CH176244A - Verfahren zur Sensibilisierung von photographischen Halogensilbergelatineemulsionen. - Google Patents

Verfahren zur Sensibilisierung von photographischen Halogensilbergelatineemulsionen.

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CH176244A
CH176244A CH176244DA CH176244A CH 176244 A CH176244 A CH 176244A CH 176244D A CH176244D A CH 176244DA CH 176244 A CH176244 A CH 176244A
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CH
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sep
sensitizing
quaternary ammonium
selenazoles
ammonium salts
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

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  <B>-</B> Zusatzpatent zum Hauptpatent     Nr.   <B>172398.</B>    Verfahren zur     Sensibilisierung    von photographischen     Halogensilbergelatineei-nulsionen.       Das Hauptpatent     Nr.   <B>172398</B> bezieht sich       auf    ein Verfahren zur     Sensibilisierung    von  photographischen     J:

  Ialogensilbergelatineemtil-          sionen    mittelst am mittelständigen     Kohlen-          stoffatom    substituierten     unsymmetrischen          Polymethinfarbstoffen,    die durch Umsetzung  eines     quartären        Ammoniumsalzes    einer     hetero-          eyklise,

  hen    stickstoffhaltigen Base mit reak  tionsfähiger     Methylgruppe    in     a-Stellung    mit  einem     Alkylestü    einer     arylierten        Thioimid-          säure    erhalten werden.  



  Es wurde nun gefunden,     dass    auch sym  metrische, am mittelständigen Kohlenstoff     atom     substituierte     Polymethinfarbstoffe    verwendet  werden können, und zwar solche, die sich  als     Selenocarbocyanine    darstellen, die durch  Umsetzen eines     quartären        Ammoniumsalzes     eines einfachen oder substituierten     Selenazols,     das eine reaktionsfähige     Methylgruppe    in       a-Stellung    zum Stickstoff enthält, von der       allgemeingil    Formel  
EMI0001.0033     
  
   
EMI0001.0034     
  
    R'= <SEP> ein <SEP> organisches <SEP> Radikal,

   <SEP> wie <SEP> Viny  len, <SEP> Phenylen, <SEP> Naphthylen, <SEP> usw.,
<tb>  Pt, <SEP> <B>Alkyl,</B>
<tb>  X <SEP> ein <SEP> Säurerest, <SEP> wie <SEP> <B>01,</B> <SEP> Br, <SEP> <B>J,</B> <SEP> SO4CHs,
<tb>  C104 <SEP> ist,
<tb>  mit <SEP> einem <SEP> Alkylester <SEP> einer <SEP> arylierten <SEP> Thio  imidsäure <SEP> von <SEP> der <SEP> allgemeinen <SEP> Formel     
EMI0001.0035     
  
EMI0001.0036     
  
       Die am mittelständigen     Kohlenstoffatorn     substituierten     Selenocarboeyaniiie    sind beson  ders wertvolle     Sensibilisatoren    für photogra  phische     Halogensilbergelatineemulsionen.    Sie  übertreffen hinsichtlich ihrer sensibilisierenden  Wirkung die entsprechenden nicht substi  tuierten Farbstoffe.

   Die damit sensibilisierten  Emulsionen arbeiten sehr klar und lassen  sich gut desensibilisieren.  



  Die     Sensibilisatoren    sind für Kochemul  sionen ebenso wie für     Ammoniakemalsionen     geeignet. Sie können während der     Emulsions-          herstellung    zugesetzt oder auch der fertigen       Einulsionsschicht    im Badeverfahren einver  leibt werden. Die Farbstoffe werden in     üb-          lieben    Mengen der Emulsion zugesetzt. Diese  betragen gewöhnlich<B>15-30</B> mg auf<B>1 kg</B>  giessfertiger Emulsion, doch können für be  sondere Zwecke auch grössere oder kleinere  Mengen angewendet werden.  



  Im folgenden werden Beispiele der Farb  stoffe dieser Klasse mit ihren entsprechenden       Sensibilisierungsda'Gen    und ihrer     H.erstellungs-          weise    angegeben.    <I>Beispiel<B>1:</B></I>  <B><I>10</I></B>     gr        2-Methylbenzselenazoljodäthylat,   <B>7</B>     gr          .Äthylisothioacetaiiilid,   <B>15</B>     oms        Essigsäure-          anhydrid    werden während<B>5</B> Stunden     zurii     Sieden erhitzt.

   Nach     mehrstündigeni    Stehen  scheidet sich das Zwischenprodukt von der  wahrscheinlichen Formel  
EMI0002.0024     
    in kristalliner Form ab. Die     Abscheidung     kann durch Zusatz von Äther beschleunigt  werden.  



  3,2     gr    dieses Zwischenproduktes,<B>3</B>     gr          2-Methylbenzselenazoljodäthylat,   <B>15</B>     eni3        Py-          ridin2    2 cm'     Piperidin    werden zirka<B>3</B> Stun  den zum Sieden erhitzt. Es wird der Farb  stoff von der wahrscheinlichen Formel  
EMI0002.0033     
    erhalten.

    Absorptionsmaximum in alkoholischer Lö  sung<B>555</B>     ssss,        Sensibilisierungsbereich   <B>500</B>  bis     675,ass,        Sensibilisierungsmaximum   <B>605</B>  <I>Beispiel</I>     2,:     <B><I>10</I></B>     gr        5-Methoxy-2-iiiethylbeiizseleriazol-          jodäthylat    werden mit<B>7</B>     cm'        Äthylisothio-          propionanilid    und<B>7</B> cm'     Pyridin    unter häu  figem Umrühren während l'/2-2 Stunden  auf zirka<B>130 0 0</B> erhitzt.  



       Zu    der zirka<B>50 0 C</B> warmen     Farbstoff-          lösung    werden<B>10</B>     cm3    Methanol und<B>11</B> cm'  <B>10</B>     "/oige        wässrige        Natriumperchloratlösung     hinzugegeben. Nach dem Erkalten -wird der  Farbstoff     abfiltriert,    mit viel Äther gewaschen  und aus Alkohol kristallisiert. Grüne, oft  auch kupferfarbene Kristalle.  



  Absorptionsmaximum<B>580</B>     ssss,        Sensibili-          sierungsmaximuni   <B>670</B>     ssss,        Sensibilisierungs-          bereich        500--710        ssa.     



  Formel.  
EMI0002.0062     
    Zu dein gleichen Farbstoff gelangt man  bei Anwendung von     Äthylisothiopropioi)-          nitranilid    oder     -toluid:     
EMI0002.0066     
    an Stelle von     Äthylisothiopropioiianilid.     <I>Beispiel<B>3:

  </B></I>  20     gi,        2-1#lethyl-5-tnetboxybenzselenazol-          jodäthylat,    14     em3        Äthylisothiobutyraiiilid              und    14     em3        Pyridin    werden während 2 Stun  den unter häufigem Umrühren zum Sieden  erhitzt, die     Farbstofflösung    mit<B>10</B> cm'     Me-          thanol,

          25        ems        10        %iger        Natriumperchlorat-          lösung    und viel Wasser versetzt.  



  Der Farbstoff der Formel:  
EMI0003.0013     
    setzt sich als<B>Öl</B> zu Boden. Nachdem er  durch Abkühlen in Eis zu einer halbfesten  Masse erstarrt ist, wird vom Wasser und       Pyridin    abgegossen und der Rückstand mit  zirka     30-40        em\I    warmem Alkohol angerührt.  Nach kurzer Zeit fällt der     Farbstofi    in grünen  Kristallen aus.  



  Absorptionsmaximum zirka<B>585 pp,</B>     Sen-          sibilisierungsmaximum    zirka<B>665 pp,</B>     Sensi-          bilisierungsbereich   <B>500-705</B><I>au.</I>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Sensibilisierung von photo graphischen HalogensilbergelatineeinuIsionen, gekennzeichnet durch die Verwendung von am mittelständigen Kohlensto:
    Hatom substi tuierten symmetrischen Selenocarbocyaninen, die durch Umsetzung quartärer Ammonium- salze von Selenazolen, die eine reaktions fähige Methylgruppe in a-Stellung zum Stick stoff besitzen von der allgemeinen Formel EMI0003.0033 mit einem Alkylester einer arylierten Thio. imids.äure von der allgemeinen Formel EMI0003.0038 erhalten wurden, wobei R' ein organisches Radikal, R ein Alkyl,
    X ein Säurerest, Ri ein organisches Radikal, R2 ein Alkyl, Rs ein organisches aromatisches Radikal sind. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass solche Selenocarbo- cyanine verwendet werden, bei deren Her stellung quartäre Ammoniumsalze einfacher Selenazole verwendet wurden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass solche Selenocarbo- cyanine verwendet werden, bei deren Iler- stellung quartäre Ammoniumsalze substi tuierter Selenazole verwendet wurden. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Verwendung des Farb stoffes nach Beispiel<B>1.</B> 4. Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Verwendung des Farb stoffes nach Beispiel 2. <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Verwendung des Farb stoffes nach Beispiel<B>3.</B>
CH176244D 1932-01-18 1933-01-17 Verfahren zur Sensibilisierung von photographischen Halogensilbergelatineemulsionen. CH176244A (de)

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