CH146857A - Verfahren zur Darstellung einer substituierten Carbazolsulfonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer substituierten Carbazolsulfonsäure.

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CH146857A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung einer substituierten     Carbazolsulfonsäure.       Es wurde gefunden, dass man zu substi  tuierten     Carbazolsulfonsäuren    von bestimmter  Konstitution dadurch gelangt, dass man in       Aminocarbazolsulfonsäuren    oder deren     Sub-          stitutionsprodukten    die     Aminogruppe    über  ihre     Diazoverbindung    in an sich bekannter  Weise durch ein Anion, wie zum Beispiel  OH,     Hlg,        CN,    SH usw., ersetzt.  



  Auf diese Weise kann man zum Beispiel  darstellen:     Oxycarbazolsulfonsäuren,        Halogen-          carbazolsulforisäuren,        Dlercaptocarbazolsulfon-          säuren,        bezw.    deren     Disulfide,        Cyancarbazol-          sulfonsäuren        bezw.    hieraus     Carbazolcarbon-          säuresulfonsäuren,        Dioxycarbazolsulfonsäuren,          Halogenoxycarbazolsulfonsäuren    usw.

   Diese  neuen     Sulfonsäuren    sind wichtige Zwischen  produkte für die Gewinnung von Farbstoffen  und Heilmitteln.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun ein Verfahren zur Darstellung einer  substituierten     Carbazolsulfonsäure,    dadurch  gekennzeichnet, dass man 1-Amino-8-oxy-         carbazol-3.6-disulfonsäure        diazotiert    und  verkocht.  



  Die. so hergestellte 1 .     8-Dioxycarbazol-          3.6-disulforisäure    ist identisch mit der in  der deutschen Patentschrift Nr. 224952 be  schriebenen Säure.         Beispiel:     100 Gewichtsteile     1-Ai ino-8-oxy-carbazol-          3.        6-disulfonsäure    (saures     Natriumsalz)    werden  in 2000 Gewichtsteilen heissem Wasser gelöst  und nach Zusatz von 180 Gewichtsteilen  25     o/oiger    Schwefelsäure bei 35-40o     diazo-          tiert.    Die     Diazoverbindung    scheidet sich gegen  Schluss der Operation als gelber Kristallbrei  ans;

   durch     Aussalzen    mit     Natriumchlorid     wird die     Abscheidung    vervollständigt. Zwecks       Verkochung    zur     Dioxydisulfonsäure    wird die  abgeschiedene     Diazoverbindung    in 5000 Ge  wichtsteilen heissem Wasser gelöst und unter  Rühren innerhalb zwei Stunden zu einer  stark siedenden Lösung von 50 Gewichts-      teilen Kupfersulfat kristallisiert in 2000 Ge  wichtsteilen Wasser, dein 250 Gewichtsteile  verdünnte Schwefelsäure zugesetzt sind, ge  tropft. Es tritt sofort lebhafte Stickstoffent  wicklung ein. Die Umsetzung ist beendet,  wenn sich durch Kupplung keine     Diazover-          bindung    mehr feststellen lässt.

   Man stellt  mit     Natriumcarbonat    alkalisch und saugt  vom ausgefallenen     Kupfercarbonat    ab. Durch  Einengen erhält man die in der deutschen  Patentschrift Nr. 224952 -beschriebene 1.     8-          Dioxycarbazol-3.        6-disulfonsäure.    Bei der Ab  spaltung der     Sulfogruppen    durch Erhitzen  mit Schwefelsäure liefert sie das     1.8-Dioxy-          carbazol    vom F.     211-2120.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung einer substi tuierten Carbazolsulfonsäure, dadurch gekenn zeichnet, dass man 1-Amiiio-8-oxycarbazol- 3.6-disulfonsäure diazotiert und verkocht. Die so hergestellte 1.8-Dioxycarbazol- 3.6-disulfonsäure ist in der deutschen Pa tentschrift Nr. 224952 bereits beschrieben.
CH146857D 1929-01-23 1930-01-21 Verfahren zur Darstellung einer substituierten Carbazolsulfonsäure. CH146857A (de)

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