CH149404A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Derivates der Rizinolsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Derivates der Rizinolsäure.

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CH149404A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • C07C309/01Sulfonic acids
    • C07C309/28Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton
    • C07C309/57Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton containing carboxyl groups bound to the carbon skeleton
    • C07C309/58Carboxylic acid groups or esters thereof

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Description


      Verfahren    zur Herstellung eines neuen Derivates der     Rizinolsäure.       Es wurde gefunden, dass Rizinusöl in ein  neues, wertvolles wasserlösliches Produkt  übergeführt werden kann, wenn man es,  zweckmässig unter Zusatz von Lösungsmitteln,  wie zum Beispiel Essigsäure, mit     Phthal-          säure-p-sulfosäure    oder deren     Anhydrid    in der  Hitze behandelt.  



  Das so erhaltene Produkt hat     türkisch-          rotölartige    Eigenschaften, besitzt insbesondere  eine gute Säure- und     Bittersalzbeständigkeit     und verhindert die     Abscheidung    von Kalk  seife in flockiger Form.  



  Das nach der vorliegenden Erfindung her  gestellte neue Derivat der     Rizinolsäure    kann  für viele Zwecke der Textilindustrie Ver  wendung finden, beispielsweise zum Netzen,  als Zusatz beim Appretieren, zum Verhindern  der     Kalkseifenabscheidung    in hartem Was  ser<B>USW.</B>  



  <I>Beispiel:</I>  Man löst 22,8 Gewichtsteile     Phthalsäure-          anhydrid-ss-sulfosäure,    die aus der freien Säure,  zum Beispiel durch längeres Erhitzen im Va-         kuum    auf 150-160   erhalten werden kann,  im gleichen Gewicht Essigsäure, fügt 93.2  Gewichtsteile Rizinusöl hinzu und erhitzt,  zweckmässig unter Rühren, rasch auf<B>100'.</B>  Man hält die Temperatur so lauge auf 100  bis<B>1060,</B> bis eine Probe mit Wasser eine  klare, schwach opalisierende und beim Schüt  teln stark schäumende Lösung liefert, was  nach wenigen Minute  der Fall ist.     Man    lässt  darauf erkalten, wobei zweckmässig durch  Kühlen der Temperaturabfall beschleunigt  wird.

   Das Reaktionsprodukt ist ein rötlich  braunes, mit Wasser klare, schwach opalisie  rende und stark schäumende Lösungen lie  ferndes Öl mit     türkischrotölartigen    Eigen  schaften. Es besitzt nach dem Neutralisieren  eine gute Kalk-, Bittersalz- und Säurebestän  digkeit und verhindert die     Abscheidung    von  Kalkseife in flockiger Form. Daneben ent  stehen in geringer Menge schwerer lösliche  Anteile; vermutlich     Polymerisationsprodukte,     die sich auf dem Boden des Gefässes an  sammeln und leicht     abtrennbar    sind.

        Ein gleiches Produkt wird erhalten, wenn  in diesem Beispiele die     Phthalsäureanhydrid-          P-sulfosäure    durch die     Plrthalsäure-ss-sulfo-          säure    ersetzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Derivates der Rizinolsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man Rizinusöl . mit Phthalsäure-R-strlfo- säure oder deren Anhydrid in der Wärme behandelt. Das so erhaltene Produkt hat türkischrot- ölartige Eigenschaften, besitzt insbesondere eine gute Säure- und Bittersalzbeständigkeit und verhindert die Abscheidung von Kalk seife in flockiger Form.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung in Ge genwart eines Verdünnungsmittels durchge führt wird.
CH149404D 1930-03-25 1930-03-25 Verfahren zur Herstellung eines neuen Derivates der Rizinolsäure. CH149404A (de)

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