CH147767A - Antrieb für Breitfärbemaschinen mit umsteuerbarem Geweberücklauf. - Google Patents

Antrieb für Breitfärbemaschinen mit umsteuerbarem Geweberücklauf.

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CH147767A
CH147767A CH147767DA CH147767A CH 147767 A CH147767 A CH 147767A CH 147767D A CH147767D A CH 147767DA CH 147767 A CH147767 A CH 147767A
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CH
Switzerland
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roller
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English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/32Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of open-width materials backwards and forwards between beaming rollers during treatment; Jiggers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Antrieb für     Breitfärbemaschinen    mit umsteuerbarem Geweberücklauf.    Die Erfindung betrifft     Breitfärbemaschinen,     bei denen der zu färbende Stoff von einer  vollen Walze auf eine leere Walze umge  wickelt und dabei durch den     Farbottich    ge  zogen wird.  



  Die Erfindung besteht darin, dass jeder  Walze ein besonderer Antriebsmotor zuge  ordnet ist, und dass bei Ablauf des Gewebes  von der Walze der zugehörige Endschalter  sowohl den Motor der vollen Wickelwalze  abschaltet, als auch den Motor der leeren  Wickelwalze einschaltet. Je nach der Arbeits  <B>richtun</B>g wird nur der eine oder andere  Motor ans Netz gelegt. Die beiden Motoren  können ständig mit den Wickelwalzen ge  kuppelt sein; dann läuft der jeweils span  nungslose Motor, durch den Stoff angetrieben,  leer mit.

   Es kann jedoch zwischen die Mo  toren und die zugehörigen Walzen je eine       Fliehkraftreibungsküpplung    so eingeschaltet  werden, dass sie nur in der     Aufwickelrichtung     zur Triebverbindung kommt, also nur von    der Antriebswelle des Motors aus selbsttätig  einrückt, und bei     Rückwärtslauf    der Wickel  walze und     stillstehendem,    zugehörigen Motor  ausser Eingriff ist.  



  Die Abbildung zeigt ein Ausführungs  beispiel der     Erfindung.     



  Die Walzen 1 und 2 werden von den  Motoren 3 und 4 angetrieben. Zwischen die  Motoren und die Walzen ist je eine Flieh  kraftkupplung 5 und 6 geschaltet. Die Mo  toren werden aus dem Netz 7 gespeist, an  das sie durch den Schalter 8 angeschlossen  werden können. Jedem Motor zugeordnet ist  je ein Einschaltschütz 9 und 10, sowie je  ein Druckknopf 11 und 12. Die Walzen  sind mit     Endschaltern    13 und 14 versehen,  die vom Vorlauftuch beeinflusst sind und in  an sich bekannter Weise, sobald der     Stoff     von einer Walze abgewickelt ist, den Antrieb       stillsetzen.    Beide Schütze sind gegeneinander  durch Abhängigkeitskontakte 16 und 17 ver-      riegelt, ausserdem liegt in der Leitung 18  zu dem Schütz 9 ein Widerstand 15.  



  Die Einrichtung wirkt so  Die     Breitfärbemaschine    sei so vorbereitet,  dass die Walze 1 voll ist und der     Stoff    auf  Walze 2 aufgewickelt werden soll. Schliesst  man den Hauptschalter 8, so erhalten beide  Schütze 9 und 10 über die Knöpfe 11 und  12, sowie die Endschalter 13 und 14 Span  nung und wollen ansprechen. Dadurch, dass  dem Schütz 9 der Widerstand 15 vorgeschaltet  ist, wird das Schütz 9 verzögert, so dass  das Schütz 10 anspringen kann und durch  Öffnen der Kontakte 17 das Einschalten des  Schützes 9 verhindert. Damit läuft der     lyIo-          tor    4 an und weiter, bis der Stoff von der  Walze 1     auf    die Walze 2 umgewickelt ist.

    Der Endschalter 13 öffnet, sobald die Walze 1  leer gelaufen ist, und das Schütz 10 fällt ab.  Sobald die Kontakte 17 am Schütz 10 ge  schlossen werden, wird das Schütz 9 einge  schaltet, wobei der Motor 3 anläuft und den       Stoff    von der     Walse    2 auf die Walze 1  wieder zurück wickelt. Soll beispielsweise,  bevor die Walze 2 leergelaufen ist, der  Antrieb umgesteuert werden und der     Stoff     wieder auf die Walze 2 aufgewickelt werden,  so genügt ein Druck auf den Knopf 11, wo  bei das Schütz 10 anspringt, das Schütz 9  abfällt und der Motor 4 zu laufen beginnt.  Soll die Arbeitsrichtung der     Maschine    wieder  gewechselt werden, so drückt man auf den  Knopf 12.

   Die Schaltung ist so durchgeführt,  dass auch bei leeren Walzen, also wenn die  Endschalter 13 und 14 beide     geöffnet    sind,  oder auch bei einer leeren Walze, wenn also  einer der Endschalter 13 oder 14 geöffnet  ist, durch Drücken eines der Knöpfe 11  oder 12 die Maschine anlaufen kann. Dies  ist von Vorteil, wenn zum Beispiel auf die  Walze 1 neuer     Stoff    aufgewickelt werden  soll.  



  Zwar sind Einrichtungen mit Sonderkupp  lungen bekannt geworden, mit denen die ge  stellte Aufgabe ebenfalls gelöst werden kann.  Solche Anordnungen sind aber als Sonder  bauart sehr teuer und für den gedachten  Zweck nicht zuverlässig genug. Die Schaltung    nach der Erfindung ermöglicht dagegen durch  Verwendung von nur handelsüblichen Motoren  und handelsüblichen Kupplungen, die ohne  besondere Vorrichtungen zusammengebaut wer  den können, und durch Verwendung von bil  ligen Schützen und einfachen Druckknöpfen  eine billige und unbedingt sicher und ein  wandfrei arbeitende Maschine.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Antrieb für Breitfärbema- schiren mit Geweberücklauf, bei dem der Antrieb bei Ablauf des Gewebes umgesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Wickelwalze ein besonderer Antriebsmotor zugeordnet ist, und dass bei vollendetem Ab lauf des Gewebes von der einen Walze der zugehörige Endschalter betätigt wird und dadurch sowohl das Abschalten des Motors der vollen Wickelwalze, als auch das Ein schalten des Motors der leeren Wickelwalze erfolgt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Antrieb nach Patentanspruch, gekennzeich net durch je eine Fliehkraftkupplung, die zwischen jedem Motor und seiner zuge hörigen Wickelwalze so eingeschaltet ist, dass sie nur in der Aufwickelrichtung zur Triebverbindung kommt. 2. Antrieb nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch je einen Endschalter an jeder Wickelwalze. 3. Antrieb nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Druckknopfschützensteuerung für jeden Motor, wobei die Steuerungen der einzel nen Motoren gegeneinander blockiert sind. 4. Antrieb nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2 und 3, gekennzeichnet durch einen vor eines der beiden Schütze ge schalteten Vorschaltwiderstand. 5.
    Antrieb nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2, 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Endschalter mit den Abhängigkeitskontakten der Schütze in Reihe geschaltet sind. 6. Antrieb nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2, 3, 4 und 5, gekennzeich net durch je einen Druckknopf für jeden ,Motor mit je vier Kontakten, die so ge schaltet sind, dass zwei Kontakte mit dem zu ihm gehörenden Walzenendschalter in Reihe, die beiden andern Kontakte mit dem andern Walzenendschalter parallel liegen.
CH147767D 1929-06-15 1930-06-02 Antrieb für Breitfärbemaschinen mit umsteuerbarem Geweberücklauf. CH147767A (de)

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