CH121478A - Verfahren zur Herstellung von Chlorpyridinarsinsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Chlorpyridinarsinsäure.

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CH121478A
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Deutsche Gold-Silber- Roessler
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Degussa
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      Verfahren    zur Herstellung von     Chlorpyridinarsinsäure.       Durch das Hauptpatent ist die Herstel  lung von     2-Oxy-5-pyridylarsinsäure    in der  Art geschützt, dass man     2-Oxy-5-aminopyri-          din        diazotiert    und die erhaltene     Diazoverbin-          dung    durch Einwirkung von     a.rseniger    Säure  oder von     Arseniten    umsetzt.  



  Nach vorliegender Erfindung gelingt es,  das     2-Chlor-5-aminopyridin    auf dem gleichen  Wege in die entsprechende     Arsinsäure,    näm  lich     2-Chlor-5-pyridinarsinsäure,    überzufüh  ren, welche, ebenso     wie    die     Oxyverbindung     des Hauptpatentes, eine therapeutisch wert  volle Verbindung darstellt.  



  Die Einführung von Arsen in die     Diazo-          verbindung    kann in neutraler, saurer oder  alkalischer Lösung bei gewöhnlicher oder bei  erhöhter Temperatur vorgenommen werden.  Es empfiehlt sieh, die jeweils beste Methode  durch     Vorversuche    zu     ermitteln.     



  Die Reaktion kann unter Verwendung       äquimolekularer    Mengen der Reaktionskom  ponenten durchgeführt werden. Es hat sich  indessen gezeigt, dass es im     allgemeinen    vor  teilhaft ist, die     arsenige    Säure     bezw,    die Ax-         senite    im Überschuss, gegebenenfalls starken  Überschuss anzuwenden, z. B. derart, dass auf  1     Mol.    der     Diazoverbindung    2     his    8     Mol.    und  mehr an     Alkaliarsenit    angewendet wird. In  manchen Fällen hat es sich als vorteilhaft  erwiesen, ,die Reaktion durch Katalysatoren,  zum Beispiel Kupferpulver, zu begünstigen.

    <I>Beispiel:</I>  <B>13</B>     gr        2-Chlor-5-aminopyridin    werden un  ter guter Kühlung 26 cm'     konzentrierter          Salzsäure        diazotiert.    Unter weiterer Küh  lung wird mit<B>100</B> cm'     Schmidtscher    Lösung  (= 19,8     gr        Asz03)    versetzt. Die Lösung  wird über Nacht sich selbst überlassen; sie  ist schwach alkalisch. Es wird filtriert, das       dunkelrote    Filtrat angesäuert, von einem  entstehenden Niederschlag     abfiltriert.     



       Nach    der Umkristallisation bildet die er  haltene     2-Chlor-5-Pyridinarsinsäure        feine     weisse Nadeln, sie sintert bei 185  . -Sie löst  sich leicht beim     Erwärmen    in Wasser und  Alkohol, ist spielend leicht löslich in Metha  nol, Essigester     pnd        Ei,isessig;        unlöslich        in              Äther.        Sie    löst     sich    unter starker Erwär  mung in     Natronlauge    und unter     Iiohlen-          ,ä:ureentwieklung    in Soda.  



  Durch Behandlung mit Reduktionsmit  teln, zum Beispiel     Hydrosulfit,        unterphos-          phorige    Säure,     Bisulfit,    kann man die     Arsin-          sä.ure    in eine     niedrigere    Oxydationsstufe       iiberführen.    Dies bietet auch einen bequemen       Weg    zur     Reinigung    der     Arsinsäure.        Maii     verfährt zum Beispiel derart,

   dass man die       Arsin.säure    durch Reduktion in die     entspre-          uhende        Arsenoverbinclung    überführt und     letz-          tre    dann wieder durch Behandlung mit     ge-          e4gneten    Oxydationsmitteln, z. B. Wasser  stoffsuperoxyd, wieder in die.     Arsinsäure        zu-          rückverwandelt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 2-Chlor-5- pyridylarsinsä.ure, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Chlor-5-aminopyridin diazotiert und die erhaltene Diazoverbindung durch Einwirkung von arseniger Säure oder von Arsenfiten umsetzt.
    Die ?-Chlor-;5-pyridyla.rsinsäure bildet feine weisse Nadeln, welche bei etwa 185 " sintern. Sie löst sich beim Erw ärmen in Wasser und Alkohol, ist sehr leicht löslich in Methanol, Essigester und Eisessig, unlös lich in Äther. Durch Lösen in Alka.lilau-c oder Soda und Eineiigen der Lösung bis zur Iirista-llisation erhält man das entsprechende Alka.lisalz. UNTERANSPRUCH:
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arsinsä.ure mit redu zierenden Mitteln behandelt und das Reduk tionsprodukt durch Behandeln finit oxydie renden Mitteln w ic.df.r iii 2-Chlor-5-pyridyl- arsinsä,ure zurüclzverwandelt wird.
CH121478D 1923-11-19 1924-11-06 Verfahren zur Herstellung von Chlorpyridinarsinsäure. CH121478A (de)

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