CH129303A - Verfahren zur Herstellung eines Umwandlungsproduktes einer Cyannaphtalinsulfosäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Umwandlungsproduktes einer Cyannaphtalinsulfosäure.

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CH129303A
CH129303A CH129303TA CH129303A CH 129303 A CH129303 A CH 129303A CH 129303T A CH129303T A CH 129303TA CH 129303 A CH129303 A CH 129303A
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sulfonic acid
cyanaphthalene
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alkalis
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C255/00Carboxylic acid nitriles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Umwandlungsproduktes    einer     Cyannaphtalinsulfosäure.       Es     wurde    gefunden, dass     Cyannaphtalin-          sulfosäuren,    die mindestens eine     Sulfogruppe     in o- oder     p-Stellung    zur     Cyangruppe    ent  halten,

   beim Behandeln mit     Alkalien    oder  alkalisch wirkenden Mitteln bei erhöhter       Temperatur    diese zur     Cyangruppe    o- oder     p-          stä.ndige        Sulfogruppe    leicht gegen andere       einwertige    Radikale austauschen.  



  Je nach den angewandten Bedingungen  bleibt die     Cyangruppe    hierbei erhalten oder  wird durch die Einwirkung der Reaktions  mittel zur     Carboxamid-    beziehungsweise zur       Carboxylgruppe    verseift. Es gelingt, auf  diese Weise eine Reihe teils neuer, teils bis  her technisch unzugänglicher Körper leicht  herzustellen, die zum Aufbau von Farbstof  fen und pharmakologisch wirksamen Sub  stanzen Verwendung finden sollen.  



  Die so zu gewinnenden Umsatzprodukte  entsprechen der allgemeinen Formel  
EMI0001.0019     
    worin     die        ]'s        Wasserstoffatome    bedeuten,  von denen eines oder mehrere durch einen    einwertigen     Substituenten    ersetzt sein kön  nen, die Gruppe     0Y    in o- oder     p-Stellung     zur Gruppe 7 steht, Y- Wasserstoff oder ein       Alkylrest,    und Z-     CN,        CONH,    oder     COO#H     ist.  



  Die o- und     p-Cyannaphtalinsulfosäuren     werden durch     Einwirkung    von Alkalien  oder alkalisch wirkenden Mitteln unter mil  den Reaktionsbedingungen in die entspre  chenden     Oxycyanverbindungen    verwandelt,  die durch Verseifen mit Alkalien in die ent  sprechenden     Oxy-Carbonsäureamide    und       Oxycarbonsäuren    übergehen. Man kann  diese letzteren Verbindungen auch direkt  aus den     Cyannaphtalinsulfosäuren    durch  Einwirkung von     wässrigen    Alkalien bei  höherer Temperatur erhalten.  



       Lässt    man anderseits     Alkalien    bei Gegen  wart eines Alkohols auf o- und     p-Cyannaph-          talinsulfosäuren    einwirken, so erhält man  die entsprechenden     Alkoxynaphtalincarbon-          säureamide    beziehungsweise     -carbonsäuren.     Die     Carbonsäureamide    gehen ihrerseits beim  Verseifen in die     Caxbon.säuren    über.

   Auf  diese Weise erhält man nicht nur die Me-           thoxy-    und     Aethoxyna.phtalinca.rboxyamide     und die entsprechenden     Carbonsäuren,    son  dern auch höhere     Alkyloxyderivate.     



  Als alkalisch wirkende Mittel kommen  für das Verfahren     Ätzalka.lien    in Gegenwart  von Wasser oder von einem Alkohol in Be  tracht, die entweder bei gewöhnlichem Druck  oder im geschlossenen Gefäss bei erhöhten  Druck zur Einwirkung gelangen. Als mildere  alkalische Mittel haben sich besonders basi  sche     Alkalisalze,    wie     Natriumformiat,    Acetat.  Borax oder Phosphat, bewährt.

   Die     Ätz-          alkalien    sowohl wie die milderen alkalischen  Mittel     verwendet    man vorteilhaft in Gegen  wart eines anorganischen oder organischen  Verdünnungsmittels, um die Masse homogen  und leicht flüssig zu     halten,    wie Paraffin,       Naphtalin,    tertiäre, aromatische Basen, wie       Dimethylanilin    oder     N-Alkylcarba.zole,     höhere Fettsäuren, Glyzerin oder niedrig  schmelzende Salze.  



  Vorliegendes Patent. hat ein Verfahren  zur Darstellung des     2-Cyan-l-oxyna.phtalins     zum     GePenstand,    das dadurch     gekennzeich-          n"t    ist, dass man     2-Cyannaphtalin-l-sulfo-          swure    mit alkalischen Mitteln bei Tempera  turen von etwa     80-150'    behandelt.  



  Der neue Körper kristallisiert aus ver  dünntem Alkohol in langen Nadeln, die     bei     <B>179</B>   schmelzen. Er kuppelt mit     Diazover-          bindungen        unter        Bildung    von     Azofarbatof-          fen.        Durch        Eihitzen        lrit        verdünnten    Ätz  alkalien wird er unter     Verseifung    der     Cyan-          gruppe    in das     1-Oxynaphtalin-2-carbonsäiire-          amid    und 

  schliesslich in die     1.2-Oxyna.lihtoe-          säure    übergeführt.  



       Beispiel:     20 Teile     2-Cyan-1(-        naphtalinsulfosäure.     zweckmässig in Form ihres     Natrium-          Salzes    ( erhältlich aus der 2 -     Amino-          naphtalin    - 1-     sulfosäure    nach     Sandmeyer),     werden mit 40 Teilen fein     gepulver-          tem        Ätzkali    und etwa 150 Teilen Paraf-         fin    innig vermischt und unter Rühren auf  etwa 140' erhitzt.

   Nach einiger Zeit wird  die Masse abgekühlt, mit     Nasser    verdünnt  und filtriert. Aus dem Filtrat wird durch  Ansäuern unter Entwicklung von schwef  liger Säure ein farbloses Produkt ausgefällt,  das aus verdünntem Alkohol in langen Na  deln kristallisiert und bei 179   schmilzt.  Der neue Körper kuppelt mit     Diazoverbin-          dungen    unter Bildung von     Azofarbstoffen    und  ist nach den Ergebnissen von vergleichenden  Aufbau- und Abbaureaktionen das     2-Cyan-          1-oxynaphtalin.     



  An Stelle von     Ätzalkalien    kann bei der  Schmelze auch     Natriumacetat    oder     Natrium-          formiat,    mit oder ohne Zusatz von Paraffin  oder einem anderen geeigneten Lösungs  oder     Flussmittel,    verwendet     werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung des 2-Cyaii- 1-oxynaphtalins, dadurch gekennzeichnet, dass man 2-Cya.nnaphtalin-l-sulfosäure mit alkalischen Mitteln bei Temperaturen von etwa 80-150' behandelt. Der neue Körper kristallisiert aus ver dünntem Alkohol in langen Nadeln, die bei 179 schmelzen.
    Er kuppelt mit Diazover- bindungen unter Bildung von Azofarbstof- fen. Durch Erhitzen mit verdünnten Ätz- alkalien wird er unter Verseifung der Cyan- gruppe in das 1.-Oxynaphtaliii-2-earbonsäure- mid und schliesslich in die 1 .2-Oxynaph- . a toesäure übergeführt.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die alkalischen Mit tel in Gegenwart eines Verdünnungsmittels verwendet.
CH129303T 1927-07-08 1927-07-08 Verfahren zur Herstellung eines Umwandlungsproduktes einer Cyannaphtalinsulfosäure. CH129303A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2742477A (en) * 1953-01-06 1956-04-17 American Cyanamid Co Amine salts of 2-cyano-naphthalene-1-sulfonic acid

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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