemeinsam auf einem Rahmen (2) angeordnet sind, auf welchem sie gemeinsam in einer Z-Richtung, die im wesentlichen senkrecht zur Y-Richtung und zur X-Richtung liegt, mittels einer Höhen-
    verstellung (12) anhebbar und senkbar sind.
    Längsdrahtführung (4) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Wagens (3) und ein Schließen der unteren LD-Führungshebel (7) sowie der obe-
    ren LD-Führungshebel (8) durch eine Steuerung taktbar
    sind, um eine Schar paralleler Stahldrähte in wiederholten
    Schritten in X-Richtung zu transportieren.
    Längsdrahtführung (4) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Wagens (3)
    elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch erfolgt.
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