CH161565A - Verfahren zur Herstellung von 4-Amino-2 . 5-dimethoxy-diphenyl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4-Amino-2 . 5-dimethoxy-diphenyl.

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CH161565A
CH161565A CH161565DA CH161565A CH 161565 A CH161565 A CH 161565A CH 161565D A CH161565D A CH 161565DA CH 161565 A CH161565 A CH 161565A
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dimethoxy
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren     zur    Herstellung von     4-Amino-2    .     ö-climethogy-diphenyl.       Es wurde gefunden, dass die     Nitrierung     von 2 .     5-Dialkoxydiphenylen    oder ihren     Sub-          stitutionsprodukten    mit freier     4-Stellung    in  glatter Reaktion mit sehr guten Ausbeuten  zu     11Tononitro-2.        5-dialkoxy-dipherrylen    führt,  die durch Reduktion in der üblichen Weise,  beispielsweise durch     Wasserstoff    bei Gegen  wart von Katalysatoren, Eisen, Zink und  Zinn bei Gegenwart von Säuren,

       Aluminium-          Amalgam,        Natriumsulfhydrat        (NaSH)        etc.,     in     Amino-2.5-dialkoxy-diphenyle    übergehen.  Dieses Ergebnis war in keiner Weise vor-         auszusohen,    vielmehr musste nach den bei  der     Nitrierung.des        Diphenyls        (vergl.    z.

   B.     Ind.     und engt.     Chem.    22 [1930], Seite 31;     Journ.          Chem.        Soe.    London [1926], Seite 1239) ge  wonnenen Erfahrungen angenommen werden,  dass bei einem unsymmetrischen, im einfach  sten Falle 2.     5-disubstituierten,        Diphenyl    die  Stellungen 2'-, 4'-, 4- und 6- in gleicher  Weise der Substitution zugänglich seien.  Wahrscheinlich kommt den neuen Verbin  dungen die Konstitution von     4-Nitro-        bezw.          4-Amino-2.5-dialkoxy-diphenylerr    zu.

    
EMI0001.0032     
    In analoger Weise erhält man aus     Dipheny-          len,    die in 2.     5-Stellung    durch     Aralkyloxy-          gruppen    substituiert sind, die 4-Nitro-2.5-         diaralkyloxy-diphenyle    und die entsprechen  den -     4-Amino-2    .     5-diaralkyloxy-diphenyle.     



  Zur Darstellung der als Ausgangsmate-           rialien    verwandten Äther der     2.5-Dioxy-          diphenyle    werden die nach der deutschen  Patentschrift Nr. 508395 leicht erhältlichen       Phenylchinone    reduziert     (vergl.        Borsche,    An  nalen 312 1900], Seite 221)

   und die ge  bildeten     Phenylhydrochinone    in der üblichen  Weise     veräthert.    '  Die nach dem vorliegenden Verfahren  erhältlichen     2.5-disubstituierten        4-Amino-          diphenyle    und ihre     Substitutionsprodukte    sind  wertvolle Zwischenprodukte für die Herstel  lung von Farbstoffen.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung von     4-Amino-          2.        5-dimethoxydipheiiyl,    welches dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man 2.     5-Dimethoxy-          diphenyl    nitriert und das erhaltene     4-Nitro-          2.        5-dimethoxydiphenyl    reduziert.

      <I>Beispiel:</I>    214 Gewichtsteile     2.5-Dimethoxydiphenyl     (Schmelzpunkt: 42   C, Siedepunkt: 180   C  unter einem Druck von 10 mm     Hg)    werden  mit 250     Volumteilen    Eisessig verrührt, dazu  werden ohne Kühlung 75     Volumteile    Salpeter  säure vom     spezifischen    Gewicht 1,4 zugesetzt.  Unter kräftiger Selbsterwärmung erfolgt die       Nitrierung;    beim Erkalten erstarrt das Re  aktionsgemisch zu einem dicken Kristallbrei.  Die Nitroverbindung wird durch Absaugen  und Nachwaschen mit Methanol von der       Mutterlauge    befreit. Nach dem Trocknen  erhält man 230-240 Gewichtsteile eines  gelben Produktes vom Schmelzpunkt 101  bis 103  .

   Durch Umkristallisation des Roh  produktes aus Eisessig erhält man gelbe  Nadeln vom Schmelzpunkt 102-103  ; dem  nach ist das Rohprodukt bereits rein und  einheitlich. Die. Analyse ergibt Werte, die  auf ein einheitlich. stim  men. (Berechnet N 5.41; gefunden N 5.64).  Dasselbe Produkt wird auch erhalten,  wenn man das 2.     5-Dimethoxydiphenyl    mit  der dreifachen Menge Salpetersäure vom spe-         zifischen    Gewicht 1,2 in der Kugelmühle  behandelt.  



  259 Gewichtsteile     4-Nitro-2.        5-dimethoxy-          diphenyl    werden mit 1000     Volumteilen    Al  kohol und einem auf Bimsstein niederge  schlagenen Nickelkatalysator (2,5-5     gr    ak  tives Nickel) in einem liegenden Rührauto  klaven mit Wasserstoff unter Druck behan  delt. Die Reduktion geht unter lebhafter Er  wärmung vor sieh. Wenn die Wasserstoff  aufnahme beendigt ist, wird der     Autoklaven-          inhalt    heiss vom Katalysator abgesaugt und  die erhaltene Lösung der Base durch Ab  kühlen zur     Kristallisation    gebracht. Durch  Einengen der Mutterlange erhält man weitere  Kristallisationen.

   Man erhält 200-210 Ge  wichtsteile Rohprodukt. Durch     Umkristalli-          sieren    lässt sich der Schmelzpunkt der Base  nicht mehr steigern, sie ist also rein. Die  Aufarbeitung der alkoholischen Reduktions  lösung kann auch in der Weise erfolgen,  dass man den     .Alkohol        abdestilliert    und die  zurückbleibende Base im Vakuum destilliert.  



  Die so erhaltene neue Base kristallisiert  aus Alkohol in weissen Blättchen vom Schmelz  punkt 89   C. Sie bildet ein gut kristalli  sierendes Chlorhydrat und lässt sich leicht       diazotieren.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 4-Amino. 2 . 5-dimethoxydiphenyl, dadurch gekennzeich net, dass man 2.5-Dimethoxydiphenyl nitriert und das erhaltene 4-Nitro-2. 5-dimethoxydi- phenyl reduziert. Die so erhaltene neue Base -kristallisiert aus Alkohol in weissen Blättchen vom Schmelz punkt 89 C. Sie bildet ein gut kristalli sierendes Chlorhydrat und lässt sich leicht diazotieren.
CH161565D 1931-06-24 1932-06-21 Verfahren zur Herstellung von 4-Amino-2 . 5-dimethoxy-diphenyl. CH161565A (de)

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