CH166968A - Verfahren zur Darstellung von Mono-p-phenoxyphenyl-phosphorestersäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Mono-p-phenoxyphenyl-phosphorestersäure.

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CH166968A
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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  Verfahren zur Darstellung von     Hono-p-phenogyphenyl-phosphorestersäure.       Die Monoäther der     Dioxybenzole    der all  gemeinen Formel     CBH4(OH)OR,    wobei R ein       Aryl,        Aralkyl    oder ein     Alkyl    mit mehr als  4     Kohlenstoffatomen    bedeutet, sind bekannt  als äusserst starke Desinfektionsmittel (Klar  mann, Journal of     the        American        Chemical          Soc.    54,     1932,    Seite 1206).

   Sie sind aber  für den     innern    Gebrauch wenig geeignet,  weil sie in Wasser kaum löslich sind, ausser  ordentlich unangenehm schmecken und die  Schleimhäute des Mundes reizen.  



  Es wurde nun gefunden, dass die Salze  der sauren     Phosphorsäureester    dieser     Dioxy-          benzolmonoäther    nur einen ganz schwachen  Geschmack     beaitzen    und keinerlei reizende  Eigenschaften zeigen. Sie werden im Körper  langsam verseift.

   Man kommt zu den Salzen  der sauren     Phosphorsäureester,    indem man  die Monoäther der     Dioxybenzole    mit     Phos-          phoroxyhalogerrid    kocht, die entstandenen       Halogenide    der sauren     Phosphorsäureester     der     Dioxybenzolmonoäther    verseift und die    entstandenen freien sauren Phosphorsäure  ester der     Dioxybenzolmonoäther    durch Neu  tralisation in ihre Salze überführt.

   Zur Ge  winnung der     Halogenide    der sauren     Phos-          phor8äureester    der     Dioxybenzolmonoäther     verwendet man vorteilhaft Katalysatoren, wie       Phosphorpentachlorid    oder     Chinolin,    doch er  folgt die Reaktion auch ohne solche Kataly  satoren, wenn man das Erhitzen nur lange  genug fortsetzt.

   Je nach dem Verhältnis  zwischen dem     Ausgangsstoff    und dem zuge  setzten     Phosphoroxychlorid    entstehen die       Halogenide    der Monoester oder der     Diester.     Mit einem sehr grossen Überschuss an     Phos-          phoroxyhalogenid    erhält man praktisch nur  die     Halogenide    der Monoester.

   Bei der     Ver-          seifung    der Säurechloride erhält man, wenn  man nur mit warmem Wasser verseift, aus  den Halogeniden der Monoester die entspre  chenden     Monoestersäuren.    Verseift man da  gegen mit Alkali, so erhält man     Estersäuren     vom Typus der     Pyrophosphorsäure.    Von allen      so zugänglichen Substanzen sind die Salze  der     Monoestersäuren    wegen ihrer guten     Kri-          stallisierbarkeit    und der leichten     Isolierbarkeit     der     Zwischenstufen    die günstigsten.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Darstellung der Mono  p-phenoxyphenyl-phosphorestersäure, welches  dadurch gekennzeichnet ist, dass man     Hydro-          chinonmonophenyläther    mit     Phosphoroxyhalo-          geniden    kocht und das entstehende Säure  halogenid verseift. Durch die Gegenwart von  Katalysatoren wird die Bildung des     Säure-          chlorides    beschleunigt.  



  Die     Kono-p-phenoxyphenyl-phosphorester-          säure    kristallisiert in Blättchen vom Schmelz  punkt     127-1290.    Sie ist leicht löslich in  Wasser, Alkohol, Äther, heissem Benzol und       Toluol,    wenig löslich in kaltem Benzol, To  luol, Chloroform und     Tetrachlorkohlenstoff.     Ihr     Dinatriumsalz    ist leicht löslich in     Wasser.     Das     Hexamethylentetraminsalz    kristallisiert  in farblosen     Nädelchen.     



  Die neue Verbindung soll in Form ihrer  Salze als inneres Desinfektionsmittel     ver-          vvendet    werden.  



       Beispiel:     20 Teile     Hydrochinon-monophenyläther     werden mit 200 Teilen reinem, destilliertem       Phosphorogychlorid    100     Stunden    lang am       Rückfluss    gekocht. Nach     Abdestillieren    des  überschüssigen     Phosphoröxychlorids    destilliert  man im Vakuum weiter und erhält 28 Teile       Mono-p-        phenoxyphenylphosphorestersäuredi-          chlorid    vom Siedepunkt     206-2091    bei 11 mm  Druck.

   Die Verbindung schmilzt bei     531.     Zur gleichen Verbindung mit gleicher Aus  beute gelangt man, wenn man 20 Teile     Hy-          drochinonmonophenyläther    mit 200 Teilen       Phosphoroxychlorid    und 1 Teil     Phosphor-          pentachlorid        31/z    Stunden am     Rückfluss    kocht  und das entstandene Chlorid durch Destillieren  reinigt.  



  10 Teile des gewonnenen Säurechlorids  werden     mit    40 Teilen Wasser 3 Stunden bei  <B>600</B> gerührt. Nach dem Abkühlen wird die  entstandene     Mono-p-phenoxyphenyl-phosphor-          estersäure    durch Ausschütteln mit Äther    isoliert. Beim Verdampfen des Äthers hinter  bleibt sie als langsam erstarrendes Öl, das  aus Chloroform in Blättern vom Schmelzpunkt  127-129  kristallisiert.  



  Zur Gewinnung des     Dinatriumsalzes    der       Mono-p-phenoxyphenylphosphorestersäure    löst  man die gewonnene Säure in Alkohol und  versetzt mit     Natriumäthylat    in alkoholischer  Lösung bis zur Neutralisation. Das     Dinatrium-          salz    fällt sofort in kristallinischer Form aus.  Es ist in Wasser leicht löslich. Die wässerige  Lösung gibt mit     Ohlorcalcitim    eine Fällung  des schwer löslichen     Calciumsalzes    der Säure.  



  Das     Hexamethylentetraminsalz    wird ge  wonnen, indem man     äquimolekulare    Mengen       Hexamethylentetramin    und     Mono-p-phenoxy-          phenylphosphorestersäure    in warmem Alkohol  löst. Beim Erkalten kristallisiert das Salz  in Form von farblosen     Nädelchen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Mono-p- phenoxyphenyl-phosphorestersäure, dadurch gekennzeichnet, dass man Hydrochinonmono- phenyläther mit Phosphoroxyhalogeniden kocht und das entstehende Säurehalogenid verseift.
    Die Mono-p-phenoxyphenyl-phosphorester- säure kristallisiert in Blättchen vom Schmelz punkt 127-1290. Sie ist leicht löslich in Wasser, Alkohol, Äther, heissem Benzol und Toluol, wenig löslich in kaltem Benzol, To luol, Chloroform und Tetrachlorkohlenstoff. Ihr Dinatriumsalz ist leicht löslich in Was ser. Das Hexamethylentetraminsalz kristalli siert in farblosen Nädelchen. Die neue Verbindung soll in Form ihrer Salze als inneres Desinfektionsmittel ver wendet werden.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkung von Phosphoroxyhalogeniden in Gegenwart von Katalysatoren vorgenommen wird.
CH166968D 1932-05-14 1933-04-13 Verfahren zur Darstellung von Mono-p-phenoxyphenyl-phosphorestersäure. CH166968A (de)

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