CH146551A - Verfahren zur Darstellung einer m-Oxy-phenylarylamincarbonsäure. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung einer m-Oxy-phenylarylamincarbonsäure.Info
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Verfahren zur Darstellung einer m Oxy-plienylarylaininearbonsäui-e. Es wurde gefunden, dass man zu m-Oxy- pheiiylarylamitiearborisrittreii gelangt, wenn nian m-Oxyplieiiylai,ylainine in Form ihrer Alkalisalze mit Kohlensäure unter Druck erhitzt.
Das Verfahren kann zum Beispiel zur Herstellung von Carbonsäuren des m-Oxy- diphonylamitis dienen, ebenso können andere ni-Oxypheiiyiarylaniine angewendet werden, welche im Arylrest noch weitere Substituen- ten, wie Methyl- oder Oxalkylgruppen oder Chloratome enthalten.
Die erhaltenen Ox:y- phenylarylaminearbotisäuren sind wichtige Zwischenprodukte für die Herstellung von Farbstoffen und zeichnen sich durch ihre Beständigkeit aus, was umsoweniger erwartet werden konnte, als die nach dem Verfahren der deutschen Patentschrift Nr. <B>50835</B> erhal tenen und dort beschriebenen Carbonsäuren, welche sich von m-Aminophenol ableiten, die Carboxylgruppe leicht wieder abspalten.
Erwärmt man diese m-Aminophenolear- bonsäuren nämlich in feuchtem Zustande auf dem Wasserbade, so findet bereits hierbei unter Aufbrauson 1Zoh[eniä(ii-e#,th#.,palttirig statt, während die nach deni vorliegendeli Verfah ren erhaltenen 3-Oxyphei)ylarylanilticai#boi)- säuren sogar beina Erhitzen bis zu ihrein Schmelzpunkt keine Zersetzung erleiden.
Da die neuen Säuren die Eisenchlorid- reaktion geben, ist anzunehmen, dass die Car- boxylgruppe in Orthostellung zur OH-Gruppe sich befindet und wahrscheinlich in Para'stel- lung zur NH-Gruppe eingetreten ist.
Die als Ausgangsmaterial für das vorlie gende Verfahren dienenden m-Oxyphenylaryl- amine entstehen züm Beispiel durch Kon densation von R.esorcin mit Arylaminen, welche im Arylrest noch weitere Substituen- ten, wie Methyl- oder Oxakylgruppen oder Chloratome oder mehrere derselben gleich zeitig, enthalten.
VorliegendesPatentbeziehtsichnunaufeifl Verfahren zur Herstellung einer m-Oxyphenyl- arylamincarbonsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Alkalisalz von m-Oxydiplienyl- amin mit Kohlensäure unter Druck erhitzt.
Die m-Oxydiphenylamii)carbonsäui-e ist ein graubraunes Pulver, das nach dem Um- kristallisieren aus verdünntem Alkohol den Schmelzpunkt<B>180-1810 C</B> zeigt. Ihre al- koliolisclie Lösung gibt mit verdünnter Eisen- chloridiösungeineiiiteiisivekirschroteFärbung. <I>Beispiel<B>1:
</B></I> <B>1850</B> Teile in-Oxydiphei)ylainiii werden mit<B>560</B> Teilen Ätzkali und<B>3000</B> Teilen Wasser in einem mit Rührwerk versehenen Autoklaven in Lösung gebracht und das Wasser im Vakuum bis zur völligen Trocken heit des gebildeten Kaliumsalzes abdestilliert. Nach dem Ei-kalten der Reaktionsmasse lei tet man Kohlensäure bis zu einem Druck von<B>10</B> Atmosphären ein und erhitzt auf <B>1700 0</B> während<B>16</B> Stunden. Die erkaltete Schmelze wird in heissem Wasser gelöst, filtriert und die gebildete Carbonsäure mit Salzsäure gefällt.
Zur weiteren Reinigung kann dieselbe aus Soda oder Natriumacetat umgelöst werden.
<I>Beispiel 2:</I> <B>832</B> Teile in-Oxydiplienylainiti werdan mit 187,2 Teilen Ätznatron 96 %ig und. 1700 Tei- len Wasser in einem mit Rührwerk verse- henen Autoklaven in Lösung gebracht und das Wasser im Vakuum bis zur völligen Trockenheit des gebildeten Natriumsalzes abdestilliert. Nach dem Erkalten der Reak-
tionsinasse leitet man Kohlensäure bis zu einem Druck von<B>5</B> Atmosphären ein und erhitzt auf<B>170 0 C</B> während<B>16</B> Stunden. Die erkaltete Schmelze wird in heissem Was ser gelöst, filtriert und die gebildete Carbon- säure mit Salzsäure gefällt. Zur weiteren Reinigung kann dieselbe aus Soda oder Na- triumacetat umgelöst werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH; Verfahren zur Herstellung einer m-Oxy- pheiiylarylainincarboii"ätii-e, dadurch gekenn zeichnet, dass man ein Alkalisalz von m-Oxy- diphenylamin mit Kohlensäure unter Druck erhitzt. Die in-Oxydiplienylamiiiearboiisäure ist ein grauhraunes Pulver, das nach dem Uni- kristallisieren ans verdänntem Alkohol den Schmelzpunkt 180--181 <B>" 0</B> zeigt.Ihre all#o- holische Lösung, gibt mit verdünnter Eisen- chloridlösung eine intetisivekirschrote Färbung.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE146551X | 1928-12-01 | ||
| CH146551T | 1929-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH146551A true CH146551A (de) | 1931-04-30 |
Family
ID=25714880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH146551D CH146551A (de) | 1928-12-01 | 1929-11-13 | Verfahren zur Darstellung einer m-Oxy-phenylarylamincarbonsäure. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH146551A (de) |
-
1929
- 1929-11-13 CH CH146551D patent/CH146551A/de unknown
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