CH104553A - Verfahren zur Herstellung von durchgenähtem Schuhwerk. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von durchgenähtem Schuhwerk.

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CH104553A
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N Politis Christo
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N Politis Christo
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A43—FOOTWEAR
    • A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B9/00—Footwear characterised by the assembling of the individual parts
    • A43B9/02—Footwear stitched or nailed through

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von durchgenähtem     Schubwerk.       Die Erfindung     betrifft    ein Verfahren zur  Herstellung von     ditrch:genähtem        Schuhwerk,     bei welchem die Brandsohle am Rande paral  lel zur Sohlenfläche gespalten, die so gebil  dete Oberlippe der Brandsohle aufgebogen  und zurückgeschlagen, sowie in einer entspre  chenden Rinne eines     Zwickleistens    unterge  bracht, dann der Schaft über .demselben auf  die Brandsohle     aufgezwickt,    hierauf nach  Abnahme des     Zwickleistens    die Laufsohle       mit,

  der    Brandsohle durch Vernähen in einem       Seitenriss    der Laufsohle verbunden und als  dann die     Brandsohlenoberlippe    über die Naht  niedergeschlagen und an dem Brandsohlen  unterteil durch Verkleben befestigt wird,  worauf schliesslich der     Laufsohlenriss,    auf       einem    Klopfleisten geschlossen wird.  



  Die Zeichnung dient zur beispielsweisen  Erläuterung des Erfindungsgegenstandes.       Fig.    1 stellt eine Brandsohle nach Spal  ten derselben und     Zurückschlagen    .der Ober  lippe dar;       Fig.    2 zeigt einen     Zwickleisten    mit Rinne  von unten .gesehen;       Fig.    3     lind    4 sind zwei Querschnitte, der  eine durch     den        Zwickleisten    nach erfolgtem         Aufzssdeken,    ,der Andere durch den Klopf  leisten für den Schluss des     Laufsohlenrisses.     



  Die     Brands.okle    A wird am Rande beid  seitig über eine     bestimmte    Länge     (Fig.    1)       parallel    zur     Sohlenfläche    gespalten; dann  wird die so     beiderseits    gebildete     Oberlippe    a  der Brandsohle     ,

  aufgebogen    und     zurückge-          schlagen    und     hierauf        in    einer     beidseitig    vor  gesehenen     Rinne    c eines     Zwickleistens    C in  der aus     Fig.    3 ersichtlichen Weise     einge-          l,a.gert.    Jetzt kann auf diesem     Z.wickleisten     der Schaft B     mittelst    Stiften b (oder sonst  wie)     aufgezwickt    werden.

       Fig.    3 stellt das  Schuhwerk im Schnitt in dieser     Herstellungs-          phase    auf dem     Zwickleisten    dar.     Hernaich     wird das Ganze vom     Zwickleisten    C abge  nommen und, etwa ;auf der     Sohlenaufnäh-          maschine,    die Laufsohle D in einem     Seiten-          riss:    d derselben durch Vernähen bei e mit der  Brandsohle A verbunden.

   Alsdann wird die       Brandsohlenoberlippe    a über die Naht e nie  dergeschlagen     und    an dem     Brands,ohlenunter-          teil    durch Verkleben     (Zementieren)    befestigt,  worauf das Ganze auf den Klopfleisten F       aufgebracht    wird     (Fig.    4), auf welchem der  Schluss der     Brandsohlenoberlipp,e    a verfestigt      und der     Laufsohlenriss    über der Naht     e        ge-          schlossen        wird.    Man erhält so.

   ein Schuhwerk  mit     Durchnähung    der Brand- und     T        a.ufs.ohle,     das aber     gegenüber    dem     .gewöhnlichen    Schuh  werk     folgende    Vorteile aufweist:  1. Die Brandsohle     ist    auf der     Oberseite     der     Hauptsaiche    nach unverletzt; es besteht  daher keine Gefahr der     Verletzung    des     Fusses     oder der     Vergiftung    durch verrostetes Metall;  9.

   Die Naht und. die     Zwickstifte    liegen in  der Brandsohle     gegen    den Fuss hin     geschützt;     daher ist     die.        Verbindunb    äusserst haltbar, da  kein Fussschweiss hinzukommen kann;  3. Das     Schuhwerk    ist leichter und elasti  scher; es lassen sich kürzere     Zwickstifte    oder       dergleichen        verwenden;          .l.    Es ist auch     wasserdieht,    da. die Ober  seite der Brandsohle unverletzt     bleibt    und  daher     undurchlässig    ist;  5.

   Es bedarf keiner innern Decksohlen,

Claims (1)

  1. PATEN TANSPUUCII Verfahren zur Herstellung von durchge nähtem Schuhwerk, dadurch geli:eniizeiclinet, dass die Brandsohle aim Rande parallel zur Sohlenfl-iclie @espa.lten, die so gebildete Ober- lippe der Brandsohle aufgebogen und zurück- gescIilagen, sowie in einer entsprechendcn Rinne eines Zwickleistens untergebracht,
    dann der Schaft über demselben auf die Brandsohle aufgezwiekt, hierauf nach Abu ahme des Zwi.ckleistens die Laufsohle mit der Brand sohle durch Vernähen in einem Seitenriss der Laufsohle verbunden und alsdann die Brand- sohlenoberlippe über die Naht nieder;
    eschl.a- gen und .a.n dem Brandsohlenunterteil durch Verkleben befestigt wird, worauf schliesslich der Laufsohlenriss auf einem Klopfleisten ge schlossen wird.
CH104553D 1923-08-03 1923-08-03 Verfahren zur Herstellung von durchgenähtem Schuhwerk. CH104553A (de)

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