CH149844A - Speichereinrichtung in Fernmeldeanlagen. - Google Patents

Speichereinrichtung in Fernmeldeanlagen.

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CH149844A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description


  Speichereinrichtung in     Fernmeldeanlagen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine  Speichereinrichtung zur Aufnahme von       Stromstössen    in Fernmeldeanlagen, insbeson  dere     Fernsprechanlagen.     



  Sie bezweckt, eine Vereinheitlichung im  Bau von     Fernmelde-,    insbesondere Fern  sprechanlagen mit Speichereinrichtungen,  indem sie eine leichte Anpassungsmöglich  keit der Speichereinrichtungen an die ver  schiedene Dämpfung der Verbindungsleitun  gen (verschieden lange Leitungen) und an  die benutzten Wählerarten schafft.  



       Erreicht    wird dieses dadurch, dass dem  Speicher     Schalteinrichtungen    zugeordnet  sind, welche eine Änderung der Geschwin  digkeit der vom Speicher abgegebenen  Stromstösse ermöglichen.  



  Der Speicher     des    in der Zeichnung dar  gestellten Ausführungsbeispiels liegt in einer  einer Gesellschaftsleitung (Adern a und b)  zugänglichen Vermittlungsstelle; er     .dient     zur Aufnahme der von irgendeiner Stelle    über die Adern<I>a</I> und<I>b</I>     ausgesandten    Strom  stösse, sowie zur Aufspeicherung und Um  rechnung derselben; ausserdem bewirkt er  bei Rückruf die Rücksendung der Stromstösse  in die     Gesellschaftsleitung    zwecks     Anschal-          tung    des gewünschten Teilnehmers.  



  Zur Aufspeicherung und Umrechnung  sind beispielsweise zwei     Schrittschaltwerke     benutzt, von denen der Speicher     Spl,    wel  cher zuerst eingestellt wird, von der Bau  art eines ersten     Vorwählers    mit fünf Kon  taktbänken und demzufolge auch mit fünf       Schaltarmen    a,<I>b, c, d,</I> e ist, während der  Speicher     Sp2    nach Art eines Steuerschalters  gleichfalls aus fünf Kontaktbänken mit je  zehn     Kontakten        besteht,    wobei durch die  Schaltarme bei der Einstellung des Speichers  die entsprechenden Kontakte überbrückt wer  den.

   Die Wirkungsweise der beiden Speicher  ist derart, dass durch eine erste Stromstoss  reihe die fünf Schaltarme a,<I>b, c, d,</I> e     d.es     Speichers     S(pl    auf den der Zahl der Strom-      Stösse     entsprechenden        Schritt        Schr    eingestellt.  werden, um dort bis zur Rückstellung bei  Schluss der Verbindung .stehen zu bleiben,  und dass durch eine darauffolgende zweite       Stromstossreihe    die Schaltarme des Speichers       S'p2    auf die der Zahl der Stromstösse ent  sprechenden Kontakte in den Kontaktbän  ken     gb    eingestellt werden und diese Kon  takte überbrücken.

   Durch die Einstellung  der beiden Speicher ist ein bestimmter Weg  festgelegt. Beim Abgreifen der Speicher  spricht beim Erreichen dieses bestimmten  Weges über diesen .eine Prüfeinrichtung an.  Die     Verdrahtung    .der Speicher ist in ein  facher Weise aus dem gegebenen Ausfüh  rungsbeispiel zu ersehen. Das Abgreifen  des Speichers erfolgt durch eine Relaiskette,  wobei gleichzeitig     Wechselstromimpulse    in  die Gesellschaftsleitung zur     Anschaltung    des  gewünschten Teilnehmers gesandt werden.  



  Bei Belegung der Gesellschaftsleitung  durch einen     anrufenden    Teilnehmer werden  die Adern     a    und b der Verbindungsleitung       VL    überbrückt. Demzufolge     wird    das in der  der     Gesellschaftsleitung    zugänglichen Ver  mittlungsstelle liegende Relais A erregt im  Stromkreis:

   Erde, Batterie, Wicklung I des  Relais A, Kontakte 141c,     21w1,        135x,        a-Ader     der     Verbindungsleitung        VL,    Teilnehmer,<I>b-</I>  Ad-er der     Verbindungsleitung        VL,    Kontakte       133x,   <I>23w1,</I>     Wicklung        II    des. Relais<I>A,</I>  Erde. Das Relais A     betätigt    seine Kontakte,  so dass eine Erregung des verzögerten Relais  V zustande kommt über: Erde, Kontakte       29w,        30a,    Relais V, Batterie, Erde.

   Durch  Erregung des Relais V wird das Relais 7  über: Erde, Kontakt 31v, Relais 7,     Batterie,     Erde und das Relais U über: Erde, Batterie,  Drehmagnet D1 des Speichers     Spl,    Schalt  arm     s1    des Speichers     Spl,    Relais U, Kon  takt 91v, Erde, erregt. Ausserdem     kommen,     die Relais     S    und     R    zur Erregung über:  Erde, Kontakt     80v,    Schaltarm 132s2 des  Speichers     Sp2,    Wicklungen I der Relais     P     und     S,        Batterie,    Erde.

   Nach Erregung des  Relais U erfolgt durch Schliesser des Kon  taktes     562c    eine Erregung der Wicklung     II     des Relais WI über: Erde, Batterie, Wick-    lang     II    des Relais     W1,    Kontakte     56,c.,        57u1,          58p1,        59v,    Erde. Das Relais     W1    öffnet .seine  Kontakte     21,v1    und     2:3w1    und schliesst seine  Kontakte     222v1    und 24w1.

   Durch Öffnen  der genannten Kontakte wird das Relais A  von der über die Teilnehmerstelle verlaufen  den     Schleife    abgeschaltet, so dass es abfällt.  Demzufolge kommt jetzt eine Erregung des  Relais     H    zustande, über: Erde, Batterie, Re  lais H, Kontakte 70q, 79v,     78a,    76w, Erde.  Durch Erregung des Relais H wird ein Er  regerstromkreis für das Relais M geschlos  sen, über: Erde, Batterie, Wicklung     II    des  Relais M, Kontakte     62q,    68h,     65v,    Erde.

   Das  Relais M legt durch Schliessen seiner Kon  takte 26m und 28m einen Wechselstrom an  die Adern     a    und b der     Verbindungsleitung          VL,    welcher die an den einzelnen Sprech  stellen vorgesehenen     Wechselstromrelais        be.-          einflusst.     



  Betrachten wir jetzt     zweiter    die Schaltvor  gänge in der Vermittlungsstelle,     .so    sehen  wir, dass nach dem Ansprechen des     Relais          M    und der damit verbundenen     Aussendung     des Wechselstromstosses eine Erregung des  Relais     Q    zustande kommt, über: Erde, Bat  terie, Relais Q, Kontakte<I>68m,</I> 65v, Erde.  Das Relais     Qi    legt sich     m    einen Haltekreis  über: Erde, Batterie, Relais     Q,    Kontakte       69q,    79v,<I>78a, 76w,</I> Erde.

   Durch Öffnen des  Kontaktes     62q    wird das Relais M     aberregt     und daher wird auch durch Öffnen des. Kon  taktes     70q    das Relais H stromlos. Es sei  hier noch erwähnt,     dass    beim Ansprechen  des Relais M auch eine Erregung des Relais  <B>UI</B> erfolgte, über: Erde,     Batterie,    Wicklung       II    des Relais<B>UI,</B> Schaltarm 51s2 des Spei  chers     Sp2,    Kontakte     541r2,        53v,    Erde.

   Das  Relais     U1    legt sich mit .seiner Wicklung     II     in einen     Haltekreis,    der nach     Aberregung     des Relais M statt über den Kontakt     541n.     über den Kontakt     52,v1    verläuft. Durch Er  regung des Relais<B>UI</B> wird am Kontakt     57,a1.     der Erregerkreis der     Wicklung        II    des.

   Re  lais     W1    aufgetrennt, so dass jetzt die     Teil-          nehmerschleife    von der     Wechselstromquelle     abgetrennt und wiederum zu dem Relais A  in .der Vermittlungsstelle     durchgeschaltet    ist-,      welches wieder anspricht     und    durch Öffnen  des Kontaktes 78a auch das Relais Q ab  erregt.  



  Wie wir bei der     Aussendung    des     Wech-          sel.stromstosses    gesehen haben, arbeiten die  Relais H, M und Q in einer Erregerkette.  Diese Relais dienen zur     Stromstosskorrektur,     da .das Relais A infolge der langen Verbin  dungsleitungen für die erforderliche gere  gelte Aufeinanderfolge von Stromstoss und  Pause nicht genügend regelmässig arbeitet.  Diese unregelmässige Arbeitsweise wird  durch die Relais. M, Q und H     korrigiert    und  dadurch ein gleichmässiges     Stromstossverhält-          nis    geschaffen.  



  Nach Erregung des Relais     U1    kommt das  Relais D zum Ansprechen über: Erde,     Bat-          f        erie,    differential geschaltete und parallel  liegende Wicklungen I und     II    des Relais     D,     Kontakte     1292c,        130u1,        131v,    Erde.

   Infolge  seiner Differentialwirkung kommt das Re  lais D nach Erregung des Relais     U1    verzö  gert zum Ansprechen, wobei die Verzöge  rungszeit so bemessen ist,     :dass,        ein    Anspre  chen :erst nach einmaligem Ablauf der Kor  rekturkette der Relais M, Q und H einge  treten ist, um eine vorzeitige Beeinflussung  der Speicher, deren     Anisschaltung    von dem  Relais D durch den Kontakt 86d abhängig  ist, zu vermeiden.  



  Sendet jetzt der anrufende Teilnehmer  zwecks     Anschaltung    des     gewünschten    Teil  nehmers     Nummernstromstösse    aus, das heisst,  unterbricht er stossweise die über die Adern        < %    und     b    der Verbindungsleitung verlaufende       Teilnehmerschleife,    so     wird    entsprechend den  Unterbrechungen der Schleife das Relais A  in .der Vermittlungsstelle stossweise     aberreg t     und     wiedererregt.    Die     Stromstossko:

  rrektur-          relais        1I1,    Q und<I>H</I> arbeiten jetzt entspre  chend der von dem Teilnehmer     ausgehenden     Nummernwahl, und zwar unter dem Ein  fluss des     Stromstossempfangsrelais    A.

   Die       Korrekturkette    der Relais M, Q und H wird  dabei über den Kontakt 78a in ,einer Weise  beeinflusst, wie dies bereits bei der Beschrei  bung des ersten     Wechsel,stromimpulses    zur       Fortsehaltung    der     Schrittschaltwerke    aus der    Ruhestellung beschrieben wurde, indem näm  lich.

   durch den Kontakt     78a    das Relais     H,     durch das Relais     H    (Kontakt 63h) des Re  lais     31    und durch das Relais M (Kontakt  68m) das Relais Q beeinflusst wird, welch  letzteres jetzt die ganze Korrekturkette durch  Öffnen der Kontakte     62q    und 70q     wied"r          zurrt    Abfallen bringt, so dass eine neue Be  einflussung durch den Impulskontakt     78rc     eintreten kann.

   Wir sehen also, dass jedes  Relais der Korrekturkette entsprechend den  Stromstössen des     Stromempfangsrelais    A     be-          eiuflusst    wird, so dass auch der Speicher     Shl,     dessen Drehmagnet     Dl.    vom Kontakt 87q  über einen im folgenden genannten Strom  kreis beeinflusst wird, entsprechend der vorn  Teilnehmer ausgesandten     Stromstossreihe    be  tätigt wird.

   Die ausgesandten Stromstösse  beeinflussen demnach, falls sie aus vier       Stromstössen    bestehen, den Drehmagneten D1  des Speichers     Spl    viermal, über: Erde, Bat  terie, Drehmagnet Dl des Speichers     Spl,     Kontakte     93u,    85u1, 86d,     87q,        88v,    Erde.  Der Speicher     Spl,    der, wie schon gesagt,  einem bereits bekannten     Vorwähler    ent  spricht, wird demzufolge, wie in der Abbil  dung durch Andeutung der fünf Schalt  arme<I>a, b, c, d,</I> e bei Schritt     Schr4    darge  stellt, auf den 4. Schritt eingestellt.  



  Nach Ablauf der ersten     Stromstossreihe     fällt das Relais U ab, welches während der       Stromstossreihe    über: Erde, Batterie, Wider  stand     Wil,    Kontakte 89q,     902c.    Relais U.  Kontakt 91v, Erde, erregt gehalten wurde.  Durch die     Aberregung    erfolgt am Kontakt       922c    eine Umschaltung vom Drehmagneten       Dl    des Speichers     Spl    auf den Drehmagneten  <I>D2</I> des Speichers     Sp2,    so dass demzufolge  jetzt die 2.     Stromstossreihe,    welche aus zwei  Stromstössen bestehen mag, auf den Dreh  magneten D2 des.

   Speichers 2 wirkt und die  sen zweimal betätigt über: Erde, Batterie,  Drehmagnet DZ des Speichers     Sp2,    Kontakte       92u,        85u1,    86d,     87q,    88v, Erde. Entspre  chend der Beeinflussung des Drehmagnetes  D2 wird der Speicher     8p2    um zwei Schritte       fortgeschaltet,    so dass seine Schaltarme in  jeder Kontaktbank, wie dies auch in der Ab-      Bildung durch gestrichelte Linien gezeigt ist,  den Schritt 2 überbrücken.  



  Nach Ablauf der 2.     Stromstossreihe    wird  das Relais UI,     welches    während der 2.       Stromstossreihe    über: Erde, Batterie, Wick  lung I des Relais     UI,    Kontakte     55u1,        54m,          53v,    Erde erregt gehalten wurde, abfallen.

    Hierdurch kommt eine Erregung des Relais       T4'        zustande,    welches in gleicher Weise wie  das Relais D infolge Differentialschaltung  seiner beiden Wicklungen verzögert, an  spricht, über: Erde, Batterie, parallel lie  gende Wicklungen I und     II    des Relais W,  Kontakte     127u,        57u1,    58p1,     59v,    Erde; au  sserdem wird das Relais D durch     Öffnen    des  Kontaktes     130u1        aberregt    und die Wicklung       II    des Relais WI nach Ansprechen des Re  lais W erregt über:

   Erde, Batterie, Wick  lung     II    des Relais     W1,    Kontakte     128w,     58p1, 59v, Erde. Durch Erregung des Re  lais W     wird    die aus den Relais<I>HI, H2, H3,</I>  H4, H5; und P bestehende     Relaiskette    zum  Abgreifen der eingestellten Speicher ange  lassen, wobei gleichzeitig mit dem Abgrei  fen über die Kontakte der Relais WI und  <B>31</B> die Aussendung von Wechselstrom in die  Gesellschaftsleitung zur     Anschaltung    des  gewünschten Teilnehmers an die Leitung er  folgt.  



  Das Relais A, welches bei .der Aufnahme  der vom Teilnehmer ausgesandten Strom  stösse als     Stromstossempfangsrelais    arbeitete,  arbeitet beim Ablauf des     Speichers    als Takt  relais in der Relaiskette für die     Stromstoss-          gabe    in die     Gesellschaftsleitung.    Zu den       Stromstosskorrekturrelais    M,     Q    und H kommt  jetzt .noch ein weiteres.

   Relais 0, welche zu  sammen als     Stromstosstaktrelais    arbeiten, und  zwar derart, dass die Relais M, 0,     Q    und H  durch gegenseitiges Wechselspiel ununterbro  chen die Länge des     Öffnens    und     Schliessens     des     Stromstosskreises    bestimmen.

   Um nun  eine Änderung der     Stromstossgeschwindi,g-          keit    beim Ablauf des Speichers zu ermög  lichen, da doch die     Stromstossgeschwindig-          keit    an die Länge der Leitungen und an das  System der     Schrittschaltwerke    angepasst wer  den muss, können die einzelnen Relais der    Relaisgruppe<I>(H, M,</I>     Q,   <I>O</I><B>)</B> mit abschalt  baren, die Ankerbewegungen verzögernden  Hilfsmitteln versehen sein.

   Um jedoch eine  möglichst einfache Einrichtung zur Einstel  lung der     Stromstossgesehwindigkeit    zu erhal  ten, wird nur dem einen Relais 0 eine zweite  Wicklung zugeordnet, welche über einen  Kontakt dieses Relais während der rück  wärtigen     Stromstossgabe    stossweise kurzge  schlossen wird.

   Die Kontaktdauer kann nun  in einfachster Weise, zum Beispiel durch  eine Stellschraube an dem Kontakt 660, ver  kürzt oder verlängert werden, so dass der       Kurzsehluss    in der Wicklung     II    des Relais  0 von verschiedener Dauer sein kann. =Hier  mit ist die Möglichkeit gegeben, den Ablauf  der Stromstösse entsprechend den gegebenen  Verhältnissen leicht zu ändern, so dass bei  spielsweise im     vorliegenden    Falle diese Ab  laufgeschwindigkeit in den Grenzen zwi  schen 9-18 Unterbrechungen innerhalb einer  Sekunde liegen kann.  



  Das     Wechselspiel    der obengenannten Re  lais     31,        Q,   <I>H</I> und 0 wird auf die Relais<I>A,</I>       ss,   <I>D</I> und     E    übertragen, und zwar in der  Weise,     .dass,    wie später beschrieben wird, die  Relais<I>A, B, D</I> und E im Takt verschieden  lang arbeiten.

   Es sei noch erwähnt,     da.ss    die       Relaiskette        31,   <I>0,</I>     Q    und<I>H</I> unter Vermitt  lung eines Kontaktes des Relais H     (113h          lind        1141t)    auf die Relaiskette<I>A, B, D</I> und  E arbeitet und unter Vermittlung von Kon  takten des Relais     M    (26m und 28m) in die  Gesellschaftsleitung Stromstösse sendet.  



  Die Relais     B    und     S,    welche, wie schon  gesagt, bereits bei Belegung der Vermitt  lungsstelle erregt     wurden,    legen sich in     einen     Haltekreis, und zwar das Relais     S\    über den  Kontakt 84s seine Wicklung I, und das Re  lais     R    seine Wicklung     II,    unter Vermittlung  des Kontaktes 83r.  



  Das Abgreifen des Speichers durch die  Kette der Relais Hl,<I>H?</I> usw.     ,erfolgt    fol  gendermassen:  Nach Ansprechen des Relais W kommt  eine Erregung des Relais HI zustande über:  Erde, Batterie, Relais Hl, Kontakte 99k2,      96e, 95h,     94w,    Erde. Das Relais Hl legt  sich in einen     Haltestromkreis    über: Erde,  Batterie, Relais Hl, Kontakte 100h1, 109p,  110v, Erde. Durch     Ansprechen.    des Relais  Hl erfolgt eine Erregung des Relais H über:  Erde, Kontakte 77w, 75h1, 74p1, 73p, 72o,       70q,    Relais H,     Batterie,    Erde.

   Durch Schlie  ssen des Kontaktes 114h     kommt    .eine Erre  gung des Relais A     zustande    über: Erde, Bat  terie, Wicklung     III    des Relais A, Kontakte       112w,        125b,    114h, 117p1, 118p,     119v,    Erde.

    Die Erregung des Relais H bringt eine auf  einanderfolgende     Erregung    der Relais     01,        Cö     und 0 mit ,sich, wie dies schon für die Re  lais M und     Q    bei Aufnahme der Nummern  stromstösse beschrieben wurde, welches nach  ihrer gegenseitigen Beeinflussung das Relais  <I>Il</I> wieder zum Abfall bringen, so dass durch  Schliessen des Kontaktes 113h eine Erregung  des Relais B erfolgt, über:

       _    Erde, Batterie,  Wicklung     HI    des Relais A, Kontakte 112w,  125b, Wicklung     II    des Relais B,     Kontakte          115a,        117p1,    118p,     119v,    Erde. Das Relais  A bleibt in diesem Stromkreise erregt, wobei  gleichzeitig noch durch Schliessen des Kon  taktes     126b    über die Wicklung I des Re  lais<I>B</I> ein Haltestromkreis für das Relais<I>B</I>  zustande kommt.  



  Beim ersten Ansprechen des Relais H  wird über die Kontakte 28m und     26m,    da  das Relais M in Abhängigkeit vom Relais     h     (Kontakt     63h)    erregt wird, ein Wechsel  stromstoss in die Gesellschaftsleitung ge  sandt. Gleichzeitig wird das Prüfrelais P1  über den Kontakt 34h an die     ungeradzahli-          gen        Schritte    (1, 3, 5...) der Kontaktbank       Kbl    des Speichers     Sp2    angelegt, und zwar  über Kontakte 39r, 36b, 35u1, 34h,     Relais          P1,    Batterie, Erde.  



  Beim zweiten Ansprechen des Relais H  wird der 2. Wechselstromstoss ausgesandt,  unter gleichzeitiger     Anlegung    des Prüfrelais       P1    an die     geradzahligen        Sehritte    der Kon  taktbank     Kbl    des Speichers     Sp2,    da jetzt das  Relais B, welches beim ersten Abfall des  Relais     II    erregt wurde, .seinen Kontakt     37b     geschlossen hat, und zwar über: Kontakt  bank     Kbl    (gerade     Schrittzahl),    Kontakte    40r, 37b,     85u.1,    84h, Relais     P1,    Batterie,  Erde.

   Da kein Potential an der Kontaktbank       Kbl    der einzelnen Schritte (gerade und un  gerade) liegt, kommt das Relais     P1    nicht zur  Erregung.  



  Beim zweiten Ansprechen des Relais H  wird das Relais A infolge     Auftrennung    des  Kontaktes 113h stromlos.  



  In gleicher Weise, wie die Relais A und  <I>B</I> in Abhängigkeit vom Relais<I>H</I> arbeiten,  arbeiten die Relais D und E in Abhängig  keit vom Relais A, indem beim ersten An  sprechen des Relais A, also demzufolge auch  beim ersten Ansprechen des Relais H, das  Relais D erregt wird, über: Erde, Kontakte  119v, 118p, 117p1,     121a,    122e,     124w,    Wick  lung IH des Relais D, Batterie, Erde. Beim  ersten Abfall des Relais A, (also beim 2. An  sprechen des Relais H) kommt eine Erregung  des Relais E     zustande,    über: Erde, Kontakte       119v,,    118p, 117p1, 116d, Wicklung I des       Relais    E, Kontakte 122e, 124w, Wicklung       IH    des Relais D, Batterie, Erde.

   Das Re  lais E legt seine Wicklung     II    in einen Halte  kreis über den Kontakt 123e.  



  Fällt das Relais H zum zweiten Male ab,  so kommt eine Erregung des Relais H2 zu  stande über: Erde, Batterie, Relais H2, Kon  takte 102h3,<I>97e, 95h,</I> 94w, Erde. Der Halte  kreis für das Relais H2 verläuft über: Erde,  Batterie, Relais H2, Kontakte 10112, 109p,       110v,    Erde. Ausserdem wird das Relais B       durebÖffnen    des Kontaktes 114h stromlos.  



  Bei der 3. Erregung des Relais. H wird  wiederum wie bei der ersten Erregung das  Prüfrelais     P1    an die     ungeradzahligen     Schritte der Kontaktbank     Kbl    angelegt und  ausserdem in gleicher Weise das Relais A  erregt, welches jetzt durch Öffnen seines  Kontaktes 120a das Relais D     aberregt.     



  Fällt das Relais H zum 3. Male ab, so  erfolgt wie bei     der    ersten     Aberregang    ein  Ansprechen des Relais B, welches seinen  Kontakt 37b schliesst, so dass das Prüfrelais       P1    beim 4. Ansprechen des Relais H     .die        ge-          radzahligen    Schritte der Kontaktbank     Kbl     prüft.      Bei der     .1    Erregung des Relais     F1    fällt  das     Relais    A, ebenso wie dies bei der 2.

   Er  regung des Relais H geschah, ab, so     dass     auch das Relais E durch Öffnen des Kontak  tes 121a stromlos     wird.     



  Beim 4. Abfall des Relais H wird wie  derum durch Öffnen des     Kontaktes    114h das  Relais. B stromlos und ausserdem das Relais  H8 erregt über: Erde, Batterie, Relais H3,  Kontakte 15414, 98h2, 96e,     951z,,        94zv,    Erde.  Das Relais H3 legt sich über seinen Kontakt  105h3 in einen Haltekreis.  



  Wird das Relais H zum 5. Male erregt,  so wiederholen sich die eben beschriebenen  Vorgänge für die Relais<I>A, B, D</I> und E,  wobei bei der 6.     Aberregung    das Relais     1I     das Relais H4, bei der B.     Aberregung    das  Relais H5 erregt wird, welche Relais sich in  entsprechende Haltekreise legen.  



  Bei der 9. Erregung des. Relais H kommt       wiederum    eine Erregung des Relais A und  somit auch eine Erregung des Relais D zu  stande.  



  Beim 9. Abfall wird das Relais B in der  schon beschriebenen Weise     erregt,    so dass bei  der 10. Erregung des Relais H das Prüfrelais  PI zum<B>10.</B> Male an die Kontaktbank     Kbl     angeschaltet wird; gleichzeitig wird hierbei  das Relais A stromlos, welches nun wieder  um eine Erregung des Relais E herbeiführt.  Durch diese Erregung kommt beim 10. Ab  fall des Relais H eine Erregung des Relais  P zustande über: Erde, Batterie, Relais P,  Kontakte 155h5, 10312, 97e, 95h, 94w, Erde.

    Das Relais P betätigt seine     Kontakte    und  führt dadurch folgende Schaltvorgänge her  bei: Durch Öffnen des Kontaktes 73p wird  die Relaiskette<I>H,</I>     N1,        Q,    0 in den Anfangs  zustand gebracht, ebenso wie die Relais Hl,  <I>H2, H3, H4,</I> H5 durch Öffnen .des Kontak  tes 109p; durch Öffnen des     Kontaktes    118p  kommt auch die Kette der Relais<I>A, B, D, E</I>  in die Ruhelage; ausserdem wird der Halte  kreis der Wicklung     II    des Relais     P    durch  den Kontakt 82p aufgetrennt;

   das- Relais  hält sich während der kurzen Zeit der Ruf  trennung infolge Kurzschlusses seiner Wick  lung     II.    Durch Schliessen der Kontakte     38r       und 41r wird der Prüfkreis des Relais P1  für die Kontaktbank<B>K b9,</B>     vorbereitet.     



  Nachdem auch das Relais P beim Abfall  des Relais E stromlos geworden ist, wieder  holen sich die Vorgänge in derselben Weise  bei der Kontaktbank     Kb2.     



  Es werden wiederum     zehn    Stromstösse  durch je fünfmaliges Prüfen der geraden  und ungeraden Schritte der     Kontaktbank     1b2 ausgesandt;     naoh    Ablauf derselben wer  den wiederum durch Erregung des Relais P  die Relais Hl bis H5 der Relaiskette aber  regt.

       Jetzig    wird auch das Relais     S,    da es  durch Aufhebung des Kurzschlusses am Kon  takt 81r keine Verzögerungswirkung beim  Öffnen des Kontaktes 82p besitzt, stromlos,  so dass das- Prüfrelais P1 durch Schliessen  der Kontakte 42s und 44s für die Kontakt  bank     Kb3    des Speichers     Sp2    zur     Verfügung     gestellt     wird.    Auch beim ersten Abgreifen  der ungeraden Schritte der Kontaktbank     1b3     wird das Relais P1 noch nicht ansprechen,  da das Relais Hl seinen Kontakt     46h1    zwar  .schon .geschlossen hat, aber der Schritt 1  nicht überbrückt ist.

   Dies wird erst eintre  ten, wenn beim zweiten Ansprechen des Re  lais H, also beim zweiten Stromstoss seit  Erreichen .der Kontaktbank     Kb3,    die gera  den Schritte geprüft werden und somit ein  Erregerkreis über den     überbrückten    Schritt  2 geschlossen wird. Dieser verläuft über:  Erde, Kontakt 46h1, Speicher     Spl,    Schritt  2 (Speicher 2), Kontakte 44s, 41r, 37b,     35u1,     Relais     P1,    Batterie, Erde.

   Durch Schliessen  des Kontaktes     32p1    legt sich das Relais     P1     in .einen Haltestromkreis und verhindert  durch Öffnen des Kontaktes     74p1    eine aber  malige Erregung des Relais H und ;somit  auch der gesamten Relaiskette, so dass auch  keine weiteren Wechselstromstösse in der Ge  sellschaftsleitung hinausgesandt werden.  Auch die Relais<I>A, B, D,</I> E werden .durch  Öffnen des Kontaktes 117p1 stromlos.  



  Aus der Beschreibung ersehen     wir,        dass     beim Absuchen der Kontaktbank     gbl    zehn  Stromstösse, beim Absuchen der Kontakt  bank     Kb2    wiederum zehn Stromstösse und  beim Absuchen der Kontaktbank     gb3    zwei      Stromstösse, insgesamt also 22 Stromstösse  statt, der von der Teilnehmerstelle gegebenen  Nummernwahl 4, 2 zur Aussendung gelang  ten. Durch die 22 Stromstösse wird jetzt auf  irgend eine Weise nur     dar        gewünschte    Teil  nehmer angerufen.  



  Durch die schon beschriebene Erregung  des Relais PI fallen weiterhin beim Öffnen  des     Kontaktes    58p1 die Relais W und     W1     a     'b,    so d ass durch Schliessen der Kontakte  21w1 und 23w1 eine     Speisung    der     Gespräch-          verbindung    über das     Stromstossempfangs-          relais    A     erfolgt.     



  Wird nach     Gesprächsbeendigung    die  Teilnehmerschleife unterbrochen, so fällt das       Relais    A ab und     führt    nach einiger Zeit  den Abfall des Verzögerungsrelais     V    herbei,  welches nun seinerseits auch nach einiger  Zeit das stark verzögerte     Relais    Z zur Ab  erregung bringt.

   Während der Zeit von der       Aberregung    des Relais V bis zur     Aberre-          gung        des    Relais Z kommt ein Stromkreis  für die Relais M     und        W1    zustande über:  Erde, Kontakte 60z, 61v,     Wicklungen    I der  Relais<B>21</B> und     W1,    Batterie, Erde. Durch  Schliessen der Kontakte 22w1 und 24w1       bezw.    26m und 28m wird ein Wechselstrom  an die Gesellschaftsleitung gelegt, wodurch  die Freigabe der Gesellschaftsleitung herbei  geführt wird.

   Auch die Speicher     Spl    und       Sp2    werden auf irgendeine hier nicht interes  sierende Art in ihre Ruhelage zurückgestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Speichereinrichtung zur Aufnahme von Stromstössen in Fernmeldeanlagen, insbeson dere Fernsprechanlagen, dadurch gekenn zeichnet, dass .dem Speicher Schalteinrich tungen zugeordnet sind, welche eine Ände rung der Geschwindigkeit der vom Speicher abgegebenen Stromstösse ermöglichen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Speichereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt einrichtungen aus einer Relaisgruppe be stehen, deren einzelne Relais mit abschalt baren die Ankerbewegungen verzögernden Hilfsmitteln versehen sind. 2.
    Speichereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt einrichtungen aus einer Relaisgruppe be stehen, von welcher nur ein Relais tnit einer Kurzschlusswicklung versehen ist, die durch ein von diesem Relais abhän giges Schaltmittel beeinflusst wird. 3. Speichereinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurz schlusswicklung durch einen Kontakt des selben Relais beeinflusst wird, wobei die durch die Kurzgchlussw icklung erreichbare Verzögerung -durch verschiedene Bemes sung der Kontaktschlusszeit verändert wer den kann.
CH149844D 1929-06-14 1930-05-06 Speichereinrichtung in Fernmeldeanlagen. CH149844A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE697393X 1929-06-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH149844A true CH149844A (de) 1931-09-30

Family

ID=6607912

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CH149264D CH149264A (de) 1929-06-14 1930-05-06 Fernmeldeanlage mit Gesellschaftsleitungen.
CH149842D CH149842A (de) 1929-06-14 1930-05-06 Speichereinrichtung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen.
CH149844D CH149844A (de) 1929-06-14 1930-05-06 Speichereinrichtung in Fernmeldeanlagen.

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CH149264D CH149264A (de) 1929-06-14 1930-05-06 Fernmeldeanlage mit Gesellschaftsleitungen.
CH149842D CH149842A (de) 1929-06-14 1930-05-06 Speichereinrichtung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen.

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CH (3) CH149264A (de)
FR (1) FR697393A (de)

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AT127691B (de) 1932-04-11
FR697393A (fr) 1931-01-16
CH149264A (de) 1931-08-31
CH149842A (de) 1931-09-30
AT130897B (de) 1932-12-27

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