CH214169A - Verfahren zur Herstellung von 1-Sulfomethyl-4-chlor-5-oxynaphthalin. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1-Sulfomethyl-4-chlor-5-oxynaphthalin.

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CH214169A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • C07C309/01Sulfonic acids
    • C07C309/02Sulfonic acids having sulfo groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C309/24Sulfonic acids having sulfo groups bound to acyclic carbon atoms of a carbon skeleton containing six-membered aromatic rings

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     1-Sulfomethyl-4-chlor-5-oxynaphthalin.       Es     wurde        gefunden,    dass man zum neuen,  technisch     wertvollen        1-Sulfomethyl-4-chlor-5-          oxynaphthalin    gelangt, wenn man das     4-          Chlor-5-nitro-l-naphthomethylchlorid,    das man  gemäss dem Schweiz.

   Patent Nr. 212405 durch  Chlorieren von in     trichlorierten    Kohlenwasser  stoffen gelöstem     1-Chlormethyl-5-nitronaphtha-          lin    in Gegenwart von     Antimonhalogeniden    er  hält, durch Behandeln mit     Natriumsulfit    in  das     1-Sulfomethyl-    4 -chlor - 5 -     nitronaphthalin     überführt und nach Reduktion der Nitrogruppe  die sich bildende entsprechende Aminosäure,  zum Beispiel nach     ihrerlsolierung,    mit Schwefel  säure unter Druck verkocht.  



  Das so zum Beispiel in Lösung erhältliche       1-Sulfomethyl-    4 -chlor- 5     -oxynaphthalin    kann  unmittelbar oder nach seiner Isolierung als       Farbstoffkomponente    Verwendung finden.  



  Das     im    Laufe des Prozesses entstehende       1-Sulfornethyl-    4 -chlor- 5     -nitronaphthalin    lässt  sich durch     Aussalzen        gewinnen    und fällt da  bei als gelbgefärbte, in Wasser leicht lösliche         Kristallmasse    an. Die entsprechende Amino  säure kann aus der     Reduktionslösung    durch  Ansäuern mit     Mineralsäuren    als hellgraue, in  Wasser schwer     lösliche    Verbindung ausgefällt  werden.

   Die     Oxysäure    endlich ist in Wasser  sehr leicht     löslich.    Aus konzentrierten     wäss-          rigen    Lösungen ist sie auch     aussalzbar    und  kann aus Methanol     umkristallisiert    werden.    <I>Beispiel:</I>  256 Teile 4-Chlor-5-nitro-l-naphthomethyl-         chlorid,    das nach dem Schweiz. Patent  Nr. 212405 erhalten werden     kann,    werden mit  einer Lösung von 151 Teilen     Natriumsulfit          (wasserfrei)    in 600 Teilen Wasser 10 Stunden  unter Rühren am     Rückflusskühler    gekocht.

    Das Chlorid geht     in    die     co-Methansulfosäure     über, wobei die     Lösung        allmählich    klar wird.  Will man das     1-Sulfomethyl-4-chlor-5-nitro-          naphthalin        isolieren,    so gibt man zu der er  kalteten Lösung 150     Teile        Natriumchlorid,          rührt    unter Kühlung einige Stunden nach,      saugt ab und wäscht mit verdünnter Koch  salzlösung nach. Man erhält 299 Teile der  Nitroverbindung.

   Die     Aminoverbindung    wird  vorteilhaft unmittelbar aus der obigen Lösung  der     Nitroverbindung    in     bekannter    Weise durch  Reduktion gewonnen. Nach     Waschen    mit kal  tem Wasser und Trocknen bei 100   werden  201 Teile = 74  /o der Theorie     :in        1-Sulfo-          methyl    - 4 - chlor- 5 -     amirioiiaphthaliii    erhalten.  



  272 Teile dieser     Aminoverbindung    werden  mit 110 Teilen     koriz.    Schwefelsäure und 1000  Teilen Wasser in einem emaillierten Druck  kessel etwa 2 Stunden auf 200   erhitzt; diese  Temperatur wird 8 Stunden gehalten. Nach  dem Erkalten erhält man eine klare     Lösung     von     1-Sulfometliyl-4-clilor-5-oxyntiplitlialin     mit einem Gehalt von     92/o    der     Theorie    an  dieser Säure.

   Zur     Reindarstellung    der leicht  wasserlöslichen Säure entfernt man aus der  Lösung die Schwefelsäure durch Fällen mit       Ätzkalk,        führt    in bekannter Weise die Säure  in das     Natronsalz    über und dampft schwach  sauer zur Trockne. Durch Extraktion mit  Alkohol erhält man dann in einer Ausbeute  von über 75      ,'o    der Theorie reines 4-Chlor-5-         oxynaphthalin    -1-     methylsulfosaures        Natrium.     Die Säure lässt sich auch aus konzentrierten       wässrigen    Lösungen durch Aussahen gewinnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 1-Sulfo- methyl-4-chlor-5-oxy naphthalin, dadurch ge kennzeichnet, dass man 4 -Chlor - 5 -nitro -1- naphthomethylcblorid durch Behandeln mit Natriumsulfit in 1-Sulfomethyl-4-chlor-5-nitro- naplithalin überführt und die nach Reduktion der Nitrogruppe erhaltene Aminosäure mit Schwefelsäure unter Druck verkocht.
    Der Endstoff löst sich leicht in Wasser, kann aus konzentrierten Lösungen mit Koch salz abgeschieden und dann aus Methanol um kristallisiert werden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Aminosäure vor dem Verkochen mit Schwefelsäure isoliert.
CH214169D 1938-06-11 1939-04-12 Verfahren zur Herstellung von 1-Sulfomethyl-4-chlor-5-oxynaphthalin. CH214169A (de)

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