CH103667A - Farbwerk an Tiegeldruckpressen. - Google Patents

Farbwerk an Tiegeldruckpressen.

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CH103667A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/40Inking units
    • B41F1/50Inking units supported on carriages for movement in or on runways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description


  Farbwerk an     Tiegeldruckpressen.       Gegenstand     vorliegender   <B>EI</B>     rfindung    ist  ein Farbwerk an     Tiegeldrwckpressen,    mit um  den     Mittelkörper    der Presse herumgeführten       Farbauftragwalzen,    dessen wesentliches  Merkmal darin besteht,     dass.    die Farbauftrag  walzen mit     Wechselreibern    zusammenwirken  und mit ihnen ein     Verreibwerk        bilden,

          wel-          clies    während seines Weges um den     Mittel-          kö        rper    der Presse die Farbe verreibt, und dass  die     Heberwalze    behufs     F.arbeübertrabgung          einen    Teil des Weges der     Farbeauftragwa,l-          zen        mitma@eht.     



  Alle     Tiegeldruckpressen,    bei denen die  Auftragwalzen um den Innenkörper der       Presse        herumgeführt    werden, haben gegen  über den ältere bekannten     Systemen    die Ei  genschaft, dass die Auftragwalzen keine     hin-          und    rückläufige Bewegung machen,     sondern     dass sie sich ständig in einer Richtung     fort-          bewegen    und     da.ss-    der Weg, den sie bei jedem  Umlauf um den Innenkörper der Presse zu  rücklegen, verhältnismässig lang ist.

   Dieser  Weg beträgt je: nach der     Ausführungsform     etwa das zehn- bis zwölffache der     Druckf.orm-          höhe,    so.     dass    sich jede Auftragwalze, bevor  sie die Form     einfärbt,    etwa neun- bis elfmal,    oder bei     kleineren    Auftragwalzen bis über  zwanzig Mal auf dem Weg zwischen dem  Ende und     denn    Anfang ,der Druckform ab  rollt.  



  Diesen     Umstand    nützt vorliegende Erfin  dung .aus, indem sie den Weg, den die     Auf-          trag-walzen    um :den     Mittelkörper    der Presse  machen, zur     Verreibung    .der Farbe verwen  det. Zur völligen     Verreibung    der Farbe wer  den den Auftragwalzen     Wechselreiber,    d. h.       Verreibwalzen    zugesellt, welche neben der  Rotation auch eine     seitliche,    Hin- und Her  bewegung     machen.    .So wird die Farbe nach  zwei Richtungen über Kreuz verrieben.  



  Man hat bereits versucht, an Druckma  schinen,     insbesondere    .an     Schnellpressen    mit       7.'ischfarbwerl@en    und auch ,an     Tiegeldruck-          pressen,    die Einfärbung dadurch zu verbes  sern,     dass        :

  maxi    den Auftragwalzen dünne     Ver-          reibwaIzen,        so.genannte    "Reiter"     aufsetzte.     Die Reiter     haben    .aber keine Seitenbewegung  wie die     Wechselreiber,    es fehlt also eine     Ver-          reibung    über     Kreuz.     



  Sämtlichen Druckmaschinen älteren Sy  stems geht ferner die Vorbedingung ab, wel  che die Auftragwalzen     befähigt,    mit aufge-      setzten     Wecliselreibern    ein wirklich brauch  bares, in sich selbst wirkendes     Verreibwerk     zu bilden,     wie,es    vorliegender Erfindung zu  grunde liegt, nämlich der hierzu nötige lange       Weg,    den -die Auftragwalzen um den     Mittel-          körper    der Presse     zurücklegen.     



  Wegen des geringen     Durchgangraumes     zwischen Tiegel und     Druckfoi¯m    können bei  diesen Pressen auch nur dünne Reiter ver  wendet werden. Die dünnen Walzen rollen  sich aber erfahrungsgemäss durch Reibung  nur mangelhaft mit den Auftragwalzen ab.  



  Die Figuren zeigen     Ausführungsbeispiele     der Erfindung, und     7wnar    zeigt:       Fig.    1 eine     Tiegeldn        ekpresse    mit     einem          Auftrag-walzenv        erreibwerk    im Schnitt, bei  welcher die     Führung    der     Auftragwalzen    und       Bogenauslegevori-ichtung    rings um den     Mit-          telkörper    der Presse     mittelst        Lenkstangen        er-          folbgt;

            Fig.    2 zeigt ein     Auftragwalzen-Verreib-          werk    an einer     Tiegeldruckpresse,    bei welcher  die Führung der     Auftragwalzenwagen    mit  tr.lst     Bändern    oder     Ketten    erfolgt;       Fig.    3 zeigt in     ,grösserem        -L#Ta.ssstab    eine  teilweise Seitenansicht des     Alifti#agwvalzen-          l'erreibwerkes    gemäss     Fig.    1,       Fig.    4 eine andere Führung der Heber  walze.  



  In der in     Fig.    1 gezeigten     Tiegeldrwek-          presse    ist G das Maschinengestell,     T    der  Drucktiegel und D die Druckform;     W    ist  der     Auftrag-walzenwagen,    in dem die Auf  tragwalzen f     mittelst    der Walzträger f<B>'</B> ge  lagert sind, und A ist ein     Greiferwa,gen        zum     Ablegen der Bogen.

   Der     Auftrag-walzenwagen     wird mit Steinen oder Rollen, in an den Sei  tenteilen der Maschine befindlichen Nuten     Ir     laufend, durch die Lenkstangen e rings um  den Mittelkörper der Presse     herumgeführt     und rollt dabei über die     Druckform    D hin  weg. Die Lenkstangen e sind am Stirnrad     c,     das sich auf dem Lager der Welle Z dreht.  befestigt. Seinen Antrieb erhält Stirnrad     c     durch Zahnrad d.  



  Auf den Auftragwalzen f ist der     Wech-          sel:reiber    w mittelst der Träger     ivi        derart,    an  geordnet, dass er fest auf den beiden Auftrag-    w     alten,aufliegt    und sieh durch Reibung mit  ihnen abrollt     (Fig.    1 und 3). Sowohl     die    Auf  tragwalzen f, wie auch die     Wechselreiber        u     stehen unter Federdruck und werden durch       Schraubenfedern    s nach dem Mittelpunkt der  Presse zu gezogen.

   Die Auftragwalzen sind  an beiden Seiten mit Laufrollen versehen, die  sich auf den rings um den äussern Umfang  der Presse befindlichen Laufschienen     y    ab  rollen. Vermöge dieser Laufschienen befinden  sich die Auftragwalzen f auf ihrem Weg um  den     Pressenkörper    in ständiger Rotation. Da  bei werden sie durch die Laufschienen     y    unter  Anspannung der S     hraubenfedern    s so hoch  gehoben, dass sie fest an dem gleichfalls un  ter Federdruck stehenden     Wechselreiber        r.v     anliegen und diesen durch Reibung zur     gleieh-          zeitigen        Mitdrehung    zwingen.

   So     wandern    sie  mit     denn.        Wechselreiber    gemeinsam um den       Pressenkörper    herum, wobei zwischen ihnen  eine     stä.ndigeDrehung    stattfindet.     DieEinrnch-          tung    ist nun     so    getroffen,     da.ss    der     Wechsel-          reiber    neben seiner     abrollenden    Bewegung auf  den     Auftrag-walzen    zugleich eine seitlich hin  und     hergehende        Bewegung    vollzieht.

   Zu die  sem Zwecke wird der     @Ve-ehselreiber    in einer  in sich zurückkehrenden Kurve .oder Schnecke  geführt und wandert so bei ,jeder Umdrehung       einen    kurzen Weg von rechts nach links und  wieder     zurück.    Dadurch wird eine     Verreibung     übers Kreuz, und somit eine gründliche Spal  tung der Farbe bewirkt.    Ihre Farbe entnehmen die     Auftragwalzen     durch     Vermittlung    des     Wechselreibers        to    von  der     Heberwalze    I, die sie     wieder    von der im  Farbkasten gelagerten     Duktorwalze    L erhält.

    Die     Duktorwa.lze    L wird auf     bekannte    Weise  gedreht.  



  Da der Walzenwagen mit den Auftrag  walzen und dem     Weebselreiber    ohne Unter  brechung um den     Pressenkörper    herumläuft,  läuft der Heber I behufs Abgabe seiner Farbe  an die Auftragwalzen oder an den     Wechsel-          reiber    ein     Stück    des Weges mit dem Wal  zenwagen mit, rollt sich dabei auf einer der       Auftrag-walzen        oder    dem     Wechselreiber    ?r ab  und     gibt,derart    seine Farbe ab.

        Zu     diesem    Zwacke ist der Heber J ver  mittelst     eine;    durch die Feder X abgefederten       Hubclarrnes    J' derart gelagert,     .dass    er sich in       flurselben    Bahn, die der     Wechselreiber    w zu  rücklegt, nach unten drehen kann.

   Trifft der       Wechselreiber,    wenn er sich mit dem Wal  zenwagen rings um den Mittelkörper der  Presse bewegt, auf die     Heberwalze    J auf,  drückt er diese nasch unten und führt sie auf  seiner Bahn so lange mit, bis sich die Kreis  bahn des     Wechselreibers    so weit nach innen  und die des Hebers     so@    weit nach aussen be  wegt hat,     dass    sich beide trennen. Die Bahn  des Hebers und     Wechselreibers    ist. in     Fig.    3  mit Punktlinien angedeutet.

   Wo. sich die Li  nien     schneiden,    findet die Berührung und die       Trennung    statt, wie die punktierte Stellung  des Hebers und     Wechselreibers    in     Fig.    3 er  kennen,     lässt.     



  Der Wechselreiher w wird durch die sich  drehenden Auftragwalzen in ständiger     Mi+-          drehung    erhalten; sobald .er sich an die He  berwalze J anlegt,     überträgt    er seine Drehbe  wegung durch Reibung auf diese, und wäh  rend er die     Heberwalze    ein Stück seines We  ges mit nach unten nimmt, rollen sich     beide     aufeinander ab.

   Dadurch wickelt sich die auf  der     Heberwalze        befindliche    Farbe zum Teil  auf .den Wechselreimer auf, -und dieser gibt  sie durch Spaltung und     Verreibung    sofort an  die     Auftrag-walzen    f     weiter.    Damit nun die       Fa.rbeabgabe    von der     Heberwalze    an den       Wechselreimer    in     genügendem    Masse erfolgen  kann, ist der Weg, den beide miteinander zu  rücklegen, so lang,

       d.ass    sich die Geberwalze  mindestens einmal ganz     auf    dem     VTechselrei-          ber    abrollt.  



  Sobald sich der Wechselreimer von der       Heberwalze    trennt; kehrt letztere durch die  Wirkung der     Zugfeder    X in ihre     ursprüng-          li.ehe    Lage zurück. .  



  Anstatt durch einen     Hebelarm    kann die       Heberwalze    auch durch eine     Gleitvorrichtung          (Fig.    4) nach unten und oben geführt werden.  Die Hebelwalze J dreht sich hier in Gleit  lagern     J1,    die unter     Federdruck    stehen und  nach unten und oben     geschoben    werden kön  nen. Trifft der     Wechselreimer    w auf die He-         berwalze    J auf, so drückt er letztere     entgegen     der     Federwirkung    in ihren Gleitlagern     J1    so  lange nach unten, bis er sich wieder von ihr  trennt.

   Sobald dies geschehen ist, bewegt sich  die     Heberwalze    J in ihrem Gleitlager     J1    un  ter dem Druck der Feder wieder nach oben.  



  Die von der     Heberwalze        ,auf    den Wechsel  reiber übertragene Farbe wird von diesem     Alen     Auftragwalzen mitgeteilt und so die Farbe       gründlich    verrieben.  



  Die Übertragung der Farbe kann auch an  statt auf einen     Wechselreiber    direkt auf eine       der     erfolgen, indem die He  berwaIze einen Teil des Weges von einer der       Parbeauftra:gwalzen    mitgenommen wird, sich  dabei auf .dieser abrollt und. derart ihre Farbe  an diese     .abgibt,    von der sie durch die     Wech-          selreiber    .auf die übrigen Auftragwalzen ver  rieben wird.  



  Bei Drucken, bei denen ,es auf eine mög  lichst vollkommene     Farbeverreibung    an  kommt,     ist    es     empfehlenswert,    den Wechsel  reimer während .des Weges der Auftragwalzen  über die Druckform von diesen     abzuheben     und von den     Fa.rbeauftraigwalzen    zu     trennen;     dadurch wird eine etwaige Beeinflussung der  Auftragwalzen durch den     Wechselreimer,    die  sich in Erschütterungen .auswirkt, vermieden.

    Zu diesem Zwecke wird, sobald der Walzen  wagen bei der Druckform D ankommt, die       Verreihung    unterbrochen und der     Wechsel-          reiber        tu        von        den          ,getrennt.     



  Die Trennung der Auftragwalzen vom       Wcchselreiber        erfolgt    dadurch,     dass    in diesem  Falle die Laufschienen     y,    .auf     denen    sich     die     Laufrollen der Auftragwalzen abrollen, an  beiden Seiten der Druckform D so viel     tiefer     gelegt sind,     dass    sich die mit ihren Laufrollen  darauf abrollenden Auftragwalzen einige  Millimeter senken. Der Wechselreimer ist der  art .gelagert,     dass    er der Bewegung nicht fol  gen kann, .also freischwebend in einer höheren  Lage bleibt.  



  Die Auftragwalzen f und der Wechsel  reiber     tu    sind mit ihren beweglichen federn  den Walzenträgern     f1    und     w1    derart im Wal  zenwagen w     gelagert,        da,ss    sich die Walzen  träger entgegen der     Federwirkung    ein Stück      herausziehen lassen und unter der Wirkung  der Federn wieder nach innen     zurückfedern.     Die     Bewegung    nach innen     \wird        durch    An  sätze begrenzt,

   die sich     aufeinanderlegen    und  dem tiefsten Senken der     Walzenträger    nach  dem Mittelpunkt der Presse eine Grenze set  zen. Bei den     Auftragwalzen    ist diese     Bewe-          gungsmöglichkeit    grösser, als bei dem     Wecli-          selreiber.    Der     Walzenträger        zv'    kann sich  etwa. 2 bis 3 mm nach innen bewegen, wo  hingegen die     Auftra,gwalzenträger        f'    eine  nach innen gerichtete     Bewegungs,mögliclikeit     von etwa 5 bis 6 mm haben.

   Treten nun die  Rollen der Auftragwalzen auf die tiefer lie  genden Laufschienen     y    der     Druckfo-rin    D auf,  so senken sie sich     mit.    den     Auftragwalzen     etwa 5     bis    6 mm tief, während sich der Wech  selreiher nur 2     bis    3 mm senken kann. Die       Auftragwalzen    treten also etwa     i        in.in        vom     Wechselreiher ab.

   Damit ist die     Verbindung     zwischen beiden gelöst und die     Verreibung     der Farbe     aufgehoben.    Die     Auftragwalzen     rollen jetzt vom Wechselreiher     gelöst=,    über  die Form und färben diese ein.  



  Bewegen sich die     Auftragwalzen    oben       über    die Form D     hinau>,    so rollen sie mit  ihren Laufrollen auf die     aufsteigenden        Laul'-          schienen        y'        (Fig.    1) auf; sie werden von die  <B>.</B> nach aussen gehoben, treten dadurch wie  der mit denn Wechselreiher in Verbindung  und setzen die     Pa.rbeverreibung    mit diesem       fort.     



  Die Oberfläche der Auftragwalze zeigt  nach erfolgtem Einfärben der Form durch       Abgabe    der Farbe eine     ungleiche        Farbschicht,     die an einzelnen Stellen dick, an andern dünn  oder nahezu     ganz        beseitigt    ist. Diese unglei  che     Farbschicht    wird vor einem Neu-einfärben  der Form gründlich durch Verreiben     ausge-          glichen.    Diese ausgleichende     Verreibun.g    fin  det .auf dem Wege von     y'    bis zum Farbkasten  L statt.

   Da der Wechselreiher     neben    dem All  rollen     zugleich    eine seitliche Hin- und     Her-          bewegung    macht, kommen die     Auftragwalzen     mit völlig     geglätteter        Farbeschicht        b-i:n          Färbekasten    L an.

   Die neue Farbe, die dann  hier vom Heber     .aufgenommen    wird, findet       einen        ausgeglichenen,    glatten     Farhegrund    vor         und    ihre     Verreibung    geht auf dem     weiteren     Wege vom Farbkasten bis zur Form D     -auf     der schon ausgeglichenen     Grundschielit     schnell und gründlich vor sich.  



  Es ist möglich, die     Heberwalzen        mittelst     Kurven und Hebeln     zwangsläufig    zu führen,  damit die     Heberwa.lze    einen Teil des Weges  der Auftragwalzen mitmacht. Diese Einrich  tung ist in     Fig.    2 dargestellt.  



  <I>G, T,</I>     1F,   <I>f,</I>     zv,   <I>D</I> und Z bezeichnen hier  dieselben Teile wie in der     Presse    nach     Fig.    1.  Der Unterschied     gegenüber    der Presse nach       Fig.    1 ist der, dass die Auftragwalzen und       We,chselreiber    vermittelst endloser Bänder       oder    Ketten um den     Mittelkörper    der Presse       gefiihrt        w=erden.    c sind die endlosen     Bän & r     oder Ketten, welche über die     Scheiben        a    und  laufen,

   von denen die letztere ihren An  trieb     .durch    die Zahnräder d, b, c derart er  hält, dass sie sich während jeder Hin- und       Herbewegung    des Tiegels T zweimal dreht.  Hierbei     niniant    sie das Band oder die Kette     e     sowie den daran befindlichen     Auftragwalzen-          wagen        1=1'    mit den Walzen     f    und dem     @Veeh-          selreiber    w mit.  



  Bei seinem     Vorübergang    am     Duktor    . L  trifft der Wechselreiher auf die     Heberwalze     J auf. Er nimmt dieselbe nicht mit, wie bei       Fig.    1, sondern die     Heberwalze    wird, wie in       Fig.    2 dargestellt, zwangsläufig durch Hebel  und     Kurven    in gleicher     Bewegung    mit.

   dem  Walzenwagen     geführt.    Zu diesem     Zwecke    ist  die     Heberwalze    J mit ihrer     Axe    in     einer    von  Kurven begrenzten Nute     J'    geführt und ver  mittelst der     Zugstange    N an einem Doppel  hebel     1I        an.gelenkt.    Der Doppelhebel     1I    ist  bei     S    drehbar     gelagert    und läuft mit einer  Rolle R auf einer am Zahnrad c     befestigten     Kurvenscheibe     h,

      welche die Drehung     des     Zahnrades     c    mitmacht. Die Form der Kur  venscheibe     h    ist derart bemessen, dass die  Rolle     R    in der Zeit, in     welcher    die     ITeber-          walze    J am     Duktor    L     anliegt,    über     einbi          hrcisförmi@@en    Teil der     Kurve    läuft, und dass  sie sich aber in einen vertieften     Nurvena.us-          schnitt    senkt,

   sobald der     Wuchselreiber        ?e    mit.  der     Heberwalm    in     Berührung        tritt.    Damit  senkt sich durch die eigene Schwere     auch    die           I-h;

  berwalze    J nebst Zugstange 9 und Hebel       II,    und zwar     geschieht    infolge der Kurven       Senkung    genau mit der     Geschwindig-          hi@it,    mit welcher sich der W     alzenyva.gen        JU          iiiit        (lein        \V-eellseIreiber    w bewegt, so     d.ass    der       \\'cchselreiber    auf der     Heberwalze    aufliegt  und sich mit dieser .abrollt.

   Um kleine Diffe  renzen in der     Fortbewegung    beider Teile aus  zugleichen, ist zwischen die Zugstange N und       ilie        Heberwalze   <I>J</I> eine Feder     J2    eingeschaltet,       welche    bei     etwaigem    Voreilen des Wechsel  reihers eine entsprechende Senkung der He  berw.alze     ,gegenüber    der     Zugstange    N     geslat--          tet,    und .die     Heberwalze        stets    gegen     den-#Vech-          selreiber    presst.

   Ist die     HeberwaIze    am untern       Ende    der Nute     J1    angekommen, so tritt sie       n,it    ihrer Welle in ein seitlich ausgebogenes       Schlitzende    ein, lässt den Wechselreiher     vor-          ilb.erstreichen    und wird dann     vermittelst    der  Kurvenscheibe     K    und der     Hebelverbindunc          1i!,        H,   <I>N</I> wieder nach oben gehoben und lang  sam gegen den     Duktor    L     angepresst.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Farbwerk an Tiegeldruckpressen, mit um den Mittelkörper der Presse herumgeführten Farbeauftragwalzen, dadurch gekennzeichnet, da-ss die Farbeauftrab-walzen mit Wechselrei bern zusammenwirken und mit ihnen ein Ver- reibwerk bilden, welches während seines We ges um den Mittelkörper der Presse die Farbe verreibt, und dass die Heberwalze behufs Farbeübertragung einen Teil des Weges der Farbeauftragwalzen mitmacht.
    UN TEÜANSi'hÜCII:#1. Farbwerk an Tiegeldruekpressen nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verreibwerk während seines Weges ausserhalb der Druckform die Farbe ver reibt, wogegen während des Weges über die Druckform die Weehselreiber abge hoben und von den Farbeauftragwalzen getrennt werden. 2.
    Farbwerk an Tiegeldruckpressen nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Heberwalze von einer der Farbeauf- tragwalzen mitgenommen wird, sich dabei auf dieser abrollt und derart ihre Farbe an dieselbe abgibt, von der sie durch die Wechselreiher auf die .andern Auftragwal zen verrieben wird. 3.
    Farbwerk .an Tiegeldruckpressen nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Heberwalze von einem auf den Farbe walzen sitzenden Wechselreiher mitgenom men wird, sich ;dabei auf diesem abrollt und derart ihre Farbe an diesen abgibt, von dem sie den Auftragwalzen und den . andern Wechselreihern reitgeteilt wird. 4. Farbwerk an Tiegeldruckpressen nach Pa tentanspruch, dadurch .gekennzeichnet, .dass die Heberwalze mittelst Kurven und He beln geführt wird.
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