CH172853A - Braunsche Röhre, insbesondere für Fernsehzwecke. - Google Patents

Braunsche Röhre, insbesondere für Fernsehzwecke.

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CH172853A
CH172853A CH172853DA CH172853A CH 172853 A CH172853 A CH 172853A CH 172853D A CH172853D A CH 172853DA CH 172853 A CH172853 A CH 172853A
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Hudec Erich Ing Dr
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Hudec Erich Ing Dr
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Description


      Braunsehe    Reihre,     insbesondere    für Fernsehzwecke.    Man erhält auf dem     Fluoreszenzsehirm     einer Braunsehen Röhre ein Zeilenraster,  indem man zwei erzwungene     Kippschwin-          riungen    an die     Ablenkplatten    legt, eine  schnelle Schwingung zur Erzeugung der Zei  lenablenkung und eine langsame Schwingung  zur Erzeugung der     Bildablenkung.    Dabei er  scbeint es an sich     gleichgültig,        welche    von  beiden Spannungen an das erste Plattenpaar  und welche an das zweite Plattenpaar gelegt  wird.  



  Die Beobachtung zeigt aber,     da.ss    das     Ra-          ster    verschieden gut ausfällt, in einem Fall  haben die Zeilen einen ziemlich gleich  mässigen Abstand, im andern Fall     ist,der        Ab-          stand    sehr ungleichmässig. Daraus folgt,     dass     die Ablenkung des Kathodenstrahls nicht  proportional der     Ablenkspannung    erfolgt  und dass der Fehler bei beiden Plattenpaaren  verschieden ist. Diese Erscheinung führt       -tei.s    zu     Verzeichnungen    des Bildes.

   Ent  weder wird das Bild an den Stellen, wo der       Zeileno,bstand    grösser wird, zu stark ausein-         ander    gezogen oder es wird an den Stellen  mit geringem Zeilenabstand zu stark zusam  mengedrängt.  



  Ausserdem     beobachtet    man, dass das  Raster nicht genau rechteckig, sondern  vielmehr     trapezförmig    erscheint. Auch -diese  Erscheinung bedingt erhebliche Verzerrun  gen des Bildes.  



  Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu  Grunde,     dass    diese     Erscheinungen    auf die  veränderliche Geschwindigkeit der Elektro  nen zwischen den     Ablenkplatten    zurückzu  führen sind.  



  In     Fig.    1 ist das Feld zwischen der  Anode und den ersten     Ablenkplatten    darge  stellt, und zwar für den Fall, dass die     Platte          P,.    mit der Anode A verbunden ist. Beide  haben das Potential Null,     idie    Platte     P,'    hat  das Potential     -._4.    Nachdem das Elektron       durch    das Anodenloch hindurchgegangen ist,  kommt es auf die Potentialflächen -1 und  -2, es     verringert    allmählich seine Geschwin-           digkeit    und wird infolgedessen stärker .     ab-          ienkbar.     



  Wenn das Potential der     Platte        Pi    auf  den Wert -8 sinkt, wird die Geschwindig  keit der Elektronen noch weiter verringert,  sie werden noch stärker ablenkbar.     Hieraus     ist zu ersehen, dass bei doppelter     Ablenk-          spannung    die Ablenkung mehr als     doppelt    s o  gross     sein    muss. Legt man an die     Ablenkplatten     die     Bildwechselspannung    und an das andere  Plattenpaar die     Zeilenspannung,    so wird der  Abstand der Zeilen bei wachsender     Spannung     immer grösser.  



  Die Abweichung von der Proportionali  tät ist bei kurzen Röhren mit grosser Schirm  fläche, wie man sie für das Fernsehen be  nötigt, besonders gross. Man braucht in sol  chen Fällen verhältnismässig grosse     Ablenk-          spannungen,    beeinflusst also die Geschwin  digkeit der Elektronen ziemlich .stark.  



  Die     Braunsche    Röhrenach der Erfindung  gestattet diesen Mangel zu beheben. In die  ser Röhre sind zum mindesten die     Ablenk-          platten    eines     Ablenkplattenpaares    derart aus  gebildet, dass das Feld in der Nähe der .einen  Platte eine     Zusammendrängung    erfährt.  



  In     Fig.    2 ist ein     Ausführungsbeispiel     einer solchen Röhre dargestellt, und zwar  zeigt     Fig.    2b einen axialen Schnitt durch die       Braunsche    Röhre;     Fig.    2a ist ein Querschnitt  durch die Platten P, und P,'     in        Fig.    2b. Die       Ablenkplatten    sind nicht eben, sondern     zylin-          derförmig    ausgebildet. Aus     Fig.    2b ist deut  lich zu ersehen, dass .das Feld in der Nähe  der Platte P,' stark     zusammengedrängt    ist.

         Hei    kleinen     Ablenkspannungen    haben die  Elektronen zwar eine grosse Geschwindigkeit,  sie bewegen sich dafür aber dauernd durch  ein ziemlich starkes Feld. Bei grossen Ab  lenkspannungen wird die Geschwindigkeit  der Elektroden stark verringert, ihre -Ab  lenkbarkeit ist wesentlich grösser, .doch kom  men sie sehr bald in ein schwaches Feld, so  dass sie prozentual in der gleichen Weise ab  gelenkt werden wie durch eine kleine Ab  lenkspannung  Ein anderes     Ausführungsbeispiel    zeigt       Fig.    3. Hier sind beide     Ablenkplatten    zwar    eben, aber verschieden lang. Die Wirkung  ist die gleiche wie in der Anordnung nach       Fig.    2.  



  Ein     weitere.    Ausführungsbeispiel     ist    in       Fig.        4,1    und     .411    wiedergegeben. Die     Ablenk-          platte    P' besteht aus 3     voneinandergetrenn-          ten    Teilen, zwei kurzen Stücken an den En  den und einem längeren Mittelstrick. Die  beiden kurzen Teile erhalten das Potential  der     gegenüberliegenden    Platte. Das Feld an  der     Platte    P' ist alsdann wesentlich stärker  als an der Platte P.

   Wie aus     Fig.    4a er  sichtlich, können .die beiden kurzen Teile als  Platten     ausgebildet    werden. Wie in     Fig.    4b  gezeigt, ist es jedoch auch möglich, diese  kurzen Teile als     Drähte    auszubilden. Die  Wirkung ist dieselbe wie in     Fig.    2. Es ge  nügt auch, die Platte P' nur zweiteilig aus  zuführen.  



  Durch .die Anordnung nach     Fig.    4a und  4b kann das veränderliche Feld zwischen P  und. P' gegen das andere Plattenpaar abge  schirmt werden, wenn die Anordnung nicht  quer zur Röhrenachse, sondern parallel zu  ihr eingesetzt wird. Hierdurch wird nämlich  die in der Einleitung beschriebene Trapez  form des Rasters vermieden. Diese Form ist  darauf     zurücluuführen,    dass das veränder  liche Feld zwischen der Platte     PZ    und P,,  wie in     Fig.    5a angedeutet, die Elektronen  geschwindigkeit stark verändert.

   Je nach der  Spannung an der Platte     P.='    sind die Elek  tronen in dem Feld zwischen P, und     P,'    ver  schieden stark beeinflussbar, die Ablenkung  wird     umso    grösser, je geringer das Potential  an     P2'    ist, weil die     Strahlgeschwindigkeit     beim Durchgang durch .das System P=P,'       durch    das Potential :der Platte     P,'    bestimmt  wird, und -die     Ablenkbarkeit    entsprechend  dem     Potential    dieser Platte umgekehrt pro  portional ist.  



  Durch die Anordnung in     Fig.    5b wird  dieser Übelstand behoben. Die     Platte        P2    des       zweiten        Ablenksystems,    welcher die verän  derliche     Ablenkspannung    zugeführt wird,  wird,     wie    im Zusammenhang     mit    der     Fig.    4  beschrieben, als     zweiteilige    Platte ausgebildet.

    Das     kurze    Ende der     Platte    b wird mit der      auf konstantem Potential befindlichen Ge  genplatte     P,2    verbunden und zwischen dem  die     Ablenkspannung    führenden Teil der  Platte     P2'    und dem ersten     Ablenli:plattenpaar     angeordnet.

   Dadurch wird erreicht, dass die  Elektronen nach Durchgang durch das erste       System    stets auf das konstante Potential von       P2    beschleunigt werden, so dass eine Beein  flussung der Elektronengeschwindigkeit  durch das Wechselpotential des langen     Stük-          kes    der Platte     P_'    ausgeschlossen wird.  



  Durch die gleichen Massnahmen kann  man auch einen andern Verlauf der Ablen  kung in Abhängigkeit von der     Ablenkspan-          nung    erzielen. Macht man zum Beispiel .das  Feld in der Nähe der negativen Platte  schwächer als in der Nähe der positiven  Platte, so erreicht man. dass die Ablenkung       rnit    wachsender     Ablenkspannung    prozentual  noch stärker     anstei-;

  t.    Dies ist namentlich  dann von Vorteil, wenn die     Ablenkspannung     bei     zunehmender    Zeit     langsamer    ansteigt und  wenn     trotzdem    eine     genaue    zeitproportionale  Allenkung des Strahls gewünscht wird.  



       Dies    lässt sich .einfach auch     dadurch        ver-          v@irkl_cInen,        dass    man den Strahl möglichst  lange in der Nähe der negativen Platte ver  weilen lässt. Zu diesem Zweck muss die nega  tive Platte dem Strahl näher liegen als die  positive Platte, ausserdem darf der Strahl  nicht zu nahe an die positive Platte heran  kommen.  



  Dies wird besonders gut. durch die An  ordnung nach     Fig.    6 erreicht. Hier sind die       Ablenkplatten    in der Strahlrichtung ver  schieden lang.     Der    Strahl verweilt hier viel  länger in der Nähe der negativen Platte     P,'.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Braunsche Röhre, insbesondere für Fern sehzwecke, bei welcher der Kathodenstrahl unter Verwendung von Ablenkplattenpaaren in zwei zueinander senkrechten Richtungen abgelenkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ablenkplatten mindestens eines Paares derart ausgebildet sind, dass das Feld in der Nähe der einen Platte zusam mengedrängt wird.
    UNTERANSPnücaE 1. Braunsche Röhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass durch ent sprechende Form und Verteilung .des Ab lenkfeldes eine zur Ablenkspannung genau proportionale Ablenkung erzielt wird. \?. Braunsche Röhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch ent sprechende Form und Verteilung :des Ab lenkfeldes eine bei wachsender Ablenk- spannung steigende spezifische Ablenk- barkeit erzielt wird.
    3. Brauns-che Röhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Feld in .der Nähe der positiven Platte stärker ist als in der Nähe der negativen Platte. 4. Braunsche Röhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ablenkplatten zylinder- förmig ausgebildet sind. 5. Braunsache Röhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daZ die Ablenk- platten in der Strahlrichtung verschieden lang sind.
    6. Braunsche Röhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Platte eines Platten paares aus zwei voneinander isolierten Teilen besteht und dass der schmalere Teil mit der degenüberliegenden Platte verbunden ist. i. Braunsche Röhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Platte aus drei voneinander getrennten Platten besteht, einem breiten Mittelstück und zwei schmalen Seitenstücken und dass diese Seitenstücke mit der gegenüber liegenden Platte verbunden sind.
    B. Braunsche Röhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die aus einem .Stück beste hende Platte mit einem festen Potential verbunden ist. 9. Braunsche Röhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die negative Platte näher an den Kathodenstrahl ge bracht wird als die positive Platte. 1(1. Braunselhe Röhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da,ss Elektroden mit veränderlicher Spannung gegen die andern Elektroden mit Hilfe einer an einer festen Spannung liegenden Elek trode geschirmt werden.
    1.1. Braunsche Röhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenk- platten senkrecht zur Strahlenrichtung verschieden lang sind. 12. Braunsche Röhre narch Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass je eine Platte eines jeden Plattenpaares aus zwei voneinander isolierten Teilen besteht, und dass. der schmalere Teil mit der gegen überliegenden Platte verbunden ist.
CH172853D 1932-07-13 1933-07-10 Braunsche Röhre, insbesondere für Fernsehzwecke. CH172853A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE855877C (de) * 1941-03-08 1952-11-17 Telefunken Gmbh Elektrostatische Ablenkeinrichtung fuer Kathodenstrahlroehren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE855877C (de) * 1941-03-08 1952-11-17 Telefunken Gmbh Elektrostatische Ablenkeinrichtung fuer Kathodenstrahlroehren

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