CH154399A - Verfahren zur Darstellung von chloräthansulfosaurem Magnesium. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von chloräthansulfosaurem Magnesium.

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CH154399A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung von     chlor        äthansulfosaiu        em        Hagnesium.       In dem Hauptpatent ist die Darstellung  von     chloräthansulfosaurem    Natrium durch  Einwirkung von     Äthylenchlorid    auf eine  Lösung von     Natriämsulfit    beschrieben.  



  Es wurde nun gefunden, dass man in  analoger Weise     chloräthansulfosaures    Mag  nesium erhalten kann, wenn man     Äthylen-          ehlorid    mit einer Lösung von     Magnesiumsulfit     umsetzt.  



  Man kann das     Äthylenchlorid    in gelöstem  oder fein suspendiertem Zustand verwenden.  Um die Umsetzung zu beschleunigen,  kann man in Gegenwart von katalytisch.  wirkenden; den Halogenaustausch beschleu  nigenden     Stoffen,    wie zum Beispiel Tupfer,  Kupferchlorid oder     Bariumchlorid    arbeiten.  Es hat sich als zweckmässig erwiesen, das       Äthylenchlorid    im Überschuss anzuwenden,  um die Bildung von     äthandisulfosaut#em    Salz  zu vermeiden. Die Umsetzung lässt sich mit  oder ohne Anwendung von Überdruck aus  führen.

      Das so erhaltene     Magnesiumsalz    der       Chloräthansulfosäure    stellt ein weisses, fein  kristallinisches Pulver dar, das in Wasser  leicht, in Alkohol nur schwer löslich ist  und in seinen Eigenschaften den übrigen  Salzen der     Chloräthansulfosäure    gleicht. Das  Produkt stellt ein wertvolles Zwischenprodukt  für die Farbstoff- und Textilindustrie dar,  um beispielsweise in Verbindungen, welche       Oxy-    oder     Amidogruppen    enthalten, den gut       löslichmachenden    Rest der     Äthansulfosäure,     die     Äthansulfogruppe,    einzuführen.  



  <I>Beispiel:</I>  104     gr        Magnesiumsulfit    und 120     gr        Äthy-          lenchlorid    werden mit zwei Liter Wasser  und 400 cm' Methanol 20 Stunden am Rück  flusskühler gekocht. Das nicht umgesetzte       schwerlösliche        Magnesiumsulfit    wird sodann  abgesaugt und aus dem Filtrat     Äthylenchlorid     und Methanol     abdestilliert,    worauf man bis  zur Trockne eindampft. Das gewonnene Roh-      Produkt enthält     chloräthansulfosaures    Mag  nesium, welches daraus durch Extraktion mit  Alkohol gewonnen werden kann.

Claims (1)

  1. . PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von chloräthan- sulfosaurem Magnesium, dadurch gekennzeich net, dass man Athylenchlorid mit einer Lösung von Magnesiumsulfit behandelt. Das Endprodukt stellt ein weisses, fein kristallinisches Pulver dar, das in Wasser leicht und in Alkohol nur schwer löslich ist. Es soll als Zwischenprodukt in der Farbstoff und Textilindustrie Verwendung finden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Lösung von Äthylenchlorid verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Äthylenchlorid in fein suspendierter Form verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von den Halogenaustausch beschleunigen den Stoffen arbeitet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei erhöhter Temperatur arbeitet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man unter Anwen dung von Druck arbeitet.
CH154399D 1929-09-05 1930-08-27 Verfahren zur Darstellung von chloräthansulfosaurem Magnesium. CH154399A (de)

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