CH106473A - Verfahren zur Herstellung eines als Schutz- und Isolierlack, Imprägnierungsmittel, Klebstoff und dergleichen verwendbaren Harzes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines als Schutz- und Isolierlack, Imprägnierungsmittel, Klebstoff und dergleichen verwendbaren Harzes.

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CH106473A
CH106473A CH106473DA CH106473A CH 106473 A CH106473 A CH 106473A CH 106473D A CH106473D A CH 106473DA CH 106473 A CH106473 A CH 106473A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G75/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing sulfur with or without nitrogen, oxygen, or carbon in the main chain of the macromolecule
    • C08G75/14Polysulfides

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines als Schutz- und Isolierlack,     Imprägnierungsmittel,          lilebstoff    und dergleichen verwendbaren Harzes..    Es wurde gefunden,     dass:    man zu einem  als Schutz- und     IsolierlaclL,        Impräbrnnierungs-          mittel,        Klebstoff    und dergleichen verwend  baren Harzes     gelangen    kann, indem     man    das  durch     Schwefelung    von     Resorcin    erhaltene  Harz mit     Acetylierungsmitteln    behandelt.  



  Die     Acetylierung    erfolgt in üblicher  'Weise, sei es durch Verwendung von Essig  säurehalogenid     bezw.        -.anliydrid,    oder -vermit  telst der freien Essigsäure - in Gegenwart  eines Kondensationsmittels, wie zum Beispiel  gasförmiger Salzsäure,     Thionylchlorid,    Phos  phor- oder     Schwef        elhalogen:ide    usw.  



  Gegebenenfalls kann die     Acetyli.erung    in       Gegenwart    -eines Lösungsmittels, wie zum  Beispiel von;     wässerigem    Alkali,     Pyriclin,          Toluol    und dergleichen,     vorgenommen    wer  den.  



  Bei der Aufarbeitung des Harzes ist       zweckmässigerweise    darauf zu .achten, dass     ein     eventueller Säure- oder     Alkaliüberschuss,    so  wie das Lösungsmittel restlos entfernt wer  den. Das     Trocknen    erfolgt vorteilhaft bei  möglichst     niedriger        Temperatur,    gegebenen  falls unter Verwendung von Vakuum.    Das neue Harz ist ebenso wie das Aus  gangsharz von     hell-        bis    braungelber Farbe.  Es unterscheidet sich jedoch hiervon durch  seine Löslichkeitseigenschaften.

   Es ist in  Alkohol     und    Alkali unlöslich, in Chloroform,       Athylenchlorid    und     andern        halogenierten          Kohlenwasserstoffen,    ferner in     Gemischen     von     .aliphatischen    mit     hralogenierten        bezw.     mit     hydrierten    aromatischen Kohlenwasser  stoffen löslich. Das Harz löst sich ferner     in     einem     Gemisch    von Aceton und     einem    nicht  lösenden Lösungsmittel, wie zum Beispiel  Alkohol.

   Unter     Mitverwend'ung        gewisser    Lö  sungsmittel, wie zum Beispiel     Benzylalkohol,          Cyclohexanol    und dergleichen, lässt sich     clas     Harz auch in     Leinöl    lösen. Es     ist    ferner sehr  beständig und widerstandsfähig gegen     physi-          kalische    und chemische     Einwirkungen,    -wie  zum Beispiel Witterungseinflüsse, mechani  sche     Beanspruchung,    elektrische Spannungs  unterschiede und chemische Reagenzien.  



       D.amk    diesen Eigenschaften eignet sich  Glas Harz insbesondere     als    Schutz- und     Iso-          herlack,        Imprägnierungsmittel,    Klebstoff     etc.     Zur Erhöhung der Elastizität und .des Lö-           sungsvermögens    können ihm die üblichen Zu  sätze, wie     zum    Beispiel     Triphenylphosphat,          Cyclohexanol,        Kampher    oder     Ka.mpferersatz-          prod        ukte,    ferner Naturharze beigemischt wer  den.

   Da es sich     weiterhin    in .gewissen Lö  sungsmitteln mit     Celluloseester    und     Kaut-          sehuk    in beliebigen Mengen mischen     lässt,          kommt    .es auch als     Füllmittel    für     Cellulose-          ester    und     Kautschukfabrikate,

      sowie als       Härtungsmittel    für Kautschuk in     Frage.     Seine oben erwähnte     Leinöllöslichkeit    in Ver  bindung mit     Benzylalkohol    und dergleichen  macht das Harz als     Emailla@ek    geeignet.  



  Vor den     Resinöta,nnolestern,    denen das  Harz hinsichtlich seiner     Eigenschaften    ent  spricht, zeichnet es sich durch grössere Billig  keit aus.  



       Beispiel:     200 Teile des nach dem     Verfahren    der       schweizerischen    Patentschrift Nr.     1.05857    er  haltenen     R.esorcinschwefelharzes    werden pul  verisiert und in einem mit     Rücldlusslzühlung     versehenen Gefäss im Ölbad unter Rühren mit.       285    Teilen     Essigsäureanhydrid    versetzt. Un  ter     langsaimem    Erwärmen und     Rühren    gebt  das Harz allmählich in     Lö        ung.    Die.

   Reak  tion wird so lange fortgesetzt, bis eine Probe       des    Harzes nach gründlichem     Waschen    und  Trocknen sich in Chloroform restlos und klar  löst und in Alkohol nicht mehr     löslich    ist.  Hierauf wird das     überschüssige    Essigsäure  anhydrid und die     entstandene    Essigsäure im  Vakuum     abdestilliert,    der     Rückstand    nötigen  falls noch mit Wasser gewaschen und bei       ,lieht    zu hoher Temperatur getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines :als Schutz- und Isolierlaek, Imprä,gnierungsmit- tel, Klebstoff und dergleichen, verwendbaren Harzes, dadurch gekennzeichnet, dass man das durch S-ehwefelung von Resorcin erhal tene Harz mit iVcety lierungsmitteln behan delt. Das neue Harz ist ebenso wie das Aus- ga:ngsha.rz von hell- bis braungelber Farbe.
    Es unterscheidet sich jedoch hiervon durch seine Löslichkeitseigenschaften. Es ist in Alkohol und Alkali unlöslich, in Chloroform, Äthylenchlorid und andern halogenierten Kohlenwasserstoffen, ferner in Gennischen von aliphatischen mit halogenierten bezw. mit hydrierten aromatischen Kohlenwasser- stoffgin löslich.
    Das Harz löst sich ferner in einem Gemisch von Aceton und einem nicht lösenden Lösungsmittel, wie zum Beispiel Alkohol. Unter 11Tit:verwendung gewisser Lö sungsmittel, wie zum Beispiel Benzylalkohol, Cyclohexa.nol und (lergleiehen, lässt sich das Harz auch in Leinöl li3seri. Es ist ferner sehr beständig und widerstandsfähig gegen physi- kal.ische und eliemisIche Einwirkungen,
    wie zum Beispiel Witterungseinflüsse, meehani- sehe Beanspruchung. elektrische Spannungs unterschiede und chemische Reagenzien. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspi-ueli, da durch gekennzeichnet, dass man die Acetylie- rung in Gegenwart von Lösungsmitteln vor nimmt.
CH106473D 1922-09-01 1922-09-01 Verfahren zur Herstellung eines als Schutz- und Isolierlack, Imprägnierungsmittel, Klebstoff und dergleichen verwendbaren Harzes. CH106473A (de)

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