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Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schutzvorrichtung für Muldenbügelmaschinen und bezweckt, eine Verletzung der die Maschine bedienenden Person, deren Finger oder Hand zwischen der beheizten Mulde und der Bügelwalze eingeklemmt werden können, auazuschliessen. Die Bügelwalze wird in dem Augenblick, wenn der Arbeiter mit der Hand beim Einlegen der Wäschestücke den zusammenarbeitenden Bügeleinriehtungen zu nahe kommt, selbsttätig von der Mulde abgehoben.
Dieses Abheben der Bügelwalze, das überdies auch unabhängig von der Schutzvorrichtung durch Vermittlung eines Fusstrittes herbeigeführt werden kann, erfolgt in solcher Weise, dass die Bügelwalze nicht nur, wie bisher, wenige Zentimeter gehoben wird, sondern dass ein reichlicher Anhub erfolgt, wobei ausserdem die Walze derart beiseite bewegt wird, dass das Aufwickeln oder Auswechseln des Bügeltuches leicht durchgeführt werden kann.
Diese Schutzvorrichtung ist in der Zeichnung in Seitenansicht in Fig. 1, bei in Arbeits- stellung befindlicher Bügelwalze und in Fig. 2 bei ausgehobener Bügelwalze veranschaulicht.
Fig. 3 ist eine zu Fig. 1 zugehörige Vorderansicht. Die Fig. 4 und 5 zeigen ein Detail in zwei verschiedenen Stellungen.
Die Bügelmaschine als solche besteht in bekannter Weise aus der zwischen den beiden Ständern 1 befindlichen Mulde 2, die mit Gas, Benzin, Dampf usw. in üblicher Art beheizt, wird. und der in derselben drehbaren Bügelwalze 3, die ihren Antrieb von Hand aus oder von einer Kraftquelle erhält und die an dem Ende von Hubstangen 4 gelagert ist, die an den um J dreh- baren Hebeln 6 angelenkt sind. Die vorderen Enden dieser Hebel sind durch das Fusstrittbrett 7 verbunden, das durch ein Gegengewicht 8 hochgehalten wird, so dass für gewöhnlich die Bügelwalze mit ihrem vollen Gewicht, das etforderlichenfalls noch durch jenes der Gegengewichte erhöht wird, in der Mulde ruht.
Die Wäschestücke werden auf dem Zuführungsbrett 9 der Walze zugeführt, von dieser in die Mulde und durch diese durchgezogen, um von dem Brett 10 abgenommen zu werden.
L'm nun zu verhindern, dass die Hand oder die Finger der die Maschine bedienenden Person
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der Bügelwalze 3 in die Maschine hineingezogen und gequetscht werden, wobei sie durch die Quetschung auf der beheizten Mulde noch überdies verbrannt werden, ist in an dem Zuführungsbrett 9 vorgesehenen Standern 11 eine Welle 12 gelagert, auf der ein Schutzbrett 13 derart be-
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dass jedoch den Händen oder Fingern der Eintritt, zu denselben insofern verwehrt ist, als das Schutzblech und mit ihm die Welle 12 verschwenkt werden, wenn die Hände des Bedienungspersonales zu weit nach vorne gelangen.
An dem einen Ende der Welle 12, ausserhalb des Ständers 1 ist ein Arm 14 befestigt, der an einen zwischen zwei Backen 75 des Ständers geführten Schlitten 16 angreift, der durch eine Feder 17 zurückgezogen ist, so dass das Schutzblech in seiner Normalstellung gehalten wird.
Die Backen 15 besitzen je ein Loch, durch das eine vertikal angeordnete Stange 18 geführt. ist, die den Schlitten 16 in einer entsprechend ausgestalteten Ausnehmung durchsetzt. Die Stange 18
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verschwenkt, der den Schlitten verschiebt, so dass die Nase 20 aus der Kerbe austritt (Fig. 5) ; dadurch wird die Stange 18 frei und wird durch das Gewicht 25 des Hebels 22 niedergezogen. Durch die Verschwenkung des Hebels 22 (siehe punktierte Stellung in Fig. 3) wird die Schnur 27 angezogen, die den Fusstritt 7 ebenfalls niederzieht. Dadurch werden die Hebel 6 verschwenkt, die die Stange 4 hochheben, so dass die Bügelwalze aus der Mulde ausgehoben und die Maschine abgestellt wird, da durch diese Bewegung der Bügelwalze die Antriebsräder ausser Eingriff gelangen.
Es ist daher ein Einquetschen der Hand oder der Finger sowie ein Hineinziehen derselben in die Maschine ausgeschlossen, so dass die Hand sofort zurückgezogen werden kann, ehe sie mit der heissen Mulde in Berührung kommt. Diese Bewegung der Bügelwalze erfolgt vollständig
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zu schieben, sind die Wandungen des Schlitzes 28 der Ständer, in denen die Walze 3 gelagert bzw. geführt ist, nach rückwärts zu einem etwas aufsteigenden Auflager 29 ausgebildet, auf das die Welle der Bügelwalze bei dem Anhub geführt wird, so dass sie nicht nur angehoben, sondern auch
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der Maschine winkelige Schlitze 30 vorgesehen, in die an der Hubstange 4 befindliche Zapfen 31 eingreifen.
Durch diese Führungsschlitze 30 werden die Hubstangen derart, geführt, dass sie vor der Erreichung der Höchststellung der Bügelwalze verschwenkt werden, um diese in der oben angeführten Weise zu bewegen.
Diese Betätigung der Bügelwalze wird jedoch nicht nur bei der Betätigung der Schutzvorrichtung bewirkt, sondern kann auch unabhängig hievon durch das Niederdrücken des Fusstrittes herbeigeführt werden, da die Bewegung von dem Fusstritte abgeleitet ist und dadurch nicht nur durch die Auslösung der Schutzvorrichtung durch Vermittlung der Schnur 27 niederbewegt wird. sondern auch direkt niedergedrückt werden kann.
Dabei wird in letzterem Falle die Schnur 27 nachgelassen und die Schutzvorrichtung nicht betätigt, da die Hebung der Bügel-
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werden kann, um ein unbeabsichtigtes Herabsinken beim Freigeben des Fusstrittes auszuschliessen. wird das Auflegen des Bügeltuches erleichtert, ferner auch die Mulde Uossgeiegt. so dass sie zur Reinigung oder zu sonstigen Zwecken zugänglich wird.
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Schutzbleches der Gewichtshebel verschwingen kann. der vermittelst Hubstangen die Bügelwalze von der Mulde abhebt.