CH153484A - Verfahren zur Darstellung von C . C . disubstituierten Barbitursäuren. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von C . C . disubstituierten Barbitursäuren.

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CH153484A
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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      Yerfabren    zur Darstellung von C . C .     disubstituierten        Barbitursäuren.       Es ist bekannt, dass man     Monoalkyl-          bezw.        Monoarylbarbitursäuren        bezw.        d,3ren          Alkalisalze    durch     Alkylierung    in     die    wert  vollen     Dialkyl-        bezw.        Arylalkylbarbitursäu-          ren    überführen kann.

   Diese Reaktion gelingt  im allgemeinen leichter mit     Allylhalogenid,     als mit     gesättigten        Alkylhalogeniden.    Im  merhin ist es auch     im    ersteren Falle häufig  erforderlich, bei erhöhter     Temperatur    zu ar  beiten. Auch in nie     Barbitursäure        bezw.     deren Salze lassen sich unter ähnlichen Be  dingungen zwei     Allylgruppen    einführen  (deutsche     Patentschriften    Nr.     2e168    und  Nr. 481733,     schweiz.    Patent Nr. 90592).

   In  allen Fällen dauert die Umsetzung aber  längere Zeit, und es bleiben die Ausbeuten  meist wesentlich unter der Theorie. Die Ein  busse ist     insbesondere        beim    Arbeiten     in     wässeriger     Lösung    umso grösser, je länger  die Reaktionszeit. und je höher die Tempera  tur ist.    Gegenstand der     vorliegenden        Erfindung          ist        ein        Verfahren    zur Herstellung von  C .

   C .     disubstituierten        Barbitursäuren    durch       Einwirkung    von     Allylhalogeäiden    auf     Bar-          bitursäuren,    die     in    der     5-Stellung        mindestens     ein durch die     Allylgruppe    ersetzbares Was  serstoffatom enthalten,     bezw.    auf die Alkali  salze solcher     Barbitursäuren,    welches da  durch gekennzeichnet ist,

   dass man die Re  aktion in wässeriger     Lösung        in    Gegenwart       kleiner    Mengen von Kupfer     bezw.        Kupfer-          verbindungen    durchführt. Durch den Zusatz  von Kupfer oder dessen Verbindungen wird  die     Reaktionsgeschwindigkeit    bei diesen Um  setzungen wesentlich erhöht. Man hat es so  in der Hand, nur die Dauer der Umsetzung  zu verkürzen oder die     Reaktion    bei niedri  gerer     Temperatur    durchzuführen, oder beides  zugleich, da sich die Beschleunigung durch  die Menge des zugesetzten Kupfers weit  gehend beeinflussen lässt.

   Nach dem vor-      liegenden Verfahren erreicht man neben der       Abkürzung    der     Reaktionszeit    und dem ge  ringeren Aufwand an Wärme     eine    Steige  rung der     Ausbeute.        -          Beispiel   <I>1:

  </I>  Frisch hergestellte feuchte     Isopropyl-          barbitursäure,    entsprechend 36     Teilen     100%iger Ware, werden in     einem    kupfernen  Apparat     mit    145 Teilen Wasser von<B>15'</B>  verrührt und durch Zusatz von 28     Teilen          30%iger    Natronlauge in     Lösung    gebracht.  Dadurch erhöht sich die Temperatur auf     etwa     25  .

   Man setzt 0,1 Teile     Kupferchlorid,    in  wenig Wasser gelöst, hinzu, lässt dann 26  Teile     Allylbromid    einlaufen und     verrührt.     Ohne dass Wärme zugeführt wird, steigt die  Temperatur rasch auf     etwa    42  . .Schon nach       einer    halben     Stunde    lässt sich     keine        unver-          änderte        Isopropylbarbitarsäure    mehr nach  weisen. Die Ausbeute     beträgt    über 90 % der  Theorie.  



  <I>' Beispiel 2:</I>  43     Teile        Barbitursäure    werden     mit    200  Teilen Wasser verrührt,     und    5 Teile kristalli  siertes Kupfersulfat, gelöst     in    10     Teilen    Was  ser, und 82 Teile     Allylbromid    zugesetzt. Un  ter fortgesetztem Rühren lässt man bei ge  wöhnlicher     Temperatur    27 Gewichtsteile       Natriumhydrogyd        in    Form     einer    etwa  10%igen Natronlauge     einfliessen.    Die Re  aktion geht unter schwacher Selbsterwär  mung vor sich.

   Es scheidet sich     Diallyl-          barbitursäure    aus, -die zum     Schlu3    von der  Flüssigkeit     getrennt    wird. Nach einmaligem       Umkristallisieren    aus Wasser erhält man sie  in reiner Form.     Die    Ausbeute beträgt 92 %  der     Therorie.       <I>Beispiel 3:</I>  170 Teile     Isopropylbarbitursäure    werden  unter     gelindem        Erwärmen    gelöst     in    700 Tei  len einer Natronlauge, die 40 Teile     Na0-i     enthält.

   Man setzt dann 7,5 Teile Kupfer  sulfat, gelöst     in    wenig Wasser, und 80     Teile          Allylchlorid    zu und     verrührt    ohne     Kühlung     oder     Wärmezufuhr.        Die    Reaktion setzt bald         unter    merklicher     .Selbsterwärmung        ein    und       ist    bei-     rasch    laufendem     wirksamem    Rühr  werk     in    etwa 2     Stunden    beendet.

   Die Aus  beute     beträgt   <B>90%</B> der Theorie. Die der  Ware gegebenenfalls noch anhaftenden Spu  ren Kupfer werden     beim        Umkristallisieren     des     Rohproduktes    aus Wasser durch Zusatz  von     etwas    Schwefelwasserstoff völlig ent  fernt.  



  Ohne Zusatz von Kupfer     gelingt    die Um  setzung     unter    diesen oder ähnlichen Bedin  gungen überhaupt nicht.         Beispiel   <I>4:</I>  57     Teile        Isopropylbarbitursäure,    in 200       Teilen    Wasser und     einem    Äquivalent     Na-          tronlauge    gelöst, werden auf 0   abgekühlt  und bei dieser Temperatur mit 42 Teilen       Allylbromid    unter Zusatz von 5     Teilen    kri  stallisiertem     Kupfersulfat    verrührt.

   Auch  wenn man durch fortgesetzte     Kühlung.    dafür  sorgt, dass die     Temperatur    sich auf 0   hält,       ist    die Reaktion nach 2 Stunden zu Ende.  Die     Ausbeute    beträgt 95 % der Theorie.  



  Ohne Kupferzusatz     ist    die Umsetzung bei  0   so     träge,    dass sie praktisch nicht zu Ende  geführt werden kann.    <I>Beispiel 5:</I>  In 150     Teilen;    Wasser und der berech  neten Menge etwa     34    %     iger    Natronlauge wer  den 46 Teile     Isobutylbarbitursäure    gelöst  und mit 31     Teilen        Allylbromid    unter Zusatz  von 0,5 Teilen Kupfersulfat ohne Wärmezu  fuhr     verrührt.    Nach 3     Stunden    ist die Re  aktion zu Ende. Die Ausbeute beträgt<B>96%</B>  der Theorie.  



  <I>Beispiel 6:</I>       @68        Teile        Phenylbarbitursäure    werden     mit     250 Teilen Wasser und der     berechnetsn     Menge 30 %     iger    Natronlauge versetzt und bei  40   mit 41 Teilen     Allylbromid    und 0,5     Tei-          leii    .     Kupfersulfat    verrührt. Nach 3 Stunden  ist     keine        Phenylbarbitursäure    mehr nach  weisbar. Die Ausbeute     beträgt        95%    der  Theorie.

        <I>Beispiel 7:</I>  Man arbeitet nach     Beispiel    2 mit der Ab  weichung,     daB    statt 5 Teile Kupfersulfat  0,05 Teile     Kupferpulver    verwendet werden.  Die Ausbeute beträgt<B>90%</B> der Theorie.  



  <I>Beispiel 8:</I>  46 Teile     n-Butylbarbitursäure    werden in  150 Teilen Wasser unter Zusatz von zirka       30%iger    Natronlauge, die 10 Teile     NaOH     enthält, gelöst. Nach Zufügen von 31     Teilen          Allylbromid        und    0,3 Teilen     Kupferpulver          wird    kräftig verrührt. Unter leichter     Selbst-          erwärmung    geht die     Reaktion        innerhalb    30  Minuten zu Ende. Die Ausbeute     beträgt    98 %  der Theorie.  



  <I>Beispiel 9:</I>  In 745     Teile        Natronlauge    5,4% trägt  man unter Rühren 142     Teile        Methylbarbitur-          säure    ein. Das     Mononatriumsalz    ist schwer  löslich in Wasser. Auf Zusatz von 0,3 Tei  len Kupferpulver und 124 Teilen Allyl-         bromid    steigt bei starkem Verrühren     die     Temperatur rasch. Nach     einer    halben     Stunde     beginnt sie wieder zu     sinken.    Nach 3/4 Stun  den ist     die        Umsetzung    beendigt. Die Aus  beute beträgt 96 % der Theorie.

   Die     Methyl-          allylbarbitursäure    besitzt einen Schmelz  punkt von 1,66     bis    167       und    ist in warmem  Wasser ziemlich leicht löslich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von C . C . di- substituierten Barbitursäuren durch Einwir- kung von Allylhalogeniden auf Barbitur- säuren, die in der 5-Stellung mindestens ein durch die Allylgruppe ersetzbares Wasser stoffatom enthalten, bezw. auf die Alkali- salze solcherBarbitursäuren, dadurch jgekenn- zeichnet,
    daB man die Reaktion in wässeriger Lösung in Gegenwart kleiner Mengen von Kupfer bezw. Kupferverbindungen durch führt.
CH153484D 1930-02-21 1930-12-16 Verfahren zur Darstellung von C . C . disubstituierten Barbitursäuren. CH153484A (de)

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