CH166669A - Verfahren zur Herstellung eines Anthrachinonküpenfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Anthrachinonküpenfarbstoffes.

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CH166669A
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anthraquinone
vat dye
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benzoylamino
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B5/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more heterocyclic rings with or without carbocyclic rings

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Description


  verfahren zur Herstellung eines     Anthrachinonküpenfarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man einen       Anthrachinonküpenfarbstoff    herstellen kann,  wenn man     1-Benzoylamino-8-halogen-arithra-          chinon    durch Einwirkung     halogenierender     Mittel in das     1-Benzoylamino    - 4. 8 -     dihalogen-          anthrachinon    überführt, hierauf 1     Mol    dieses  Produktes mit 2     Mol    1.

       5-Monobenzoyldiamino-          anthrachinon    umsetzt und endlich auf das  erhaltene Produkt Kondensationsmittel ein  wirken lässt.  



  Der so erhaltene     Anthrachinonküpenfarb-          stoff    stellt ein dunkles Pulver dar, das Baum  wolle aus der     Küpe    in braunen Tönen von  hervorragender Echtheit färbt.  



  <I>Beispiel:</I>  100 Teile     1-Benzoylamino-8-chloranthra-          chinon    werden in 300 Teilen Nitrobenzol  suspendiert. Hierauf werden bei<B>50-600</B> 150  Teile     Sulfurylchlorid        zutropfen    gelassen. Nach  20-24     stündigem    Rühren bei 60-70" wird  der Kristallbrei abgesaugt, mit wenig     Nitro-          benzol    und hierauf mit Alkohol gewaschen.

      Das erhaltene     1-Benzoylamino-4.        8-dichlor-          arithrachinon    löst sich in kochendem Alkohol  und Eisessig schwer, ist dagegen in heissem  Nitrobenzol sehr leicht löslich und kristalli  siert daraus in sehr feinen gelben Nadeln  vom F. 213-214  . Diese lösen sieh in kon  zentrierter Schwefelsäure mit roter Farbe;  beim Erwärmen der schwefelsauren Lösung  auf etwa 100   tritt unter Gelbfärbung Ab  spaltung des     Benzoylrestes    ein.  



  Eine Mischung von 8 Teilen     1-Benzoyl-          amino-4.8-dichloranthrächinon,    15 Teilen  1.     5-Monobenzoyldiamino    -     anthrachinon,    0,4  Teilen     Kupferazetat,    6 Teilen wasserfreiem       Natriumazetat    und 200 Teilen Naphthalin  wird während 6 Stunden rückfliessend ge  kocht und hierauf noch warm mit dem glei  chen Volumen Chlorbenzol langsam verdünnt.  Bei     70-80"    wird filtriert, mit Chlorbenzol,  Alkohol und Wasser gewaschen und das in  schwarzbraunen     Nädelchen    ausgeschiedene  Produkt getrocknet.

        58 Teile des so erhaltenen     Kondensations-          produktes    werden unter     Rühren    in eine unter  Kühlung hergestellte Schmelze von 30 Tei  len Aluminiumchlorid in 60 Teilen trockenem       Pyridin    bei 80-100 o eingetragen und wäh  rend 2 Stunden bei 150 o gehalten. Die dunkle  Schmelze wird dann in 1500 Teile Wasser,  das durch Zusatz von 150     Vol.    Teilen 30     %iger     Natronlauge alkalisch gemacht wurde, ein  getragen. Bei 40 o setzt man 25 Teile     Na-          triumhydrosulfit    zu und filtriert nach etwa  einer Viertelstunde die entstandene     Küpe    von  ungelösten Verunreinigungen ab.

   Durch Aus  blasen mit Luft wird der     Farbstoff    abge  schieden, filtriert, gewaschen und getrocknet.  Der Farbstoff kann durch Behandeln mit       Natriumhypochloritlösung    gereinigt werden.  



  Zu demselben Farbstoffe gelangt man,  wenn auf 1-     Benzoylamino    - 8 -     halogenanthra-          chinon    statt     Sulfurylchlorid    ein anderes ha  logenierendes Mittel, wie zum Beispiel Chlor  oder Brom, einwirken gelassen wird, oder  wenn als Kondensationsmittel statt Alumi  niumchlorid in Verbindung mit aromatischen  Basen,     Chlorsulfonsäure    oder Aluminium  chlorid in Verbindung mit Ammoniak be  ziehungsweise     Natriumchloridverwendet    wird.

Claims (1)

  1. PATEN'IAXSPRÜCII Verfahren zur Herstellung eines Anthra- chinonküpenfarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man 1- Benzoylamino - 8 - halogen- anthrachinon durch Einwirkung halogenieren- der Mittel in das 1-Beiizoylamino-4.8-diha- logenanthrachinon überführt, hierauf 1 Mol dieses Produktes mit 2 NIol 1.
    5-Monobenzoyl- diaminoanthrachinon umsetzt und endlich auf das erhaltene Produkt Kondensationsmittel einwirken lässt. Der so erhaltene Anthrachinonküpenfarb- stoff stellt ein dunkles Pulver dar, das Baum wolle aus der Küpe in braunen Tönen von hervorragender Echtheit färbt. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als halogenieren- des Mittel Sulfurylchlorid verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Kondensationsmittel Alumi niumchlorid in Verbindung mit Pyridin verwendet.
CH166669D 1932-09-15 1932-09-15 Verfahren zur Herstellung eines Anthrachinonküpenfarbstoffes. CH166669A (de)

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