CH152780A - Verfahren zur Darstellung eines Gerbmittels. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Gerbmittels.

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CH152780A
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urea
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A-G J R Geigy
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Geigy Ag J R
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  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

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  Verfahren     zur    Darstellung eines     Gerbmittels.       Es wurde gefunden, dass man -einen Stoff  von     ausgezeichneter        Gerbwirkung    erhält,       wenn    man das Einwirkungsprodukt von kon  zentrierter Schwefelsäure auf ein     Gemisch     der drei     isomieren        Kresole    mit Harnstoff,

         Gallussäure    und Formaldehyd bei     erhöhter     Temperatur zur     Reaktion        bringt    und das     Re-          aktions.produkt        anneutralisiert,        um,die    über  schüssige freie Schwefelsäure abzustumpfen.  Die Reaktion der fertigen     Gerblösung    ist  deutlich kongosauer.  



  Der neue Gerbstoff gerbt in Form seiner  löslichen Salze in schwach saurer Lösung die  tierische Blösse zu einem weichen Leder von  rein weisser Farbe und einer Fülle,     wie    man  sie sonst nur durch Anwendung vegetabili  scher Gerbstoffe erreicht. Er zeigt die all  gemeinen Reaktionen gerbender Stoffe wie  Leimfällung,     Fällüng    basischer     Farbstoffe.,     und gibt mit Eisenchlorid einen blauen Nie  derschlag; Seide wird von ihm mit beträcht  licher     Gewichtsvermehrung    beschwert.    Auch zur     Kombinationsgerbung    in Mi  schung mit andern gerbenden oder nicht ger  benden Stoffen kann der neue Gerbstoff vor  teilhaft Verwendung finden.  



  Man kann das Verfahren auch ausüben  mit einem Formaldehyd, welcher bei der Re  aktion aus einem     formaldehy.dabgeben.den     Stoff wie     Methylal    abgespalten wurde, sowie  mit einem Harnstoff, welcher aus einer harn  stoffbildenden .Stoff wie     Calciumcyanamid     bei der Reaktion erhalten wurde.  



  Die Arbeitsweise wird an folgendem Bei  spiel erläutert:  <I>Beispiel:</I>  20.0 Teile eines Gemisches der drei     iso-          meren        Kresole    und 200 Teile Schwefelsäure  66       B6    werden 10 Minuten auf 105   C er  hitzt, alsdann mit 100 Teilen Wasser ver  setzt und auf<B>50'</B> C abgekühlt. Hierauf  werden 50 Teile     Gallussäure    und 50 Teile  Harnstoff zugemischt und hernach zwischen  50 bis<B>70'</B> C unter gutem Rühren 140 Teile      Formaldehyd     30%    (Gewicht) langsam zuge  geben, wobei zuletzt noch 5 bis 10     Minuten     auf<B>80'</B> C erhitzt wird.

   Zum Schluss neu  tralisiert man mit Natronlauge auf eine tech  nisch brauchbare     Acidität    an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Gerb mittels, dadurch gekennzeichnet, dass man das lösliche Einwirkungsprodukt von konzen trierter Schwefelsäure auf ein Gemisch der drei isomeren Kresole mit Harnstoff, Gallus- säure und Formaldehyd in stark schw-efel- saurer Lösung bei erhöhter Temperatur zur Reaktion bringt, und das Einwirkungspro dukt. anneutralisiert, um die freie Schwefel säure abzustumpfen.
    Das erhaltene Produkt ist eine dickflüssige, fast farblose blasse, die nach dem Verdünnen ohne weiteres als Gerb- brühe verwendbar ist und ein weisses, volles und weiches Leder liefert. Die Lösung in Wasser gibt Fällung mit Leimlösung und basischen Farbstoffen; Eisenchlorid wird blau gefällt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. '(erfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einen bei der Reaktion aus einem formaldehydabgeben- den Stoff abgespaltenen Formaldehyd ver wendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man einen bei der Reaktion aus einem harnstoffbil.denden Stoff abgespaltenen Harnstoff verwendet.
CH152780D 1928-08-30 1931-02-21 Verfahren zur Darstellung eines Gerbmittels. CH152780A (de)

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