CH142155A - Verfahren zur Darstellung eines wasserunlöslichen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines wasserunlöslichen Azofarbstoffes.

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CH142155A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines wasserunlöslichen     Azofarbstoffes.       Beim Umsetzen von 2.6     Dioxynaphtalin-          3-carbonsäure    mit Ammoniak oder Aminen,  welche am     Stickstoff    mindestens noch ein  reaktionsfähiges     Wasserstoffatom    enthalten,  erhält man eine     Aminonaphtholcarbonsäure     beziehungsweise deren am Stickstoff substi  tuierte Derivate, bei denen der Stickstoff  vermutlich an das     Kohlenstoffatom    in     6-Stel-          lung    gebunden ist.  



  Diese Körper lassen sich nach den üblichen  Methoden in     Carbonsäurearylide    überführen.  Die so erhaltenen     6-Amino-2-Naphtol-3-          oarbonsäurearylide    und ihre in der     Amino-          gruppe    substituierten Derivate sind sehr       wichtige    Komponenten zur Herstellung von       Azofarbstoffen    in Substanz und auf der Faser.

    Da die     6-Amino-2-napthol-3-carbonsäureary-          lide    und ihre     Derivate    Affinität zur Baum  wolle besitzen, so können die     .Farbstoffe    auf  der Faser hergestellt werden, ohne dass die  mit der alkalischen Lösung der     Azokompo-          nenten        geklotzte    Ware vorher getrocknet    werden muss.

   Entsprechend ihrer Natur als       Aminonaphtholderivate    liefern die vorliegen  den     Carbonsäurearylide    zwei Reihen von  Farbstoffen je nachdem man die Kupplung  unter Arbeitsbedingungen vornimmt, welche  den Eingriff der     Azogruppe    auf der     Amino-          seite    oder der     Oxyseite    des     Naphtalinkom-          plexes    veranlassen. Das vorliegende Verfahren  besitzt deshalb besonderen technischen Wert,  weil es hiermit zum ersten Male gelungen  ist, grüne     Monoazofarbstoffe    herzustellen.  



  Vorliegendes Patent bezieht sich nun auf  ein Verfahren zur Darstellung eines wasser  unlöslichen     Azofarbstoffes,    welches dadurch  gekennzeichnet ist, dass man die     Diazover-          bindung    von     5-Chlor-2-amino-l-toluol    mit     6-          p-Tolylamino-2        -naphtol-3-carbonsäure-o-anisi-          did    kuppelt.  



  Der so erhaltene     Farbstoff    liefert in  üblicher Weise mit Substraten verarbeitet  grüne Farblacke und färbt, auf der Faser  erzeugt, Baumwolle in echten grünen Tönen an.      <I>Beispiel:</I>  14 Teile     5-Chlo@-2-amino-toluol    werden  in üblicher Weise mit Nitrit und Salzsäure  dianotiert und die     Diazolösung    in eine mit  überschüssiger Soda versetzte alkalische     M=          sung    von 40 Teilen     6-p-Tolylamino-2-naphthol-          3-carbonsäure-o-anisidid    eingetragen.  



  Das gleiche Resultat erhält man bei  Kupplung in Gegenwart von     Calciumcarbonat.  

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  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines wasser unlöslichen Azofarbstoffes, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Diazoverbindung von 5-Chlor-2-amino-l-toluol mit 6-p-Tolylamino- 2-naphthol-3-carbonsäure-o-anisidid kuppelt. Der so erhaltene Farbstoff liefert in üblicher Weise mit Substraten verarbeitet grüne Farblacke und färbt, auf der Faser erzeugt, Baumwolle in echten grünen Tönen an. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Diazolösung vor der Kupplung mit Calciumcarbonat neu tralisiert.
CH142155D 1928-04-18 1929-04-17 Verfahren zur Darstellung eines wasserunlöslichen Azofarbstoffes. CH142155A (de)

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