CH169196A - Elektrische Leuchtröhre in Zeichenform. - Google Patents

Elektrische Leuchtröhre in Zeichenform.

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CH169196A
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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Description


  Elektrische Leuchtröhre in Zeichenform.    Bei elektrischen Leuchtröhren, die in  Zeichenform gebogen sind, ist es notwendig,  die die     Verbindunzwischen    den zeichen  bildenden     Glasrohrteilen    herstellenden Glas  rohrteile und auch die     Anschlussrohrteile    der  Elektroden der Sichtbarkeit zu entziehen.

    Dies geschieht bisher meist in der Weise, dass  diese nicht zeichenbildenden     Glasrohrteile     entweder mit einem lichtundurchlässigen  Farbanstrich versehen oder aber auch so aus  gebildet werden, dass zwischen ihnen     und     den zeichenbildenden     Gasrohrteilen    eine die  nicht zeichenbildenden     Glasrohrteile    ver  deckende Schildplatte oder auch ein     Unter-          lags-    oder Tragkörper angeordnet werden  kann.

   Die     Schwierigkeiten    im Unsichtbar  machen der nicht zeichenbildenden Glasrohr  teile wachsen naturgemäss mit dem Rohr  durchmesser, weshalb man sich bisher in der  Regel damit begnügte, Röhren von 10 bis  15 mm Durchmesser zu verwenden, obwohl  man bei Verwendung grösserer Rohrdurch-         messer    zufolge niedrigerer Zünd- und Brenn  spannung der Röhren die Möglichkeit hätte,  an gleicher Betriebsspannung und an gleichen  Transformatoren Röhren von viel grösseren  Längen zu betreiben.  



  Die Erfindung bezweckt, die im     Unsicht-          ba,rmachen    der nicht zeichenbildenden Glas  rohrteile liegenden Schwierigkeiten herabzu  setzen und besteht darin, dass die die Verbin  dung zwischen den     zeichenbildenden    Glas  rohrteilen herstellenden gebogenen Glasrohr  teile und die die     Anschlussrohrteile    der Elek  troden einen geringeren Rohrdurchmesser als  die zeichenbildenden     Glasrohrteile    besitzen.

    Dadurch wird der erforderliche Raum zur  Unterbringung der zeichenförmigen Leucht  röhre verkleinert und erreicht, dass die  zeichenbildenden     Glasrohrteile    derselben mit  verhältnismässig grossem Durchmesser aus  geführt werden können und trotzdem nicht  zu weit von einer hinter der Leuchtröhre be  findlichen Wand oder dergleichen vortreten.      Da die nicht zeichenbildenden     Glasrohrteile     zufolge ihres kleineren Durchmessers schon  an sieh weniger auffällig sind, können sie  leichter durch einen     dunklen    Anstrich der  Sichtbarkeit entzogen und auch leichter in  einer hohlen Unterlage der zeichenbildenden       Glasrohrteile    untergebracht werden.

   Die  Tiefe der Unterlage     wird    dadurch, was für  den Eindruck der gesamten Leuchtröhre för  derlich ist, herabgesetzt.  



  Die     Erfindung        lässt    sich mit besonderem  Vorteil bei den in der Reklametechnik meist  gebräuchlichen     zeichenförmigen    Leuchtröh  ren von 50 bis     @60    cm     Bauhöhe    an verwenden.

    Derartige     Leuchtanlagen    können nämlich  bisher nur unter     Verwendung    von Leucht  röhren mit einem Durchmesser von 10 bis  25 mm hergestellt werden, da es bei Verwen  dung von Röhren grösseren Durchmessers  glastechnisch unmöglich war, in dem für die  gesamte Röhre zur Verfügung stehenden ge  ringen Raum     ausser    den zeichenbildenden       Glasrohrteilen    auch die nicht zeichenbilden  den     Verbindungsrohrteile    und     Anschlussrohr-          teile    für die Elektroden     unterzubringen.     



  Die zeichenbildenden     Glasrohrteile    der  genannten Leuchtröhren können einen Durch  messer von 40     mm    und mehr, die nicht  zeichenbildenden     Glasrohrteile    dagegen einen  Durchmesser von     etwa    10 bis 25 mm er  halten.

   Eine derart ausgebildete     Leuchtröhre     ist nicht nur zufolge geringer Zünd- und       Brennspannung    ökonomischer im Betrieb,       sondern    auch     wirkungsvoller,    da Glasröhren  grösseren Rohrdurchmessers auffälliger sind  und     plastischer        wirken.    Dies gibt die Mög  lichkeit, auch unter Fortfall besonderer  zeichenförmiger     Unterlagskörper    eine gute  Tageswirkung     zu    erzielen.

   Bei Fortfall von       Unterlagskörpern    können die dünnen     Ver-          bindungsrohrteile    durch einen dunklen Farb  anstrich unsichtbar gemacht und die An  schlussrohrteile für die     Elektroden    im     Innern     von rohrförmigen Setzen der     dickeren,     zeichenbildenden     Glasrohrteile    untergebracht  werden.  



  Damit die     zeichenbildenden    Rohrteile  nicht etwa durch eine eingeschnürte Ent-         ladung    ungleichmässig erstrahlen, ist es vor  teilhaft, sie     diffusstreuend    auszubilden, also  zum Beispiel aus     Opalglas    oder     Mattglas     herzustellen, oder nachträglich mit einem  lichtstreuenden Farbanstrich zu versehen.

    Eine gute Ausleuchtung der an den Ein  mündungsstellen der dünneren     Glasrohrteile     entstehenden toten Ecken kann hierbei noch  dadurch erzielt werden, dass die dünneren       Glasrohrteile    mit einem Stutzen in die  dickeren, zeichenbildenden     Glasrohrteile    ein  greifen, der in Richtung nach der angrenzen  den Endwand der zeichenbildenden Glasrohr  teile gebogen ist.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungs  beispiele der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine aus drei elektrischen  Leuchtröhren zusammengesetzte     Leucht-          anlage    in Ansicht; die       Fig.2    und 3 zeigen den Elektroden  anschluss einer Leuchtröhre in zwei zuein  ander     rechtwinkligen    Schnitten;- die       Fig.    4 und 5 zeigen Schnitte eines anders  durchgeführten     Elektrodenanschlusses.     



  Die in     Fig.    1 dargestellten, zu dem Wort  "Akt" zusammengestellten, eine beliebige  Füllung aufweisenden buchstabenförmig ge  bogenen Leuchtröhren besitzen in bekannter  Weise sowohl zeichenbildende, dem Be  schauer zugewendete     Glasrohrteile    1, als  auch gebogene     Glasrohrteile    2, 3, von denen  die     Glasrohrteile    2 die     Verbindung        zwischen     den     einzelnen    zeichenbildenden Glasrohr  teilen herstellen, während die     Glasrohrteile    3  zum Anschluss der     Elektroden    4 dienen.

    Diese     Glasrohrteile    2, 3 haben einen wesent  lich geringeren Rohrdurchmesser als die  zeichenbildenden     Glasrohrteile    1, die zweck  mässig aus     Opalglas    oder     Mattglas    hergestellt  oder mit einem lichtstreuenden Farbanstrich  versehen sind. Hinter den zeichenbildenden       Glasrohrteilen    1     befinden    sich     in    gleicher  Zeichenform gestaltete     Unterlagskästen    5  von im Vergleich zum     Rohrdurchmesser    der       Glasrohrteile    1     geringer    Tiefe und Breite.

    Diese     Unterlagskästen    5 erhöhen die     Tages-          wirkung    der Leuchtröhren und dienen zur       verdeckten    Aufnahme der     Glasrohrteile    2,     ä         und auch der Elektroden 4.

   Die     Anschluss-          rohrteile    3 und in gleicher Weise auch die       Verbindungsrohrteile    2 besitzen einen in die  zeichenbildenden     Glasrohrteile    eingreifenden  Stutzen 6     (Fig.    3), der in Richtung nach der  angrenzenden Endwand 7 des     Glasrohrteils    1  gebogen ist, damit nicht genügend aus  geleuchtete tote Endräume in der Leucht  röhre vermieden werden.  



  Wird von einem besonderen     buchstaben-          oder        zeichenförmigen        Unterlagskasten,    an  dessen Stelle gegebenenfalls auch eine zu  sammenhängende Schildplatte treten könnte,  abgesehen, so werden die Verbindungsteile 2  dunkel angestrichen und die ebenfalls ge  bogenen dünnen     Anschlussteile    3, wie in den       Fig.4    und 5 gezeigt, je in einer zur Hal  terung von zeichenbildenden dickeren Glas  rohrteilen 1 dienenden hohlen Stütze unter  gebracht.

   Letztere besteht zweckmässig aus  zwei sich zu einer Hülse ergänzenden Halb  zylindern 8, 9, die durch einen umgelegten  Federring 10     aneinander    festgehalten werden  und mittelst gebogener Endteile 11 den an  grenzenden zeichenbildenden     Glasrohrteil    1  umgreifen. Die zweiteilige Hülse 8, 9 ist  unter Vermittlung einer in ihrem Fussteil 12  eingeschraubten Hülse 13 und einer Über  wurfmutter 14 an einer Befestigungswand  15 festgelegt. Die angeschlossene Elektrode  4 ist durch einen Gummiring 16 von der  Hülse 13 elastisch abgedichtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Leuchtröhre in Zeichenform, dadurch gekennzeichnet, dass die die Verbin dung zwischen den zeichenbildenden Glas- rohrteilen herstellenden gebogenen Glasrohr teile und die Anschlussrohrteile der Elektro den einen geringeren Rohrdurchmesser als die zeichenbildenden Glasrohrteile besitzen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Elektrische Leuchtröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauhöhe des Zeichens mindestens 50<B>cm,</B> der Rohrdurchmesser der zeichen bildenden Glasrohrteile mindestens 40 mm beträgt, während die nicht zeichenbilden den Glasrohrteile einen Rohrdurchmesser von etwa 10 bis 25 mm besitzen. 2.
    Elektrische Leuchtröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die zeichenbildenden Glasrohrteile diffus strahlend ausgebildet sind. 3. Elektrische Leuchtröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dünneren, nicht zeichenbildenden Glas rohrteile in die dickeren, zeichenbildenden Glasrohrteile mit einem Stutzen eingreifen. der in Richtung nach der angrenzenden Endwand des zeichenbildenden Glasrohr teils gebogen ist. 4.
    Elektrische Leuchtröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dünneren Anschlussrohrteile der Elek troden von rohrförmigen Stützen der dickeren, zeichenbildenden Glasrohrteile umschlossen sind.
CH169196D 1932-04-25 1933-04-11 Elektrische Leuchtröhre in Zeichenform. CH169196A (de)

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CH169196D CH169196A (de) 1932-04-25 1933-04-11 Elektrische Leuchtröhre in Zeichenform.

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