CH147023A - Servo-Motor mit Kolben zur Betätigung der Kupplung von Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Servo-Motor mit Kolben zur Betätigung der Kupplung von Kraftfahrzeugen.

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CH147023A
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piston
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servo motor
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Fuer Autotechnik Gesellschaft
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Autotechnik M B H Ges
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/12Mechanical clutch-actuating mechanisms arranged outside the clutch as such
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W10/00Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function
    • B60W10/02Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of driveline clutches
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  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description


      Servo-Notor    mit Kolben zur Betätigung der Kupplung von Kraftfahrzeugen.    Für die Betätigung der Kupplung von  Kraftfahrzeugen ist die Verwendung von aus  Zylinder und Kolben bestehenden     Servo-          Motoren    bekannt, welche durch ein Druck  mittel oder Unterdruck betrieben und in Ab  hängigkeit von der Gaszufuhr zum Motor  oder in Abhängigkeit von der Gangschaltung  gesteuert werden. Der     Servo-Motor        wirkt     hierbei auf das Kupplungspedal     bezw.    auf  das Gestänge der Kupplung.  



  Diese     Servo-Motoren    bestehen aus' einem  zylindrischen Gehäuse und einem in diesem  Gehäuse hin- und     herverschiebbarei    Kolben.  Die Kolbenstange ist hierbei mit dem     Kupp-          lungspedal    oder dem Kupplungsgestänge ver  bunden.

   Am beliebtesten ist die Verbindung  des     Servo-Motors    mit dem Kupplungspedal,  weil sich diese Konstruktion an den Fahr  zeugen am einfachsten durchführen     lässt.     Eine     Schwierigkeit    besteht indessen hierbei,  weil der Kolben des     Servo-Motors    eine gerad  linige Hin- und     Herbewegung    ausführt, wäh  rend das mit dem Kolben verbundene Kupp-         lungspedal    eine Drehbewegung ausführt.     1?m     die geradlinige Bewegung des Kolbens in  eine Drehbewegung des Kupplungspedal  umzuformen, ist die Verwendung eines  Zwischengliedes zwischen Kolben und Pedal  erforderlich. Dieses Zwischenglied besteht.

    üblicherweise aus einem in der Maschinen  technik allgemein bekannten     Kreuzkopf.     



  Eine weitere Schwierigkeit besteht noch  in folgendem:  Es ist erwünscht, den     Servo-Motor    so aus  zubilden, dass er für alle Konstruktionen des  Kupplungsgetriebes verwendbar ist. Eine  Reihe von Automobilfabriken ziehen es vor.  den Hub des Kupplungspedals gross auszu  bilden, um die zum Lösen der Kupplung auf  zuwendende Kraft klein zu halten. Andere  Fabriken dagegen ziehen es vor, den Hub des  Kupplungspedals klein auszuführen und neh  men die grössere Kraft, die zum Lösen der  Kupplung aufgewendet werden muss, in  Kauf.

        Es besteht somit keine Übereinstimmung  in der Grösse des Hubes des Kupplungs  pedals, so dass bei der bekannten Ausfüh  rung des     Servo-Motors    mit geradlinig     hin-          und        herbewegbarem    Kolben der Kolbenhub  entweder zu gross oder zu klein ist. Beides ist  gleich nachteilig. Eine Angleichung des  Hubes des     Servo-Motorkolbens    an den Hub  des Kupplungspedals lässt sich durch Ein  schaltung einer Übersetzung erzielen. Diese  Massnahme erfordert aber neben der obener  wähnten     Geradführung    eine zusätzliche Ein  richtung, nämlich eine Übersetzung.  



  Die beiden Nachteile sind bei dem     Servo-          Motor    nach vorliegender Erfindung dadurch  vermieden, dass beim Betrieb des     Servo-          Motors    dessen Kolben und sein Gehäuse sich  gegeneinander verdrehen und hierdurch eine  Verdrehung der Welle des     Servo-Motors    ver  anlassen. Durch Befestigung eines Kurbel  armes oder einer Scheibe auf der Welle  des     Servo-Motors    kann nunmehr der     Servo-          Motor    unter Vermittlung eines einfachen Ge  stänges oder eines Seil- oder     Kettenzuges    an  das Kupplungspedal angeschlossen werden.

    Eine     Geradführung    wird überflüssig, da die  Welle des     Servo-Motors        bezw.    der darauf be  festigte Kurbelarm oder die darauf befestigte  Scheibe eine Drehbewegung ausführt, wie  das Kupplungspedal. Um den Hub des     Servo-          Motors    dem Hub des Kupplungspedals anzu  gleichen ist nicht,     wie    bisher,-eine besondere  Übersetzung erforderlich. Die Angleichung  kann vielmehr in einfacher Weise dadurch  geschehen, dass auf der Welle des     Servo-          Motors    ein Kurbelarm oder eine Scheibe mit  grösserem oder kleinerem Radius befestigt  wird.  



  Als besonders zweckmässig hat sich die  Zusammensetzung des     Servo-Motors    aus  einem     kreissektorförmigen    Gehäuse und  einem darin drehbar gelagerten Flügelkolben  erwiesen.  



       Ein    Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der beiliegenden Zeich  riung schematisch dargestellt, und zwar zeigt  die Zeichnung einen durch den Unterdruck  des Motors betätigten     Servo-Motor.       Der Gashebel 1 steht über das Gestänge       \@,    3, 4, 5 mit der Drosselklappe ,6 des Brenn  stoffspeiserohres 7 des Vergasers 8 in Verbin  dung.

   Die Drosselklappe wird durch die     ver-          bältnismässig    enge Umführung 9 überbrückt,  so dass auch bei geschlossener Drosselklappe       f;    dem Motor (nicht dargestellt) über den  Vergaser 8 eine kleine Brennstoffmenge zu  geführt wird, welche so bemessen ist, dass der  Motor zwar angelassen werden kann, aber  nicht in der Lage ist, den zugehörigen Wagen  zu beschleunigen.  



  Die Brennstoffleitung 7 steht unmittelbar  hinter der Drosselklappe 6 über die Leitung  10 mit dem Ventilgehäuse 11 in Verbindung.  In diesem Gehäuse sind zwei Kugelventile 12  und 13 angeordnet, deren Sitze 14 aus  Gummi oder anderem nachgiebigen Material  in dem Gehäuse 11 befestigt sind. Das Ventil  12 ist mittelst der Zugfeder 15 an dem Quer  arm 16 befestigt, und die Feder hat das Be  streben, das Ventil ständig in der dargestell  ten Stellung zu halten. Beide Ventile 12 und  13 sind miteinander gekuppelt und folgen  deshalb immer gleichzeitig     entweder    der  Federkraft (Feder 15) oder dem Seilzug 17.  Der Seilzug 17 ist an dem festgelagerten Arm  18     befestigt,    der an den Bewegungen des  Gashebels 1 unter Vermittlung der Feder 19  und der durchbohrten Kugel 20 teilweise teil  nimmt.

   Die Bewegung des Armes 18 wird  durch den Anschlag 21 begrenzt.  



  Wie die     Zeichnung    zeigt, ist die Schub  stange 2 des     Ga.shebelgestänges    unterteilt.  Beide Stücke werden in der Muffe     2'2    ge  führt, welche mit einem der Stücke fest ver  bunden sein kann:  Von dem Ventilgehäuse 11, und zwar  zwischen den Ventilsitzen 14 ist eine Leitung  23 abgezweigt, welche in die Unterdruck  kammer 24 des Gehäuses 25 mündet. Die       Kammer24        wird    von der Kammer 26 durch  einen Flügelkolben 27 getrennt, welcher der  besseren Dichtung halber mit einer Leder  manschette 2,8 versehen ist. Die Kammer 26  hat ebenso wie der rechte Teil der Ventil  kammer 11 offene Verbindung mit der  Aussenluft.

        Der Flügelkolben 2-7 ist auf der Welle 29  befestigt, welche ausserhalb des Gehäuses 26  eine Seilscheibe 30 trägt. Auf dieser Scheibe  ist der Seil- oder Kettenzug 31 befestigt, der  an dem Kupplungshebel 32 angreift. Der  Kupplungshebel und ebenso der Gashebel 1  werden durch Druckfedern 33 und 34 in der  dargestellten aufrechten Lage gehalten.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist kurz folgende:  Wenn der Motor angelassen wird, so wird  den Zylindern nur wenig Brennstoff durch  die enge Umführung 9 zugeführt, während  die Drosselklappe 6 geschlossen ist. Der hier  bei entstehende Unterdruck pflanzt sich  durch die Leitung 10 in .das Ventilgehäuse  11 und von hier durch die Leitung 23 in  die Kammer 24 fort. Infolgedessen wird der  Flügelkolben 2'7 im Uhrzeigersinn ge  schwenkt. An dieser     Bewegung    nimmt die  Seilscheibe 30 teil, so dass das Seil 31 auf  gewickelt und der Kupplungshebel gegen den  Druck der Feder 33 nach unten gezogen wird.  Die     Kupplung    ist damit ausgerückt.  



  Wird nun der Gashebel 1 niedergetreten,  so werden sich bald die beiden Stücke der  Schubstange 2 berühren und das Gestänge 3,  4, 5 wird die Drosselklappe 6 öffnen. Gleich  zeitig nimmt die Feder 19, unter     Vermittlung     der auf der Schubstange 2     verschiebbaren     Kugel 20 den Arm 18 mit, so dass die Ventil  kugeln 12, 13 nach rechts     bewegt    werden.  Wenn das Ventil 12 auf seinem Sitz ruht,  wird die weitere Bewegung des Armes 1.8  durch den Anschlag 21 unterbrochen. Die  Einrichtung ist so getroffen, dass im gleichen    Augenblick, in welchem die     Drosselklappe     sich zu öffnen beginnt, das Ventil 12 ge  schlossen und das Ventil 13 geöffnet ist.

   Das  Ventil 13 gibt damit der Aussenluft den     @Ve@g     zur Unterdruckkammer 24 frei, so dass der  Kupplungshebel 3.2 durch die Feder 33 nach  oben gedrückt und die Kupplung eingerückt  wird.  



  Sobald die Drosselklappe 6 bei     Freilassen     des Gashebels 1 durch die     Rückzugfeder    35  geschlossen wird, entsteht wieder Unterdruck  im Motor, der in der beschriebenen Weise die  Auslösung der Kupplung veranlasst. Es     isi     ohne weiteres verständlich, dass die beschrie  bene Einrichtung eine Bedienung der Kupp  lung durch den Wagenführer überflüssig  macht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Servo-Motor mit Kolben zur Betätigung der Kupplung von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass beim Betrieb des Servo- 1VIotors dessen Kolben und sein Gehäuse sich gegeneinander verdrehen und hierdurch eine Verdrehung einer Welle mit einem darauf be festigten Umlauforgan zur Betätigung der Kupplung veranlassen. UNTERANSPRUCH: Servo-Motor nach Patentanspruch, c'a- durch gekennzeichnet, dass er ein kreissektor- förmiges Gehäuse und einen darin drehbar gelagerten Flügelkolben aufweist.
CH147023D 1928-12-11 1929-12-06 Servo-Motor mit Kolben zur Betätigung der Kupplung von Kraftfahrzeugen. CH147023A (de)

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DEF67400D DE509385C (de) 1928-12-11 1928-12-11 Vorrichtung zum Aus- und Einruecken der Kupplung von Kraftfahrzeugen mit Hilfe des in den Motorzylindern erzeugten Unterdrucks

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CH147023A true CH147023A (de) 1931-05-15

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