CH153737A - Mittelst Scherenhebel parallel verschiebbares Fenster. - Google Patents

Mittelst Scherenhebel parallel verschiebbares Fenster.

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CH153737A
CH153737A CH153737DA CH153737A CH 153737 A CH153737 A CH 153737A CH 153737D A CH153737D A CH 153737DA CH 153737 A CH153737 A CH 153737A
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lever
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Ebinger Josef
Montag Jonas
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Ebinger Josef
Montag Jonas
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/08Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with longitudinally-moving bars guided, e.g. by pivoted links, in or on the frame
    • E05F11/12Mechanisms by which the bar shifts the wing
    • E05F11/16Mechanisms by which the bar shifts the wing shifting the wing by pivotally-connected members (moving) in a plane perpendicular to the pivot axis of the wing

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  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description


  Mittelst Scherenhebel parallel verschiebbares Fenster.    Die Erfindung bezieht sich auf ein  Fenster, welches durch Parallelverschiebung  geöffnet und geschlossen wird und zu diesem  Zweck an den Enden von Scherenhebeln be  festigt ist, durch deren Spreizung bezw. Zu  sammenlegung die Parallelverschiebung des  Fensters bewirkt wird. Durch die Erfindung  wird vor allem bezweckt, die Konstruktion  des     Öffnungsmechanismus    so auszubilden,  dass das Fenster leicht mit wenigen Griffen  vom Rahmen abgenommen bezw. wieder an  gebracht werden kann, wodurch die Reini  gung des Fensters erheblicherleichtert wird.  Zur Erreichung dieses Ziels ist das Fenster  so an den Scherenhebelenden befestigt, dass  es nach Öffnung durch einfaches Anheben  oben gelöst und heruntergeklappt und dann  ebenfalls durch Anheben unten gelöst und  abgenommen werden kann.

   Der Mechanis  mus kann zweckmässigerweise so ausgebildet  sein, dass das     Fenster    beim Öffnen nicht so  fort in die zum Rahmen parallele     Stellung     gelangt, sondern erst eine schräge Zwischen  stellung einnimmt, bei welcher es oben vom    Rahmen absteht, unten aber am Rahmen an  liegt. Diese bei einfachen Fenstern übliche  Schrägstellung hat den Vorteil, dass bei  schlechtem Wetter Regen nicht in den Raum  hineindringen kann.  



       Vorteilhafterweise    ist insbesondere die       Anbringung    der senkrecht verschiebbaren  Schliessstangen am Fensterrahmen derart,       dass    sie unter den Öffnungshebeln des       Fensters    liegen, also keinen besonderen     Raum     beanspruchen.

   Die Schliessstangen können       vorteilhafterweise    gegabelt oder     U-förmig     ausgebildet sein und nehmen in dem freien  Raum des Profils beim Schliessen die     Off-          nungs:

  hebel    auf.     Entsprechend,    können die       aussenliegenden    Öffnungshebel und die Be  schläge des Fensters     U-förmig        ausgebildet     sein mit nach     aussen    liegendem     Steg,    so dass  sie beim Zusammenlegen des     'Mechanismus          die        obern    Hebel überdecken. und nirgendwo       spitze        ganten    vorstehen; der     ganze    Mecha  nismus nimmt bei geschlossenem Fenster da  durch nur wenig Raum ein.

        Neuartig und vorteilhaft lässt sich ferner  bei dem Fenster nach der Erfindung die Ver  riegelung so ausbilden, dass, bevor die  Schliessstangen bei ihrer senkrechten Bewe  gung den Öffnungsmechanismus betätigen,  sie im toten Gang die Verriegelung schliessen  bezw. diese aufheben. Bei der Verriegelung       treten    Stifte des einen Teils in Schlitze des  andern Teils ein. Diese Schlitze sind etwas  zur Senkrechten geneigt; dadurch wird er  zielt, dass das Fenster bei der Verriegelung  gleichzeitig fest an den Rahmen angedrückt  und bei der Entriegelung vom Rahmen ab  gedrückt wird, ohne dass dadurch selbst bei  verquollenem Fenster der Öffnungsmechanis  mus irgendwie beansprucht wird.  



  In der Zeichnung sind zur Veranschau  lichung des Erfindungsgegenstandes zwei  Ausführungsbeispiele dargestellt.  



  In den Fig. 1 bis 10 ist ein Fenster ohne  schräge Zwischenstellung dargestellt. Fig. 1  zeigt das Fenster in geschlossener, Fig. 2 in  geöffneter Stellung in schaubildlicher Vor  deransicht; Fig. 3 ist eine Seitenansicht des  g esec shlo ssenen, Fig. 2D 4 des geöffneten Fen  sters; Fig. 5 zeigt das geöffnete Fenster im  senkrechten Schnitt; Fig. 6 ist eine Seitenan  sicht mit     heruntergeklapptem    Fenster,     Fig.    7  eine Seitenansicht bei abgenommenem Fen  ster; Fig. 8 ist eine teilweise Vorderansicht;  in den Fig. 9 und 10 sind zwei Einzelheiten  vergrössert dargestellt.  



  Die Fig. 11 bis 25 veranschaulichen als  zweites     Ausführungsbeispiel    ein Fenster mit  schräger Zwischenstellung. Die Fig. 11 und  12 zeigen das ganze Fenster schematisch in  schaubildlicher Ansieht     geschlossen    und ge  öffnet; die Fig. 13 bis 16 zeigen das Fenster  in Seitenansicht, und zwar zeigt Fig. 13 das  Fenster in geschlossener Stellung, Fig. 14 in  der schrägen Öffnungsstellung, und Fig. 15  in ganz geöffneter Stellung; in Fig. 16 ist  das Fenster heruntergeklappt dargestellt;  aus dieser Stellung kann es zum Reinigen  durch leichtes Anheben ganz vom Rahmen  abgenommen werden.  



  Fig. 17 zeigt die linke Seite des geschlos  senen Fensters in Vorderansicht. Die Fig. 18    bis 24 veranschaulichen in grösserem     Mass-          stabe    Einzelheiten des Öffnungsmechanis  mus, und zwar ist Fig. 18 eine Seitenansicht  der Verbindungsstelle der     obern    und     untern     Öffnungshebel bei halb geöffnetem Fenster,  Fig. 19 eine gleiche Ansicht bei ganz geöff  netem Fenster, Fig. 20 ein wagrechter  Schnitt durch einen der Aufhängungs  beschläge des Fensters, Fig. 21 eine Vorder  ansicht eines der zur Aufhängung des  Fensters dienenden Hebelenden, Fig. 22 eine  Seitenansicht des die Öffnungsbew egung ver  ssenden Hebels, Fig.

   2'3 eine     Seitenan-          i    anla  sicht der     obern,    und     Fig.        21-    eine Seitenan  sicht der untern Verriegelung.  



       Fig.    25 zeigt schematisch die Anwendung  des.     Fensters    als Oberfenster bei Schiebe  fenstern, und zwar bei geöffnetem Ober  fenster.  



  Bei der ersten Ausführung     (Fig.    1 bis 10)  ist der feste Fensterrahmen mit 1, das paral  lel verschiebbare Fenster mit 2     bezeichnet.     An den beiden Seitendes Rahmens 1 sitzen  die längsbeweglichen Schliessstangen 3. Die  eine dieser Stangen (die linke) ist an die  Stange 4     angelenkt        und    wird dadurch durch       Umlegen    des     Handhebels    5 verschoben.

   Die  andere Schliessstange wird durch die erste  über die Welle 6 und je einen an     den;    Enden  der Welle     befestigten,    an     ,die    betreffende  Schliessstange 3 angreifenden Hebel 3a     mit-          bewegt.    Auf der Welle 6 sitzen auch die En  den der     :Scherernhebel    7, welche mit den  Scherenhebeln 8 gelenkig     verbunden    sind.

    Die     Hebel    8     stehen!    mit den     Schliessstangen     3     nicht    direkt, sondern durch Lenker 9 in       Verbindung.    Diese Lenker greifen mit einem       Stift    10 in einen winkelförmigen Schlitz 11  der Schliessstangen ein. Diese bewegliche  Verbindung ist selbstsperrend, so     da.ss    das  Fenster in jeder Lage stehen bleibt. Werden  die Schliessstangen 3 bei geschlossenem Fen  ster     senkrecht    verschoben, so werden die  Stifte 10 zunächst nicht bewegt, das heisst  es erfolgt ein toter Gang.

   Erst wenn die  Stifte in :den. schrägen Teil des Schlitzes 11  kommen, wird der Lenker 9 abgehoben, wo-      durch die Scherenhebel 7, 3 gespreizt wer  den, so dass das Fenster geöffnet wird.  



  An den Aussenseiten des Fensters 2 ist je  ein     Beschlag    12 vorgesehen, der seitlich einen       Einschnitt    13 mit schrägen Randflächen auf  weist. In diesen Einschnitt tritt beim Schlie  ssen, des Fensters ein Stift 14 an der Innen  seite der Schliessstangen 3 ein. Erfolgt nun  nach dem Zusammenlegen der Scherenhebel  eine weitere     senkrechte        Bewegung    der  Schliessstange nach unten im toten Gang des  Schlitzes 11, so drücken die Stifte 14 auf die  schrägen Flächen 15 des Ausschnittes 13, wo  durch das Fenster fest angepresst und ver  riegelt wird.

   Wird umgekehrt die Schliess  stange 3 beim Öffnen des Fensters hoch  gehoben, so drückt der Stift 14 im toten  Gang der Schliessstange auf die schräge  Fläche 16 des Ausschnittes 13 und drückt  dadurch das Fenster von seinem Sitz ab.  Durch diese Wirkungen der Verriegelung im  toten Gang der Schliessstange werden die  starken Kräfte, die zum festen Andrücken  und ebenso zum Abheben des Fensters not  wendig sind, von dem Hebelgestänge voll  kommen ferngehalten. Statt die Einschnitte  13 am Fenster und die Stifte an Rahmen  teilen könnten auch die Schlitze am Fenster  und die Stifte an den Rahmenteilen angeord  net sein.  



  Die obern Scherenhebelenden sind mit  seitlich nach oben geöffneten Schlitzen 17,  die untern Enden mit seitlichen Stiften 18  versehen. Das Fenster besitzt an der Aussen  seite oben Ansätze 19 mit seitlichen Stiften  und unten Anschläge 20 mit seitlich nach  unten geöffneten Schlitzen 21. Das Fenster  wird in umgekehrter Stellung (Fig. 6) mit  den Schlitzen 21 in die Stifte 18 eingehängt,  darauf nach oben geklappt und mit den  Ansätzen an den Scherenhebeln befestigt.  Ebenso leicht und schnell kann das geöffnete  Fenster abgenommen werden (Fig. 4 bis 7).  Das Fenster wird leicht     angehoben,    bis seine  Ansätze 19 aus den Schlitzen 17 herauskom  men und dann naeh unten geklappt, so dass  es mit den Schlitzen 21 an den Stiften 18    hängt.

   Wenn diese Stellung des Fensters die  Reinigung noch nicht genügend erleichtert,  kann das Fenster auch ganz abgehoben wer  den.  



  Dieses leichte Anbringen und Abnehmen  des Fensters wird auch nicht erschwert,  wenn, beispielsweise im Winter, Doppel  fenster vorgesehen sind. In den Fig. 4 bis 6  ist ein zu dem Fenster 2 parallel, mit diesem  lösbar verbundenes Winterfenster 22 einge  zeichnet. Die lösbare Verbindung der beiden  Fenster miteinander kann auf verschiedene  Weise erfolgen. Die beiden miteinander ver  bundenen Fenster werden in der beschriebe  nen. Weise zusammen eingesetzt bezw. zur       Reinigung    abgenommen.  



  Die dargestellte und beschriebene Aus  führung ist nur eine beispielsweise; kon  struktive Einzelheiten dieser Ausführung  könnten auch durch andere ersetzt werden.  Insbesondere könnte beispielsweise die senk  rechte Bewegung der Schliessstangen, die  leicht abnehmbare Anbringung des Fensters  an den Enden der Scherenhebel, die Betäti  gung :der     .Scheren    usw. in anderer, ähnlicher  Weise erfolgen. Die Schlitze 17 könnten  statt an den Scherenhebelenden auch am Fen  ster und die     Stifte    19 statt am Fenster an  den     Scherenhebelenden    angeordnet sein.  



  Bei     der    zweiten Ausführung nach     Fig.    11  bis 25     is:in:d    an den beiden senkrechten Längs  seiten des Fensterrahmens 1 die Schliess  stangen.     2,3    senkrecht verschiebbar befestigt.  Unten ist an eine der Schliessstangen ein  Öffnungskipphebel 24     angelenkt;    oben grei  fen an :den     Schliessstangen    zwei gelenkig     ver-          bundene    Hebel 2-5 und 2-6 an.

   Die Hebel 26  sind mit     :der        wagrechten    Verbindungsstange  27 fest     verbunden;    diese Stange 27     überträgt     die Bewegung     .der    einen,     mittelst    des Griffes  24     betätigten    Schliessstange auf die andere  Schliessstange.  



  Im Drehpunkt 28 ist am     Fensterrahmen          der    die Öffnung     und    Schliessung des     Fensters     veranlassende Hebel 29 befestigt. Mit diesem  Hebel 29 ist .der obere am Fenster angrei  fende Hebel '30 im Drehpunkt 31 gelenkig      verbunden. Der obere Ausschwenkhebel 32  ist bei 33 an den Rahmen angelenkt und mit  dem Hebel 30 durch das Gelenk 34 verbun  den. An diesen Hebel 32 ist der untere am  Fenster     angreifende    Hebel 35 im Drehpunkt  36 angelenkt.  



  An dem Fenster sitzen beiderseits oben  die Aufhängeschläge 37 und unten die Auf  hängebeschläge 38. Diese Aufhängebeschläge  sind U-förmig mit nach aussen liegendem, ab  gerundetem Steg ausgebildet (Fig. 20). Im  äussern Flansch dieser U-Profile befindet sich  ein Schlitz 39, der beim obern Beschlag an  der Innenseite beim     untern    Beschlag an der  Aussenseite geöffnet ist. An den äussern En  dender Hebel 30 und 35 sitzt je ein Stift 40  (Fig. 21), auf welchem durch Scheiben zwei  Rillen 41 und 42 gebildet sind.

   Die Schlitze  39 der Beschläge 37 und 38 werden beim  Einhängen des     Fensters    in die äussern Rillen  42 der Stifte 40 eingehängt, so dass die  äussere Scheibe 43 der Stifte 40 in dem     U-          Profil    der Beschläge 37 und 38 geführt ist.  Auf diese Weise sind die Fenster leicht ein  zuhängen und ebenso leicht abzunehmen.  Durch die U-Form der Beschläge 37 und 38  wird erzielt, dass alle Stifte, Bolzen und der  gleichen     verdeckt    sind und nach aussen     vor-          stehendle    ganten und Spitzen, durch welche  die Gardinen leicht beschädigt würden, ver  mieden sind.  



  Der die Fensterbewegung veranlassende  Hebel 29 (Fig. 22) besitzt einen winkligen  Schlitz 44 mit einem senkrechten und einem  schrägen Schenkel. In diesen Schlitz greift  ein Stift 45 d er     Schliessstange    23 ein. Beim  Öffnen gleitet der Stift 45 beim Hochschie  ben der Schliessstange zunächst in dem senk  rechten Schenkel des Schlitzes 44, ohne auf  den Hebel 29 eine Wirkung auszuüben. Erst  wenn der Stift den schrägen Schenkel er  reicht, wird der Hebel 29 um seinen Dreh  punkt 28 geschwenkt, wodurch die Öffnung  des Fensters veranlasst wird.  



  Dieser tote Gang der Schliessstangen  bewegung wird nun zur Verriegelung (beim  Schliessen) und Entriegelung (beim Öffnen)    des Fensters benutzt. Oben befindet sich an  der Schliessstange ein Anschlag 46 (Fig. 15  und 23) mit einem nach unten offenen  Schlitz 47; dieser Schlitz erfasst beim  Schliessen des Fensters den Bolzen 40 des  obern Scherenhebels 30 in der Rille 41 und  verriegelt dadurch das Fenster. In gleicher  Weise wirkt der unten am Fensterrahmen an  gebrachte Anschlag 48 (Fig. 24) mit dem  Schlitz 49, in welchen sieh beim Schliessen  des Fensters der Bolzen 40 des untern  Scherenhebels 35 mit der Rille 41 einsetzt.  Die Schlitze 47 und 49 sind nicht ganz senk  recht, sondern etwas zur Senkrechten ge  neigt.

   Dadurch wird erzielt, dass das Fenster  beim     Schliessen    bei der Verriegelung fest an  den Rahmen gepresst und     umgekehrt        beire     Öffnen bei der Entriegelung vom Rahmen  abgehoben wird. Die Schlitze 44 könnten  statt am Hebel 29 an den Schliessstangen,  analog die Stifte 45 statt an der Schliess  stange am Hebel 29, ferner der Anschlag 46  statt an derSchliessstange am obern     Scheren-          heibel    und der Stift 40 statt an letzteren an  der Schliessstange angeordnet sein.  



  Der obere Schwenkhebel 30- steht mit dein  untern Schwenkhebel 35 durch eine Verzah  nung in Verbindung     (Fig.    18 und 19). Diese  Verzahnung ist besonders wichtig, da sie die  schräge Zwischenstellung des Fensters er  möglicht. Beim Ausschwenken des     Offnungs-          hebels    2:9 aus der Schliessstellung heraus ist  zunächst der Zahn     5'0    des Hebels 35 mit dem  Zahn 51     des    Hebels 30 nicht im     Eingriff          (Fig.        13);    durch die Schwenkbewegung des  Hebels 29 wird daher der Hebel 35 zunächst  nicht beeinflusst, das:

   heisst das Fenster bleibt  unten am Rahmen liegen, während es oben       durch    den: Hebel 30 abgehoben wird       (Fig.    14). Erst wenn beim     weiteren    Aus  schwenken des Hebels 29 :der Zahn 50 mit  dem Zahn 51 zum     Eingriff    kommt     (Fig.    18),  beginnt der Hebel 35 sich um den Drehpunkt  36 zu drehen und mit seinem untern Teil  nach aussen zu schwenken, so     dass    :das     Fenster     nach unten     h@erausbewegt    wird und von der  schrägen in die parallele     Öffnungsstellung     gelangt.

        Die äussern Hebel 30 und 35 besitzen.     U-          Profil    mit nach innen gerichteter Öffnung;  beim Schliessen des     Fensters    legen sie sich  über die innern Hebel herüber, so dass das  Gestänge wenig Raum einnimmt und keine  vorstehenden ganten aufweist; ausserdem  werden natürlich die Hebel durch die U-Form  stärker. Die Schliessstangen 2 können im  obern Teil entweder gegabelt oder U-förmig  ausgebildet sein; dadurch wird die Lagerung  der Mechanismushebel an der Schliessstange  wesentlich erleichtert. Beim     Zusammenlegen     des Mechanismus legen sich die mittleren  Hebel 29 und 32 in den freien Profilraum  der Schliessstange ein.

   Im Sinne der Verklei  nerung des Gestänges könnte die Einrichtung  dadurch noch verbessert werden, dass die  Schliessstange in das Holz des Fenster  rahmens eingelassen ist.  



  Bei der Verwendung des Fensters als  Oberfenster bei Schiebefenstern sitzen bei ge  schlossenem Fenster das verschiebbare Unter  fenster 52, sowie das ausschwenkbare Ober  fenster 53 übereinander in der Führungsnute  54 des Schiebefensters. Zur Lüftung des  Raumes kann das Oberfenster 53 in der be  schriebenen Weise in zwei verschiedenen  Stellungen ausgeschwenkt werden. Soll das  Unterfenster geöffnet werden, so ist nur das  Oberfenster auszuschwenken und dann das       Unterfenster    in der Führungsnute 54 hoch  zuschieben.

      Das Fenster ist unter Umständen auch als       Unterfenster    mit Vorteil anwendbar, zum  Beispiel in Räumen, wo zwar durch Öffnung  des Fensters gute     Entlüftung,    aber kein  freier Durchblick erzielt werden soll, zum  Beispiel in Schulen, Büros, Fabriken usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mittelst Scherenhebel parallel verschieb bares Fenster, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenster so an den Scherenhebelenden be festigt ist, dass es nach Öffnung durch ein- faohes Anheben .gelöst und heruntergeklappt und dann ebenfalls durch Anheben unten ge löst und abgenommen werden kann. UNTERANSPRüCHE: 1. Fenster nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass von den Teilen: Fenster und Scherenhebelenden der bezw. die einen Teile mittelst Stiften in Schlitze des bezw. der andern Teile eingreift bezw. ein greifen, und die obern Schlitze leitlieb oben, die untern Schlitze seitlich unten zum Einsetzen bezw. Herausnehmen der Stifte offen sind. 2.
    Fenster nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Offnungshebel beim Öffnen das Fen ster zuerst nur oben ausschwenken, so dass das Fenster zunächst in eine scbräg.e Öff nungsstellung und dann erst in die Öff nungsstellung parallel zum Rahmen -;
    e- langt. B. Fenster nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, d < < 1 unten.
    am Fenster angreifende He@belpa.are vorgesehen sind, deren Glieder unter sich so in Verbindung stehen, dass beim<B>Öff-</B> nen zunächst die oben am Fenster angrei fenden Hebel abgedrückt werden, darauf nach Erreichung einer schrägen Öffnungs stellung des Fensters die unten am Fen ster angreifenden Hebel abgedrückt wer den, die alsdann das Fenster auch unten herausdrücken. 4.
    Fenster nach Patentanspruch und U nter- anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Glieder .der unten am Fenster angrei fenden Hebelpaare miteinander durch Ver zahnung in Verbindung stehen, deren Zähne erst nach Erreichung einer be- stimmten schrägen Öffnungsstellung mit einander zum Eingriff kommen und dann die untern Hebel herausschwenken. 5.
    Fenster nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch senkrechte Verschiebung von Schliessstangen beim Öffnen zunächst im toten Gang eine Verriegelung des Fensters fTeigegeben und dann erst das Scheren getriebe gespreizt wird, und umgekehrt beim Schliessen zunächst das Seheren- getriebe zusammengelegt und dann durch Weiterbewegung der Schliessstangen das Fenster verriegelt wird. 6.
    Fenster nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verriegelung der Teile: Fenster und Rahmen Stifte des einen Teils in Schlitze des andern Teils eingreifen, die etwas zur Senkrechten geneigt sind, wodurch gleich zeitig mit der Verriegelung das Fenster an den Rahmen gedrückt und gleichzeitig mit der Entriegelung vom Rahmen abge drückt wird. 7. Fenster nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass von den Teilen Scherengestänge und Schliessstangen, Stifte des einen Teils in winklig gebogene Führungsnuten des an dern Teils eingreifen, deren senkrechte Schenkel das Öffnen und Schliessen be wirken. g.
    Fenster nach Patentanspruch und 'Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliessstangen unter den Öffnungs hebeln liegen, in dem unter den Öffnungs hebeln liegenden Teile gegabelt ausgebil det sind und im freien Raum der Gabe lung die Öffnungshebel beim Schliessen des Fensters aufnehmen. 9. Fenster nach Patentansprueh und Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die aussenliegenden Öffnungsliebel und die zum Aufhäangen, .des Fensters dienenden, am Fenster befestigten Beschläge U-Pro- fil mit nach aussen gerichtetem, abgerun detem Steg aufweisen.
CH153737D 1931-03-20 1931-03-20 Mittelst Scherenhebel parallel verschiebbares Fenster. CH153737A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100911B (de) * 1953-10-27 1961-03-02 Leo Beck Abschlussplatte fuer Lueftungsschlitze im Blendrahmen von Fenstern
DE1604187B1 (de) * 1965-01-09 1971-04-29 Gerhard Hausmann Verschluss und regelungsvorrichtung fuer gas oder luft durchlassoeffnungen in waenden kanalausgaengen od dgl
EP4385580A1 (de) 2022-12-14 2024-06-19 Jens Müller-Otto Entrauchungseinrichtung und rauchabzugsschacht

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