CH348073A - Um eine horizontale Mittelachse schwenkbarer Fensterflügel mit eingebautem Lamellenstore - Google Patents

Um eine horizontale Mittelachse schwenkbarer Fensterflügel mit eingebautem Lamellenstore

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CH348073A
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Hediger Otto
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/34Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement
    • E06B3/40Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement with a vertical or horizontal axis of rotation not at one side of the opening, e.g. turnover wings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/264Combinations of lamellar blinds with roller shutters, screen windows, windows, or double panes; Lamellar blinds with special devices

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Description


  Um eine horizontale Mittelachse schwenkbarer Fensterflügel mit eingebautem     Lamellenstore       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein um  eine horizontale Mittelachse schwenkbarer Fenster  flügel mit eingebautem heb- und senkbarem Lamellen  store.  



  Wird bei ganz oder teilweise gesenktem Store der       Fensterflügel    aus seiner Vertikallage in oder an  nähernd in die Horizontallage     verschwenkt,    so bleibt  der gesenkte Teil des Stores meist nicht gesenkt, son  dern wird im Sinne des     Hebens    mehr oder weniger  zusammengeschoben, da nun das Gewicht des Stores  nicht mehr oder nur noch zum geringsten Teil in der       Storenebene    und somit im Sinne des     Streckens    des  Stores wirkt. Die     Erfindung    bezweckt die     Schaffung     eines Schwingfensterflügels der genannten Art, bei  welchem dieser Nachteil vermieden ist.

   Er besitzt zu  diesem Zweck eine     Arretiervorrichtung,    die im Zu  sammenwirken mit mindestens einem unteren     Ab-          schlussglied    des Stores verhindert, dass beim     Ver-          schwenken    des Fensterflügels aus seiner Vertikallage  bei mindestens teilweise gesenktem Store der letztere  seine Lage im Sinne des     Hebens    verändern kann.  



  Einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes sind in der beiliegenden Zeichnung darge  stellt; es zeigt:       Fig.    1 im     vertikalen    Querschnitteinen Teil eines  Fensterflügels mit einer ersten Ausführungsform der       Arretiervorrichtung    und dem untern     Abschlussglied     des Stores,       Fig.    2 im vertikalen Querschnitt eine Einzelheit  des Stores mit einer zweiten Ausführungsform der       Arretiervorrichtung    zum Einbau in den Fensterflügel  nach     Fig.    1,       Fig.    3 bis 6 Querschnitte analog     Fig.2,

      je eine  weitere Ausführungsform der     Arretiervorrichtung    mit  den     Abschlussgliedern,          Fig.    7 in Vorderansicht ein weiteres Beispiel eines    Schwingfensterflügels mit     Storen-Arretiervorrichtung     und       Fig.    8 im vertikalen Längsschnitt eine Einzelheit  eines weiteren Beispiels eines Schwingfensterflügels  mit     Storen-Arretiervorrichtung.     



  In     Fig.    1 ist 1 der Rahmen eines doppelver  glasten, um eine     horizontale    Mittelachse schwenk  baren Fensterflügels. In diesem Rahmen 1 sind in an  sich bekannter Weise die beiden Scheiben 2 einge  kittet. In dem zwischen den Scheiben 2 geschaffenen  Zwischenraum ist ebenfalls in an sich bekannter  Weise ein heb- und senkbarer     Lamellenstore    angeord  net mit einem unteren     Abschlussglied    3.

   An die  sem unteren     Abschlussglied    3 ist das untere Ende  eines Zugbandes 4 befestigt, das in nicht gezeich  neter Weise durch Schlitze der darüber liegenden  Lamellen des Stores hindurch nach oben auf eine       Aufwickeltrommel    führt, die in bekannter Weise auf  einer     Aufziehwelle    befestigt ist. Ausserdem greifen  am     Abschlussglied    3 die beiden Tragbänder 5 an,  welche in gleicher Weise .an allen Lamellen des Stores  befestigt sind und in bekannter Weise zu einem auf  der     Aufziehwelle    angeordneten Schwenkgestell führen,  das zum     Verschwenken    der Lamellen des Stores  dient.  



  Bei der in     Fig.    1 gezeigten Ausführungsform der       Storen-Arretiervorrichtung    besitzt das untere     Storen-          Abschlussglied    3 an seinen Längsenden je :einen vor  springenden Zapfen 6. Auf jedem Zapfen 6 ist ein  Gewichtskörper 7 pendelnd aufgehängt. Am freien  Ende des Körpers 7 ist ein Haken 8 vorgesehen, der  zum Zusammenwirken mit einer     Arretierstange    9 be  stimmt ist. Die     A.rretierstanigen    9 sind an den Innen  seiten der vertikalen Teile des Rahmens 1 befestigt  und erstrecken sich über die ganze Höhe des zwischen  den Scheiben 2 geschaffenen Innenraumes des.

   Fenster  flügels: Die Stangen 9 sind an der den Haken 8 zu-           gekehrten    Seite mit schräg nach unten gerichteten  Sägezähnen versehen. Bei vertikal stehendem Fenster  flügel und gesenktem Store hängt der letztere frei  im     Fensterflügel-Innenraum;    der Haken 8 an den  seitlichen Gewichtskörpern 7 am unteren     Abschluss-          glied    3 des Stores befindet sieh ausser Eingriff mit  den zugeordneten Zahnstangen 9. Der Store kann  somit ohne weiteres gehoben werden.

   Wird nun der  Fensterflügel aus der     Vertikallage    in oder annähernd  in seine Horizontallage     verschwe:nkt    (in Richtung des       Pfeiles    a in     Fig.    1) werden die Körper 7 unter der  Wirkung ihres Eigengewichts um die Zapfen 6 in       Richtung    des Pfeiles b     (Fig.    1)     verschwen'kt.    Dabei  kommen die Haken 8 mit den Zahnstangen 9 in Ein  griff.

   Dadurch wird verhindert, dass der :gesenkte Teil  des Stores sich beim raschen     Verschwenken    des       Fensterflügels    im Sinne des     Hebens    des Stores zu  sammenschieben kann; durch die in die Zahnstan  gen 9 eingreifenden Haken 9 wird das untere Ab  schlussglied 3 annähernd in jener Lage arretiert, die  es bei vertikal stehendem     Fensterflügel        eingenommen     hat. Der gesenkte Teil des Stores wird     -somit    auch  beim Horizontalstellen des Fensterflügels     gestreckt    ge  halten.  



  Anstelle der Teile 7, 8, 9 der     Arretiervorrichtung          können    beim     Fensterflügel    nach     Fig.    1 auch die im  folgenden beschriebenen     Arretierelemente    nach den       Fig.    2 bis 6     verwendet    werden.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2 greifen jeder  der beiden Zapfen 6 des     Abschlussgliedes    3 in einen  Längsschlitz 10 einer Schiene 11, die mittels Len  kern 12 an einer mit schräg abwärts gerichteten Säge  zähnen versehenen Zahnstange 13     angelenkt    ist. Die  Zahnstangen 13 sind am     Fensterflügelrahmen    be  festigt. Auf den Zapfen 6 des     Abschlussgliedes    3 des  Stores sitzt ferner je ein Zahnkörper 14, dessen  Zähne zum Zusammenwirken mit der zugeordneten  Zahnstange 13 bestimmt sind.

   Bei vertikal stehendem       Fensterflügel    hängt     die    von den Lenkern 12 getra  gene Schiene 11 frei nach     unten    und hält den Zahn  körper 14 im Abstand von der     Zahnstange    13. Der  Store kann frei gehoben werden, wobei die Zapfen 6  in den Schlitzen 10 der Schienen 11 gleiten.

   Wird der       Fensterflügel    in oder annähernd .in die     Horizontallage          verschwenkt    (Pfeilrichtung a in     Fig.2),    werden die  Schienen 11 unter der Wirkung ihres Eigengewichts     in     Richtung des Pfeiles b     (Fig.2)        verschwenkt.    Das  mittels der Zapfen 6 mit den Schienen 11 verbundene       Abschlussglied    3 und mit ihm der Zahnkörper 14  werden dabei     mitverschwenkt,

      wobei der Zahnkörper  14 mit der zugeordneten Zahnstange 13 in Eingriff       kommt.    Ein Hochschieben des     Abschlussgliedes    3  und somit des ganzen gesenkten     Storenteils        wird    da  durch verunmöglicht.  



  Bei der in     Fig.    3 gezeigten Ausführungsform der       Arretiervorrichtung    sind an den Innenseiten der  Längsteile des     Fensterflügelrahmens    wiederum Stan  gen 15 mit schräg abwärts gerichteten Sägezähnen  befestigt, während auf den Endzapfen 6 des Ab  schlussgliedes 3 Zahnkörper 16 sitzen. Ferner sitzen    auf den Zapfen 6 schwenkbare Gewichtskörper 17, an  welchen ein Exzenter 17a     vorgesehen    ist. Dieser Ex  zenter 17a liegt gegen eine Anschlagleiste 18 an, die  fest mit der Zahnstange 15 bzw. dem     Fensterflügel-          rahmen    verbunden ist.

   Bei vertikal stehendem Fenster  flügel     (Fig.    3) liegt der höchste Kurventeil des Ex  zenters     17agegen    die Anschlagleiste 18 an, so dass  Zahnkörper 16 und Zahnstange 15 ausser Eingriff  miteinander gehalten sind. Wird dagegen der Fenster  flügel in oder annähernd .in Horizontallage     ver-          schwenkt    (Pfeilrichtung a in     Fig.    3), so wird unter  der Wirkung seines Eigengewichts der Gewichtskör  per 17 in Pfeilrichtung b     verschwenkt,    wodurch der  Exzenter 17a mit einem einen kleineren Radius auf  weisenden Kurventeil gegen die     Anschlagleiste    18 an  liegt.

   Dadurch nähert sich das     Abschlussglied    3 den  Zahnstangen 15 so weit,     d'ass    die Zahnkörper 16 mit  diesen Zahnstangen in Eingriff kommen können.  



  Ein Hochschieben des unteren     Abschlussgliedes    3  und somit des übrigen gesenkten     Storenteils    ist da  durch verunmöglicht.  



  Die Ausführungsform der     Arretiervorrichtung     nach     Fig.4    gleicht der in     Fig.    2 gezeigten Vorrich  tung. Hier gleiten die Zapfen 6 des     Abschlussgliedes    3  bei vertikalstehendem Fensterflügel an     deir    einen  Längsseite je einer Schiene 19, die     mittels    Lenkern 20  an einer     Arretierstange    21     angelenkt    ist,

   die mit     bo-          genförmigen    Aussparungen für das Zusammenwirken  mit den Zapfen 6 versehen und an der Innenseite der       Längsteile    des     Fensterflügelrahmens    befestigt sind.  Bei vertikalstehendem Fensterflügel hängen die Schie  nen 19 derart frei nach unten, dass die Zapfen 6 des  ebenfalls frei hängenden     Abschlussgliedes    3 ausser  Eingriff mit den Stangen 21 bleiben.

   Wird dagegen  der Fensterflügel im Sinne des Pfeiles a in oder an  nähernd in seine Horizontallage     verschwenkt,    so ver  schwenden sich die Schienen 19 unter der Wirkung  ihres Eigengewichts in Pfeilrichtung b und drücken  dabei die Zapfen 6 in eine Aussparung der Stan  gen 21; dadurch wird ein Hochschieben des     Abschluss-          gliedes    3 und somit des gesenkten     Storenteils        verun-          möglicht.     



  Bei der in     Fig.    5 gezeigten Ausführungsform der       Arretiervorrichtung    sind feststehende Zahnstangen 22  vorgesehen, die mit Schrägschlitzen 23 versehen sind,  in welchen die von einer Gewichtsleiste 24 wegragen  den Stifte 25 .geführt sind.     Solange    der Fensterflügel       vertikal    steht, befinden sich die Stifte 25 an dem dem  Store zugekehrten unteren Ende der Schrägschlitze,  wobei die Leiste 24 die     Zahnung    der zugeordneten  Zahnstange 22 verdeckt und den Zapfen 6 ausser  Eingriff mit der Zahnstange hält.

   Wird aber der  Fensterflügel in Pfeilrichtung a in oder annähernd in  seine Horizontallage     verschwenkt,    so fällt die Leiste  24 mit ihren     Stissten    25 in den Schlitzen 23 der Zahn  stange 22 in Richtung des Pfeiles b in ihre andere  Endlage. Die Zahnung der Zahnstange 22 wird dabei  von der Leiste 24 freigegeben, so dass die Zapfen 6  der unter der Wirkung seines Eigengewichts eben  falls in     Pfeilrichtung    b     fallenden        Abschlussgliedes    3      in die Zahnstange 22 eingreifen kann. Ein Hoch  schieben des     Abschlussgliedes    3 bzw. des übrigen ge  senkten     Storenteils    ist dadurch verunmöglicht.  



  Eine primitivere Ausführung der     Arretiervorrich-          tung    nach     Fig.    5 ist in     Fig.    6 gezeigt. Hier sind an den  Innenseiten der Längsteile des     Fensterflügelrahmens     ebenfalls Zahnstangen 26 befestigt, in welche die  Endzapfen 6 des     Abschlussgliedes    3 des Stores ein  greifen können.

   Solange der Fensterflügel vertikal  steht, hängt der gesenkte Teil des Stores frei in dem  zwischen den Scheiben belassenen Zwischenraum; wird  aber der Fensterflügel im Sinne des Pfeiles a in oder  annähernd in seine Horizontallage     verschwenkt,    so  fällt der gesenkte     Storenteil    unter der Wirkung des  Eigengewichtes in Pfeilrichtung b gegen die Zahn  stangen 26 hin, wobei die Zapfen 6 am     Abschluss-          glied    3 des Stores in die zugeordneten Zahnstangen 26  eingreifen. Dadurch ist der gesenkte     Storenteil    wie  derum am Hochschieben gehindert.  



  Bei den vorangehend beschriebenen Beispielen  wurde die Arretierung durch     Gewichtswirkung    er  zielt; der gleiche Effekt lässt sich aber, wie die folgen  den Beispiele zeigen, auch durch Federwirkung er  zielen.  



  Bei dem in     Fi;g.    7 gezeigten     Fensterflügel    greifen  an den Enden des unteren     Abschlussgliedes    3 des ein  gebauten Stores Schnüre 27 an, die auf einen im un  teren Teil des     Fensterflügelrahmens    gelagerten Stab 28       aufwickelbar    sind. Dieser Stab 28 wird durch Schrau  benfedern 29 derart belastet, dass er sich     im    Sinne  des     Aufwickelns    der Schnüre 27 zu drehen     sucht.    Die  Federn 29 sind so stark gewählt, dass sie dem Ge  wicht des ganzen     senkbaren    Teils des Stores wider  stehen können.

   Dadurch wird der Store in jeder be  liebigen Hublage gegen unerwünschtes Heben gesi  chert, und zwar vor allem auch dann, wenn der  Fensterflügel aus seiner Vertikallage in oder an  nähernd in die Horizontallage     verschwenkt    wird.  



  Bei der in     Fig.    8 gezeigten Ausführungsform     ist     das Zugglied 4 nicht starr am     Abschlussglied    3 des  Stores befestigt, sondern ist in den Hohlraum des  letzteren hineingeführt und greift dort an einem Stab  30 an, der seinerseits mittels einer Feder 31 am Ab  schlussglied 3 befestigt ist. Die dem     benachbarten     Ende des     Abschlussgliedes    3 zugekehrte Endfläche  des Stabes 30 ist keilförmig abgeschrägt und wirkt mit  einer entsprechend- abgeschrägten Endfläche eines  Stabes 32 zusammen.

   Das andere Ende des Stabes 32  ragt durch eine Endöffnung des     Abschlussgliedes    3  gegen eine Schiene 33, die an der Innenseite des be  nachbarten Längsteils des     Fensterflügelrahmens    1 be  festigt ist. In der Schiene 33 sind Löcher vom Quer  schnitt des Stabes 32 vorgesehen. Auf     dem        Endteil     des Stabes 32 sitzt eine Schraubenfeder 34, die sich       einenends    über einen Querstift 35 am Stab 32 und       ande:rnends    an der Stirnwand des     Abschlussgliedes    3  abstützt.

   Wird zwecks Hebers des Stores auf das  Zugglied 4 im Sinne des Pfeiles c ein Zug ausgeübt,  so wird der Stab 30 unter Spannen der Feder 31 in  die in     Fig.    8 gezeigte Lage gezogen. Dabei wird der    Stab 32 durch die Feder 34 so weit in das     Abschluss-          glied    3     hineingezogen,    dass es mit Sicherheit nicht in  die Löcher der Schiene 33 eingreifen kann. Bei     ios-          gelassenem    Zugglied 4 :dagegen zieht die Feder 31  den Stab 30 annähernd in axiale Flucht mit dem  Stab 32, so dass der letztere entgegen der Feder 34  etwas nach aussen geschoben wird, und zwar so weit,  dass sein freies Ende in das benachbarte Loch der  Schiene 33 eingreifen kann.

   Dadurch ist das Ab  schlussglied 3 und somit der ganze     gesenkte        .Storen-          teil    blockiert. Wird der     Fensterflügel    in oder an  nähernd in seine Horizontallage     verschwenkt,    so kann  demzufolge der gesenkte Teil des Stores seine Lage  nicht verändern.  



  Allen beschriebenen Ausführungsformen ist somit  gemeinsam, dass eine mit dem untern     Abschlussglied     des Stores zusammenwirkende     Arretiervorrichtung     dafür sorgt, dass der gesenkte     Teil    des Stores     beim          Verschwenken    des     Fensterflügels    in oder     annähernd          in    seine Horizontallage, d. h.

   also wenn das Eigen  gewicht des gesenkten     Storenteils    nicht mehr im Sinne  des     Streckens    dieses     Storenteils    wirkt, der gesenkte       Storenteil    in seiner gestreckten Lage automatisch  arretiert wird, wobei diese Arretierung :entweder beim       Rückverschwenken    des Fensterflügels in seine Verti  kallage oder beim Hochziehen des Stores automatisch  aufgehoben wird.  



  Es versteht sich, dass die     Arretiervorrichtung,     neben dem Zusammenwirken mit mindestens dem un  teren     Abschlussglied    des Stores wie bei den gezeich  neten Beispielen, auch an einer oder mehreren La  mellen des Stores     angreifen    kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Um eine horizontale Mittelachse schwenkbarer Fensterflügel mit eingebautem Lamellenstore, gekenn zeichnet durch eine Arretiervorrichtung, die im Zu sammenwirken mit mindestens einem unteren Ab schlussglied des Stores verhindert, dass beim Ver- schwenken des Fensterflügels aus seiner Vertikallage bei mindestens teilweise gesenktem Store der letztere seine Lage im Sinne des Hebers verändern kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Fensterflügel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung so ausge bildet ist, dass sie durch Gewichtswirkung beim Ver- schwenken des Fensterflügels in und ausser Wir kungslage gebracht wird.
    2. Fensterflügel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung an der Innenseite der Längsteile des Flügelrahmens befestigte Arretierstangen besitzt, in welche beim Verschwenken des Flügels in seine Horizontallage am unteren Ab schlussglied angeordnete A.rretierelemente eingreifen.
    3. Fensterflügel nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierstangen Zahnstangen sind, in welche am unteren Abschlussglied des Stores angebrachte Zahnkörper eingreifen können. 4.
    Fensterflügel nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierstangen Zahnstangen sind, in welche an den Enden des unteren Abschluss- gliedes angebrachte Zapfen eingreifen können. 5.
    Fensterflügel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Zahnstangen Lenker an gelenkt sind, die mit dem Abschlussglied des Stores in Verbindung stehen und beim Verschwenken des Fensterflügels in seine Horizontallage die Zahnkör per durch Gewichtswirkung in Eingriff mit den Zahn stangen bringen.
    6. Fensterflügel nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung am un teren Abschlussglied des Stores angreifende, auf einen Stab aufwickelbare Schnüre besitzt, welcher Stab durch Federn so belastet ist, dass es sich im Sinne des Aufwickelns der Schnüre zu drehen sucht. 7.
    Fensterflügel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung an der Innenseite der Längsglieder des Flügelrahmens be festigte Lochschienen aufweist, in welche bei min destens teilweise gesenktem Store ein im unteren Ab schlussglied des Stores gelagerter Stab eingreift, der beim Aufziehen des Stores ausser Eingriff mit der Lochschiene gebracht wird.
CH348073D 1956-11-06 1956-11-06 Um eine horizontale Mittelachse schwenkbarer Fensterflügel mit eingebautem Lamellenstore CH348073A (de)

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