CH157794A - Fernsprechanlage mit mehreren Vermittlungsstellen. - Google Patents

Fernsprechanlage mit mehreren Vermittlungsstellen.

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CH157794A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/58Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party

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Description


  Fernsprechanlage mit mehreren Vermittlungsstellen.    Vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf  eine Fernsprechanlage mit     .mehreren    Ver  mittlungsstellen und besteht darin, dass über  einzelne der     Verbindungseinrichtungen    einer       Vermittlungsstelle,    .durch die interne Ver  bindungen hergestellt werden, bei von einer  andern     Vermittlungsstelle    ankommenden  Verbindungen der Einstellweg und über an  dere dieser     Verbindungseinrichtungen    der  Sprechweg verläuft.  



  In der Zeichnung ist ein Teil eines Aus  führungsbeispiels einer Anlage nach der  Erfindung dargestellt, und zwar ist hier eine       Nebenstellenanlage    gezeigt, welche     Anschluss     an ein öffentliches Amt hat.  



  <I>1.</I>     Herstellung   <I>einer</I>     internen        Verbind2sng.     Wünscht zum Beispiel der Teilnehmer       N1    der     Nebenstellenanlage    eine     Verbindung     mit irgendeinem Teilnehmer der eigenen  Vermittlungsstelle, so wird durch Abnehmen  des Hörers folgender Stromkreis hergestellt:    Erde, Kontakt     lt    über Teilnehmerschleife  des Teilnehmers     N1,        Widerstand        Wil,    Kon  takt 2t,     Schaltarm    c des Leitungswählers  <I>LW</I> in Stellung O, Wicklung<I>I</I> des Relais  V,     Batterie,    Erde.

   In diesem Stromkreis  spricht das Relais     V    an und bewirkt durch  Schliessen des Kontaktes 3v die Einschaltung  des Drehmagnetes<I>DAS</I> des Anrufsucher  A<B><I>S</I></B> über: Erde,     Relaisunterbrecher        RU,    Kon  takte     25t,   <I>3v,</I> 5s, Drehmagnet<I>DAS,</I> Bat  terie, Erde.

   Durch den Drehmagneten     wird     der Anrufsucher AS solange     fortgeschaltet,     bis folgender     Stromkreis    für die Wicklung 1  des Relais     S    zustande kommt: Erde, Kon  takt lt über Teilnehmerschleife     N1,    Schalt  arm<I>b</I> des Anrufsuchers<I>AS,</I> Kontakte     6t,     <I>7r, W</I>icklung 1 des Relais     S,    Batterie, Erde.  Durch Relais     S,    welches anspricht, wird ein  mal der Drehmagnet DAS des Anrufsuchers  <I>AS</I> durch Öffnen des Kontaktes 5s stillge  setzt. Durch Schliessen des Kontaktes 8s  werden die Relais TI bis T4 über: Erde,      Kontakt 8s, Relais TI bis T4 nach Batterie,  Erde erregt.

   Durch die Relais     TI    bis T4  werden sämtliche     t-Kontakte    betätigt, wo  durch die Anrufstromkreise (Stromkreis des  Relais     V)    sämtlicher Teilnehmer, zum Bei  spiel der Teilnehmer N,     N1,    N2 an den Kon  takten lt, 2t, 9t und 10t, unterbrochen wer  den. Hierdurch ist die Einrichtung für  sämtliche weiteren Teilnehmer gesperrt.  



  Nach Ansprechen der Relais     T1    bis T4  wird das Relais     V    über: Erde, Wicklung       III    des Relais     ,S',    Kontakt 17t, Schaltarm  c des Leitungswählers<I>LW</I> in .Stellung 0,  Wicklung 1 des Relais     V,    Batterie, Erde wei  ter erregt gehalten.  



  Der Speisestromkreis des anrufenden  Teilnehmers     N1    verläuft nun über:     Erde.     Kontakt 11t, Wicklung     II    des Relais     S,    Kon  takt 12r, Wicklung Il des- Differenzrelais  X, Schaltarm<I>a</I> des Anrufsuchers<I>AS</I> zum  Teilnehmer     N1,        Schaltarm    b des Anruf  suchers AS, Wicklung I des Differenzrelais  X, Kontakt<I>7r,</I> Wicklung<I>I</I> des Relais     S,     Batterie, Erde.  



  Zwecks Einstellung des Leitungswählers  LW sendet nunmehr der Teilnehmer Strom  stösse aus. Entsprechend dieser Stromstösse  wird Relais     S    stromlos und betätigt den  Drehmagneten     DLW    des Leitungswählers  über folgenden Weg: Erde, Kontakte     13jaII;     14t,, 15s, Wicklung     I1    des Relais V, Kon  takt     16v,    Drehmagnet     DLW    des Leitungs  wählers<I>LW,</I> Batterie, Erde. Der Leitungs  wähler<I>LW</I> wird auf den     bestimmten    Kon  takt eingestellt. Nur während der Strom  stossgabe bleibt das Relais     V    noch im Strom  kreis des Drehmagnetes erregt.

   Relais     V     fällt nach der     Stromstossgabe    ab, da der  Stromkreis über die Wicklung 1 des Relais       V    durch     Weiterschalten    des     Schaltarmes    c  vom Leitungswähler<I>LW</I> unterbrochen ist.

    Der gewünschte Teilnehmer wird über fol  genden     -VVeg    gerufen: Erde, Kontakt 1 lt,  Wicklung     1I    des Relais S, Kontakt     12r,     Wicklung     II    des Relais X, Kontakt 18p,  Schaltarm a des Leitungswählers     LTY    zum  gewünschten Teilnehmer, Schaltarm b des       Leitungswählers   <I>LW,</I> Kontakt     19u,    Wick-         lung    1 des Relais<I>U,</I> Kontakt<I>20v,</I> über den  Kontakt     4sek,    welcher alle     vier    Sekunden  geschlossen wird, zur     Rufstromquelle        R.Q.     



  Meldet sich der gewünschte Teilnehmer,  so wird das Relais U in .der Rufpause, in  der die Wicklung 1 des Relais U über dem  in Ruhestellung befindlichen Kontakt     4sek     und Widerstand     Wi3    an     Batterie    liegt, er  regt und bewirkt durch Öffnen des Kon  taktes     19u    und Schliessen des Kontaktes 21c       Durchschaltung    der Sprechleitung     und    Un  terbrechung des Rufstromkreises.

   Das Re  lais U wird über die     II.    Wicklung gehalten,  und zwar in folgendem Stromkreis: Erde,  Kontakt     22t.,    Wicklung     Il    des Relais<I>U,</I>  Kontakt     23z,    Kontakt 24v, Drehmagnet       DLTY    des Leitungswählers     _LTV,    Batterie,  Erde. In diesem Stromkreis wird der Dreh  magnet     LLTV    nicht betätigt. Es ist nun  mehr die Sprechverbindung zwischen dem  anrufenden und dem gewünschten Teilneh  mer hergestellt.  



  Die hergestellte Verbindung wird fol  gender Weise ausgelöst: Legt der Anrufende  oder Angerufene seinen Hörer auf, so wird  das Relais S stromlos und bewirkt durch  Öffnen des Kontaktes 8s Abfall der Relais       TI    bis<I>T4.</I> Hierdurch werden sämtliche<I>t-</I>  Kontakte in die Ruhelage zurückgeführt.  Durch Schliessen des Kontaktes 25t wird  folgender Stromkreis für den Drehmagneten       DLW    des Leitungswählers hergestellt: Erde,       Relaisunterbrecher        RU,    Kontakt 25t, Schalt  arm c des Leitungswählers LW in Stellung  1 bis 1.0, Drehmagnet     DLW    des Leitungs  wählers, Batterie, Erde.

   Der Drehmagnet       DLW    wird solange betätigt, bis der Lei  tungswähler<I>LW</I> die Stellung 0 erreicht hat  und somit der vorgenannte Stromkreis unter  brochen wird. Am Kontakt 22t wird der  Haltestromkreis des Relais U unterbrochen.  Somit sind sämtliche Schaltmittel in der  Ruhelage, und es kann die Einrichtung für  eine neue Verbindung benutzt werden.  



  <I>2.</I>     Herstellung   <I>einer</I>     Amtsverbindzvng.     Wünscht zum Beispiel der Teilnehmer       N1    eine Verbindung mit dem Amt herzu-      stellen, so wird zunächst in gleicher Weise,  wie vorher beschrieben, die Einstellung des       Anrufsuchers    AS auf den anrufenden Teil  nehmer herbeigeführt. Ist dies erfolgt, so  drückt der Teilnehmer     Ni    vorübergehend  seine Taste T, wodurch in bekannter Weise  das im Speisestromkreis liegende Differenz  relais X erregt wird. Hierdurch wird  das Relais P über     folgenden    Weg erregt:  Erde, Kontakte 26t,<I>27r, 29x,</I>     32hII,    Wick  lung     Il    des Relais P, Batterie, Erde.

   Das  Relais     Pspricht    an und bereitet durch Kon  takt 31.p einen Erregerstromkreis für das  Relais H vor, der nach Beendigung des Ta  stendruckes und somit Öffnen des Kontaktes  <I>29x</I> über: Erde, Kontakt<I>26t, 27r,</I> Wicklung       II    des Relais H,     Wicklung   <I>I</I> des     Relais    P,  Kontakte 31p,     32hII,    Wicklung 11 des Re  lais P, Batterie, Erde verläuft. Das Relais  H ist ein Stufenrelais, das in letztgenanntem  Stromkreis in erster und zweiter     Stufe    er  regt wird.  



  Es sei bemerkt, dass das Relais H alle  mit I bezeichneten Kontakte nur in erster,  alle mit     I1    bezeichneten Kontakte in zwei  ter und alle mit<I>I</I>     +        II        bezeichneten    Kon  takte in erster und zweiter Stufe betätigt.  



  Durch Öffnen des Kontaktes     32hII    und       Schliessen    des Kontaktes     30hII    erfolgt die  Herstellung eines Haltestromkreises für die  Relais P und H über: Erde, Kontakte 26t,  <I>27r,</I> Wicklung     II    des Relais H, Wicklung<I>T</I>  des Relais P, Kontakte 31p,     30hII,    Wick  lung<I>I</I> des Relais<I>H,</I> Batterie, Erde. Durch  Relais P erfolgt die Umschaltung. der den  Anrufsucher A<B>S</B> und den Leitungswähler  LW verbindenden Leitung auf die Leitung  zum Amt     zA,    und zwar durch     Öffnen,    der  Kontakte 34p und 18p und Schliessen der  Kontakte 35p und 36p. .  



  Der Anruf des Amtes erfolgt durch Re  lais H.  



  Es werden nämlich, wie bereits beschrie  ben, nach Einstellung des Anrufsuchers AS  das Relais     S    und bei kurzem Drücken der  Taste T1 die Relais X, P und H erregt.  Durch Relais     S    und H wird über die Kon-         takte    37s,     38hI,    Relais     Dr    eine Brücke     zwi-          sehen    die Adern der Amtsleitung gelegt, über  welche ausser dem Anrufrelais im Amt das  Relais     Di     anspricht. Durch dieses Relais     Dr     wird die Amtsleitung an den Kontakten       39dr    und     40dr    durchgeschaltet.  



  Die Einstellung der Wähler im Amt er  folgt in bekannter Weise durch das Speise  brückenrelais     S.        Stromstosskontakt    ist in die  sem Falle der Kontakt 37s. Nach erfolgter       Einstellung    der Wähler im Amt können  beide Teilnehmer miteinander sprechen.  



  <I>3. Herstellung einer</I>     Rückfrageverbindung     <I>während</I>     eines-        Amtsverbindung.     Wünscht der Teilnehmer während des  Amtsgespräches mit einem andern Teilneh  mer der     Nebenstellenzentrale    Rückfrage zu  halten, so drückt er nochmals vorübergehend  die Taste T, wodurch das Differenzrelais X  erregt wird. Durch Öffnen des     Kontaktes     33x und Schliessen des Kontaktes     29x    wird  die Wicklung I des Relais P und Wicklung  Il des Relais H kurzgeschlossen.

   Das Re  lais P fällt ab und öffnet am Kontakt 31p  auch den Haltestromkreis des Relais H über  die Wicklung     1I    des Relais<I>H.</I> Das Relais  H wird aber über: Erde, Kontakte 26t, 27v,  29x,     30hII,        Wicklung    1 des Relais H, Bat  terie, Erde und über: Erde, Kontakt 26t.  Widerstand     TVi4,    Kontakt<I>55h 1</I>     -f-   <I>Il,</I>  Wicklung 1 des Relais H, Batterie, Erde  erregt gehalten.

   Das Relais H betätigt nach  Beendigung des Tastendruckes und somit  Öffnen des ersten Stromkreises für Relais  H am Kontakt 29x nur die Kontakte     in:     erster Stufe, also alle mit<I>I</I> und I     -i-   <I>11</I>  bezeichneten     h-Kontakte.    Durch Öffnen der  Kontakte 35p     und    36p und Schliessen der  Kontakte 18p und 34p ist der anrufende  Teilnehmer auf die Leitung zum Leitungs  wähler     LTV    umgeschaltet und kann, wie  bereits vorher beschrieben, irgend einen Teil  nehmer der     Nebenstellenanlage    anrufen.

    Während der     Rückfrageverbindung    ist zwi  schen der     Amtsleitung    die Haltebrücke über  die Kontakte 37s,     38hI    und die Drossel     Dr     hergestellt.      Will sich nach erfolgter     Rückfragever-          bindung    der anrufende Teilnehmer     N1    wie  der auf die Amtsleitung schalten, so erfolgt  die Rückumschaltung auf folgende Weise:  Durch kurzen Tastendruck wird wieder Re  lais X erregt, das durch Schliessen des Kon  taktes<I>29x</I> die Wicklung     I1    des Relais P  einschaltet. Das Relais P schaltet, wie be  reits beschrieben, um auf Amtsleitung und  erregt     Relais    H in zweiter Stufe.

   Der Dreh  magnet     DLW    des Leitungswählers<I>LW</I> er  hält vom     Relaisunterbrecher        RU    über: Erde,       Relaisunterbrecher,    Kontakte 56x,     57hII,     Schaltarm d des Leitungswählers in Stellung  l-10, Drehmagnet     DLW,    Batterie, Erde  solange Stromstösse, bis der Leitungswähler  <I>LW</I> die Stellung 0 erreicht hat und' somit  der letztgenannte Stromkreis unterbrochen  ist.  



  Will dagegen der Teilnehmer<B>NI</B> die  Amtsverbindung dem Teilnehmer überwei  sen, mit dem er Rückfrage gehalten hat, so  ist es erforderlich, dass der Teilnehmer     N1     die Taste     T1    längere Zeit drückt. Hierdurch  wird das Relais X längere Zeit erregt, so  dass das.     Thermorelais        Th    über Kontakt     41x     anspricht und somit der     Kontakt        42th   <I>ge-</I>  schlossen wird. Es kommt ein Stromkreis  für das Relais R zustande, und zwar über:  Erde,     Kontakte    41x,     42th,    Relais     R,    Batterie,  Erde.

   Durch Schliessen des Kontaktes 43r  wird, nachdem durch Öffnen der Kontakte  12r und 7r das Relais     S        abgefallen    ist, über:  Erde, Kontakte     44t,    43r, 45s, Relais     B,     Batterie, Erde das Relais     R    gehalten. Die  Relais     TI-T4    werden bei Abfall des Re  lais     S    und somit Öffnen des Kontaktes 8s  über den Kontakt     49r    erregt gehalten, wäh  rend die     Amtsverbindung        unabhängig    vom  Kontakt 37s über Kontakt     53h1I    gehalten  wird.

   Am Kontakt 46r     wird    folgender  Stromkreis für den Drehmagneten<I>DAS</I> des  Anrufsuchers hergestellt: Erde, Relaisunter  brecher     .BU,    Kontakte 46r, 5s, Drehmagnet  <I>DAS</I> des Anrufsuchers AS,     Batterie,    Erde.

    Der     Drehmagnet   <I>DAS</I> betätigt den Anruf  sucher<I>AS,</I> also einen Wähler mit freier  Wahl,     nun    solange, bis folgender     Stromkreis       für das Relais     S    über die Wicklung I zu  standekommt: Erde, Batterie, Wicklung 1  des Relais     S,    Kontakt 47r, Schaltarm c des  Anrufsuchers AS in der Stellung des Rück  frageteilnehmers (zum - Beispiel 3), Schalt  arm r, des Leitungswählers LW, gleichfalls  in der Stellung des     Rückfrageteilnehmers    3,  Leitung 48, Kontakt     17t.,    Wicklung     III    des  Relais     S,    Erde.

   Durch Öffnen des Kontaktes  5s     wird    der Stromkreis des Drehmagnetes  <I>DAS</I> des Anrufsuchers AS unterbrochen. Es  ist also der Anrufsucher auf den Teilnehmer  eingestellt, mit dem der     Teilnehmer   <B>NI</B> eine  Rückfrage gehalten hat. Durch Schliessen  des Kontaktes 54s wird das Relais P über:  Erde, Kontakte 26t, 28r, 54s,<I>33x,</I>     32h11,     Wicklung     II    des Relais P, Batterie, Erde  erregt.

   Es erfolgt an den Kontakten 35p  und 36p die Umschaltung auf die Amtslei  tung, während durch Schliessen des Kontak  tes 31p das Relais H in zweiter Stufe er  regt     wird.    Über den Kontakt     30hII        wird     dann ein Haltekreis für die Relais P und  H hergestellt, wenn nach Öffnen des Strom  kreises für das Relais     R    am Kontakt 45s  das Relais R abfällt. Der Haltekreis für die  Relais P und H verläuft dann über: Erde,  Kontakte 26t,     9-7r,    Wicklung     II    des Relais  <I>H,</I> Wicklung<I>I</I> des Relais P, Kontakte 31p,       30hII,    Wicklung<I>I</I> des Relais<I>H,</I> Batterie,  Erde.

   Ist der Teilnehmer, mit dem eine  Rückfrage gehalten ist, an die Amtsleitung  angeschaltet, so erfolgt Auslösung des Lei  tungswählers auf folgende Weise: Beim     An-          sprechen.von    Relais P     wird,    wie oben er  wähnt, das Relais H in zweiter Stufe erregt.  Bei eingestelltem Leitungswähler wird dann  über: Erde,     Relaisunterbrecher        RU,    Kon  takte 56x und     57hII,        Schaltarm    d des Lei  tungswählers in Stellung 1-10, Drehmagnet       DLW,    Batterie, Erde der Drehmagnet     DLW     solange betätigt, bis der Leitungswähler die  Stellung 0 erreicht hat.  



  <I>4.</I>     Anlcommende        Amtsverbindungen.     Kommt ein Anruf vom Amt an, so wird  das Anrufzeichen AZ, zum Beispiel ein  Wecker, in üblicher Weise durch den vom      Amt kommenden Rufstrom betätigt. Dieses  Anrufzeichen AZ ist zum Beispiel in dem  Raum des Teilnehmers N, welcher für die  Vermittlungsarbeit ankommender Verbindun  gen vorgesehen ist, angeordnet.     Durch    Ab  heben des Hörers an der Sprechstelle N  wird der Anrufsucher AS veranlasst, sich in  der schon beschriebenen Weise auf den Teil  nehmer N einzustellen. Nach .der Einstel  lung des Anrufsuchers AS wird die Taste T  vorübergehend gedrückt und somit in glei  cher Weise, wie schon beschrieben, das Diffe  renzrelais X erregt.  



  Relais X bewirkt durch Schliessen des  Kontaktes 29x Ansprechen von Relais P im  Stromkreis: Erde, Kontakte 26t, 27r, 29x,       321tII,    Wicklung 11 des Relais P, Batterie,  Erde. Das Relais P     bewirkt    die Umschaltung  auf die Amtsleitung und die Sprechstelle N  ist nunmehr in der Lage, die Wünsche des  anrufenden Amtsteilnehmers entgegenzuneh  men. Das Gespräch zu dem gewünschten  Teilnehmer     wird    auf folgende Art und Weise  weitergeleitet:  Nachdem die Sprechstelle N den ge  wünschten Teilnehmer erfahren hat, drückt  sie erneut kurz die Taste T, wodurch in der  schon beschriebenen Weise die Rückumschal  tung von der Amtsleitung auf den Leitungs  wähler     L617    erfolgt.

   Zwecks Herstellung des  Einstellweges     wird    der     Leitungswähler        LW     durch die Sprechstelle N auf den gewünsch  ten Teilnehmer eingestellt. Der Einstellweg  wird auch wie bereits     beschrieben    zur Her  stellung von     Rückfrageverbindungen    benutzt.

    Meldet sich der angerufene Teilnehmer und  erhält dieser von der Sprechstelle     N    mitge  teilt, dass er vom Amt     gewünscht    wird, so  drückt die Sprechstelle<I>N</I> die Taste<I>T</I> län  gere Zeit, wodurch veranlasst wird,     dass    sich  der Anrufsucher AS, also ein Wähler mit  freier Wahl über welchen die die Amtsver  bindungen entgegennehmende Sprechstelle N  mit der anrufenden Amtsleitung     -verbunden     war, auf den durch den     Leitungswähler    LW  gekennzeichneten Kontakt der gewünschten  Sprechstelle eingestellt.

   Nach erfolgter Ein-         stellung    und     Ansprechen    des Relais S wird  das Relais P erregt, das durch Öffnen der  Kontakte     1$p    und 34p und Schliessen der  Kontakte 35p und 36p die Umschaltung auf  die Amtsleitung herbeiführt. Die einzelnen  Schaltvorgänge sind die gleichen, wie bei der       Übernahme    eines Amtsgespräches durch  einen     Rückfrageteilnehmer    beschrieben.  



  Es verläuft also, wie aus vorstehendem  hervorgeht, über den Leitungswähler<I>LW</I> der  Einstellweg, und der     Sprechweg    für die  Amtsverbindung über den Anrufsucher<I>AS.</I>  



  In der Anlage können auch Teilnehmer  verschiedener Verkehrsberechtigung vorge  sehen     sein.    Durch jeden für Amtsverbin  dungen berechtigten Teilnehmer kann der  Einstellweg und Sprechweg hergestellt wer  den. Die Herstellung einer Amtsverbindung  für hierzu nicht berechtigte Teilnehmer ist  in jedem Fall verhindert. In abgehender       Richtung    ist die Herstellung einer Amtsver  bindung dadurch verhindert, dass der Teil  nehmer, zum Beispiel N2, welcher keine     Be-          rechtigung    hat, mit den Teilnehmern des  Amtes zu sprechen, eine     Erdungstaste    nicht  besitzt. Er kann also aus diesem Grunde  die     Umschaltung    auf die Amtsleitung nicht  vornehmen.  



  Bei ankommendem Verkehr ist die Her  stellung einer Amtsverbindung zu einem  nicht berechtigten Teilnehmer dadurch ver  mieden, dass der Prüfstromkreis des Relais     S     über die Schaltarme C des Anrufsuchers     .4S     und     Leitungswähler    LW nach Kennzeich  nung des Teilnehmers durch Einstellen des  Leitungswählers<I>LW</I> und Einstellen des An  rufsuchers AS auf den gekennzeichneten  Teilnehmer (durch längeres Drücken der  Taste T) nicht zustande kommen kann, da  bei. nicht berechtigten Teilnehmern die Ver  bindung zwischen den Kontakten der     c-          Schaltarme    vom Anrufsucher<I>AS</I> und Lei  tungswähler<I>LW</I> an den     Anschlussstellen     50/51 unterbrochen ist.

   Eine Rückfrage wäh  rend eines Amtsgespräches durch die Sprech  stelle N oder einer andern für Amtsverbin  dungen berechtigten Stelle zu einem für      Amtsverbindungen nicht berechtigten Teil  nehmer ist jedoch, wie aus vorstehendem  hervorgeht, möglich, da ja eine Verbindung  mit dem nichtberechtigten Teilnehmer über  den Leitungswähler     LW    hergestellt werden  kann.  



  Erfolgt ein Anruf während eines beste  henden Gespräches, so ist die Sprechstelle N  durch Umlegen     ihres    Schalters     MK    in der  Lage, das bestehende Gespräch mitzuhören  und die sprechenden Teilnehmer von dem  Vorliegen eines Amtsanrufes zu informieren.  



  Die     Anschaltung    der Sprechstelle     N    beim  Bestehen eines Gespräches durch     Umlegen    des  Schalters     MK    erfolgt unter Umgehung der  Schaltarme<I>a</I> und b des Anrufsuchers<I>AS.</I>  



  An Stelle des Amtszeichens AZ in Ge  stalt eines Weckers kann auch ein Relais  vorgesehen sein, das einmal eine Signalein  richtung an der Sprechstelle N einschaltet  und ferner durch Schliessen eines     Kontaktes          52az    die Induktionswicklung J einer Signal  einrichtung an die Wicklung     S'3    anschaltet,  wodurch ein Signal über die Speisebrücke  induktiv übertragen, einem sprechenden  Teilnehmer übermittelt wird, der in der glei  chen Weise, wie vorher für den Teilnehmer  N beschrieben, nach der Umschaltung auf die  Amtsleitung ein ankommendes Amtsgespräch  entgegennimmt und auch auf andere Teil  nehmer umschalten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernsprechanlage mit mehreren Vermitt lungsstellen, dadurch gekennzeichnet, dass über einzelne (LTV) der Verbindungseinrich tungen einer Vermittlungsstelle, durch die interne Verbindungen hergestellt werden, bei von einer andern Vermittlungsstelle ankom menden Verbindungen der Einstellweg und über andere<I>(AS)</I> dieser Verbindungsein richtungen der Sprechweg verläuft. UNTERANSPRÜCHFi 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei ankommenden Ver bindungen durch Einstellen des Leitungs wählers für interne Verbindungen der gewünschte Teilnehmer gekennzeichnet und hierauf die Sprechverbindung über den für interne Verbindungen vorgese henen Wähler mit freier Wahl (AS) her gestellt wird. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Herstellung des Ein stellweges und des Sprechweges durch die ankommende Anrufe entgegennehmende Sprechstelle (N) erfolgt. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Schaltmittel (X) vorge sehen sind, welche in Abhängigkeit der Betätigungsart die Herstellung des Ein stellweges oder des Sprechweges veran lassen. 4.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Herstellung von Rückfrageverbindungen über den Einstell weg erfolgt. 5. Anlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstellweg und Sprechweg von jeder zur Herstellung von Verbindungen zu einer andern Vermitt lungsstelle berechtigten Stelle hergestellt werden kann. 6. Anlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstellweg zu jeder Sprechstelle hergestellt werden kann. i .
    Anlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprechweg nur zu Sprechstellen, welche für Verbindun gen mit Teilnehmern anderer Vermitt- lungsstellen berechtigt sind, hergestellt werden kann.
CH157794D 1930-09-22 1931-08-15 Fernsprechanlage mit mehreren Vermittlungsstellen. CH157794A (de)

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