CH168732A - Verfahren zur Darstellung eines Farbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Farbstoffes.

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CH168732A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines     Farbstoffes.       Es wurde gefunden, dass durch Konden  sation von     1..4-Chinonen    mit     Monoamino-          derivaten    des     Pyrens,        Fluoranthens,        Chry-          sens    oder deren     Substitutionsprodukten,    als  primäre Kondensationsprodukte Verbindun  gen erhältlich sind, die als Ausgangsverbin  dungen für Farbstoffe, zum Beispiel für       Oxazinfarbstoffe    oder für Schwefelfarbstoffe,  Verwendung finden können. Die Kondensa  tion zu den primären Produkten wird zweck  mässig durch Erhitzen in niedrig siedenden  (z.

   B. unter etwa 150  )     Lösungsmitteln    be  wirkt.  



  Werden diese primären     Xondensations-          produkte,    vorteilhaft in hochsiedenden Lö  sungsmitteln, mit oder ohne Zusatz von or  ganischen oder anorganischen Oxydations  mitteln oder von Metallchloriden oder     acy-          lierenden        Mitteln    weiter erhitzt, so erhält  man andersartige, intensiv gefärbte Konden  sationsprodukte, die, in feine Verteilung ge  bracht, entweder direkt als Pigmentfarbstoffe  verwendet werden können oder,     sulfiert,    wert  volle wasserlösliche Farbstoffe für die    pflanzliche, tierische oder Kunst-Faser oder  für gemischte Gewebe darstellen.

   Die Farb  stoffe     haben    wahrscheinlich folgende Formel:  
EMI0001.0019     
    worin X Wasserstoff,     Alkyl    oder Halogen  bedeutet; S bedeutet, dass der Farbstoff sul  foniert sein kann, und worin die beiden R  identische zweiwertige Reste der     Pyren-,          Chrysen-    und     Fluoranthenreihe    darstellen.  In Form des Barium-,     Caleium-    oder eines  andern geeigneten Salzes sind diese     Farb-          stoffsulfosäuren    auch als Pigmente zu ver  wenden.

   Besonders bemerkenswert bei den  neuen     Farbstoffsulfosäuren    ist ihre grosse  Verwandtschaft zur pflanzlichen Faser und  die gute Wasch- und     Lichtechtheit    der mit  ihnen erhältlichen Färbungen.      Man kann die aus den primären Ein  wirkungsprodukten von     1.4-Benzochinonen     mit den     Monoaminoderivaten    der     obengenann-          ten        Kohlenwasserstoffe    erhältlichen     End-          kondensationsprodukte    auch direkt aus den  1 .

   4 -     Benzochinonen    und den Basen erhalten,  wenn die geeigneten Kondensationsbe  dingungen, zum Beispiel Erhitzen in hoch  siedenden Lösungsmitteln, zweckmässig in  Gegenwart von organischen oder anorgani  schen Oxydationsmitteln oder von Metall  chloriden oder     acylierenden    Mitteln, ange  wendet werden.  



  Es ist auch möglich, die wasserlöslichen  Endfarbstoffe durch geeignete Behandlung  der primären     Kondensationsverbindungen    mit  starken Schwefelsäuren, zweckmässig unter  Anwendung von     Oxydationsmitteln,    zu er  halten oder sie aus den     Sulfogruppen    ent  haltenden primären Kondensationsprodukten  durch geeignete Kondensation     bezw.    Oxy  dation darzustellen.  



  Die nach den oben beschriebenen Arbeits  weisen erhältlichen Stoffe sind neu.       Gegenstand    des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Darstellung eines Farb  stoffes, welches dadurch gekennzeichnet ist,  dass man die aus 2     Mol        Aminochrysen    vom  F. P. 206 bis<B>207</B>   C und 1     Mol        Chloranil     durch Erhitzen in Alkohol in Gegenwart von       Natriumacetat    und durch weiteres Erhitzen  in einem hochsiedenden Lösungsmittel er  hältliche Verbindung mit einem     Sulfonie-          rungsmittel    behandelt.  



       Beispiel:     10 Gewichtsteile des Farbstoffes folgen  der wahrscheinlicher Formel:  
EMI0002.0023     
    der aus 2     Mol        Aminochrysen    vom Schmelz  punkt .206 bis 207   C und 1     Mol    Chlor  anil durch Erhitzen in Alkohol in Gegen  wart von     Natriumacetat    und durch weiteres  Erhitzen in einem hochsiedenden     Lösungs-          mittel    erhältlich ist, werden in 100 Gewichts  teilen Monohydrat gelöst. Bei 20 bis 25 "       lässt    man 100 Gewichtsteile 20 1     iges        Oleum     zufliessen und rührt     eine    Stunde nach.

   Man  gibt auf Eis und saugt die ausgeschiedene       Sulfosäure    ab, wäscht mit Kochsalzlösung  neutral und trocknet. Die     Sulfosäure    ist in  Wasser mit blauer Farbe löslich und färbt  die tierische, pflanzliche und Kunst-Faser,  sowie gemischte Gewebe in     grünstichig     blauen Tönen mit hervorragenden Echtheits  eigenschaften an.  



  An Stelle des     Oleums    können auch an  dere der bekannten     Sulfierungsmittel    ver  wendet und gleichfalls können andere Re  aktionstemperaturen gewählt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Farb stoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man die aus 2 Hol Aminochrysen vom F. P. 206 bis 207 C und 1 Mol Chloranil durch Er hitzen in Alkohol in Gegenwart von Natrium acetat und durch weiteres Erhitzen in einem hochsiedenden Lösungsmittel erhältliche Ver bindung mit einem Sulfonierungsmittel be handelt.
    Die Sulfosäure ist in Wasser mit blauer Farbe löslich und färbt die tierische, pflanz liche und Kunst-Faser, sowie gemischte Ge webe in grünstichig blauen Tönen mit her vorragenden Echtheitseigenschaften an. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Sulfierung mit einem Gemisch von Monohydrat und 20 % igem Oleüm bewirkt.
CH168732D 1932-04-29 1933-04-27 Verfahren zur Darstellung eines Farbstoffes. CH168732A (de)

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