CH106134A - Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes.

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CH106134A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B5/00—Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings
    • C09B5/24—Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings the heterocyclic rings being only condensed with an anthraquinone nucleus in 1-2 or 2-3 position
    • C09B5/30—1,2 azoles of the anthracene series

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  . Verfahren zur Herstellung eines     Rüpenfarbstoffes.       Im Hauptpatent wurde ein Verfahren zur  Herstellung eines neuen     1,Z'-üpenfarbstoffes    be  schrieben, dadurch gekennzeichnet, dass man  in     einer        ersten    Phase .auf die     2-Amino.anthra-          chinon-3-karbonsäure        Ätzalkalien    bei höherer       Temperatur    einwirken lässt, und dass man in  einer zweiten     Phase    den so erhaltenen Roh  farbstoff reinigt,     indem    man ihn mit solchen       Mitteln    behandelt,

   die seine     Begleitstoffe    in  durch Alkalien     entfernbare    Verbindungen  überführt.  



  Es wurde nun gefunden, dass man     zurr     gleichen Farbstoff     gelangt,    wenn man in  einer ersten Phase wie im     Zusatzpatent    Nr.  105853 die     2-A        minoanthrachinon-3-karbon-          säure    mit oxydierend wirkenden Mitteln be  handelt, und wenn man hierauf in einer zwei  ten Phase den so erhaltenen Farbstoff reinigt,  durch Behandeln mit starker Schwefelsäure.

         Beispiel:     25 Teile     2-Aminoanthrachinon-3-karbon-          säure        bezw.    27 Teile ihres     Natronsalzes    wer  den bei gewöhnlicher     Temperatur    unter Rüh  ren in 375 Teile konzentrierte     Schwefelsäure       eingetragen und dann auf     ca..   <B>90'</B> erwärmt.

    Nachdem Lösung eingetreten ist,     trägt    man  im Verlauf von     .ca.    einer Stunde in kleinen  Portionen unter Rühren 35 Teile fein gemah  lenen     Braunstein    ein und behält die     Reak-          tionstemperatur    von 90 bis<B>100'</B> während  mehreren Stunden bei.

   Die Reaktionsflüssig  keit wird in Wasser .gegossen, der in Form  blauschwarzer Flocken abgeschiedene Farb  stoff abgesaugt, mit Wasser säurefrei gewa  schen und     dann    zuerst mit     Natriumbisulfit     und     darauffolgend        wiederholt        mit        Sodalösung     ausgekocht,     mit        heissem    Wasser     gewaschen     und     ;getrocknet.     



  10 Teile des so erhaltenen     Rohfarbstoffes     werden in 40 bis 80 Teilen Monohydrat bei  gewöhnlicher     Temperatur    gelöst und unter  gutem Rühren tropfenweise mit so viel Was  ser versetzt, dass die Schwefelsäure schliesslich  eine Konzentration von 90 % hat. Die Tem  peratur soll hierbei nicht über<B>90'</B> steigen.  Nach dem Abkühlen wird filtriert und erst  mit einer Schwefelsäure von 70 bis 80 %,       dann    mit Wasser gewaschen und getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Isüpen- farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man in einer ersten Phase die 2-Aminoanthrachi- non-3-karbonsäure mit oxydierend wirkenden Mitteln behandelt, und dass man hierauf in einer zweiten Phase den so erhaltenen Farb stoff dureh Behandeln mit starker Schwefel säure reinigt.
CH106134D 1923-03-09 1923-07-26 Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes. CH106134A (de)

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