CH177413A - Verfahren zur Herstellung eines primären Phosphates eines Aminosäureesters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines primären Phosphates eines Aminosäureesters.

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CH177413A
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acid ester
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines primären Phosphates eines     Aminosänreesters.       Werden     Aminosäureester    mit starken Mi  neralsäuren behandelt, so erfolgt schon     bei     gewöhnlicher Temperatur     Verseifung    der  Ester, und diese werden ausserdem in     anhy-          dridartige    Kondensationsprodukte überge  führt.  



  Überraschenderweise wurde nun gefun  den, dass bei der Einwirkung von     Orthophos-          phorsäure    auf     Glykokolläthylester    bei     äqui-          molekularem    Mengenverhältnis der Kompo  nenten das primäre Phosphat des Esters in  quantitativer Ausbeute entsteht. Zweck  mässig arbeitet man in Gegenwart von Lö  sungsmitteln, wie zum Beispiel von     Methyl-          oder    Äthylalkohol, da sich hierbei das phos  phorsaure Salz sofort als gut kristallisierte  Verbindung abscheidet.  



  Die     Reaktionstemperatur    wird vorteilhaft  niedrig gehalten, vorzugsweise unter 5  ; doch  kann man unter geeigneten Versuchsbedin  gungen auch bei gewöhnlicher oder sogar  erhöhter Temperatur arbeiten.  



  Das mit diesem Verfahren leicht erhält  liche primäre Phosphat des Glykokolläthyl-         esters    soll in der Therapie als     Roburantium     usw.     Verwendung    finden, wobei der Vorteil  dieser Verbindung gegenüber den bisher ge  bräuchlichen     Mitteln    -     Alkalisalze    der  Phosphorsäure - darin besteht, dass der  Körper nicht mit Alkali überschwemmt  wird, sondern bei dem     Abbau        Aminosäuren     sich bilden, die dem Muskelaufbau förder  lich sind.  



  <I>Beispiel 1:</I>  1 Teil     Orthophosphorsäure,    gelöst in eis  kaltem Alkohol, wird unter     Kühlung    und  Rühren langsam zu einer alkoholischen Lö  sung von 1 Teil     Glykokolläthylester    ,gegeben.  Das Phosphat scheidet sich sofort in farb  losen     Kristallblättchen    ab. Es wird abge  saugt, mit Alkohol gewaschen und getrock  net. Es ist in Wasser sehr leicht löslich und  schmilzt bei 134 bis 135   C.  



  <I>Beispiel 2:</I>  1 Teil     Orthophosphorsäure,    in der zehn  fachen Menge Methylalkohol gelöst, wird      unter kräftigem Rühren in eine auf 40   er  wärmte Lösung von 1 Teil     Glykokolläthyl-          ester    in 20 Teilen Methylalkohol gegeben.  Das sich abscheidende Phosphat wird abge  saugt und mit Alkohol gewaschen.  



       t     <I>Beispiel 3:</I>  9,8 Teile     Orthophosphorsäure    werden in  einer gut gekühlten Schale mit 10,3 Teilen       Glykokolläthylester    zusammengerieben, bis  die Masse zu einem festen Kuchen erstarrt.  Dann wird mehrmals mit Alkohol verrührt,  das erhaltene Phosphat abgesaugt und ge  trocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung des primären Phosphates von Glykokolläthylester, dadurch gekennzeichnet, dass man äquimolekulare Mengen von Orthophosphorsäure und Gly- kokolläthylester aufeinander einwirken lässt. Die neue Verbindung stellt farblose, in Wasser sehr leicht lösliche Kristallblättchen vom Schmelzpunkt 134 bis<B>135'</B> C dar. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei Gegenwart eines Lösungsmittels arbeitet.
CH177413D 1933-09-06 1934-08-01 Verfahren zur Herstellung eines primären Phosphates eines Aminosäureesters. CH177413A (de)

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