CH106399A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Zwischenproduktes der Teerfarbenindustrie. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Zwischenproduktes der Teerfarbenindustrie.

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CH106399A
CH106399A CH106399DA CH106399A CH 106399 A CH106399 A CH 106399A CH 106399D A CH106399D A CH 106399DA CH 106399 A CH106399 A CH 106399A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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  Verfahren zur Trierstellung eines neuen     Zwiscbenproduktes    der Teerfarbenindustrie.    Es wurde gefunden, dass man ein neues  Zwischenprodukt, das tertiäre     Konden3ations-          produkt    von einem     Mol.        Cyanurchlorid    mit  einem     'Zol.    1 -     Aminobenz.ol    - 4 -     sulfosäure,          einem        Mol.        4-Amino-l-oxybenzol-2-karbo@n-          säure    und einem     Mol,        1,4-Phenylendiamin-3-          sulfosäure,

      erhält, wenn man auf ein     Mol.          Cya.nurchlorid    in beliebiger Reihenfolge ein       1M1.        1-Aminobenzol-4-sulfosäure,    ein Mal.     1-          .#.mino-4-a.-cetylaminobenzol-3-sulfosäure        und     ein     Mol.        4-Amino-l-oxybenzol-2-karbonsäure     einwirken lässt, und wenn man das so erhal  tene Produkt verseift.  



  Diese     Kondensation        wird    durch Zusam  menrühren der     Komponenten    in     einem        -geeig-          neten    Verdünnungsmittel durchgeführt, und  es wurde gefunden,     dass    Wasser als solches in  überraschender Weise sehr gut geeignet ist.

    Das     tertiäre    Kondensationsprodukt aus einem       Mol.        Cyanurchlorid    mit einem     Mol.        1-AmiDo-          benzol-4-sulfosäure,    einem     Mol.    4     Amino-l-          oxybenzol-2-harbonsä.ure    und einem Mal. 1,4  Phenylendiamin-3-sulfosäure bildet als     Alko-          lisalz    ein in Wasser     lösliehes,    fast farbloses  Pulver.

   Es enthält kein reaktionsfähiges    Chloratom mehr und stellt ein wertvolles Aus  gangsmaterial zur Herstellung von     Farbstof-,          fen    dar.  



  <I>Beispiel:</I>  Zu 500 Teilen Wasser fügt man 18,5 Teile  fein gepulvertes     Cyanurchlorid,    sowie eine  Lösung von 23 Teilen     1-"#-mino-4-acetyl-          i        amino        -3-benzolsulfosäure        in        200        Teilen        Was-          ser    und 13,3 Teilen 30     %iger    Natronlauge.

    Sobald alles in Lösung     gegangen    ist, und das  primäre Kondensationsprodukt sich gebildet  hat, fügt man eine neue Lösung, bestehend  aus 15,3     Teilen        4-Amino-l-oxyben.zol-2-kar-          bonsäure    in 150 Teilen Wasser, 13,3 Teilen  30     %iger    Natronlauge und 30 Teilen kristal  lisiertem     Natriumiajcetat    hinzu und     rührt    in  der Kälte, bis die     4-Amino-l-oxybenzol-2-          karbonsäure    verschwunden ist.

   Zu dieser Lö  sung des sekundären Kondensationsproduktes  giesst man eine Lösung von 20,9 Teilen 1  Aminoben.zol-4-sulfosäure und 30 Teilen kri  stallisiertem     Natriumaeetat    in 16 Teilen  30     %igem        Atznatron    und 200 Teilen Wasser.

    Man     erwärmt    auf     dem    Wasserbade, bis die     1.-          Aminobenzol-4-sulfosäure    fertig     kondensiert       
EMI0002.0001     
  
    hat, <SEP> fügt <SEP> Kochsalz <SEP> hinzu <SEP> und <SEP> lässt <SEP> abkühlen.
<tb>  Es <SEP> fällt <SEP> das <SEP> tertiäre <SEP> Kondensationsprodukt:

  
<tb>  aus <SEP> einem <SEP> Hol. <SEP> Cyanurchlorid, <SEP> 1 <SEP> M <SEP> o1. <SEP> 1-Ami  no-.4-aicetylaminobenzol <SEP> - <SEP> 3 <SEP> - <SEP> sulfosäure, <SEP> einem
<tb>  Dlol. <SEP> 4-Amino-l-o <SEP> ybenzol-2-karbon & iure <SEP> und
<tb>  einem <SEP> ATol. <SEP> 1-Aminobenzol-4-sulfosä.tire <SEP> aus.
<tb>  das <SEP> filtriert <SEP> und <SEP> hierauf <SEP> durch <SEP> kurzes <SEP> Kochen
<tb>  mit <SEP> 5 <SEP> %iger <SEP> Natronlauge <SEP> verseift <SEP> wird. <SEP> Das
<tb>  tertiäre <SEP> Kondensationsprodukt <SEP> von <SEP> einem
<tb>  Mol. <SEP> Cyanurchlorid <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Mol. <SEP> 1,4-Plie  nylendiaminsulfosäure, <SEP> einem <SEP> 111"o1. <SEP> 4-Amino  1-o--zybeiizol-2-1@arbonsäure <SEP> und <SEP> einem <SEP> Mol. <SEP> 1.

    Aminobenzol-4-sulfosäure <SEP> wird <SEP> dann <SEP> durch
<tb>  Ansäuern <SEP> gefällt, <SEP> filtriert <SEP> und <SEP> getrocknet.

Claims (1)

  1. EMI0002.0002 PATENTANSPRUCII Verfahren zur Herstellung eines neuen Zwischenproduktes, des tertiären Iiondensa; tionsproduktes von einem Hol. Cy a.nurchlorid mit einem Mol. 1-Aminobenzol-4-sulfosäure, einem Mol. 4-Amino-l-oxybenzol-2-harbon- EMI0002.0011 säure <SEP> und <SEP> cinern <SEP> Mol. <SEP> 1,4-Phenviendiamin-3 sttlfosäure, <SEP> dadureli <SEP> g"lzennzeiehnet, <SEP> dass <SEP> man <tb> in <SEP> beliebiger <SEP> Reihenfolge <SEP> auf <SEP> Cyanurchlorid <tb> ein <SEP> Mol.
    <SEP> 1.- <SEP> Amittobenzol-4-sulfosätire, <SEP> ein <SEP> Mol. <tb> 1 <SEP> - <SEP> Amino-4-acetylaminobenzol <SEP> - <SEP> 3 <SEP> - <SEP> sulfosäure <tb> und <SEP> ein <SEP> Mol. <SEP> 4-Amiiio-l-oxybetizol-2-h,arbon säure <SEP> einwirken <SEP> lässt <SEP> und <SEP> wenn <SEP> man <SEP> das <SEP> so <tb> erhaltene <SEP> Produkt <SEP> verseift. <tb> Das <SEP> tertiäre <SEP> Kondensationsprodukt <SEP> aus <tb> einem <SEP> Hol. <SEP> Cyanurchlorid <SEP> mit <SEP> einem <SEP> 31o1. <SEP> 1 Aminobeilzol-4-sulfosäure, <SEP> einem <SEP> Mol. <SEP> -1- <SEP> Ami tto-l-oxybenzol-?-harbonsä.ure <SEP> und <SEP> einem <SEP> 112o1. <tb> 1,4 <SEP> - <SEP> Pltenylendianiin-3-sulfosäure <SEP> bildet <SEP> als <tb> Alkalisalz <SEP> ein <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> lösliehes, <SEP> fast <SEP> farb loses <SEP> Pulver.
    <SEP> Es <SEP> enthält <SEP> kein <SEP> reaktionsfä.hibes <tb> Chloratom <SEP> mehr <SEP> und <SEP> stellt <SEP> ein <SEP> wertvolles <tb> Ausgangsmaterial <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> Farb stoffen <SEP> dar.
CH106399D 1922-09-07 1923-11-28 Verfahren zur Herstellung eines neuen Zwischenproduktes der Teerfarbenindustrie. CH106399A (de)

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