CH121970A - Verfahren zur Darstellung einer Oxychinolinarsinsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Oxychinolinarsinsäure.

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CH121970A
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oxyquinolinarsinic
arsenic
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Deutsche Gold-Und Sil Roessler
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Degussa
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      Verfahren    zur Darstellung einer     Oxyehinoliiiarsinsäure.       Durch das     Hauptpatent.ist    ein Verfahren  zur Darstellung einer     Oxypyridylarsinsäure     geschützt, gemäss welchem     2-Oxy-5-amino-          pyridin        diazotiert    und die erhaltene     Diazo-          verbindung    durch     Einwirkung    von     arseniger     Säure oder ,von     Arseniten    umgesetzt wird.

    Auf diesem Wege gelangt man in einfachster  Weise zu der wertvollen     2-Oxypyridyl-5-          arsinsäure.     



  ;Weitere Untersuchungen haben ergeben,  dass man in gleicher Weise auch zu der  ebenfalls wertvollen     2-Oxychinolixi-6-arsin-          säure    gelangen kann, indem man     2-Oxy-6-          aminochinolin        diazotiert    und die erhaltene       Diazoverbindung    dann ; durch     Einwirkung     von     arseniger    Säure     bezw.    von     Arseniten     umsetzt. Die Einführung von Arsen in die       Diazoverbindung    kann in neutraler, saurer  oder alkalischer Lösung bei ; gewöhnlicher  oder bei erhöhter Temperatur vorgenommen  werden.

   Die Reaktion kann unter Verwen  dung     äquimolekularer    Mengen der Reaktions  komponenten durchgeführt werden. Im all  gemeinen hat es sich als vorteilhaft erwiesen,    die     arsenige    Säure     bezw.    die     Arsenite    im  Überschuss, gegebenenfalls starkem Über  schuss, anzuwenden, zum Beispiel derart,     da.ss     auf 1 Molekül der     Diazoverbindung    2 bis  3 Moleküle und mehr an     Alkaliarsenit    an  gewendet wird. Man kann auch die Reak  tion durch Katalysatoren, zum Beispiel  Kupferpulver, begünstigen.  



  Durch Behandlung mit     Reduktions--          mitteln,    zum Beispiel     Hydrosulfit,        unter-          phosphorige    Säure,     Bisulfit,    kann man die       Arsinsäure    in; eine niedrigere Oxydations  stufe, zum Beispiel in das entsprechende       Arsinoxyd    oder die entsprechende     Arseno-          verbindung,    überführen.

   Dies bietet auch  einen bequemen Weg zur Reinigung der     Ar-          sinsäure.    Man verfährt zum Beispiel derart,  dass man die     Arsinsäure    durch Reduktion  in die entsprechende     Arsenoverbindung    über  führt und letztere dann wieder durch Be  handlung mit geeigneten Oxydationsmitteln,  zum Beispiel Wasserstoffsuperoxyd, wieder  in die     Arsinsäure    zurückverwandelt.           Beispiel:   <I>,</I>  80     gr        6-Amino-carbostyril    werden in  500 cm' Wasser unter Zugabe von 150 cm'       konzentrierter    Salzsäure gelöst.

   Durch Zu  gabe einer konzentrierten wässerigen Lösung  von 35     gr        Natriumnitrit    wird 'die .Verbin  dung in üblicher Weise     diazotiert.    Die     Di-          azolösung    lässt man dann unter gutem Rüh  ren und Kühlen in 250 cm' der     Schmidt-          sehen    Lösung fliessen, nachdem dieselbe mit  160     gr    in 1500 cm' Wasser gelöstem Na  triumhydroxyd versetzt worden ist. Die     _lle-          aktionsflüssigkeit    wird noch zirka eine  Stunde gut gerührt und sodann über Nacht  stehen gelassen. Man filtriert und macht  mit :Salzsäure kongosauer.

   Etwaige anfal  lende harzartige Produkte werden abgesaugt  und die Lösung nach dem Zugeben von  110     -r        Natriumhypophosphit    und 130 cm'  konzentrierter Salzsäure einige Zeit     auf,dem     Wasserbade auf zirka<B>70'</B> erwärmt. Die  anfallende gelblich-weisse     Arsenoverbindung     wird sodann nach dem Filtrieren und öfteren  Waschen mit Wasser unter guter Eiskühlung  mit verdünntem Wasserstoffsuperoxyd wie  derum     aufoxydiert.    Die erhaltene Lösung  wird mit Tierkohle aufgekocht, filtriert und  eingeengt. Die     2-Oxy-chinolin-6-arsinsäure     wird hierbei in feinen Kristallen und schup  pigen Aggregaten erhalten.

   Die Verbindung    ist in Wasser mässig löslich, in Alkohol und  den üblichen organischen Lösungsmitteln  schwer oder     garnieht    löslich. .Sie löst sich  sehr leicht in Soda und Laugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren znr Darstellung einer Oxy- chinolinarsinsäure, dadurch gekennzeichnet, da,ss 2-Oxy-6-aminochinolin diazotiert und die erhaltene Diazoverbindung durch Einwir kung von arseniger Säure oder von Arseniten umgesetzt wird.
    Die erhaltene 2-Oxychinolin-6-arsinsäure ist kristallinisch, in Wasser mässig löslich, in den üblichen organischen Lösungsmitteln schwer löslich oder unlöslich, aber sehr leicht löslich in Soda- und Laugen. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gelzennzeichnet, dass die Arsinsäure durch Behandeln mit reduzierenden Mitteln in eine niedrigere Oxydationsstufe übergeführt und letztere durch Behandeln mit oxydie renden Mitteln wieder in die 2-Oxychinolin- 6-arsinsä.ure zurückverwandelt wird.
CH121970D 1923-11-19 1924-11-06 Verfahren zur Darstellung einer Oxychinolinarsinsäure. CH121970A (de)

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