CH177409A - Verfahren zur Darstellung einer den Harnsäurespiegel senkenden Kombination auf der Basis der Aminoessigsäure und der 2-Phenylchinolin-4-karbonsäure. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung einer den Harnsäurespiegel senkenden Kombination auf der Basis der Aminoessigsäure und der 2-Phenylchinolin-4-karbonsäure.Info
- Publication number
- CH177409A CH177409A CH177409DA CH177409A CH 177409 A CH177409 A CH 177409A CH 177409D A CH177409D A CH 177409DA CH 177409 A CH177409 A CH 177409A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- acid
- phenylquinoline
- carboxylic acid
- aminoacetic
- preparation
- Prior art date
Links
Landscapes
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
Description
Verfahren zur Darstellung einer den Harnsäurespiegel senkenden Kombination auf der Basis der Aminoessigsäure und der 2-Phenylehinolin-4-karbonsäure. Die Erfindung hat ein Verfahren zur Darstellung einer den Harnsäurespiegel sen kenden Kombination auf der Basis der 2 - Phenyl.ehinalin - 4 - karbonsäure und der Aminoessigsäure zum Gegenstand, die für .die Behandlung von Erkrankungen, die auf einer Erhöhung des Harnsäurespiegels,
wie beispielsweise Rheuma und Gicht, beruhen, wertvoll ist. Es ist bekannt, als Arzneimittel gegen Cricht 2-Phenylchinolin-4-karbonsäure zu verwenden. Mit der Verwendung dieses Körpers ist jedoch der Nachteil verbunden, rlass er im Stoffwechselkreislauf nur sehr langsam resorbiert wird und eine Anreiche rung der ?-Phenylchinolin-4-karborrsäure in fler Leber stattfindet, die zu nachteiligen Folgen, Dauerschäden der Leber und Ver giftung führt.
Es wurde nun gefunden, dass .diese schäd liche Wirkung der 2-Phenylchinolin-4-kar- bonsäure im Körper herabgesetzt werden kann, wenn man die 2-Phenylehinolin-4-kar- bonsäure mit Aminoessigsäure in geeigneter Weise kuppelt.
Eine direkte Kupplung der 2-Phenyl-chinolin-4-karbonsäure mit der Aminogruppe der Aminoessigsäure ist che misch möglich, sie ,erwies sich aber therapeu tisch ohne Wert, weil die Aminoessigsäure- 2-Phenylchinolin-4-karbonsäurebin.dung im Organismus aufgehoben wird, bevor der ge samte Komplex wirksam werden kann.
Man gelangt jedoch überraschenderweise zu einem Produkt hoher Oberflächenspan nungsaktivität, das somit leicht resorbierbar ist, wenn man, gemäss dem Verfahren der vor liegenden Erfindung in einer wässerigen Lö sung ein lipoidlösliches Säureamid der 2- Phenylchinolin-4-karbonsäure durch Umset zung von 1 Mol 2-Phenylchinölin-4-karbGn- säure mit 1 Xol Monoäthanolamin bildet und dem so.
erhaltenen Produkt eine wässerige Lösung von 1 Mol Aminoessigsäure zufügt. Das erhaltene Produkt bildet eine amorphe, etwas hygroskopische Masse von sehwach gelblicher Farbe. Die Löslichkeit in Wasser ist 1 : 1.
Das schnelle Eintreten des neuen Körpers in organische Zellen lässt sich an einem -ein fachen Versuch zeigen.
<I>Beispiel:</I> 24,91 gr 2-Phenylchinolin=4-karbonsäure werden mit 6,1065 gr Monoäthanolamin, das mit 50 gr Wasser verdünnt ist, in Reaktion gebracht. Die Alkalität wird :durch Zufügung einer wässerigen Lösung von etwa 7,5 gr Aminoessigsäure nahezu beseitigt.
Die Re aktion zwischen der 2-Phenylehinolin-4-kar- bonsäure und dem Monoäthanolamin verläuft nach folgender Gleichung:
EMI0002.0013
Die Aminoessigsäure kuppelt vermutlich unter Neutralisierung der Hydrogydgruppe an diesen Körper.
Durch :die beschriebene Behandlung wird die laut Deutschem Arzneibuch 6 in Wasser unlösliche 2-Phenylchinolin-4-karbonsäure in ein neues, leicht lösliches Produkt umgewan delt.
Die hohe Oberflächenaktivität des neuen Produktes im Vergleich zu 2-PhenylchinoIin- 4-karbonsäure ergibt sich durch Vergleich .der Netzfähigkeit ihrer Lösungen gegenüber Wolle.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung einer den Harnsäurespiegel senkenden Kombination auf der Basis der Aminoessigsäure und der 2-Phenyl.chinolin-4-karbonsäure, dadurch ge kennzeichnet, da.ss in einer wässerigen Lösung ein lipoidlösliches Säureamid der 2-Phenyl- ehinolin-4-karbonsäiare durch Umsetzung von 1.Mol 2-Phenylchinolin-4-karbonsäure mit 1 Mol Monoäthanolamin gebildet wird und dem so erhaltenen Produkt eine wässerige Lösung von 1 Mol Aminoessigsäure zugefügt wird. Das entstandene Produkt ist eine amorphe, etwas hygroskopische Masse von schwach gelblicher Farbe, dessen Löslichkeit in Wasser 1 : 1 beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE177409X | 1933-01-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH177409A true CH177409A (de) | 1935-05-31 |
Family
ID=5702004
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH177409D CH177409A (de) | 1933-01-02 | 1933-12-28 | Verfahren zur Darstellung einer den Harnsäurespiegel senkenden Kombination auf der Basis der Aminoessigsäure und der 2-Phenylchinolin-4-karbonsäure. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH177409A (de) |
-
1933
- 1933-12-28 CH CH177409D patent/CH177409A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH177409A (de) | Verfahren zur Darstellung einer den Harnsäurespiegel senkenden Kombination auf der Basis der Aminoessigsäure und der 2-Phenylchinolin-4-karbonsäure. | |
| DE1768780A1 (de) | Diastereoisomere des Chlorhydrats des Acetoacetylcarnitins,Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Produkte enthaltende pharmazeutische Praeparate | |
| CH148102A (de) | Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen Antimonsalzes. | |
| AT120594B (de) | Verfahren zur Darstellung von klarlöslichen haltbaren Tonerdepräparaten. | |
| DE694100C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Metallverbindungen wasrodukte | |
| DE944953C (de) | Verfahren zur Herstellung eines aus dem Calciumsalz der Ca-AEthylen-diamintetraessigsaeure bestehenden Therapeutikums | |
| CH205160A (de) | Verfahren zur Herstellung einer kapillaraktiven Verbindung. | |
| AT147483B (de) | Verfahren zur Darstellung von Verbindungen des N-Methyltetrahydronicotinsäuremethylesters. | |
| CH170236A (de) | Verfahren zur Herstellung von Pyridinbetainrhodanid. | |
| CH165730A (de) | Verfahren zur Herstellung eines Antimon-V-komplexsalzes. | |
| DE1916254B2 (de) | Verfahren zum Verhindern von Ausfällungen bzw. zum Wiederauflösen vorhandener Trübungen in wäßrigen Lösungen von Aminocarbonsäuren | |
| CH200934A (de) | Verfahren zur Herstellung einer Verbindung des Theobromins. | |
| CH125591A (de) | Verfahren zur Herstellung von Natriumaurothiosulfat der Formel (Au (S2 O3) 2) Na3, 2 H2 O. | |
| CH113053A (de) | Verfahren zur Darstellung einer komplexen Thoriumverbindung des aus Tyrosin und Formaldehyd erhältlichen Reaktionsproduktes. | |
| CH258205A (de) | Verfahren zur Herstellung von Phenylessigsäure-B-picolester. | |
| CH210965A (de) | Verfahren zur Darstellung eines Harnstoffderivates. | |
| CH125889A (de) | Verfahren zur Darstellung von 2.4-Dioxy-5-heptylbenzoesäure. | |
| CH194883A (de) | Verfahren zur Herstellung einer Verbindung des Theobromins. | |
| CH134865A (de) | Verfahren zur Darstellung eines therapeutisch wertvollen Farbstoffpräparates. | |
| CH105845A (de) | Verfahren zur Darstellung von methansulfonsaurem Barium. | |
| CH120257A (de) | Verfahren zur Darstellung einer neuen Oxynaphtalinkarbonsäure. | |
| CH125476A (de) | Verfahren zur Darstellung von 6-Methoxy-8-aminochinolin. | |
| CH163783A (de) | Verfahren zur Darstellung eines neutrallöslichen Metallkomplexsalzes. | |
| CH170699A (de) | Verfahren zur Herstellung des Natriumsalzes der Muskeladenylpyrophosphorsäure. | |
| CH122187A (de) | Verfahren zur Darstellung einer komplexen Verbindung des Antimons. |