CH177860A - Verfahren zur Sensibilisierung von photographischen Halogensilbergelatineemulsionen. - Google Patents

Verfahren zur Sensibilisierung von photographischen Halogensilbergelatineemulsionen.

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CH177860A
CH177860A CH177860DA CH177860A CH 177860 A CH177860 A CH 177860A CH 177860D A CH177860D A CH 177860DA CH 177860 A CH177860 A CH 177860A
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CH
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reacting
sensitizing
iodoethylate
benzoxazole
substituted
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
    • G03C1/06Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein with non-macromolecular additives
    • G03C1/08Sensitivity-increasing substances
    • G03C1/10Organic substances
    • G03C1/12Methine and polymethine dyes
    • G03C1/14Methine and polymethine dyes with an odd number of CH groups
    • G03C1/18Methine and polymethine dyes with an odd number of CH groups with three CH groups

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Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 172398.    Verfahren zur     Sensibilisierung    von photographischen     Halogensilbergelatineemulsionen.       Das Hauptpatent Nr. 172398 bezieht sich  auf ein Verfahren zur     Sensibilisierung    von  photographischen     Halogensilbergelatineemul-          sionen        mittelst    am mittelständigen     Kohlen-          stoffatom    substituierten unsymmetrischen       Polymethinfarbstoffen,

      die durch     Umsetzung     eines     quartären        Ammoniumsalzes    einer     hetero-          cyklischen,    stickstoffhaltigen Base mit reak  tionsfähiger     Methylgruppe    in     a-Stellung    mit  einem     Alkylester    einer     arylierten        Thioimid-          säure    erhalten werden.  



  Es wurde nun gefunden, dass auch sym  metrische, am mittelständigen Kohlenstoff  atom     substituierte        Polymethinfarbstoffe    ver  wendet werden können, und zwar solche, die  sich vom     Benzogazol    ableiten, und die durch  Umsetzung eines     quartären        Ammoniumsalzes     eines einfachen oder substituierten     Benzox-          azols,    das eine reaktionsfähige     Methylgruppe     in     a-Stellung    zum Stickstoff enthält,

   mit  einem     Alkylester    einer     arylierten        Tbioimid-          säure    erhalten werden.    Die am mittelständigen     Kohlenstoffatom     substituierten     Ogocarbocyanine    sind besonders  wertvolle     Sensibilisatoren    für photographische       Halogensilbergelatineemulsionen.    Sie über  treffen hinsichtlich ihrer sensibilisierenden  Wirkung die entsprechenden, nicht substi  tuierten     Farbstoffe.    Die damit sensibilisierten  Emulsionen arbeiten sehr klar und lassen  sich gut desensibilisieren.  



  Die     Sensibilisatoren    sind für Kochemul  sionen ebenso wie für     Ammoniakemulsionen     geeignet. Sie können während der     Emulsions-          herstellung    zugesetzt oder auch der fertigen       Emulsionssohicht    im Badeverfahren einver  leibt werden. Die     Farbstoffe    werden in üb  lichen Mengen der Emulsion zugesetzt.  Diese betragen gewöhnlich 15-30 mg auf  1 kg giessfertiger Emulsion, doch können für  besondere     Zwecke    auch grössere oder kleinere  Mengen angewendet werden.  



  Im folgenden werden Beispiele der Farb  stoffe dieser Klasse mit ihren entsprechenden           Sensibilisierungsdaten    und ihrer     lCerstellungs-          weise    angegeben.    <I>Beispiel 1:</I>  10     gr        2-Methylbenzoxazoljodäthylat    werden  mit 10     em3        Athylisothioaeetanilid    und 10     cm3          Pyridin    unter     öiterem    Rühren 1 Stunde lang  auf 130 o C erhitzt.  



  Nach Erkalten wird die     dickflüssige          Farbstoffmasse    mit 5     cm3    Methanol verrührt  und 10 cm' heisse 10     o/oige        Kaliumjodid-          lösung    zugegeben. Langsam kristallisiert der       Farbstoff    (orangefarbiges Pulver aus, der  abgesaugt und aus Alkohol umkristallisiert  wird.  



  Absorptionsmaximum     488,uu,        Sensibili-          sierungsmaximum    517     pss,        Sensibilisierungs-          bereich    490-570     ssu.     



  Formel  
EMI0002.0025     
    <I>Beispiel 2:</I>  5     gr        2-Methyl-6-inetlioxybenzoxazoljod-          äthylat,    3     cm3        Äthylisothiopropionanilid,     10     eins        Pyridin    werden     11/a    Stunden unter  häufigem Rühren auf 130 o C erhitzt. Die       Farbstofflösung    wird mit 5 cm' Methanol  und 10     cm3    10     o/oiger        Kaliumjodidlösung    ver  setzt.

   Das ausfallende 01 wird durch Ab  giessen von Wasser und     Pyridin    befreit, mit  Wasser und dann mit Äther verrieben und  schliesslich aus Alkohol umkristallisiert.  



  Der Farbstoff bildet ein rotgelbes Pulver.  Absorptionsmaximum 511     au,        Sensibili-          sierungsmaximuin    545     ssss,        Sensibilisierungs-          bereich    500-570     pu.     



  Formel  
EMI0002.0046     
    <I>Beispiel 2:</I>  10     gr        2-Methylbenzoxazoljodäthylat,    5     cm3          Äthylisothiobutyranilid,    20 cm'     Pyridin    wer  den     11/a    Stunden auf 130 o C erhitzt. Der  Rohfarbstoff wird durch Verreiben mit Äther  und dann mit Wasser gereinigt und schliess  lich mit 20 cm' 10     o/oiger        Natriumperchlorat-          lösung    versetzt. Der auskristallisierte Farb  stoff wird abgesaugt und aus Alkohol um  kristallisiert. Gelbrotes Pulver.  



  Absorptionsmaximum 494     pu,        Sensibili-          sierungsmaximum    535     ssa,        Sensibilisierungs-          bereich    490-550     ,uff.     



  Formel  
EMI0002.0063     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Sensibilisierung von photo graphischen Halogensilbergelatineemulsionen, gekennzeichnet durch die Verwendung von am mittelständigen Kohlenstoffatom substi tuierten symmetrischen Oxocarbocyaninen, die sich vom Benzoxazol ableiten und die durch Umsetzung eines quartären Ammonium salzes eines Benzoxazols, das eine reaktions fähige Methylgruppe in a-Stellung zum Stick stoff enthält,
    mit einem Alkylester einer arylierten Thioimidsäure erhalten werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Oxocarbocyanine ver wendet werden, die durch Umsetzung eines substituierten Benzoxazols mit einem Alkylester einer arylierten Thioimidsäure erhalten werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Oxycarbocyanin verwendet wird, das durch Umsetzen von 2-Methylbenzoxazoljodäthylat mit Äthyl- isothioacetanilid erhalten wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Oxocarbocyanin verwendet wird, das durch Umsetzen von 2 -Methyl - 6 - methoxybenzoxazoljodäthylat mit Äthylisothiopropionanilid erhalten wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Oxocarbocyanin verwendet wird, das durch Umsetzen von 2-Methylbenzogazoljodäthylat mit Äthyl isothiobutyranilid erhalten wird.
CH177860D 1934-03-05 1934-03-05 Verfahren zur Sensibilisierung von photographischen Halogensilbergelatineemulsionen. CH177860A (de)

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