CH122920A - Verfahren zur Herstellung eines beizenziehenden Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines beizenziehenden Azofarbstoffes.

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CH122920A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung     eines        beizenziehenden        Azofarbstoffes.    .    Es wurde gefunden, dass man neue, wert  volle     Azofarbstoffe    von     beizenziehendem    Cha  rakter erhält, wenn man zum Aufbau als       Diazokomponenten    solche     Aminoderivate    des       Diphenylsulfons     
EMI0001.0009     
    seiner Homologen oder     Substitutionsprodukte     verwendet,

   die in dem nicht     amidierten    Kern       orthoständig    zueinander eine     Hydroxyl-    und  eine     Carboxylgruppe    enthalten.  



  Je nach     Wabl    der     Kupplungskomponenten,     ob es sich um Mono- oder     Polyazofarbstoffe     handelt, werden Farbstoffe in den verschie  densten Tönen erhalten. Sie eignen sich so  wohl für die Wollfärberei nach dem     Chromier-          verfahren,    als auch besonders wegen ihrer  guten Seifen- und Chlorechtheit für den       Baumwolldruck.    Infolge der externen Stellung  der     beizenziehenden    Gruppe zeigen sie den  weiteren Vorteil, dass die     chromierten    Fär  bungen von den direkten im Farbton nur  wenig abweichen.

      Das vorliegende Patent betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung eines     beizenziehenden          Azofarbstoffes,    dadurch gekennzeichnet, dass  man die     Diazoverbindung    des durch Kuppeln  der     Diazoverbindung    der     2-Amino-4-sulfo-4'-          oxydiphenyIsulfon    - 3' -     karbonsäure    mit 3     -          Amino-4-metboxy-toluol    erhältlichen     Kupp-,          lüngsproduktes    mit     Salizylsäure    kuppelt.

   Der  so erhältliche Farbstoff bildet trocken ein  rotbraunes Pulver, das in Wasser mit orange  roter Farbe löslich ist. Er ist besonders zum       Chromdruek    auf Baumwolle geeignet, wo  ein lebhaftes Rotbraun mit vorzüglicher Licht-,  Wasch- und Chlorechtheit entsteht.  



  <I>Beispiel:</I>  Zu der     Diazoverbindung    aus 373 Teilen       2-Amino    -4-     sulfo-4'-oxydiphenylsulfon-3'-kar-          bonsäure    lässt man eine salzsaure Lösung  von 151 Teilen     o-Amino-p-kresoläther    zulaufen  und stumpft langsam innerhalb mehrerer  Stunden mit     Natriumacetat    ab, bis alle  Mineralsäure gebunden ist. Der entstandene       11Ionoazofarbstoff    wird     sodaalkalisch    ausge-      salzen, filtriert und in 3000 Teilen Wasser  wieder gelöst.

   Nach Zusatz von 69 Teilen       Natriumnitrit    fügt man bei 0   500 Teile  Salzsäure von     19,511        B6    auf einmal zu und  lässt nach beendeter     Weiterdiazotierung    eine  neutrale Lösung von 15 Teilen     Salizylsäure     zufliessen. Nun gibt man in dünnem Strahle  eine Mischung von 400 Teilen Natronlauge  von<B>360</B>     B6    und 400 Teilen Wasser zu,  wobei die Temperatur immer auf 0   gehalten  wird. Sobald alkalische Reaktion eintritt, ist  die Kupplung beendet. Der     Farbstoff    wird  durch     Aussalzen    abgeschieden. Er bildet  trocken ein rotbraunes Pulver, löslich in  Wasser mit orangeroter Farbe.

   Er ist be  sonders zum Chromdruck auf Baumwolle ge  eignet," wo ein lebhaftes Rotbraun entsteht  mit vorzüglicher Licht-, Wasch- und Chlor  echtheit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines beizen ziehenden Azofarbstoffes, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Diazoverbindung des durch Kuppeln der Diazoverbindung der 2 Amino-4-sulfo-4'-oxydipheriylsulfon-3'-karbon- säure mit 3-Amino-4-methogy-toluol erhält lichen Kupplungsproduktes mit Salizylsäure kuppelt. Der so erhältliche Farbstoff bildet trocken ein rotbraunes Pulver, das in Wasser mit orangeroter Farbe löslich ist.
    Er ist be sonders zum Chromdruck auf Baumwolle ge eignet, wo ein lebhaftes Rotbraun mit vor züglicher Licht-, Wasch- und Chlorechtheit entsteht.
CH122920D 1925-01-13 1925-12-22 Verfahren zur Herstellung eines beizenziehenden Azofarbstoffes. CH122920A (de)

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