CH168430A - Gleitverschluss für Kleidungsstücke aller Art und andere Gebrauchsgegenstände. - Google Patents

Gleitverschluss für Kleidungsstücke aller Art und andere Gebrauchsgegenstände.

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CH168430A
CH168430A CH168430DA CH168430A CH 168430 A CH168430 A CH 168430A CH 168430D A CH168430D A CH 168430DA CH 168430 A CH168430 A CH 168430A
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CH
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beads
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locking
fastener
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Inventor
Franze Johannes
Original Assignee
Franze Johannes
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/18Slide fasteners with a third member or members, other than the slider, connected to the edges of adjacent stringers when closed, e.g. third member moved into position by a slider

Landscapes

  • Slide Fasteners (AREA)

Description


      Gleitverschluss    für Kleidungsstücke aller Art und andere Gebrauchsgegenstände.    Es sind bereits Reissverschlüsse für Klei  dungsstücke wie Jacken und Gamaschen und  ferner für Handtaschen, Aktentaschen und  dergleichen bekannt. Bei diesen werden durch  einen     .Schieber    Metallglieder, die an den  beiden miteinander zu verbindenden     Ver-          schlussteilen    des betreffenden Gegenstandes  angebracht sind, miteinander in oder ausser  Eingriff gebracht, so     dass    sie entweder fest  aneinander hängen, also schliessen, oder von  einander getrennt, also geöffnet sind.

   Diese  Verschlüsse     haben    jedoch den schweren Nach  teil,     dass    sie leicht Beschädigungen ausgesetzt  und schwer auszubessern sind. Auch ihr  Aussehen gestattet nicht überall ihre Ver  wendung.  



  Demgegenüber betrifft die vorliegende       Erfindung    einen     Gleitverschluss    mit an     .den     Rändern des zu verschliessenden     Gegenstan-          .des    auf Wulsten gleitend geführten und  durch schmiegsame Mittel     miteinander    ver  bundenen, klammerartigen     Verschlussglie-          dern.    Dieser     Gleitverschluss    zeichnet sich da-    durch aus, dass die Wulste in der Querrich  tung nachgiebig und die     Verschlussglieder    so  ausgebildet und bemessen sind, dass sie die  Wulste beim Aufschieben dicht aneinander  legen und aneinander gedrückt halten.  



  Um     gegebenenfalls    die mit dem Verschluss  versehenen Teile vollkommen voneinander  trennen, also zum Beispiel eine Jacke völlig  öffnen zu können, kann der Wulst am einen  Rande am Anfang des Verschlusses geteilt  und der zur Aufnahme .der     Verschlussgiieder     bei geöffnetem     Vers.chluss    .dienende, abge  trennte Teil fest neben dem Anfang des  Wulstes am andern Rande angeordnet sein;  hierbei sind zweckmässig an diesem Rande  Mittel befestigt, mittelst welcher die beiden  Ränder in .der zum Schliessen erforderlichen  gegenseitigen Lage festgelegt werden können.

    Ferner kann eine besondere     Einrichtung    vor  gesehen sein,     mittelst    der man den Verschluss  zeitweilig ganz vom Kleidungsstück     trennen     kann,     beispielsweise    für     Reinigungs-    oder       Reparaturzwecke    oder dergleichen.      Auf der beiliegenden Zeichnung sind  einige beispielsweise Ausführungsformen des  Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.  



       Fig.    1 ist eine Vorderansicht eines     Jak-          kenteils    mit einem aussenliegenden     Gleitver-          schluss    in geöffnetem Zustand, und       Fig.    2 eine gleiche Ansieht desselben  Jackenteils bei geschlossenem Verschluss;

         Fig.    3 zeigt zwei     nebeneinanderliegende,     miteinander verbundene     Verschlussglieder,     und       Fig.    4 den untern Teil einer Jacke mit  einem aussenliegenden, völlig     trennbaren          Gleitverschluss;    hierbei ist in strichpunktier  ten Linien eine     Einrichtung    zum vollstän  digen Abnehmen des Verschlusses von der  Jacke eingezeichnet;

         Fig.    5 ist eine Teilansicht einer     Hand-          ta)sche    mit einem innenliegenden     Gleitver-          schluss    in halb geöffneter     Stellung;          Fig.    6 zeigt den gleichen Verschluss in  derselben Stellung von hinten gesehen;

         Fig.    7 zeigt den gleichen Verschluss in  einem Schnitt nach der Linie     VII-VI.I    der       Fig.    6, und       Fig.    8 ist eine Teilansicht einer geöff  neten Damenhandtasche mit einem innen  liegenden     Gleitverschluss,    bei dem die Wulste  für die     Verschlussglieder    über den einen Sei  tenrand der Tasche hinausgeführt sind.  



  Beim Ausführungsbeispiel mit aussen  liegendem     Gleitverschluss    nach     Fig.    1, 2 und  3     sind    die     beiden        miteinander    zu verbinden  den Teile<I>a', a"</I> einer Jacke an den Rändern  durch Einlegen je einer in der     Querrichtung          nachgiebigen    Schnur, einer Drahtlitze oder  dergleichen verdickt, derart, dass an den     Rän-          .dern        Wulste    b gebildet sind.

   Über die beiden  Wulste b sind dieselben umspannende, etwa  herzlinienförmig gestaltete, an der Spitze der  Herzlinie     offene        Verschlussglieder    e, c' ge  schoben. Ihre -Enden c" sind gut abgerundet,  um das Gewebe der Teile<I>a', a"</I>     bezw.    die  Wulste b nicht zu beschädigen und ein leich  tes Gleiten zu erreichen. Die an sich starren  Glieder sind so bemessen und ausgebildet,  ,dass sie die Wulste beim Aufschieben dicht  aneinander legen und aneinander gedrückt    halten. Die Glieder e, e' sind dabei mit sol  cher Reibung auf den Wulsten b geführt, dass  sie sich nicht von selbst auf ihnen verschie  ben können.

   Sie besitzen aussen nahe den  Enden kleine Ringösen d, in die rechts und  links je eine dünne     Kette    f eingehängt ist,  und zwar im vorliegenden Falle derart, dass  die Glieder e, c' bei gespannten     Ketten    f  ungefähr gleichen Abstand voneinander  haben und parallel zueinander sind. Auf  diese Weise kann das Kleidungsstück usw.  soweit     wie    nötig geschlossen werden und sind  die Ketten f bei geschlossenem Verschluss       (Fig.    2) vollständig gespannt.  



  Das unterste Glied     e'    an dem zugenähten  Ende des     iSühlitzes    der Jacke weist spitze  Enden auf, mittelst welcher es sich fest an  .den Wulsten b hält,     während    das     oberste     Glied mit einer als Schieber dienenden     Platte     g fest verbunden ist, die als Griff zum be  quemen Verschieben dieses Gliedes und damit  der übrigen Glieder c dient, und zwar     beim          iSchliessen    mittelst der     Ketten    f, beim     Öffnen     durch Aneinanderlegen der Glieder     c.    Gleich  zeitig kann die     Platte    als Verzierung ausge  bildet sein.

    



  An dem obersten, mit der Platte g ver  bundenen Glied können zwei einander gegen  überliegende     zangenbackenartige    Krallen an  geordnet sein,     -die    sich federnd an die Wulste  b legen. Die freien Enden der Krallen kön  nen sich bis an die Vorderseite der     Platte    g  erstrecken. Durch Zusammendrücken dieser  Enden spreizen die Krallen sich auseinander  und lassen sich von den Wulsten b frei  machen. Man erreicht so, dass der Schieber  leicht und ohne grossen Widerstand auf den  Wulsten bewegt werden, anderseits aber sich  keinesfalls von selbst auf ihnen verschieben  kann.  



  Die     Schieberplatte    g wie auch die Vorder  seite der Glieder     e,        e'    und die     Ketten    f  können verziert sein und statt der     Ketten    f  können andere Zugorgane     wie    Schnüre, Bän  der oder dergleichen in beliebiger Ausfüh  rung gewählt werden, um das Aussehen des  Verschlusses den verschiedensten     Zwecken     anzupassen.

   Geebenenfalls kann als Zug  <B>0</B>           organ    auch nur ein einziges entsprechend  breites Band verwendet werden, auf dessen  Rückseite die Glieder c, c' rechts und links  befestigt sind, so     dass    sie weder in geöff  netem noch in geschlossenem Zustande des       Kleidungsstückes    sichtbar sind. Dieses Band,  das übrigens beliebig verziert oder     gefärbt          sein    kann, überdeckt dann den     Versehluss     vollkommen.  



  Das Aufschiebender Glieder c, c' auf die       Wulste    b geschieht durch Aneinanderlegen  der Teile a', a." und     insbesondere    der     Wulste     b gemäss     Fig.    1 und 2, so dass sich die Glie  der leicht auf die Wulste b aufschieben las  sen. Es ist zweckmässig, das     unterste    Glied  c' nach dem     Aufschieben    des Verschlusses  mittelst verdickter Enden der Wulste oder       mittelst    der spitzen Enden des Gliedes c', wie  schon oben erwähnt, oder mittelst besonderer,  vorzugsweise lösbarer Befestigungsmittel,  z.

   B.     Druckknöpfe,    federnde Krallen oder       dergleicben    festzulegen, um zu verhindern,  dass es beim Aufwärts- oder     Abwärtsbewegen     der     Schieberplatte        g    mitbewegt wird.  



  Für besondere Zwecke kann man einen  Ring in der Mitte der     Üffnung    des betreffen  den     Gegenstandes,        znm    Beispiel einer     Hand-          taselia,    festlegen und rechts und links davon  je einen     Verschlussteil    mit je einer von dem  mittleren Ring abgewandten     Schieberplatte          g        anordnen.    Diese     Ausführung    bestattet ein       i        i.na,        bl        -läno,i"e,##        l#        :

  D        Öffnen        und        Schliessen        der          Ta,ehe    rechts oder links oder auch auf beiden       Seiten        L;

  leiebzeitig.    Hierbei     kann    der mitt  lere Ring auch     verschiebbar    angeordnet und  die Ketten f der Teile können in solcher  Länge ausgeführt sein, dass der mittlere Ring  beliebig in der Öffnung .des Gegenstandes  verschoben werden     kann,    so dass man .die bei  den Öffnungen rechts und links von dem ver  schiebbaren Ring vergrössern oder ver  kleinern oder gegebenenfalls auch rechts oder       links    eine einzige, entsprechend grosse     Off-          nung    bilden kann.

      Der beschriebene Verschluss kann ferner  für vollständig öffnungsfähige Kleidungs  stücke verwendet werden wie zum Beispiel    für Jacken oder Mäntel, bei denen beide Teile  ganz voneinander getrennt werden. In diesem  Fall sind die untern Enden der Wulste b  frei und gut. abgerundet, um das Aufschie  ben der Glieder c, c' auf dieselben zu     erleich-          tern.    Immerhin ist ein solches Aufschieben  umständlich und zeitraubend;

   auch müssen  die Glieder müden Ketten und     der,Schieber-          platte    nach -dem Abnehmen getrennt vom  Kleidungsstück aufbewahrt werden, wobei  sie sich verwickeln     können        bezw.        beschädigt     werden oder verloren gehen.     Fig.    4 zeigt eine  Ausführungsform, bei .der Gegenstände auf  bequeme Weise vollständig geöffnet werden  können, ohne dass dabei Teile des Verschlus  ses überhaupt von ihnen abgenommen zu wer  den     brauchen.    Es handelt -sich hierbei um  einen     Gleitverschluss    für eine Jacke a mit  einem (in der Zeichnung) rechten Teil a' und  einem linken Teil a" und in der.

   Querrichtung  nachgiebigen Wulsten, welche sich ebenfalls  gegeneinander zu legen vermögen. Zum  Schliessen beider Teile dienen entsprechend  bemessene Glieder c, c' mit Ketten f von.  gleicher und einem Schieber     y    von ähnlicher  Ausführung wie beim Beispiel nach     Fig.    1  bis d. Am Rande des Teils a' ist ein durch  laufender Wulst b angeordnet, während der  Wulst des Teils a" geteilt ist. Der obere,  längere     Wulstteil        u    ist, wie beim     Beispiel     nach     Fig.    1 und 2, am Rand des Teils     a"     angeordnet.

   Der untere, kürzere     Wulstteil          u'    von sonst gleicher Beschaffenheit wie die  Wulste<I>b</I> und     u    ist fest auf eine Lasche v  aufgesetzt. Diese ist unten auf der Rückseite  des Teils     rz'    befestigt und etwas höher  hinaufgeführt,     als,die    Reihe der vollkommen  nach unten geschobenen     Verschlussblieder    c,  c' mit dem Schieber     y    reicht. Die     Wülstteile          u'    und u enden mit je einer runden Kuppe.

    Unmittelbar über der Kuppe des Teils     W    ist  auf der Lasche v der     Hatrizenteil    w eines  kleinen     Druckknopfes    und links schräg  darüber .der     Matrizenteil    x eines grösseren  Druckknopfes aufgesetzt.

   In die Lasche v  ist ein Versteifungsplättchen v' aus Metall  oder Zelluloid eingesetzt, welches an der  Stossstelle die Wulste<I>b,</I>     u    und     u'    in der      Schliesslage und teilweise auch den Teil     a'.der     Jacke     hintergreift.        Unterhalb    des erwähnten       Druckknopfmatrizenteils    x sind noch zwei       weitere    gleiche     Hatrizenteile    x auf die Lasche  v aufgesetzt,

   während die zu den Druck  knopfmatrizenteilen<I>x</I> und<I>w</I>     gehörigen        Pa-          trizenteile    x' und w' auf der Rückseite des  Teils     a"    der Jacke derart befestigt sind,     dass     nach     :Schliessen    der Druckknöpfe<I>x, x'</I> und  w, w' die beiden     Wulstteile        u,    u' sich mit  ihren Enden genau und dicht gegenüber  liegen.

   Infolgedessen kann man den Schieber  mit den     Versehlussgliedern    c aus der in     Fig.    4  gezeigten tiefsten Lage leicht und ohne Wi  derstand nach oben über die     @Stosstelle    hin  wegziehen und     damit    die Jacke     soweit    wie,       gewünscht    verschliessen, wobei die in der  Querrichtung nachgiebigen Wulste die     Glie-          .der        \wiederum    .dicht aneinander gedrückt ge  halten werden.  



  Ebenso leicht und ohne zu klemmen las  sen sich alle     Verschlussglieder    c mit dem       Schieber    y     wieder    auf den     Wulstteil        u'    und  ,das untere Ende des Wulstes<I>b</I> am Teil<I>a'</I>  schieben; durch Öffnen der Druckknöpfe x,  und<I>w,</I> w' kann dann der Teil<I>a"</I> mit dem  Wulst-teil u vollständig von dem Teil     a'    der  Jacke a getrennt und damit diese vollkommen  geöffnet werden.  



  Zweckmässig sieht man am untern Ende  der Wulste<I>b</I> und     u    einen nicht gezeichneten  Abschluss vor, oder man legt das     unterste          Verschlussglied    c' dort fest, damit die     Ver-          schlussglieder    nicht     versehentlich    nach unten  abgezogen werden oder abgleiten können.

    Die zusammenstossenden     Kuppen    an den En  den der Wulst-teile u,     u'    können mittelst Im  prägnierung, Einlagen,     Versteifungen    aus  Zelluloid, Holz, Metall oder dergleichen oder  eines Überzuges versteift werden oder ge  gebenenfalls auch eine     ,Spitze        bezw.    Vertie  fung aufweisen,

   wobei     dann    beim Schliessen  des Verschlusses die Spitze des einen Wulst  teils in .die Vertiefung des andern eingeführt  und so die gegenseitige Lage der Enden der       Wulstteile        u    und     u'    und damit die glatte  Führung der     Verschlussglieder    noch besser  gesichert ist.

      Gegebenenfalls kann man eine Einrich  tung vorsehen,     mittelst    welcher dieser     Ver-          schluss    zeitweilig ganz vom Kleidungsstück  trennbar ist, beispielsweise des Aussehen  halber, für Reparaturzwecke oder um das       Kleidungsstück    ohne den Verschluss reinigen  zu können     usw.    Hierzu ist erforderlich (siehe  ,die     strichpunktierten    Linien in     Fig.    4), .den  Wulst b in seinem     unternTeil    bei t ebenfalls  zu teilen und für die aneinander stossenden  Kuppen des geteilten Wulstes b auf der  Lasche v . geeignete     Festhaltmittel    vorzu  sehen, und zwar für die Kuppe.

   des untern  Teils ein festes, für die Kuppe des obern  Teils ein lösbares, zum Beispiel einen Druck  knopf. Ferner ist erforderlich, die Lasche  <I>v</I> seitlich bis hinter den Jackenteil     rz'    zu ver  längern (Linie s) und dort lösbar, aber in       genau    bestimmter Lage festzulegen, bei  spielsweise mittelst Druckknöpfen z. Zum  Abnehmen des Verschlusses vom Kleidungs  stück werden die     Versühlussglieder    c in ihre  unterste Lage geschoben; dann wird die  Lasche v mittelst der verschiedenen Druck  knöpfe von den Wulsten b,     u    und den     Jak-          kenteilen   <I>a', a"</I> gelöst.  



  Die     Fig.    5 bis 8 zeigen Ausführungs  beispiele eines     Gleitverschlusses    für eine  Handtasche, bei dem die     Verschlussglieder-          reihe    auf der     Innenseite    der Handtasche ge  führt ist. Auf den Rändern der Tasche 1  sind Streifen 2 innen befestigt, die auf ihrer  ganzen Länge nach innen vorspringende, in  der Querrichtung nachgiebige     Wulste    3 auf  weisen, die sich dicht aneinander zu legen  vermögen. Am obern und     untern    Ende der  Taschennaht sind die     Wulststreifen    2 mitein  ander vernäht.

   Auf diesen Wulsten 3 sind  diesmal ungefähr     C-förmige    Glieder 4, 10,  10' mit Ringösen 11 geführt, in die rechts  und links je eine dünne Kette 5 eingehängt  ist. Das erste     Verschlussglied    4 besteht der  Einfachheit halber aus drei aneinander ge  löteten Gliedern 10. An diese ist auf der  Innenseite     (Fig.    6) das Ende eines Bügels  6     angelötet.    Dieser ist vorn zwischen den  Wulsten 3 hindurch greifend nach aussen ge  führt. Der Bügel ist mit einer Platte<B>7</B>      derart verbunden, dass diese beim Verschie  ben auf den Streifen 2 gleitet; er bildet eine  in der Längsrichtung des Verschlusses auf  der Platte verlaufende geschlossene Öse.

   In  diese Öse ist ein Ring 8 und in diesen ein  Band oder     Riemenschleifchen    9 für die Be  dienung des Verschlusses eingehängt. Die       Verschlussglieder    4, 10, 10' und die Verbin  dungskette 5 sind von aussen überhaupt nicht       ;sichtbar;    sichtbar sind nur der Bügel 6, die  Platte 7 und der Ring 8 mit der Schleife 9.  Bügel und Platte können gefärbt, zum Bei  spiel emailliert oder sonst geeignet überzogen  sein. Beim Bedienen des Verschlusses durch  Ziehen an der Schleife 9 in Richtung der  Wulste bildet die Platte 7 in Verbindung mit  dem breiten Glied 4 eine gute Führung auf  den Streifen 2     bezw.    den Wulsten 3, so dass  sich der Verschluss leicht öffnen und schlie  ssen lässt.

   Das letzte     Versclilussglied    10' am  Ende des Schlitzes der Tasche weist vorzugs  weise spitze Enden auf, mittelst welcher es  sich an den     Wulsten        .3    festhält.  



  Wenn der mit dem Verschluss versehene  Gegenstand in voller Länge öffnungsfähig  sein soll, so werden die die     Verschlussglieder     führenden, in der Querrichtung nachgiebigen  Wulste über die einen Randenden des Gegen  standes hinaus verlängert, wie in     Fig.    8 in  einem Beispiel gezeigt ist. Es handelt sieh  hierbei um einen innen liegenden Verschluss  gemäss     Fig.    5 bis 7 für eine Damenhand  tasche 16, bei welcher an den Rändern der  Öffnung Streifen 17 aufgesetzt sind.

   Auf       clc,ri    auf der Innenseite der Streifen 1.7     be-          findliehen    Wulsten 3 laufen (in     Fig.    8 nicht       sichtl)are)        Verschlussglieder    mit Ketten in       derselben    Ausführung wie bei     Fig.    5 bis 7.  In den die     Verschlussfuge    durchgreifenden  Bügel 6 des ersten     Verschlussgliedes    ist eine  Platte 13 mittelst einer fest mit ihr verbun  denen Öse 12 eingehängt, welche zum Ver  schieben der     Verschlussglieder    dient.

   Auf der  Vorderseite des Bügels 6 befindet sich die  zur Führung auf den Streifen dienende  Platte 7. Die Streifen 17 mit den     Wulsten    3  sind über den     ,Seitenrand    15 der Tasche  hinaus verlängert und mit einer Hülle 14    derart     überzogen,    dass sie von aussen unsicht  bar sind. Die Hülle 14 ist so lang, dass alle       Verschlussgli.eder,    mit     Ausnahme    des ersten,       finit    dem Bügel 6 verbundenen, in sie hinein  gehen und dass die Handtasche 16 in ihrer  ganzen Länge geöffnet werden kann. Das  freie Ende der Hülle 14 kann beliebig ver  ziert, zum Beispiel mit einer Quaste 18 ver  sehen sein.  



  An den beiden Enden des Bügels 6 kön  nen Rasten oder sonstige geeignete Festhalte  einrichtungen für den Ring 8     bezw.    die Öse  12 vorgesehen sein, damit durch Ziehen an  dem in Bewegungsrichtung jeweils vordern  Ende des Bügels 6 das erste     Verschlussglied     4 nicht kippen und infolgedessen schwer  gleiten oder gar etwa zwängen kann. Oder es  können, vorzugsweise dicht an der Platte 7,  an .den beiden Enden des Bügels 6 . Haken  vorgesehen sein, derart, dass man den Ring 8       bezw.    .die Öse 12 an -dem in der jeweiligen  Schubrichtung hintern Ende des Bügels 6  einhängen und von dort aus ziehen kann.  Hierdurch     kann    ebenfalls jedes Rippen des  Schiebers vollständig     verhütet    werden.

   Der  Bügel 6 kann auch selbst als Handgriff aus  gebildet und gegebenenfalls mit entsprechen  den Verzierungen versehen sein, um den Ring  8 und die .Schleife 9     bezw.    die Öse 12 mit  der Platte 13 zu sparen; er kann auch um  legbar ausgeführt sein, um ihn     nur    beim  Bedienen des Verschlusses vorstehen zu las  sen, während er sonst flach am Verschluss an  geschwenkt liegt.  



  Das Aufschieben der Glieder 4, 10, 10'  auf die Wulste 3 geschieht wie beim Beispiel  nach     Fig.    1 bis 3 einfach durch Ziehen oder       ,Schieben    des Bügels 6 mit der Platte 7     mit-          telst    der Griffteile 8, 9     bezw.    12, 13, wobei  die an den Streifen 2     bezw.    17 sitzenden, in  der Querrichtung nachgiebigen Wulste 3  flach und dicht aneinander<B>gelegt</B> und gegen  einander gedrückt werden und sich die Glie  der leicht auf die     Wulste    aufschieben lassen.  



  Auch dieser Verschluss kann in beliebiger  Ausführung hergestellt sein. Beispielsweise  kann man ihn für offene     Jacken    und der  gleichen völlig trennbar ausbilden, etwa in      der Ausführung; wie in     Fig.    4 für einen  aussenliegenden Verschluss gezeigt ist, nur  mit dem Unterschied, dass in diesem Fall der  Schieber durch die     Verschlussfuge    hindurch  auf die     Vorderseite,des        Kleidungsstückes    ge  führt ist.  



  Der     Gleitversehluss    mit den verdeckten       Verschlussgliedern    und dem durch die Fuge  nach aussen hindurchgeführten Handgriff hat  ,den grossen Vorzug, dass er sich leicht jeder  Ausführung des damit auszurüstenden Ge  genstandes vollkommen anpassen lässt. Dies  ist von ausschlaggebender Bedeutung für .das  Aussehen und die Anwendbarkeit des Ver  schlusses.  



  Die beschriebenen Verschlüsse sind ein  fach und billig in der Herstellung. Sie kön  nen überall leicht, auch von Nichtfachleuten,  angebracht     werden    und sind vermöge ihrer  Einfachheit und Festigkeit sehr dauerhaft.  Anderseits sind sie aber auch von Nichtfach  leuten leicht     wieder    in Stand zu setzen und       können    selbst bei Beschädigung eines Teils  .davon weiter benutzt werden, ehe die Be  schädigung behoben wird, zum Beispiel  durch Einfügen eines Ersatzteils, was auch  Laien selbst vornehmen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gleitverschluss für Kleidungsstücke aller Art und andere Gebrauchsgegenstände, mit an .den Rändern des zu verschliessenden Ge genstandes auf Wulsten gleitend geführten und durch schmiegsame Mittel miteinander verbundenen, klammerartigen Verschluss gliedern, dadurch gekennzeichnet, dass die Wulste in der Querrichtung nachgiebig und die Verschlussglieder so ausgebildet und be messen sind, dass sie die Wulste beim Auf schieben .dicht aneinander legen und anein ander gedrückt halten. UNTERANSPRüCHE 1.
    Gleitverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden in der Querrichtung nachgiebigen Wulste an ihrem einen Ende geteilt und die abge trennten Teile derselben auf einer gemein- sauren Lasche fest nebeneinander angeord net sind, während für die beiden andern Wulstteile an der Trennstelle auf dieser Lasche lösbare Befestigungsmittel gegen über den Endender ersten Wulstteile vor gesehen sind und die Las-ehe selbst lösbar, aber in ihrer Lage genau festgelegt an den beiden miteinander zu verbindenden Teilen des zu verschliessenden Gegen;
    stan- .des befestigt ist. 2. Gleitverschluss nach Patentanspruch, da: durch gekennzeichnet, dass .die Wulste auf der Aussenseite .des zu verschliessenden Gegenstandes angeordnet sind. 3. Gleitverschluss: nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wulste auf der Innenseite des zu verschliessenden Ge genstandes angeordnet sind. 4. Gleitverschluss nach Unteranspruch 3, da .durch gekennzeichnet, dass ein Ansatz des ersten Verschlussgliedes zwischen den Wülsten hindurch nach aussen geführt und mit einer Handhabe versehen ist.
    5. Gleitverschluss nach Unteranspruch 3, da .durch gekennzeichnet, dass das erste Ver- schlussglied in Schubrichtung verbreitert und ihm gegenüber auf der Aussenseite des Verschlusses zur Führung eine Platte vorgesehen ist, die mittelst eines Bügels fest mit dem verbreiterten ersten Ver- schlussglied verbunden ist.
    6. Gleitverschluss nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, .dass die Handhabe in einem Bügel des ersten Verschlussglie- des verschiebbar geführt ist und an beiden Seiten des Bügels Rasten vorgesehen sind, in welche die Handhabe jeweils beim Ver schieben des Verschlussgliedes einzusetzen bestimmt ist.
    7. Gleitverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die Ver- schlussglieder führenden Wulste über .die einen Randenden des zu verschliessenden Gegenstandes verlängert sind, derart, dass .die ganze Verschlussgliederreihe auf die Verlängerungen aufgeschoben werden kann und der Gegenstand in voller Länge öffnungsfähig wird. B.
    Gleitverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Verschluss derart doppelt ausgebildet ist, dass die bei den Verschlussgliederreihen unabhängig voneinander von einer mittleren Stelle aus nach beiden Seiten zwecks Schliessens und Offnens beweglich sind. 9. Gleitverschluss nach Unteranspruch $, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens die eine Verschlussgliederreihe des Doppel verschlusses mehr als die Hälfte der Ge- samtverschlussöffnung zu verschliessen ver mag.
CH168430D 1932-07-22 1932-07-22 Gleitverschluss für Kleidungsstücke aller Art und andere Gebrauchsgegenstände. CH168430A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972721C (de) * 1942-05-06 1959-09-10 Romika K G Lemm & Co Luft- und wasserdichter Schlitzverschluss fuer Saecke, Schwimmer od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE972721C (de) * 1942-05-06 1959-09-10 Romika K G Lemm & Co Luft- und wasserdichter Schlitzverschluss fuer Saecke, Schwimmer od. dgl.

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