CH128479A - Verfahren zur Herstellung einer Masse, die zur Erzeugung von gegen chemische Einflüsse widerstandsfähigen Überzügen auf Flächen aller Art geeignet ist. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Masse, die zur Erzeugung von gegen chemische Einflüsse widerstandsfähigen Überzügen auf Flächen aller Art geeignet ist.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung einer Masse, die zur Erzeugung -von gegenchemische Ein- üsse widerstandsfähigen Überzügen auf Flächen aller Art geeignet ist. Es ist bereits bekannt, der Einwirkung von Laugen oder Säuren u. a.. m. ausgesetzte Flächen, namentlich zum Beispiel Wandun gen von Apparaten, Rohrleitungen usw., mit Kunstharzen, welche durch -Kondensa tion von Phenolen und Formaldehyd erhalten werden, zu überziehen. Ebenso bekannt ist. aber auch, dass solche Überzüge wieder flüs sig werden, sobald sie der Einwirkung von Wärme ausgesetzt werden. Diesen Nachteil suchte man zu beseitigen, indem man dem Kunstharz Mineralien, zum Beispiel Asbest, beimengte, wobei man aber den weiteren Nachteil in den Kauf nehmen muss, dass ein mit einem solchen Gemenge versetzter Über zug nicht glatt und gleichmässig ausfällt, und dass insbesondere in Röhren der Durchgangs querschnitt verringert und der Reibungs widerstand erheblich vermehrt wird. Diese Nachteile können bei Verwendung einer Masse, wie sie nach dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Ver fahren erhalten werden kann, vermieden werden. Erfindungsgemäss wird bei der Her- stellung einer Überzugsmasse folgender massen verfahren: Man lässt Phenole und wässerige Formaldehydlösung als Kunstharz bildende Stoffe mindestens so lange aufein ander einwirken, bis wenigstens teilweise eine Trennung des gebildeten Harzes vom Wasser eintritt, worauf man das Kondensa tionsprodukt eindickt und mit einem Ge misch eines Füllstoffes und eines Wasser glas enthaltenden Lösungsmittels für das Harz versetzt. Dieses Gemisch lässt man in einem geschlossenen Gefäss auf das Harz einwirken und befreit hernach die Mischung von vorhandener Flüssigkeit und überschüs sigen Phenolen und Formaldehyd, so dass sieh eine in der Wärme plastische, streich bare Masse bildet; die beim Erkalten er starrt. <I>Beispiel I:</I> Ein Gemisch von Phenolen und wässe riger Formaldehydlösung wird in bekann ter Weise, zum Beispiel unter Rückf luss- kühlung, kondensiert. Nachdem die Harz bildung eingetreten ist, führt man eine Trennung des von der Formaldehydlösung herrührenden Wassers vom Harz durch, setzt dann dem Harz behufs Lösung ein us -etwa-1'7-Teilen 66 'oi;em Wasserglas, <B>. a</B> 50 Teilen feinzerteilten Metalloxyden und 33 Teilen in Wasser aufgeschlämmten l@ieselsauren Mineralien zusammengesetztes Gemisch zu. Die Mischung wird sodann in einem geschlossenen Gefäss durch Kochen oder im Vakuum von überschüssigem Was ser, Phenolen und Formaldehyd befreit, bis eine in der Wärme noch plastische, streichbare Masse entsteht, die beim Erkal ten erstarrt. <I>Beispiel</I> II: Phenole und Formaldehydlösung werden einem Kondensationsprozess unterworfen; das nach Beendigung dieses Prozesses ent standene Produkt wird alsdann eingedickt und ihm behufs Lösung ein aus 66 oloigem Wasserglas, feinstzerteiltem Ton und in Wasser aufgeschlämmtem Asbest bestehen des Gemisch zugesetzt, worauf in einem ge schlossenen. Gefäss durch Einwirkung von Wärme das Wasser und flüchtige Bestand teile möglichst ausgeschieden werden. Die hierbei gewonnene Masse ist in warmem Zu stande plastisch und streichbar, erstarrt je doch beim Erkalten. Zum Aufschlämmen der kieselsauren 4.i- neralien kann anstatt Wasser ein anderes Mittel verwendet werden. Nach dem beschriebenen Verfahren ge- wonnene. Massen werden zweckmässigerweise in warmem, also plastischem, Zustand auf einen zu schützenden Gegenstand aufgetra gen. So erhaltene Überzüge können entweder einem künstlichen Trocknungsprozess unter worfen werden, wobei etwaige in der Masse zurückgebliebene flüchtige Bestandteile voll ends ausgeschieden werden und der Über zug erstarrt, oder aber dieselben können nur lufttrocken gemacht und dann mit einer zweiten Schicht aus der gleichen Masse über zogen werden; worauf der betreffende Gegen stand zweckmässigerweise in einen Trocken raum verbracht wird, dem langsam zu nehmende Wärme zugeführt wird, wobei der Überzug erhärtet und nicht mehr plastisch wird. Die Erhärtung des Überzuges kann auch unter Luftabschluss beuerkstelligt wer den, wofür ein Bad von hochsiedenden Ölen, zum Beispiel Rizinusöl, am zweckmässigsten ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Masse, die zur Erzeugung von gegen chemische Einflüsse widerstandsfähigen Überzügen auf Flächen aller Art geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, dass man Phenole _und _ -,väs- serige Forinaldehydlösunb als' Kunstharz bildende Stoffe mindestens so lange aufein ander einwirken lässt, bis eine wenigstens teilweise Trennung des gebildeten Harzes vom Wasser eintritt,darauf das -K'onderisa- tionsprodukt eindickt und mit einem Ge misch eines Füllstoffes und eines. Wasser glas - enthaltenden -Lösungsmittels - für =das Harz. versetzt, dieses Gemisch in einem geschlossenen Gefäss auf das Harz ein wirken lässt und hernach die Mischung N: an vorhandener Flüssigkeit und über schüssigen Phenolen und Formaldehyd be freit, so dass sich eine in der Wärme pla stische, streichbare Masse bildet, die beim Erkalten erstarrt. UNTERANSPRüCHE: 1.Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man. ein Lö sungsmittel zusetzt, das Ton in fein zer teiltem Zustand enthält. \?. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein Lö sungsmittel zusetzt, das kieselsaure Ver bindungen enthält. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein Lö sungsmittel zusetzt, das in Wasser auf geschlämmten Quarz enthält. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein Lö sungsmittel zusetzt, das Metalloxyde in fein zerteiltem Zustande enthält. 5.Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein Lö sungsmittel verwendet, das aus etwa 17 Teilen Wasserglas, 50 Teilen fein zer teiltem Ton und 33 Teilen in Wasser aufgeschlämmten kieselsauren Mineralien zusammengesetzt ist.
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| CH128479A true CH128479A (de) | 1928-11-01 |
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| CH128479T CH128479A (de) | 1926-12-27 | 1926-12-27 | Verfahren zur Herstellung einer Masse, die zur Erzeugung von gegen chemische Einflüsse widerstandsfähigen Überzügen auf Flächen aller Art geeignet ist. |
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| CH (1) | CH128479A (de) |
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1926
- 1926-12-27 CH CH128479T patent/CH128479A/de unknown
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