CH131342A - Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk.

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CH131342A
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Inventor
United Shoe Machinery C Boston
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United Shoe Machinery Corp Pat
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  Verfahren zur Herstellung von     Schuhwerk.       Die vorliegende Erfindung     betrifft    ein  Verfahren zur Herstellung von mit Holzab  sätzen versehenem Schuhwerk.  



  Bisher war es in der Regel üblich, die  Brustfläche eines mit einem Bezug versehenen  sogenannten     Louis-Absatzes    mit einem     Lap-          per.    zu bedecken, der von der Laufsohle des  dazugehörigen Schuhes abgespalten worden  ist. Dieser Lappen wird an die Brustfläche  des Absatzes angeklebt und nach dem lang  wierigen Eintrocknen des Klebstoffes sorg  fältig beschnitten. Dieses Verfahren ist ziem  lich kostspielig, da es die Dienste erfahrener  Arbeiter und beträchtlichen Zeitaufwand er  heischt.  



  Die Erfindung bezweckt das kostspielige  Überziehen der Absatzbrust zu vermeiden  und dennoch einen Absatz zu schaffen, der  den Anschein erweckt, dass seine Brustfläche  mit einem     Fortsatz    der Laufsohle des Schu  hes überzogen worden ist. Gemäss der Erfin  dung wird die urüberzogene Absatzbrust und    die angrenzenden Kantenteile der Seiten des  Absatzes entsprechend dem Aussehen des  Gelenkteils der Laufsohle fertiggemacht.  



  Das Verfahren ist an Hand der Zeich  nung im folgenden beispielsweise erläutert:       Fig.    1 ist eine Seitenansicht eines mit  einem Holz- oder     Stöckelabsatz    versehenen  Schuhes;       Fig.    2 ist ein Schaubild des in der     Fig.    1  dargestellten Absatzes;       Fig.    3 ist eine Seitenansicht eines     urüber-          zogenen    Absatzes;       Fig.    4 ist ein Querschnitt nach der Linie       IV-IV    der     Fig.    3;       Fig.    5 ist ein Schaubild eines Schuhes  und Absatzes in fertiggemachtem Zustande;

         Fig.    6 ist ein Querschnitt nach der Linie       VI--VI    der     Fig.    1;       Fig.        i    ist ein Längsschnitt des rückwär  tigen Teils des in der     Fig.    5 dargestellter  Schuhes-           Fig.    8 ist ein Querschnitt nach der Linie       VIII-VIII    der     Fig.    7;       Fig.    9 zeigt im Querschnitt eine abgeän  derte Ausführungsform;       Fig.    10 und 11 sind Schaubilder eines  Absatzes beziehungsweise eines Teils des  Schuhes.  



  Der rohe Holzabsatz 14 ist an den Seiten  in der Nähe der Absatzbrust mit Rillen oder  Nuten 16 versehen, die zur Aufnahme der  Enden des Bezuges des Umfanges des Ab  satzes bestimmt sind. Die Rillen 16     erstrek-          ken    sich von der Oberfläche des Absatzes  zu dem Boden des letzteren     (Fig.    3 und 4)  und sind gleichlaufend mit den Kanten der  Absatzbrust. Nachdem die vordern Ränder  des Absatzbezuges 18 in die Rillen 16 hinein  gesteckt worden sind, verbleiben schmale,  in die Absatzbrust übergehende Stege 20,  deren Breite gleich derjenigen der Kante des  Gelenkteils der an dem Schuh befestigten  Laufsohle ist.

   Die     unüberzogenen    Stege 20  des Absatzes werden so fertiggemacht, dass  sie den Anschein erwecken,     Fortsätze    der  Laufsohle den Brustecken des Absatzes ent  lang zu bilden.     Fig.    8 lässt erkennen, dass  die Kanten der Laufsohle, dem Gelenkteil  entlang abgerundet sind. Die Stege 20 sind  desgleichen abgerundet; zudem sind sie, ent  sprechend der Farbe der Laufsohle gebeizt  und weisen dieselbe     Umrisslinie    auf, wie die  runden Tanten des Gelenkteils der Lauf  sohle, wodurch eine vortreffliche Nachahmung  eines     Sohlenlederbezuges    der Absatzbrust ge  schaffen wird.  



  Das obere Ende der     Absatzbrust    läuft in  eine dünne Kante 22     (Fig.    7) aus, die glatt  in die abgeschrägten \Kanten 24 der Lauf  sohle 8 übergeht.  



  Nachdem der beschriebene Absatz an  dem Schuh befestigt ist, werden die Stege 20  und die Brustfläche des Absatzes glattgebimst,  um einen glatten Übergang in die Laufsohle  zu schaffen (26,     Fig.    1) und dann entspre  chend der Farbe der Kanten der Laufsohle  fertiggemacht. Zweckmässig wird zum Fertig  machen der Stege 20 dasselbe Material ver  wendet, mit dem die Kanten der Laufsohle    behandelt worden sind oder behandelt werden.  Die     Übergangsfuge    26 zwischen der Absatz  brust und der Laufsohle wird hierdurch un  sichtbar gemacht. Die Stege 20 erwecken  demnach den Anschein, einen Bezug der  Absatzbrust zu bilden, der aus einem Fort  satz der Laufsohle besteht.  



  Die Rillen 16 des Absatzes können im  Querschnitt V-förmig     (Fig.    4) ausgebildet sein  oder die durch das Bezugszeichen 28     (Fig.    9)  angedeutete Gestalt aufweisen. Die Seiten  des Umfanges des Absatzes können hinter  den Rillen 16 abgeschrägt (30     Fig.    9) wer  den, wodurch die einwärts gewendeten Enden  des Absatzbezuges von der Absatzbrust aus  gesehen, nicht bemerkbar sind.  



  In der in der     Fig.    10 dargestellten Aus  führungsform endigt die Absatzbrust nach  vorn in eine Schulter 30, deren Dicke der  Schulter 32     (Fig.    11) der Laufsohle     rS'    ent  spricht. Die stumpf aneinander anliegenden  Schultern 30, 32 werden vor dem Beizen  oder Färben gebimst, so dass der Absatz  glatt in die Laufsohle übergeht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von mit Holz absätzen versehenem Schuhwerk, dadurch ge kennzeichnet. dass die unüberzogene Absatz brust und die angrenzenden Kantenteile der Seiten des Absatzes entsprechend dem Aus sehen des Gelenkteils der Laufsuhle fertig gemacht werden, um den Anschein eines Ab satzes zu erwecken, dessen Brust mit einem Fortsatz der Laufsohle überzogen worden ist. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch Rillen zu beiden Seiten des Absatzes in der Nähe der Absatz brust Stege geschaffen werden, deren Umrif- linie derjenigen der Kante des Gelenkteils der Laufsohle des Schuhes entspricht.
CH131342D 1927-04-13 1928-03-19 Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk. CH131342A (de)

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