CH123994A - Einspritz-Verbrennungskraftmaschine. - Google Patents

Einspritz-Verbrennungskraftmaschine.

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CH123994A
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Charles Schaer
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Charles Schaer
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M43/00—Fuel-injection apparatus operating simultaneously on two or more fuels, or on a liquid fuel and another liquid, e.g. the other liquid being an anti-knock additive

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Description


      Einspr        itz-Verbr        ennungskraftmasehine.       Die Erfindung bezieht sich auf eine       Einspritz-Verbrennungskraftmaschine,    die so  wohl mit leichtem, als auch mit schwerem  Brennstoff arbeiten kann.  



  Gemäss der Erfindung sind am Zylinder  mehrere     Brennstoffeinlassorgane    angeordnet,  von denen beim Betrieb mit leichtem Brenn  stoff nur eines betätigt wird, während beim  Übergang auf den Betrieb mit schwerem  Brennstoff mindestens ein zweites zugeschal  tet wird. Bei diesem Betrieb werden zweck  mässig die übrigen     Einlassorgane    bei steigen  der Belastung nacheinander zugeschaltet.  



  Die Zeichnung betrifft ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes und  zeigt schematisch die     Brennstoffeinlasssteue-          rung    einer nach dem     Zweitaktverfahren    und  mit     Einblaseluft    arbeitenden     Verbrennungs-          kraftmaschine.     



       Fig.    1 zeigt die Stellung derselben beim  Betrieb mit leichtem Brennstoff,       Fig.    2 beim Betrieb mit schwerem Brenn  stoff.  



  In dem der Einfachheit halber nicht ge  zeichneten Zylinderdeckel sind die Brenn  stoffeinlassventile angeordnet. Sie werden    durch die Hebelarme 3 und 4     betätigt,    wel  che auf den in den Lagern 7, 8 und 9 lau  fenden Wellen 5 und 6     aufgekeilt    sind.  Die Wellen 5 und 6 werden mittelst der  Hebelarme 1-0 und 11 von den     doppel-          armigen    Hebeln 12 und 18 bewegt. Diese  sind auf Exzentern 14 und 15 der Welle 16  gelagert und werden durch die Nocken 17  und 18 der Welle 19 bewegt. Durch einen  Handhebel. 20 kann die Welle 16 mit den  Exzentern 14 und 15 verstellt und damit  der Hub der Brennstoffnadeln verändert  werden.

   Den Brennstoffventilen 1 und 2  wird die     Einblaseluft    durch die Leitungen  28     bezw.    29 und der Brennstoff durch die  Brennstoffleitungen 21     bezw.    22 zugeführt,  welche über     Einsatzdfisen        301        bezw.    31 von  einer Hauptleitung 23     gespiesen    werden,  die in nicht gezeichneter Weise je nach der  Stellung des Handhebels 20 mit leichtem  oder schwerem Brennstoff beschickt wird.  Die Hauptleitung 23 steht mit der Brenn  stoffleitung 21 und mit einer Kammer 25  im Gehäuse 24 in offener Verbindung.

   Der  Übertritt von Brennstoff aus der Kammer  25 in die Brennstoffleitung wird durch ein      Ventil 26 beherrscht, das mittelst des Hand  liebels 20 betätigt wird. Eine Feder 27 im  Verbindungsgestänge ermöglicht, dass der  Handhebel noch weiter in seine     Endstellung     bewegt werden kann, wenn das Ventil 26  schon geschlossen ist.  



  Soll     die        Maschine    mit leichtem Brenn  stoff     betrieben    werden, so wird die Haupt  leitung mit leichtem Brennstoff beschickt  und der Handhebel 20 in die in     Fig.    1 dar  gestellte Stellung I gedreht. Infolgedessen  schliesst das     Absehlussorgan    26 den     Zufluss     des Brennstoffes aus der Hauptleitung 23  in die     Leitung    22, so dass die Brennstoff  zufuhr nur durch die Leitung 21 erfolgen  kann. Ferner kommt nur der Hebel 12 mit  dem Hebelarm 10 des Brennstoffventils 1  in Eingriff, während das Brennstoffventil 2  ausser Betrieb gesetzt ist.  



  Wird auf Betrieb mit schwerem Brenn  stoff übergegangen, so wird der Handhebel  20 in die in     Fig.        \?    gezeichnete Stellung-     II     gebracht. Dadurch kommt auch der Hebel  13 mit dem Hebelarm 11 in Eingriff, so dass  beide Ventile .arbeiten.

   Ferner wird das Ab  schlussorgan 26 geöffnet und die Haupt  leitung mit schwerem Brennstoff     beschiclzt.     Dieser strömt aus der     HauptIeitung    23 so  wohl in die Leitung 22, als auch in die  Leitung 21 und gelangt zu beiden     Brenn-          stof        fventilen.       Beim Betrieb mit     schwerem    Brennstoff  wird gegenüber dem Betrieb mit leichtem  Brennstoff bei, der gleichen Menge Brenn  stoff infolge     Arbeitens    von zwei oder mehr  Ventilen der Düsenquerschnitt und damit die       1'lenge    der zugeführten     Zerstäubungsluft    ver  grössert.  



  Die weiteren Ventile können     enispreehend     der     Tourenzahl    und der Belastung des Mo  tors bei Betrieb mit schwerem     Brennstoff          automatisch    ein-     oder    ausgeschaltet werden.  Das     würde        insbesondere    bei Schiffsmotoren  für das Manövrieren grosse Vorteile bieten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: h:inspritz-Verbrennungskraftmasehine für leichten und schweren Brennstoff, gekenn zeichnet durch mehrere Brennstoffeinla.ss- organe am Zylinder, von denen beim Be trieb mit leichtem Brennstoff nur eines be tätigt wird, während beim Übergang auf den Betrieb mit schwerem Brennstoff min destens ein -zweites zugeschaltet wird.
    UNTERANSPRUCH: Ei inspritz-Verbrennungskraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Betrieb mit schwerem Brennstoff die übrigen Einlassorgane bei steigender Be lastung nacheinander zugeschaltet werden.
CH123994D 1926-09-25 1926-09-25 Einspritz-Verbrennungskraftmaschine. CH123994A (de)

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