CH109931A - Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Metallblechen. - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Metallblechen.

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CH109931A
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Tschaeppat Charles
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Tschaeppat Charles
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D1/00Electroforming
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


  Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von     Netallblechen.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  elektrolytischen Herstellung von Metall-,       insbesondere    von     Eisenblechen,    bei welchen  eine die Rolle der Kathode spielende endlose  Unterlage, zum     Beispiel    ein endloses Metall  band, durch das elektrolytische Bad hin  durchgeführt wird.  



  Die Erfindung besteht im     wesentlichen     darin, dass der elektrolytische Niederschlag  beim Verlassen des elektrolytischen Bades  einer Erhitzung     unterworfen    wird,     welche     das Ablösen und das Aufwinden desselben  auf eine Trommel erleichtert.  



  Anhand der Zeichnung soll das Verfah  ren beispielsweise erläutert werden.  



       Fig.    1     veranschaulicht    in     schematischer     Weise ein Beispiel für eine Anlage zur Aus  führung des Verfahrens;       Fig.    2 ist ein nach Linie      < 4-B    geführter       Schnitt,    aus dem     ,das    als Unterlage     (Supp,oz@)     dienende     Metallband    und der dieses Band be  deckende elektrolytische     Niederschlag    ersicht  lich ist; '       Fig.        ä    zeigt ein mit isolierender Ausklei  dung versehenes Metallband im Querschnitt;

         Fig.    4 zeigt in     Vorderansicht    eine band-         förmige    Unterlage, die ein leichtes Ablösen  des durch elektrolytischen Niederschlag ge  bildeten     Bleches    ermöglicht;       Fig.    5     veranschaulicht,    in welcher     Weise     das Ablösen des Bleches von der Unterlage  nach     Fig.    4 erfolgt.  



  Der Behälter 1 enthält den Elektrolyten  2 und die     Anode    B. Die Kathode besteht aus  einem endlosen     Metallband    4, welches über  zwei Rollen 5, 6 läuft und mit dem untern  Teile in das elektrolytische Bad taucht,     wie     dies     Fig.    1 zeigt.  



  Der Pfeil deutet die Richtung ,der Um  laufbewegung dieses Bandes an, dessen An  trieb durch     beliebige        Mittel,        beispielsweise     mittelst     Kalanderwalzen    7, 8 erfolgt, welche  in entgegengesetztem Sinne laufen und einen  der Trümmer des endlosen Bandes zwischen  sich f     estklemmen.     



  Das als Unterlage dienende     Band    4 be  steht .aus     Eisenoder    besser noch .aus Kupfer  blech, oder aus einem andern zur Bildung  .der     Kathode    geeigneten Metall.     Diese    band  förmige Unterlage ist sauber geschliffen, da  mit der elektrolytische Niederschlag sich von  ihr leicht ablösen lässt. Ihre Umlaufgeschwin-           digkeit    hängt<B>von</B> der Dicke des zu erzeu  genden Bleches und vor der Beschaffenheit  des elektrolytischen Bades ab.  



  Das auf elektrolytischem Wege     gewon-          iiene        Eisen    besitzt eine Struktur,     clie    es     brii-          ehig        maeht.    Daraus folgt, dass der in dieser       @V    eise in Gestalt eines dünnen     Bleches    auf  der Unterlage 4 erhaltene Niederschlag sich  nicht leicht ablösen lässt.  



  Diesem Übelstand wird erfindungsgemäss  dadurch abgeholfen, dass man den Eisennie  derschlag einer Erhitzung unterwirft, die ihm  Geschmeidigkeit verleiht. Diese Erhitzung       erfolgt    auf der Unterlage selbst, gleich nach  dem     diese    das Bad verlassen hat.  



       Zn    diesem Zwecke wird die bandförmige  Unterlage zusammen mit dem sie bedecken  den Niederschlag, gleich     nach    dem Empor  tauchen aus dem Bad, durch eine elektrische       Heizvorrichtung    8 geleitet     (Fig.    1).  



  Natürlich kann an Stelle der elektrischen  eine andere Heizvorrichtung     verwendet    wer  den, zu deren Betrieb eine beliebige     @Värme-          duelle    dienen kann.  



  Durch diese Erhitzung wird der     elektro-          lvtische        Niederschlag    gewissermassen ausge  glüht und erhält in dieser Weise so viel       '\Vcicliheit,        dass    er nach     dem    Verlassen der       Ausglühvorrichtung    ohne Bruchgefahr von  seiner Unterlage abgelöst und nach Massgabe  seiner Entstehung auf eine Trommel 9 ge  wickelt werden kann, wie dies     Fig.    1     veran-          sehaulicht.     



  10 ist das Eisenblech. das bei der Bewe  gung des     Bandes    4 gegenüber der     Anode    als       Niederseblag    auf diesem Bande erhalten und  nach Passieren der     Ausglühvorrichtung    8 zu  einer Rolle gewickelt wird.  



       Nach    dem     beschriebenen    Verfahren geht  also die Herstellung des Eisenbleches     unup-          terbro;chen    vor sich. wobei das     Blech    nach       Massgabe    seiner Fertigstellung zu Rollen     ge-          @@:        ichclt    wird.  



  Das erzeugte Blech kann darnach den       ,inzelneri    Behandlungen unterworfen werden,  durch die es die zur Erfüllungseines     Bestim-          inungszw        eckes    nötigen Eigenschaften erlangt.  So kann zum     Beispiel    die durch das Ausglü-         hen        erlangte    Weichheit durch nachfolgendes  Härten wieder     beseitigt    werden.  



  Das Ablösen des Eisenbleches von seiner       bandförmigen    Unterlage wird durch die letz  terer verliehene Politur     erleichtert.     



       Indessen    kommt es     vor,    dass der elektro  lytische Niederschlag nicht allein. auf der  der Anode     zugekehrten    Bandseite, sondern  auch längs der Ränder     rler        Bandrückseite     stattfindet, wie dies     Fig.    ? erkennen lässt.  



  Bei diesem     Saeliv        (#rhalt    ist es einleuch  tend, dass die Ablösung     rles        Bleches    Schwie  rigkeiten     bereil,et    und erst erfolgen kann, .

    nachdem das Blech nach zwei längs der Rän  der der Unterlage parallel verlaufenden Li  nien aufgeschnitten     worden    ist     (dementspre-          ohend    könnte man hinter der     Ausglühvorrich-          tung    Messer oder sonstige Schneidevorrich  tungen     anordnen,    mittelst- welcher     dieser          Schneideprozess    sich selbsttätig vollziehen  könnte).  



  Zur Vermeidung     dieses    Übelstandes wird  gemäss     Fig.    3     dit,    hintere Seite der bandför  migen Unterlag <  mit     einer        Isolationsschicht     11. bedeckt, so dass nur     clie    der Anode zuge  kehrte Bandseite sich mit dem elektrolyti  schen     Niederschlag    überzieht und die Ränder  der Rückseite     verschont    bleiben.

   Die ge  nannte Schwierigkeit lässt sich auch beheben,  wenn man dafür sorgt. dass während des elek  trolytischen     Niederschlages    an den Längs  rändern des     Eisernble@clies        Abreisslinien    ent  stehen, welche das Ablösen des Bleches er  leichtern, zum Beispiel kann folgendermassen       21     verfahren werden:  An beiden Rändern entlang wird die       bandförmige    Unterlage mit kleinen, ziemlich  dicht beieinander stehenden Öffnungen 12       versehen,    die man mit einer isolierenden Sub  stanz .ausfüllt     (Fig.    4).  



  Dieses lässt sieb:     beispielsweise        dadurch          erreichen,        dass    man das Band mittelst einer  isolierenden Substanz poliert, welche sich in  den Löchern festsetzt.  



  Auf einem in dieser Weise hergerichteten  Kathodenband erstreckt sich der Niederschlag  über die     CTesaml-fläche    der der Anode zuge  kehrten Seite (und kann sogar bis zur Rück-      leite übergreifen), jedoch mit Ausnahme der  Stellen, an denen sich die mit     Isolationsmasse     ausgefüllten Löcher befinden.  



  Die Folge hiervon ist, dass, in dem durch  den elektrolytischen Niederschlag sieh bil  denden     Blech    zwei     Abreisslinien    13, 14 ent  stehen, die den in der     bandförmigen    Unter  lage befindlichen Öffnungen oder Löchern  entsprechen. Diese     Linien        gestatten,    das  Blech ohne Schwierigkeit .abzulösen, etwa in  der Weise, wie sich Briefmarken vom Haupt  blatt abtrennen lassen, indem man -die     Perfo-          rierungen    durchreisst.  



  Das abgelöste Blech hat gezackte Rän  der, die nötigenfalls gerade     geschnitten    wer  den können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur ununterbrochenen elektro- lytischen Herstellung von Metall-, insbeson dere von Eisenblechen, bei dem der elektro lytische Niederschlag auf einer aus einem endlosen Bande bestehenden Kathode statt findet, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem elektrolytischen Niederschlag bedeckte Band nach dem Verlassen des Bades durch eine Neizvorri.chtung hindurchgeführt wird, in der durch Ausglühen des Niederschlages dieser Weichheit erlangt, so,
    dass er nach dem Verlassen dieser Heizvorrichtung ohne Schwierigkeit von seiner bandförmigen Un terlage abgelöst und nach Massgabe seiner Erzeugung ununterbrochen zu Rollen ge wickelt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass als Unterlage für den elektrolytischen Niederschlag ein endloses Band dient, dessen der Anode zugekehrte Oberfläche sauber poliert ist, während die Rückseite eine Isolationsschicht aufweist, welche die Bildung des elektrolytischen Niederschlages auf dieser Seite verhindert. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d.ass die Längsränder des endlosen Bandes mit dicht aufeinander folgenden Löchern versehen werden, die man mittelst einer isolierenden Substanz .ausfüllt,. so ,dass auf dem Bande zwei Reihen isolierender Insel chen entstehen, auf denen sich der Nieder schlag nicht bildet, wodurch in dem elek- trolytisichen Niederschlag längs der Rän der geradlinig verlaufende Durchbrechun- gen entstehen, welche gestatten, das Blech ohne Schwierigkeit vom endlosen Bande abzulösen.
CH109931D 1924-02-02 1924-02-02 Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Metallblechen. CH109931A (de)

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CH109931D CH109931A (de) 1924-02-02 1924-02-02 Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Metallblechen.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1003094C2 (nl) * 1996-05-13 1997-04-08 Stork Veco Bv Werkwijze voor het elektroformeren van een metalen vel, metalen vel en geëlektroformeerd metalen produkt.
WO2002075024A1 (en) * 2001-03-15 2002-09-26 Consorzio Politecnico Innovazione Apparatus for producing metal sheets by electrolytic means

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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NL1003094C2 (nl) * 1996-05-13 1997-04-08 Stork Veco Bv Werkwijze voor het elektroformeren van een metalen vel, metalen vel en geëlektroformeerd metalen produkt.
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