CH104245A - Verfahren zur Herstellung eines als Schutz- und Isolierlack, Imprägnierungsmittel, Klebstoff und dergleichen verwendbaren Harzes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines als Schutz- und Isolierlack, Imprägnierungsmittel, Klebstoff und dergleichen verwendbaren Harzes.

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CH104245A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G75/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing sulfur with or without nitrogen, oxygen, or carbon in the main chain of the macromolecule
    • C08G75/14Polysulfides

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines als Schutz- und Isolierlack,  Imprägnierungsmittel, Klebstoff und dergleichen verwendbaren Harzes.    Es wurde gefunden, dass man zu einem  als Schutz- und Isolierlack,     Impragnierungs-          mittel,    Klebstoff und dergl eichen verwend  baren. Harz gelangen kann. indem man das  durch Schwefelung von Kresol erhaltene Harz  mit Azetylierungsmitteln behandelt.  



  Die Azetylierung erfolgt in üblicher  Weise, sei es durch Verwendung von     Essig-          sä    urehalogenid bezw. -anhydrid, oder vermit  telst der freien Essigsäure in Gegenwart eines  Kondensationsmittels, wie z. B. gasförmiger  Salzsäure, Thionylchlorid, Phosphor- oder  Schwefelhalogenide usw.  



  Gegebenenfalls kann die Azetylierung in  Gegenwart eines Lösungsmittels wie zum  Beispiel von wässerigem Alkali, Pyridin, To  luol und dergleichen, vorgenommen werden.  



  Bei der Aufarbeitung des Harzes ist  zweckmässigerweise darauf zu achten, dass ein  eventueller Säure- oder Alkaliüberschuss, so  wie das Lösungsmittel restlos entfernt wer  den. Das Trocknen erfolgt vorteilhaft bei  möglichst niedriger Temperatur, gegebenen  falls unter Verwendung von Vakuum.    Das neue Harz ist ebenso wie das Aus  gangsharz von hell- bis braungelber Farbe.  Es unterscheidet sich jedoch hiervon durch  seine Löslichkoitseigenschaften. Es ist in  Akohol und Alkali unlöslich, in Chloroform,  Azetylenchlorid und andern halogenierten  Kohlenwasserstoffen, ferner in Gemischen von  aliph atischen mit halogenierten bezw. mit  hydrierten aromatischen Kohlenwasserstoffen  löslich. Das Harz löst sich ferner in einem  Gemisch von Aceton und einem nicht lösenden  Lösungsmittel, wie zum Beispiel Alkohol.

    Unter Mitverwendung gewisser Lösungsmit  tel, wie zum Beispiel Benzylalkohol, Cyclo-.       hexanol    und dergleichen lässt sich das Harz  auch in     Leinöl    lösen. Es ist ferner sehr be  ständig und widerstandsfähig gegen physika  lische und     chemische        Einwirkungen,    wie zum  Beispiel Witterungseinflüsse,     mechanische          Beanspruchung,        elektrische        Spannungsunter-          schiede    und chemische Reagenzien.  



  Dank diesen Eigenschaften eignet sich das  Harz insbesondere     21s    Schutz- und     Isolierlack,          Imprägnierungsmittel,    Klebstoff     etc.    Zur Er-      höhung der Elastizität und des Lösungsver  mögens können ihm die üblichen Zusätze, wie  zum Beispiel Triphenylphosphat,     Cyclo-          hexanol,    Kampher oder Kampherersatzpro  dukte, ferner Naturharze beigemischt werden.  Da es sich weiterhin in gewissen Lösungs  mitteln mit Zelluloseester und Kautschuk in  beliebigen Mengen mischen lässt, kommt es  auch als Füllmittel für Zelluloscester und  Kautschukprodukte, sowie als Härtungsmittel.  für Kautsehuk in Frage.

   Seine oben er  wähnte Leinöllöslichkeit in Verbindung reit  Benzylalkohol und dergleichen macht das  Harz als Emaillack geeignet.  



  Vor den Resinotannolestern, denen das  Harz hinsichtlich seiner Eigenschaften ent  spricht, zeichnet es sich durch     grössere    Billig  keit aus.  



  Beispiel:  200 Teile des nach dem Verfahren der  schweizerischen Patentschrift 95186 erhalte  nen Kresol-Schwefelharzes werden pulveri  siert und in einem mit Rückflusskühler     ver-          sehenen    Gefäss im Ölbad unter Rühren mit  200 Teilen Essigsäureanhydrid versetzt. Untexr  langsamem Erwärmen und Rühren geht das  Harz in Lösung. Die Reaktion ist dann be  endigt, wenn eine Probe des Harzes nach  gründlichen Waschen und Trocknen sich in  Chloroform restlos und klar löst und in Al  kohol nicht mehr löslich ist. Hierauf wird das  überschüssige Essigsäureanhy-drid und die ent  standene Essigsäure im Vakuum abdestilliert,  der Rückstand nötigenfalls noch mit Wasser  gewaschen und bei nicht zu hoher Temperatur  getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines als Schutz- und Isolierlack, Imprägnierungsmit tel, Klebstoff und dergleichen verwendbaren Harzes, dadurch ,gekennzeichnet, dass man das durch Schwefelung von Kresol erhaltene Harz mit Azetylierungsmitteln behandelt. Das neue Harz ist ebenso wie das Aus gangsharz von hell- bis braungelber Farbe. Es unterscheidet sich jedoch hiervon durch seine Löslichkeitseigenschaften. Es ist in Alkohol und Alkali unlöslich, in Chloroform, Äthylenchlorid und andern halogenierten Kohlenwasserstoffen, ferner in Gemischen von aliphatischen mit halogenierten bew. mit hydrierten aromatischen Kohlenwasserstoffen löslich. Das Harrz löst sich ferner in einem Gemisch von Aceton und einem nicht lösen den Lösungsmittel, wie zum Beispiel Alkohol.
    Unter Mitverwendung gewisser Lösungsmit tel, wie zum Beispiel Benzylalkohol. Cyclo- hexanol und dergleichen, lässt sich das Harz auch in Leinöl lösen. Es ist ferner sehr be ständig und widerstandsfähig gegen physi kalisehe und chemische Einwirkungen, wie zum Beispiel Witterungseinflüsse, mecha nische Beanspruchung, elektrische Spannungs- untersehiede und eliemische Reagenzien.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren --emiiss Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass man die Azetylie- 3ung in Gegen wart von Lösungsmitteln vor- Z-,
CH104245D 1922-09-01 1922-09-01 Verfahren zur Herstellung eines als Schutz- und Isolierlack, Imprägnierungsmittel, Klebstoff und dergleichen verwendbaren Harzes. CH104245A (de)

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