CH154400A - Verfahren zur Darstellung von chloräthansulfosaurem Zink. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von chloräthansulfosaurem Zink.

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CH154400A
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ethylene chloride
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung von     chlorä,thansulfosaurem    Zink.    In dem Hauptpatent ist die Darstellung  von     chloräthansulfosaurem    Natrium durch  Einwirkung von     Äthylenchlorid    auf eine Lö  sung von     Natriumsulfit    beschrieben.  



  Es wurde nun gefunden, dass man in  analoger Weise     chloräthansulfosaures    Zink  erhalten kann, wenn man     Äthylenchlorid    mit  einer Lösung von     Zinksulfit    umsetzt.  



  Man kann das     Aethylenchlorid    in ge  löstem oder fein suspendiertem Zustand ver  wenden. Um die Umsetzung zu beschleunigen,  kann man in Gegenwart von katalytisch  wirkenden, den Halogenaustausch beschleu  nigenden     Stoffen,    wie zum Beispiel Kupfer,  Kupferchlorid oder     Bariumchlorid    arbeiten.  Es hat sich als zweckmässig erwiesen, das       Äthylenchlorid    im     Überschuss    anzuwenden,  um die Bildung von     äthandisulfosaurem    Salz  zu vermeiden. Die Umsetzung lässt sich mit  oder ohne Anwendung von Überdruck aus  führen.

      Das so erhaltene Zinksalz der     Chloräthan-          sulfosäure    stellt ein weisses, in Wasser gut,  in Alkohol nur schwer lösliches Pulver dar,  das sehr hygroskopisch ist. Das Produkt  stellt ein wertvolles Zwischenprodukt für die       Farbstoff-    und     Textilindustrie    dar, um bei  spielsweise in Verbindungen, welche     Oxy-          oder        Amidogruppen    enthalten, den gut lös  lichmachenden Rest der     Äthansulfosäure,    die       Äthansulfogruppe,    einzuführen.  



  <I>Beispiel:</I>  <B>195</B>     gr    kristallisiertes     Zinksulfit    und 120     gr          Äthylenchlorid    werden mit 1800 cm' Wasser  und 400 cm' Methanol unter Zusatz von  etwas Kupfersulfat 20 Std. lang gekocht,  dann saugt man das unveränderte     Zinksulfit     ab, destilliert Methanol und überschüssiges       Äthylenchlorid    ab und dampft ganz ein. Das  anfallende Rohprodukt enthält     351/0    Chlor  äthansulfosaures Zink, das, wie üblich, ge  reinigt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von chloräthan- sulfosaurem Zink, dadurch gekennzeichnet, dass man Äthylenchlorid mit einer Lösung von Zinksulfit behandelt. Das Endprodukt stellt ein weisses, in Wasser gut, in Alkohol nur schwer lösliches Pulver dar, das sehr hygroskopisch ist. Es soll in der Farbstoff- und Textilindustrie Verwendung finden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Lösung von Äthylerrchlorid verwendet.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Äthylenchlorid in fein suspendierter Form verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von den Halogenaustausch beschleunigen den Stoffen arbeitet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei erhöhter Temperatur arbeitet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man unter Anwen dung von Druck arbeitet.
CH154400D 1929-09-05 1930-08-27 Verfahren zur Darstellung von chloräthansulfosaurem Zink. CH154400A (de)

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