CH149997A - Verfahren zur Darstellung von chloräthansulfosaurem Natrium. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von chloräthansulfosaurem Natrium.

Info

Publication number
CH149997A
CH149997A CH149997DA CH149997A CH 149997 A CH149997 A CH 149997A CH 149997D A CH149997D A CH 149997DA CH 149997 A CH149997 A CH 149997A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sodium
ethylene chloride
preparation
works
salt
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH149997A publication Critical patent/CH149997A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


      Verfahren    zur Darstellung von     ehloräthansulfosaurem    Natrium.    Es wurde gefunden, dass man Äthylen  chlorid mit Lösungen von     Natriumsulfit    so  zur Reaktion bringen kann, dass in der  Hauptsache nur ein Chloratom ausgetauscht  wird und     chloräthansulfosaures    Natrium ent  steht. Dieser Befund ist durchaus über  raschend, da bekanntlich die beiden Chlor  atome des     Äthylenchlorids    gleich     labil    und  austauschfähig .sind, was beispielsweise aus  der Umsetzung mit     Alkalien    oder     Cyan-          kalium    hervorgeht.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung ge  lingt es nun, durch Behandlung von     Äthylen-          ehlorid    mit einer Lösung von     Natriumsulfit     das     Natriumsalz    der     Chloräthansulfosäure     herzustellen, wenn man bei Temperaturen ar  beitet, die 90   nicht überschreiten. Man  kann das     Athylenchlorid    in gelöstem oder  fein suspendiertem     Zustande    verwenden.

   Um  die Umsetzung zu beschleunigen, kann man  in     Gegenwart    von katalytisch wirkenden, den  Halogenaustausch beschleunigenden Stoffen,    wie zum Beispiel Kupfer, Kupferchlorid oder       Bariumchlorid,    arbeiten, jedoch hat es sich  als zweckmässig     erwiesen,    mit überschüssigem       Athylenchlorid    zu arbeiten, um die Bildung  von     äthandisulfosaurem    Salz möglichst zu  vermeiden. Die Umsetzung lässt sich mit  oder ohne Anwendung von Überdruck aus  führen.  



  Das so erhaltene, an sich bekannte Na  triumsalz der     Chloräthansulfosäure    ist wie  die andern Salze dieser Säure ein gut kri  stallisierender Körper, der ein wertvolles  Zwischenprodukt darstellt, um beispielsweise  in Farbstoffe, welche     Oxy-    oder     Amidogrup-          pen    enthalten, den gut löslich machenden Rest  der     Äthansulfosäure,    die     A.thylsulfogruppe.     einzuführen. Die freie     Chloräthansulfosäure     oder ihr Chlorid kann ebenfalls nach be  kannten Arbeitsweisen aus dem Salz gewon  nen werden.

      <I>Beispiel:</I>  <B>100</B> Teile     Äthylenchlorid    und<B>250</B> Teile      kristallisiertes     Natriumsulfit    werden mit  400 Teilen Wasser und 400 Teilen Alkohol  am     Rückflusskühler    in einem kupfernen Ge  fäss erhitzt, bis das     Athylenchlorid    ver  schwunden. ist.

   Dann wird der Alkohol und  das Wasser     abdestilliert    und das hinter  bleibende Salz mit Alkohol     extrahiert.    Beim  Erkalten erhält man aus dem Alkohol ein  in perlmutterglänzenden Blättchen kristalli  sierendes Salz, dessen Chlorgehalt durch  schnittlich 17,5 bis     18,5%    beträgt, und das  zu 80 bis<B>85%</B> aus -     chloräthansulfosaurem          Natrium    besteht. Für die meisten Umsetzun  gen ist dieses Produkt rein genug, durch  mehrfaches     Umkristallisieren    aus verdünntem  Alkohol     läss%    es sich leicht von dem zu etwa  10 bis 20 % beigemengten     äthandisulfosauren     Salz befreien.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von chlor- äthansulfosaurem Natrium, dadurch gekenn zeichnet, dass man Äthylenchlorid mit einer Lösung von Natriumsulfit _ bei Temperatu ren, die<B>90'</B> nicht- überschreiten, behandelt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss man eine Lösung von Athylenchlorid verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Äthylenehlorid in fein suspendierter Form verwendet. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von den Halogenaustausch beschleunigen den Stoffen arbeitet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei erhöhter Temperatur arbeitet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man unter Anwen dung von Druck arbeitet.
CH149997D 1929-09-05 1930-08-27 Verfahren zur Darstellung von chloräthansulfosaurem Natrium. CH149997A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE149997X 1929-09-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH149997A true CH149997A (de) 1931-10-15

Family

ID=5673654

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH149997D CH149997A (de) 1929-09-05 1930-08-27 Verfahren zur Darstellung von chloräthansulfosaurem Natrium.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH149997A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US2275125A (en) Nu-cyclohexyl sulphamic acid and salts
CH149997A (de) Verfahren zur Darstellung von chloräthansulfosaurem Natrium.
CH208288A (de) Verfahren zur Herstellung eines Netzmittels.
DE594207C (de) Verfahren zur Herstellung eines Fixiersalzes fuer photographische Zwecke
DE889290C (de) Verfahren zur Herstellung von Ammonsulfat und Natriumbicarbonat aus Natriumsulfat, Ammoniak und Kohlensaeure
AT127405B (de) Verfahren zur Darstellung von Salzen der 2-Chloräthansulfonsäure-(1).
DE503898C (de) Verfahren zur Darstellung von Doppelsalzen des Ammoniumsulfats mit den Sulfaten derAlkalien
DE435528C (de) Herstellung von Alkalibisulfit oder Alkalimetabisulfit aus Alkalisulfat und Erdalkalibisulfit
CH154399A (de) Verfahren zur Darstellung von chloräthansulfosaurem Magnesium.
DE572723C (de) Verfahren zur Darstellung von Chlor- und Bromderivaten der 2-Aminonaphthalin-1-sulfonsaeure
DE406861C (de) Gewinnung von Bromiden aus Brom
DE648140C (de) Verfahren zur Herstellung eines zur Bekaempfung von Kryptogamen geeigneten, Kupferoxychlorid enthaltenden Mittels
CH154400A (de) Verfahren zur Darstellung von chloräthansulfosaurem Zink.
DE530894C (de) Verfahren zur Darstellung von aromatischen Sulfonsaeuredihalogenamiden
DE412656C (de) Verfahren zur Gewinnung von Thiosulfat und Calciumsulfat aus ausgebrauchter Gasreinigungsmasse
AT71163B (de) Verfahren zur Darstellung von Β-Aminoanthrachinon.
DE474502C (de) Verfahren zur Verseifung von AEthylschwefelsaeure
AT87694B (de) Verfahren zur Darstellung von Äthylschwefelsäure.
CH154398A (de) Verfahren zur Darstellung von chloräthansulfosaurem Kalium.
DE601068C (de) Verfahren zur Herstellung von Natriumoxalat unter gleichzeitiger Gewinnung von Ammoniumchlorid
DE716832C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalithiosulfat
AT249007B (de) Verfahren zur Herstellung von Borax aus Calciumborat- oder Calciumnatriumborat-Mineralien
DE627054C (de) Verfahren zur Herstellung von Halogenaminoalkylschwefelsaeureestern bzw. -sulfonsaeuren
DE2214948A1 (de) Verfahren zur Herstellung von alpha Anthrachinonsulfonaten mit niedrigem Quecksilbergehalt
DE3043126A1 (de) Verfahren zur herstellung von 1-naphthylamin-4.6-disuldonsaeure und 1-naphthylamin-2.4.6-trisulfonsaeure