CH128479A - Verfahren zur Herstellung einer Masse, die zur Erzeugung von gegen chemische Einflüsse widerstandsfähigen Überzügen auf Flächen aller Art geeignet ist. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Masse, die zur Erzeugung von gegen chemische Einflüsse widerstandsfähigen Überzügen auf Flächen aller Art geeignet ist.

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CH128479A
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Karl Loos
Max Lehnig
Carl Henning
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Karl Loos
Max Lehnig
Carl Henning
Richard Dassdorf
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K3/00Use of inorganic substances as compounding ingredients
    • C08K3/01Use of inorganic substances as compounding ingredients characterized by their specific function
    • C08K3/013Fillers, pigments or reinforcing additives

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Description


  Verfahren zur     Herstellung    einer Masse, die zur Erzeugung     -von    gegenchemische     Ein-          üsse    widerstandsfähigen Überzügen auf Flächen aller Art geeignet ist.    Es ist bereits bekannt, der Einwirkung  von Laugen oder Säuren u. a.. m. ausgesetzte  Flächen, namentlich zum Beispiel Wandun  gen von Apparaten, Rohrleitungen usw.,  mit Kunstharzen, welche durch -Kondensa  tion von     Phenolen    und Formaldehyd     erhalten     werden, zu überziehen. Ebenso bekannt ist.  aber auch, dass solche Überzüge wieder flüs  sig werden, sobald sie der Einwirkung von  Wärme ausgesetzt werden.

   Diesen Nachteil  suchte man zu beseitigen, indem man dem  Kunstharz Mineralien, zum Beispiel Asbest,  beimengte, wobei man aber den weiteren  Nachteil in den Kauf nehmen muss, dass ein  mit einem solchen Gemenge versetzter Über  zug nicht glatt und gleichmässig ausfällt, und  dass insbesondere in Röhren der Durchgangs  querschnitt verringert und der Reibungs  widerstand erheblich vermehrt wird.  



  Diese Nachteile können bei Verwendung  einer Masse, wie sie nach dem Gegenstand  der vorliegenden Erfindung bildenden Ver  fahren erhalten werden kann, vermieden  werden. Erfindungsgemäss wird bei der Her-         stellung    einer     Überzugsmasse    folgender  massen verfahren: Man lässt     Phenole    und  wässerige     Formaldehydlösung    als Kunstharz  bildende Stoffe     mindestens    so lange aufein  ander einwirken, bis wenigstens teilweise  eine Trennung des gebildeten Harzes vom  Wasser eintritt, worauf man das Kondensa  tionsprodukt eindickt und mit einem Ge  misch eines Füllstoffes und eines Wasser  glas enthaltenden     Lösungsmittels    für das  Harz versetzt.

   Dieses Gemisch lässt man in  einem geschlossenen Gefäss auf das Harz  einwirken und befreit hernach die Mischung  von vorhandener Flüssigkeit und überschüs  sigen     Phenolen    und Formaldehyd, so dass  sieh eine in der Wärme plastische, streich  bare Masse bildet; die beim Erkalten er  starrt.  



  <I>Beispiel I:</I>  Ein Gemisch von     Phenolen    und wässe  riger     Formaldehydlösung    wird in bekann  ter Weise, zum Beispiel unter     Rückf        luss-          kühlung,    kondensiert.

   Nachdem die Harz  bildung eingetreten ist, führt man eine      Trennung des von der     Formaldehydlösung     herrührenden Wassers vom Harz durch,  setzt dann dem Harz behufs Lösung ein       us        -etwa-1'7-Teilen    66      'oi;em    Wasserglas,  <B>. a</B>  50 Teilen feinzerteilten Metalloxyden und       33    Teilen in Wasser aufgeschlämmten       l@ieselsauren    Mineralien zusammengesetztes  Gemisch zu.

   Die Mischung wird sodann in  einem geschlossenen Gefäss durch Kochen  oder im Vakuum von überschüssigem Was  ser,     Phenolen    und Formaldehyd befreit,  bis eine in der Wärme noch     plastische,     streichbare Masse entsteht, die beim Erkal  ten     erstarrt.     



  <I>Beispiel</I>     II:          Phenole    und     Formaldehydlösung    werden  einem     Kondensationsprozess        unterworfen;     das nach Beendigung dieses Prozesses ent  standene Produkt wird alsdann eingedickt  und ihm behufs Lösung ein aus 66     oloigem     Wasserglas,     feinstzerteiltem    Ton und in  Wasser aufgeschlämmtem Asbest bestehen  des Gemisch zugesetzt, worauf in einem ge  schlossenen. Gefäss durch Einwirkung von       Wärme    das Wasser und flüchtige Bestand  teile möglichst ausgeschieden werden.

   Die  hierbei gewonnene Masse ist in     warmem    Zu  stande plastisch und streichbar, erstarrt je  doch beim Erkalten.  



  Zum Aufschlämmen der kieselsauren     4.i-          neralien    kann anstatt Wasser ein anderes  Mittel     verwendet    werden.  



  Nach dem beschriebenen Verfahren     ge-          wonnene.    Massen werden     zweckmässigerweise     in warmem, also plastischem, Zustand auf  einen zu schützenden Gegenstand aufgetra  gen. So erhaltene Überzüge können entweder  einem künstlichen     Trocknungsprozess    unter  worfen werden, wobei etwaige in der Masse  zurückgebliebene flüchtige Bestandteile voll  ends ausgeschieden werden und der Über  zug erstarrt, oder aber dieselben können nur  lufttrocken gemacht und dann mit einer  zweiten Schicht aus der gleichen Masse über  zogen werden;

   worauf der betreffende Gegen  stand     zweckmässigerweise    in einen Trocken  raum verbracht wird, dem langsam zu  nehmende Wärme zugeführt wird, wobei der    Überzug erhärtet und nicht mehr plastisch  wird. Die Erhärtung des Überzuges kann  auch unter     Luftabschluss        beuerkstelligt    wer  den, wofür ein Bad von hochsiedenden Ölen,  zum Beispiel Rizinusöl, am zweckmässigsten  ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Masse, die zur Erzeugung von gegen chemische Einflüsse widerstandsfähigen Überzügen auf Flächen aller Art geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, dass man Phenole _und _ -,väs- serige Forinaldehydlösunb als' Kunstharz bildende Stoffe mindestens so lange aufein ander einwirken lässt, bis eine wenigstens teilweise Trennung des gebildeten Harzes vom Wasser eintritt,
    darauf das -K'onderisa- tionsprodukt eindickt und mit einem Ge misch eines Füllstoffes und eines. Wasser glas - enthaltenden -Lösungsmittels - für =das Harz. versetzt, dieses Gemisch in einem geschlossenen Gefäss auf das Harz ein wirken lässt und hernach die Mischung N: an vorhandener Flüssigkeit und über schüssigen Phenolen und Formaldehyd be freit, so dass sich eine in der Wärme pla stische, streichbare Masse bildet, die beim Erkalten erstarrt. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man. ein Lö sungsmittel zusetzt, das Ton in fein zer teiltem Zustand enthält. \?. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein Lö sungsmittel zusetzt, das kieselsaure Ver bindungen enthält. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein Lö sungsmittel zusetzt, das in Wasser auf geschlämmten Quarz enthält. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein Lö sungsmittel zusetzt, das Metalloxyde in fein zerteiltem Zustande enthält. 5.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein Lö sungsmittel verwendet, das aus etwa 17 Teilen Wasserglas, 50 Teilen fein zer teiltem Ton und 33 Teilen in Wasser aufgeschlämmten kieselsauren Mineralien zusammengesetzt ist.
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