CH153628A - Verfahren zur Darstellung des Dimethylcarbaminsäureesters des m-Dimethylaminophenols. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung des Dimethylcarbaminsäureesters des m-Dimethylaminophenols.

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CH153628A
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dimethylaminophenol
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren zur Darstellung des     Dimethylearbaminsäureesters    des       m-Dimethylaminophenols.       Die     miotische    Wirkung des     Eserins    soll  nach     Stedman        (Biochemical    Journal, 20, 1926,  S. 720) durch die Anwesenheit der     Methyl-          carbaminsäureestergruppe    bedingt sein.

   Er  hat     eine    grosse Anzahl von     Monoalkyl-        bezw.          Monoarylcarbaminsäureestern    von basisch       substituierten        Phenolen    hergestellt, welche  am Katzenauge     miotisch    wirkten     (Biochemi-          cal    Journal, 20, 1926; S. 719     ff,    23, 1929,.

    S. 17     ff;    Journal of     the        Chemical        Society,          1.35,    1929, S. 609 ff).     Eserin    zersetzt sich  beim Erhitzen im Vakuum unter Abspaltung  von     Methylisocyanat,    wobei .aus der     Methyl-          carbaminsäureestergruppe    eine     Phenolgruppe          entsteht    und     Eserolin    gebildet wird (Strauss,  Annalen der Chemie, 401, 1913, S. 352, Ab  satz 2).

   Auch die von     Stedman    beschriebenen       Monoalkyl-        bezw.        Monoarylcarbaminsäure-          ester    zeigen eine grosse     Zersetzlichkeit.    Be  sonders leicht tritt die     Zersetzung    ihrer     quar-          tären    Salze beim Erhitzen ihrer wässerigen    Lösungen -ein, wobei     Isocyanat    abgespalten  wird.  



  Es wurde     nun    gefunden, dass den     di-          substituierten        C.arbaminsäureestern    der ba  sisch     substituierten        Phenole    ebenfalls eine  ausgeprägte     @eserinartige    Wirkung zukommt  und dass sie eine hohe Stabilität aufweisen.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Darstellung des     Di-          methylcarbaminsäureesters,    des     m-Dimethyl-          aminophenols,    welches dadurch gekennzeich  net ist,     d.ass    man auf     m-Dimethylaminophenol     oder ein     m-Dimethylaminophenolat    ein     Di-          methylcarbaminsäurehalogenid        einwirken    lässt.  



  Der     Dimethylmrbaminsäureester    des     m-          Dimethylaminophenols    ist auch bei 0   flüs  sig; er siedet bei 20 mm Druck ohne Zer  setzung     bei.    195  . In Wasser ist er sehr  schwer löslich;

   leicht lösen organische Lö  sungsmittel, wie Äther, Alkohol, Benzol       Chloroform.    Senne Anwendung erfolgt zweck-      mässig in Form seiner Salze oder     quartären          Ammoniumverbindungen.    Die wässerigen  Lösungen der Salze und     qua.rtären        Ammo-          niumverbindungen        spalten    beim Erhitzen  kein     Isocyanat    ab und verlieren ihre Wir  kung nicht. Das     Jodmethylat    schmilzt bei  <B>167',</B> das.     Dimethylsulfat-Additionsprodul@t     bei 143  .  



       Der        Dimethylcarbaminsäureester    des     m-          Dimethylaminophenols    soll in Form seiner  Salze oder     qu.artären        Ammoniumverbindungen     als Arzneimittel Verwendung finden,  <I>Beispiel 1:</I>  Zu einer Lösung von 230 Teilen     m-Di-          methylaminophenol    in 500 Teilen Benzol  setzt man 90 Teile     Dimethylcarbaminsäure-          chlorid    und erhitzt das Gemisch unter Rück  fiuss während sechs bis zehn Stunden.

   Durch  Waschen     mit    Wasser entfernt man nach dem  Kühlen aus dem     Reaktionsgemisch    das ge  bildete     Dimethylaminophenol-Hydrochlorid,     trennt .ab und wäscht die     Benzolschicht    mit  50 Teilen     dreifachnormaler    Natronlauge und  dann mit Wasser nach, trocknet sie mit     Ka-          liumkarbon.at    und des     Pilliert    den Rückstand  nach dem Einengen im Vakuum. Man erhält  110 Teile des     Dimethylcarbaminsäureesters     des     m-Dimethylaminophen.ols.     



  <I>Beispiel</I>  Eine Lösung von 103 Teilen     m-Dimethyl-          aminophenol    und 30i Teilen     Natriumhydro"xyd     in 250 Teilen Wasser wird auf dem Dampf  bad bei 15 mm Druck eingedampft. Der  Rückstand wird in eine Lösung von 75 Teilen       Dimethylcarbaminsäurechlo@rid    in 200 Tei  len Benzol unter     Schütteln    eingetragen. Zum  Schluss wird das Gemisch noch zwei Stunden  unter     Rückfluss    auf dem Dampfbad erhitzt.

    Hierauf wird das ausgeschiedene Kochsalz  in Wasser aufgenommen, die     Benzolschicht       nochmals mit Natronlauge und Wasser ge  waschen, das Lösungsmittel     abdestilliert    und  der     Rückstand    der Vakuumdestillation: unter  worfen. Man erhält etwa. 100 Teile des     Di-          methylcarbaminsäureesters    des     m-Dimethyl-          aminophenols    als farbloses<B>01</B> vom Siedepunkt  195     a    bei. 20 mm Druck.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung des Dimethyl- carbaminsäureesters des m-Dimethylamino- phenols, dadurch gekennzeichnet, dass man auf m-Dimethylaminophenol oder ein m-Di- methylaminophenolat ein Dimethylcarbamin- säurehalogenid einwirken lässt. Der Dimethylcarbaminsäureester des m Dimethyla.minophenols ist auch bei 0 flüs <B>sig;</B> er siedet bei 20 mm Druck ohne Zer setzung bei 195 .
    In Wasser ist er sehr schwer löslich; leicht lösen organische Lö sungsmittel, wie Äther, Alkohol, Benzol, Chloroform. Seine Anwendung erfolgt zweck mässig in Form seiner Salze oder quartären Ammoniumverbindungen. Die wässerigen Lösungen der Salze und quartären Ammo- niumverbindungen spalten beim Erhitzen kein Isocyanat ab und verlieren ihre Wir kung nicht. Das Jodmethylat schmilzt bei 167 , das Dimethylsulfat-Additionsprodul@t bei 143'.
    Der Dimethylcarbaminsäureester des m- Dimethylaminophenols soll in Form seiner Salze oder qu.artären Ammoniumverbindungen als Arzneimittel Verwendung finden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss man ein m-Dimethyl- aminophenol.at verwendet.
CH153628D 1931-01-02 1931-03-10 Verfahren zur Darstellung des Dimethylcarbaminsäureesters des m-Dimethylaminophenols. CH153628A (de)

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