CH103432A - Verfahren zur Herstellung eines als Schutz- und Isolierlack, Imprägnierungsmittel, Klebstoff und dergleichen verwendbaren Harzes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines als Schutz- und Isolierlack, Imprägnierungsmittel, Klebstoff und dergleichen verwendbaren Harzes.

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CH103432A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G75/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing sulfur with or without nitrogen, oxygen, or carbon in the main chain of the macromolecule
    • C08G75/14Polysulfides

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines als Schutz- und     Isolierlack,        Imprägnierungsmittel,          Klebstoff    und dergleichen verwendbaren Harzes.    Es wurde gefunden, dass man zu einem  als Schutz- und Isolierlack,     Imprägnierungs-          mittel,    Klebstoff und dergleichen, verwend  baren Harz gelangen kann, indem man das  durch     Schwdelung    von Phenol erhaltene Harz  mit     Azetylierungsmitteln    behandelt.  



  Die     Azetylierung    erfolgt in üblicher  Weise, sei es durch Verwendung von isolier  tem     Essigsäurehalogenid        bezw.        -anhy        arid     oder vermittelst der freien Essigsäure in  Gegenwart eines Kondensationsmittels, wie  zum Beispiel gasförmiger Salzsäure,     Thionyl-          chlorid,    Phosphor- oder     Sehwefelhalogenide          USW.     



  Gegebenenfalls kann die     Azetylierung    in  Gegenwart eines Lösungsmittels. wie zum  Beispiel wässerigem Alkali,     Pyridin,        Toluol     und dergleichen, vorgenommen werden.  



  Bei der Aufarbeitung     ides    Harzes ist       zweckmässigerweise        darauf    zu achten, dass  ein eventueller Säure- oder     Alkaliüberschuss,     sowie     das        Lösungsmittel    restlos entfernt wer-    den. Das Trocknen erfolgt     vorteilhaft    bei       möglichst    niedriger Temperatur, gegebenen  falls unter Verwendung von Vakuum.  



       Das    neue Harz ist ebenso wie das Aus  gangsharz von hell- bis braungelber Farbe.  Es unterscheidet sich jedoch hiervon durch  seine Löslichkeitseigenschaften. Es ist in  Alkohol und Alkali unlöslich, in Chloroform,       Athylenchlorid    und andern     halogenierten          Kohlenwasserstoffen,    ferner in Gemischen       aliphatischer    mit     halogenierten        bezw.    mit  hydrierten aromatischen     Kohlenwasserstoffen          löslich.    Das Harz löst sich ferner in einem  Gemisch von Azeton und einem nicht lösen  den Lösungsmittel, wie zum Beispiel Alkohol.

    Unter     Mitverwendung    gewisser Lösungs  mittel, wie zum Beispiel     Benzylalkohol,        Cy-          clohexanol    und dergleichen, lässt sich das  Harz auch in Leinöl lösen. Es ist ferner  sehr beständig und widerstandsfähig gegen  physikalische und chemische Einwirkungen,  wie zum Beispiel     Witterungseinflüsse,    mecha  nische Beanspruchung, elektrische Spannungs  unterschiede und chemische Reagenzien.

             Da.nli-    diesen Eigenschaften eignet sieh  das Harz insbesondere als Schutz- und     Iso-          lierlack,        Imprägnierungsmittel,    Klebstoff     etc.     Zur Erhöhung der     Elastizität    und des Lö  sungsvermögens     können    ihm die üblichen  Zusätze, wie zum Beispiel     Triphenylphospliat,          Cycloheaanol,        Kampher    oder     Kampherersatz-          produkte,    ferner Naturharze, beigemischt       -werden.    Da,

   es sich     \weiterhin    in gewissen  Lösungsmitteln mit     Zelluloseester    und Kaut  schuk in beliebigen Mengen     mischen    lässt,  kommt es auch als Füllmittel für Zellulose  ester und Kautschukfabrikate, sowie als  Hä     rtungsmittel    für     Kautschuk    in Frage.  Seine oben erwähnte     Leinöllöslichkeit    in  Verbindung mit     Benzy        lalkohol    und der  gleichen macht das Harz als Emaillack ge  eignet.  



  Vor den     Resinotannolestern,    denen das  Harz hinsichtlich seiner Eigenschaften ent  spricht, zeichnet wich durch grössere Billig  keit aus.  



       Beispiel:          ?00    Teile des nach dem Verfahren der       schweizerischen    Patentschrift Nr. 95187 er  haltenen     Schwefel-Phenol-Harzes    werden in  einem mit     R.ückflusskfihler        versehenen    Gefäss  im     Ü1bad    geschmolzen und unter Rühren  langsam     finit    80 Teilen     Essigsäureanhy        drid     versetzt.

   Das Reaktionsgemisch wird so lange  auf<B>150</B> bis 180       erwärmt,    bis eine Probe       des    Harzes nach     gründlichem    Waschen und  Trocknen sich in Chloroform restlos und klar  löst und in Alkohol nicht mehr löslich ist. Hier  auf wird das     überschüssigeEssigsä        ureanhydrid     und die gebildete Essigsäure im Vakuum       abdestilliert,    der     Rückstand,    wenn nötig,  noch mit Wasser gewaschen und bei nicht  zu     hoher    Temperatur getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines als Schutz- und Isolierlack, Imprägnierungs- mittel, Klebstoff und dergleichen verwend baren Harzes, dadurch - gekennzeichnet, dass man das durch Sehwefelunb von Phenol er haltene Harz mit Amtylierungsmiteln be handelt. Das neue Harz ist ebenso wie das Aus gangsharz von hell- bis braungelber Farbe.
    <B>Es</B> unterscheidet sich ,jedoch hiervon durch seine Löslichkeitei_(rerischaften. Es ist in Alkohol und Al.hali unlöslich, in Chloroform Äthylenchlorid und andern halogenierten Kohlenwasserstoffen, ferner in Gemischen aliphatisclier, mit halogenierten bezw. mit hydrierten aromatischen Kohlenv asserstoffen löslich.
    Das Harz löst sich ferner in einem Gemisch von Acelon und einem nicht lösen den Lösungsmittel, wie zum Beispiel Alkohol. Unter Nlitverweiidung gewisser Lösungs-, mittel, wie zum Beispiel Benzylalkohol, Cy- clohexanol und dergleichen, lässt sich das Harz auch in Leinöl lösen.
    Es ist ferner sehr beständig und -,viderstanclsfäliig gegen physikalische und chemische Einwirkungen, wie zum Beispiel Witterungseinflüsse. mecha nische Beanspruchung, elektrische Spannungs unterschiede und chemische Reagenzien. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass inan die Azety lie- rung in Gegenwart von Lösungsmitteln vor nimmt.
CH103432D 1922-09-01 1922-09-01 Verfahren zur Herstellung eines als Schutz- und Isolierlack, Imprägnierungsmittel, Klebstoff und dergleichen verwendbaren Harzes. CH103432A (de)

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