CH106804A - Neigungsmesser. - Google Patents

Neigungsmesser.

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CH106804A
CH106804A CH106804DA CH106804A CH 106804 A CH106804 A CH 106804A CH 106804D A CH106804D A CH 106804DA CH 106804 A CH106804 A CH 106804A
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CH
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Inventor
Samuel Aegerter August
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Samuel Aegerter August
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C9/00Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels
    • G01C9/12Measuring inclination, e.g. by clinometers, by levels by using a single pendulum

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description


  Neigungsmesser.    Die Erfindung hat zum Gegenstand ein  Messgerät, welches dazu dient, Neigungen  bezüglich einer senkrechten oder     wagrechten     Ebene zu     bestimmen.    Geräte dieser Art, bei  welchen ein um eine Achse schwingbarer,  sich durch die     Schwerkraft    stets senkrecht  einstellbarer Zeiger vorhanden ist, welcher  einer in einer kreisrunden Fassung angeord  neten Gradeinteilung entlang spielt, sind  schon in Vorschlag gebracht worden. Sie ge  statten jedoch nur ein Ablesen der Gradein  teilung von seitwärts. Nun kommt es aber  in. der Praxis vielfach vor, zum Beispiel im  Bauhandwerk, dass das Gerät ganz am Bo  den oder sogar unter Wasser gebraucht wer  den sollte.

   In einem solchen Falle ist die  Feststellung einer Neigung     unbequem    oder  kann nur auf umständliche Art und Weise  vorgenommen werden. Mit dem Neigungs  messer gemäss Erfindung ist nun die Be  stimmung einer Neigung nicht nur von     seit-          wä.rts,    sondern auch von oben möglich, in  dem die Fassung mit einer auf einen Teil  ihres Umfanges sich erstreckenden Durch  brechung versehen ist, die vorteilhaft mit-         telst    einer     durchsichtigen,    eine Gradeintei  lung aufweisenden Scheibe geschlossen ist.

    Durch diese Scheibe hindurch ist der an  seinem freien Ende     zweckmässigerweise    pa  rallel zu seiner Achse umgebogene Zeiger  leicht ersichtlich, so dass der Apparat genau  wie eine     Wasserwage        benützbar    ist, nur mit  dem Unterschied, dass im Gegensatz zu der  selben noch .der Neigungswinkel abgelesen  werden kann. Die Luftblase einer Wasser  wage kommt bekanntlich sofort zur Ruhe,  was gegenüber einem durch immer kleiner  werdende Schwingungen sich langsam seiner  Ruhelage nähernden Zeiger vorteilhaft ist.

    Um nun einen solchen     Zeiger    möglichst rasch  zur Ruhe zu bringen, ohne ihn jedoch an  seiner freien Schwingung zu hindern, ist es  zweckmässig, am Zeiger des vorliegenden Ge  rätes quer zur Schwingungsebene liegende  Flügel, die unter Umständen ebenfalls zur       Ablesung    des Neigungswinkels     benützbar     sind, zur -Dämpfung der Zeigerbewegungen  anzuordnen. Zur     Stillsetzung    des Zeigers  und der Magnetnadel ist es bei Kompassen  allgemein üblich, die Zeigerachse entspre-           chend    zu beeinflussen.     Zweckmä.ssigerweise     wird auch beim Apparat gemäss Erfindung;  eine ähnliche Hemmung, die an und für sich  bekannt sein kann, angewandt.  



  Die Zeichnung zeigt den Erfindungs  gegenstand in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform, in       Fig.    1 in einer Ansicht, und in       Fig.    2 in einem Schnitt;       Fig.    3 ist eine Draufsicht.  



  Das dargestellte Gerät hat einen Zeiger a  mit zwei dessen Schwingungen dämpfenden  Flügeln b und einem gegabelten Schwer  gewicht c. Durch letzteres wird der Zeiger  stets in lotrechter Stellung gehalten. Der  Zeiger kann aus einem Stück oder aus meh  reren Teilen zusammengesetzt sein und ist  an einer Achse d befestigt, welche in zwei  in einer     3Tetallfassung    i gehaltenen Glas  plättchen e mit konischen Spitzen gelagert  ist. In die Glasplättchen e können zur     Iler-          abminderung    der Reibung bei f Steine ein  gelassen sein.

   Um jede Neigung einstellen  oder jede Veränderung einer     angenommenen     Neigung genau überwachen zu können, be  findet sich zwischen den beiden Glasplätt  chen e, an der Metallfassung i befestigt, eine  Ringscheibe<I>g,</I> die mit einer Einteilung     lt     versehen ist. Wie in     Fig.    1 angedeutet, bil  den die Teilstriche Gruppen, innerhalb     wel-          eher    die Teilstriche ungleich lang sind, zum  Zwecke, eine rasche     Ablesung    zu ermög  lichen.

   Auch die Flügel sind als Zeiger     be-          nützbar.    Das freie Ende der obern Zeiger  zunge ist gabelförmig ausgebildet; ihre bei  den Finger greifen auf beide Seiten der  Ringscheibe g und sind an ihren freien En  den dicht unterhalb einer in der Fassung i  eingelassenen, deren     Durchbrechung        in    ab  schliessenden, durchsichtigen Scheibe     sz    nach  aussen gebogen. Diese ist mit einer Ein  teilung versehen und ermöglicht so, den Nei  gungswinkel von oben festzustellen, wenn  dies bequemer sein sollte.

   Bei Wasserbauten  kann es vorkommen, dass der Apparat ins  Wasser getaucht werden muss; ein Ablesen  der Zeigerstellung von seitwärts wäre dann    gar nicht möglich, während das Ablesen von       oben    gut möglich ist. In der einen Glas  platte e ist ein auf beiden Seiten derselben  anliegender, aus einem Drahtstück gebil  deter Hemmfinger o drehbar gelagert,     mit-          telst    dessen der Zeiger durch     Anlegen    an  dessen Achse sofort stillgesetzt und so in  einer bestimmten Stellung gehalten     werden     kann.  



  Die Fassung i hat zwei oder mehr Lap  pen k, mittelst     deren    der Neigungsmesser  zum Beispiel Setzlatten oder dergleichen auf  geschraubt     werden    kann. Statt aufgeschraubt  kann der Apparat in jede Art Unterlage  eingebaut werden, zum Beispiel in ein Li  neal. Es kann dann das Gerät mit dem Li  neal zum Beispiel zuerst an eine in richtiger  Stellung aufgehängte     Werkstattzeichnung     angelegt, die     Neigung    einer aufzuzeichnen  den Linie durch die Glasplättchen e hindurch  festgestellt und dann das Gerät am     Wer1L-          stücl@    in gleicher Stellung angesetzt werden.

    Seine äussere Form braucht nicht auf dem  ganzen Umfang kreisrund zu sein, wodurch  ermöglicht sein soll, den Apparat zu ge  brauchen, ohne     denselben    in ein Gerät ein  zubauen oder an einem solchen anzu  schrauben.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Neigungsmesser mit um eine Achse frei schwingbarem, sieh durch die Schwerkraft stets senkrecht einstellbarem Zeiger, welcher einer in einer auf wenigstens einem Teil ihres Umfanges kreisrunden Fassung an geordneten Gradeinteilung entlang spielt, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassung mit einer wenigstens auf einen Teil ihres Umfanges sieh erstreckenden Durchbrechung mit Gradeinteilung derart versehen ist, dass die Neigung des Apparates nicht nur von seitwärts, sondern auch von oben durch die genannte Durchbreehung hindurch bestimmt werden kann.
    UNTERANSPRUCH: Neigungsmesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Zeiger quer zur Schwingungsebene desselben liegende Flügel angeordnet sind, die zur Dämpfung der Schwingungen des Zeigers dienen und gleichzeitig zur Ablesung der Neigung des Apparates benützbar sind.
CH106804D 1923-10-29 1923-10-29 Neigungsmesser. CH106804A (de)

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CH106804T 1923-10-29

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CH106804A true CH106804A (de) 1924-12-01

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ID=4365690

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CH106804D CH106804A (de) 1923-10-29 1923-10-29 Neigungsmesser.

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CH (1) CH106804A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109974664A (zh) * 2019-04-28 2019-07-05 天津理工大学 万向水平仪

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN109974664A (zh) * 2019-04-28 2019-07-05 天津理工大学 万向水平仪

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