CH133476A - Verfahren zur Darstellung eines Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Kondensationsproduktes.

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CH133476A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines Kondensationsproduktes.    Es wurde gefunden, dass man neue wert  volle Kondensationsprodukte erhält, wenn  man     aromatische    Amine bei höheren Tempe  raturen auf hydroaromatische     Ringketone    in  Gegenwart von sauren Kondensationsmitteln  einwirken lässt. Als aromatische Amine kom  men primäre, sekundäre und tertiäre Basen  mit freier     p-Stellung    zum Stickstoff in Be  tracht.

   Geeignete hydroaromatische Ring  ketone sind zum Beispiel     Cyklohexanon,          Cyklopentanon,        Tetralon,        Dekalon    und deren  Homologe und     Substitutionsprodukte.    Als  saure Kondensationsmittel seien erwähnt  Salzsäure, Schwefelsäure,     Oxalsäure,        Benzol-          sulfosäure,    Chlorzink, Aluminiumchlorid. Die  Reaktionsgeschwindigkeit lässt sich durch  Arbeiten unter Druck steigern.  



  Das Verfahren verläuft vermutlich in der  Weise, dass die     Ketogruppe    des     hydroaroma-          tischen        Ringketons    mit dem Amin in     p-Stel-          lung    zum     Stickstoff    reagiert unter Abspaltung  eines Moleküls Wasser. Die so erhaltenen    neuen Kondensationsprodukte enthalten im  allgemeinen ein oder zwei     Aminreste    in ihrem  Molekül.

   Sie entsprechen vermutlich der all  gemeinen Formel:  
EMI0001.0020     
    worin n die Zahl 1 oder 2 bedeutet, R einen  aromatischen,     Ri    einen hydroaromatischen  Kohlenwasserstoffrest, die beide weitere     Sub-          stituenten    enthalten können, und     Xi    und     X2          Wasserstoff    oder eine     Alkyl-    oder     Aralkyl-          gruppe    darstellen.  



  Im allgemeinen entstehen Mischungen der  zwei- und dreikernigen Produkte. Die dreiker  nigen Verbindungen scheinen die primären Re  aktionsprodukte zu sein, während die zwei  kernigen im Laufe der Reaktion durch einen  sekundären Prozess unter Abspaltung eines  Moleküls Amin aus den dreikernigen ent  stehen. Man kann also auch die zweikernigen  Verbindungen aus den isolierten dreikernigen      durch nachträgliches Erhitzen mit Säuren  oder durch Destillation herstellen.  



  Das     Mischungsveihältnis    der zwei- und  dreikernigen Produkte ist abhängig von den  Reaktionsbedingungen. Bei Anwendung eines  grossen Überschusses von Amin entsteht fast  ausschliesslich dreikerniges Produkt. Lässt  man das Amin mit dem     Ringketon    in un  gefähren molekularem Verhältnis 1:1 rea  gieren, so wird die Bildung des zweikernigen  Produktes begünstigt. Man kann die Mi  schungen entweder direkt als Ausgangsma  terial für technische Zwecke verwenden oder  auch sie in üblicher Weise in ihre Bestand  teile trennen, zum Beispiel durch fraktionierte  Destillation oder durch Behandlung mit ge  eigneten organischen     .Lösungsmitteln    oder  durch Kristallisation ihrer Salze.  



  Vorliegendes Patent bezieht sich nun auf  ein Verfahren zur Darstellung eines neuen  Kondensationsproduktes, dadurch gekenn  zeichnet, dass man Anilin mit     Cyklohexanon     in Gegenwart von sauren Kondensations  mitteln auf höhere Temperaturen erhitzt.  



  Das so erhaltene Produkt stellt ein Ge  misch von zwei Kondensationsprodukten dar  und soll als Zwischenprodukt zur Herstellung  von Farbstoffen und pharmazeutischen Pro  dukten Verwendung finden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  Man erhitzt eine Lösung von 30 Teilen       Cyklohexanon    und 100 Teilen Anilin in 350  Teilen Salzsäure (d =1,06) in einem Auto  klaven auf 140-150 . Nach ungefähr 8  Stunden stellt man alkalisch und bläst das  überschüssige Anilin mit Dampf ab. Das  zurückbleibende, helle 01, das in der Kälte  erstarrt, wird filtriert und getrocknet. Es         stellt    ein Gemisch von zwei Kondensations  produkten dar.  



  An Stelle von Salzsäure kann man auch  andere Mineralsäuren als Kondensationsmittel  verwenden, zum Beispiel Bromwasserstoff  säure oder Schwefelsäure, oder andere Kon  densationsmittel, wie Chlorzink, können ver  wendet werden, auch ohne die Anwesenheit  von freier Säure.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Man erhitzt eine Mischung von 33 Teilen       Cyklohexanon,    93 Teilen Anilin und 202  Teilen Schwefelsäure (d =1,215) in einem       Autoklaven    5-6 Stunden auf etwa     140-1500.     Die breiartige weisse Kristallmasse wird al  kalisch gestellt, durch Wasserdampf von  Anilin befreit, mit Salzsäure angesäuert und  von geringen Mengen harzartiger Nebenpro  dukte filtriert. Daraus lässt sich durch Alkali  das gleiche Reaktionsprodukt ausfällen, das  in Beispiel 1 beschrieben ist. Die Schwefel  säure lässt sich auch durch Derivate, zum  Beispiel     Benzolsulfosäure,    ersetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines neuen Kondensationsproduktes, dadurch gekenn zeichnet, dass man Anilin mit Cyklohexanon in U egenwart von sauren Kondensationsmitteln auf höhere Temperaturen erhitzt. Das so erhaltene Produkt stellt ein Ge misch von zwei Kondensationsprodukten dar und soll als Zwischenprodukt zur Herstellung von Farbstoffen und pharmazeutischen Pro dukten Verwendung finden.
CH133476D 1927-02-11 1928-02-08 Verfahren zur Darstellung eines Kondensationsproduktes. CH133476A (de)

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