CH157186A - Verfahren zur Darstellung eines Tetraäthoxybenzylisochinolins. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung eines Tetraäthoxybenzylisochinolins.Info
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Description
Terfahren zur Darstellung eines Tetraäthoxybenzylisochinolins. Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren zur Darstellung eines Tetra- äthoxybei)zylisochinolitis. Dasselbe ist da- durch gekennzeichnet, dass das Diäthoxy- phenylacetyl-oxy-diäthoxypbeiiyläthylamin der Formel:
EMI0001.0008
zweckmässig in der Wärme und gegebenen falls in Gegenwart von Lösungsmitteln, mit einem Halogen enthaltenden Phosphorderivat, wie zum Beispiel Phosphoroxychlorid, Phos- phorpentachlorid usw., als Kondensations mittel behandelt wird. Das Endprodukt kann nach üblichen Methoden, z. B. durch Ab- destillieren des Lösungsmittels und Aus schütteln mit Chloroform, nach erfolgter Alkalisation isoliert werden.
Das auf diese Weise gewonnene Tetra- äthoxybenzylisochiiiolin schmilzt bei<B>96</B> bis <B>98 " C.</B> Es ist unlöslich in Wasser, leicht löslich in Chloroform. Das Chlorhydrat, wel ches um<B>186 0 C</B> unter Zersetzung schmilzt, löst sich in Wasser bei gewöhnlicher Tem peratur zu etwa<B>1,5</B> %.
Das neue Produkt zeichnet sich im Vergleich mit Tetramethoxy- benzylisochinolin (Papaverin) und andern alkoxysubstituierten Benzylisochinolinen durch eine erhöhte therapeutische Wirkung und eine bedeutend geringere Giftigkeit aus, wel che beiden Eigenschaften das erfindungs gemäss erhältliche Produkt für therapeutische Zwecke besonders wertvoll machen. Das vor liegende Verfahren ist technisch leicht aus führbar und ergibt Ausbeuten, die mehr als 50 % der Theorie betragen.
Im einzelnen kann das vorliegende Ver fahren auf verschiedene Weisen durchgeführt werden, z. B. derart, dass das Ausgangs material in einem Lösungsmittel, wie zum Beispiel Chloroform, Benzol usw. gelöst, hier auf, gegebenenfalls nach vorheriger Erbitzung der hergestellten Lösung, das Kondensations mittel zugegeben und das Ganze einige Stun den am Rückfluss erwärmt oder zunächst bei gewöhnlicher Temperatur stehen gelassen und die im Gang befindliche Reaktion schliess lich durch Erhitzen zu Ende geführt wird, worauf das gebildete Produkt nach üblichen Methoden isoliert werden kann.
Man kann ferner zum Beispiel auch derart vorgehen, dass man zunächst das Kondensationsmittel in einem geeigneten Lösungsmittel löst, das Gemisch zum Sieden erhitzt, in dasselbe eine erhitzte Lösung des Ausgangsmaterials ein trägt und das Ganze bis zur Beendigung der Reaktion weiter erhitzt. Es ist nicht unbe dingt notwendig, Verdünnungsmittel oder Lösungsmittel anzuwenden; doch ist es im allgemeinen zweckmässig, die Kondensation in Gegenwart von solchen neutralen Lösungs mitteln auszuführen, in welchen das Aus gangsmaterial, wie auch die KoDdensations- mittel löslich sind. Dadurch wird ein gleich mässigerer Reaktionsverlauf erzielt.
Von'den erwähnten halogenhaltigen Phos phorderivaten hat sich nach den bisherigen Erfahrungen das Phosphoroxyehloricl als Non- densationsmittel am besten bewährt.
Ausführungsbeispiel: <B>1</B> Teil Diäthoxypheiiylacetyldiäthoxyphenyl- äthylamin von der Formel:
EMI0002.0020
wird in Benzol oder Chloroform -gelöst, mit <B>1</B> bis<B>3</B> Gewichtsteilen Phosphoroxychlorid versetzt und unter Rückfluss <B>3</B> Stunden ge kocht, worauf die entsprechende Tetraäthoxy- isochinolinbase nach üblicher Weise isoliert werden kann. Schmelzpunkt der Base um 96-9811 0.
Claims (1)
- <B>PATE,</B> NTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Tetra- äthoxybenzylisochinolin, dadurch gekennzeich net, dass Diäthoxyphenylacetyl-oxy-diäthoxy- phenyläthylamin von der Formel: EMI0002.0033 mit einem Halogen enthaltenden Phosphor derivat als Kondensationsmittel behandelt wird. Das neue Produkt schmilzt bei<B>96</B> bis <B>98 0 C.</B> Es ist unlöslich in Wasser, leicht löslich in Chloroform. Das Chlorhydrat, wel ches um<B>186 0</B> unter Zersetzung schmilzt, löst sich in Wasser bei gewöhnlicher Tem peratur bis zu etwa<B>1,5</B> %.TJNTERANSPRüCEE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentansprudh, dadurch gekennzeichnet, dass in Gegenwart von Lösungsmitteln gearbeitet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in Gegenwart von solchen neutralen Lö sungsmitteln gearbeitet wird, in welchen das Ausgangsmaterial und auch das Kon densationsmittel löslich sind. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass als Kondensationsmittel Phosphoroxy- chlorid verwendet wird. 4.Verfahren nach Patentanspruch und Unter- ausprüchen <B>1-3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass bei erhöhter Temperatur gearbeitet wird. <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen<B>1-3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung zunächst bei gewöhn licher Temperatur durchgefübrt und hier auf bei erhöhter Temperatur zu Ende ge führt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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